Inkompetent mit Doktortitel

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Faulheit Trägheit Dummheit Arbeit

Ich beichte hiermit, dass ich meinen Master nur gemacht habe, weil ich mit meinem Bachelor keine Arbeit gefunden habe. Jetzt sieht es kaum besser aus, also werde ich einfach noch einen Doktor ranhngen. Das Thema ist extrem anspruchslos, sodass es auch ein 12-Klssler eines Gymnasiums erfolgreich bearbeiten knnte. Ich bekomme ekelhaft viel Geld fr Nichts. Ich arbeite in einem relativ groen bekannten Unternehmen. Ich sitze den ganzen Tag in meinem riesigen Bro und langweile mich. Wenn ich mal arbeite, dann habe ich von den Themen keine Ahnung. Alles irgendwie schon mal gehrt whrend des Studiums, aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Wenn meine Inkompetenz droht, ffentlich zu werden, beschuldige ich irgendeinen Mitarbeiter in der Produktion und schon habe ich meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00035257 vom 14.03.2015 um 12:44:40 Uhr (13 Kommentare).

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Undank fr den Unfallhelfer

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Ignoranz Falschheit Zorn Ungerechtigkeit Auto & Co.

Ich (m/22) bin Auszubildender als Fachkraft im Fahrbetrieb (Busfahrer) in einem berregionalen Unternehmen in Niedersachsen. Auerdem bin ich ausgebildeter Feuerwehrmann, momentan jedoch inaktiv. Am Donnerstag hatte ich Sptschicht und war auf meiner letzten Tour. Die Strae, auf der ich fuhr, war eine Kreisstrae und ging bergauf - jedoch so, dass man noch immer den Verkehr erkennen konnte. Am Ende des Berges war meine Haltestelle. Ein Fahrgast stieg ein und ich setzte den Blinker links und sah auf Hhe der Mitte meines Busses zwei Autos. Der Vordere wollte in die Strae links einbiegen, das Auto dahinter hielt brav an und wartete. Ich rollte ganz langsam nach links - von hinten sah ich dann ein schnelles Fahrzeug ankommen, das mich keinesfalls reinlassen wrde. 70 Sachen sind dort erlaubt und ich denke, 60 Sachen muss er mindestens drauf gehabt haben. Ich wusste, er lsst mich nicht rein, daher habe ich gar nicht erst beschleunigt, sondern bin nur ein Stck gerollt. Er hatte weiterhin freie Sicht nach vorne, scherte leicht in die Gegenfahrspur und wollte wohl gekonnt vorbeiziehen, ohne seine Geschwindigkeit zu verlieren und donnerte ungebremst und mit voller Geschwindigkeit in das Auto vor ihm, das eben noch gewartet hatte, da das erste Auto immer noch nicht abgebogen war. <br /> <br /> <br /> Das Auto, in das der Fahrer krachte, schleuderte knapp 20 Meter weit - fast gegen einen Baum, der Verursacher blieb mitten auf der Strae stehen. Ich rief meinen Fahrgsten zu, sofort zu helfen und rannte zum Verursacher und bereitete mich seelisch auf das Schlimmste vor. Wie durch ein Wunder wurde weder der Verursacher noch die Dame, auf die er aufgefahren war, verletzt. Ich fragte beide drei Mal, ob alles in Ordnung sei und sie einen RTW brauchten. Ich setzte einen Notruf ab, mit der Bitte um die Feuerwehr und die Polizei. Selbst der Disponent in der Leitstelle war nach meiner kurzen Erluterung erstaunt, dass niemand zu Schaden gekommen war. Ich kmmerte mich um alles - inkl. Absicherung, Warnwesten und so weiter. Keine fnf Minuten spter kam die Feuerwehr mit Polizei und sperrte die Strae. Ich habe alle ins Bild gesetzt und beim Aufrumen geholfen, mit dem Bus kam ich eh erst einmal nicht weg. Die Polizei bedankte sich, die Feuerwehr und auch die beiden Unfallbeteiligten bedankten sich ausfhrlich fr meine Frsorge und die groe Hilfe. Jetzt kommt leider der negative Teil der Geschichte: Auch wenn die Polizei mein Verhalten sehr schtzte und ich alles organisierte, muss ich mich wohl auf ein Verwarngeld einstellen. Und das als Unbeteiligter. Der Unfallfahrer hatte in einem ersten Gesprch ausgesagt, ich wre schroff angefahren und er dachte, ich ziehe komplett raus, ohne auf ihn zu achten. Er htte ausweichen mssen und keine Schuld daran. <br /> <br /> <br /> Ich habe die Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass er mit 70 Sachen an mir vorbeigekachelt ist und alles einsehen konnte, da ich ja zu 95 Prozent in der Haltestelle stand. Und davon mal abgesehen: Er htte mich rausfahren lassen mssen. Die Polizisten wollten das in ihrem Bericht erwhnen und werden weitere Ermittlungen anstellen. Das hat man nun davon! Man hilft und tut alles, um alles gut unter einen Hut zu bringen, und der Verursacher rammt einem das Messer in den Rcken. Und das nur, weil sich keiner an das Gesetz der StVO hlt, worin steht: &quot;Fahrzeugteilnehmer haben Omnibussen das Ausfahren zu ermglichen, ntigenfalls durch Anhalten.&quot; Danke Deutschland fr deine Gesetze! Wenn sich nur mal welche dran halten wrden, geschweige denn es kennen wrden. Tut mir leid, das ist keine richtige Beichte, aber lieber rege ich mich hier auf, als dass ich die Polizisten oder sonst jemanden beschimpfe, der gar nichts dafr kann.

Beichthaus.com Beichte #00035256 vom 14.03.2015 um 10:24:38 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Haufen im Fahrradkeller

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Ekel Peinlichkeit Trunksucht

Ich bin mal besoffen mit einem Freund in den Fahrradkeller eines Hauses gegangen, in welchem wir vorher gewohnt hatten. Wir waren gerade in der Gegend und wollten mal nachsehen, ob noch alles seine Ordnung hat. Daher wussten wir auch, dass der Fahrradkeller meist offen war. Dort lag, weil wohl gerade eine Familie umgezogen ist, ein groer Schrank drin - da ich dringen aufs Klo musste, wir allerdings nicht mehr in diesem Haus gewohnt haben, habe ich kurzerhand in den Schrank gekackt und eine Glasscheibe, die neben dem Schrank lag, darauf gedrckt. Als wir dann fast schon wieder gehen wollten, kam eine Mieterin und fragte, was ich dort denn machen wrde. Ohne etwas zu sagen, sind wir aus Angst schnell weggelaufen. Man hat wohl eh gerochen, was da passiert ist. Und den Hintern konnte ich mir auch nicht abwischen. Man hat das gejuckt. Tut mir leid, liebe Mieterin, dass ich so feige war.

Beichthaus.com Beichte #00035255 vom 14.03.2015 um 04:22:13 Uhr (4 Kommentare).

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Die geniale Erfindung des Kollegen

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Habgier Selbstsucht Geiz Kollegen

Seit 22 Jahren arbeite ich (m) in einem Werkzeugbauunternehmen als Konstrukteur im Prototypenbereich. Genau zeitgleich ist damals mit mir ein Werkzeugbauer eingestellt worden, mit dem ich seit diesem Tag zusammengearbeitet habe. Wir haben als Team gearbeitet und hatten unser eigenes kleines Reich. Es muss erwhnt werden, dass ich ihn als Arbeitskollegen akzeptiert habe, darber hinaus mochte ich ihn nicht sonderlich, denn als Serbe war er nicht sehr interessiert an Integration und konnte nie richtig deutsch. Aber das spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Irgendwann, nach etwa 10 Jahren fing er an, in der Pause Zeichnungen anzufertigen, aber immer so, dass sie niemand sehen konnte. Ich habe ihn einmal gefragt, was er da tut. Er will etwas erfinden, dass seiner Familie ein schneres Leben finanziert. Er ist Alleinverdiener fr eine siebenkpfige Familie. Die Leute leben in einer Sozialwohnung. Das hat mich weiter nie interessiert, bis jetzt. <br /> <br /> <br /> Der Mann ist vor zwei Wochen urpltzlich verstorben. Ich habe dafr einen jngeren Mitarbeiter bekommen, also alles so weit in Ordnung. Da wir in einem speziellen Teil des Unternehmens praktisch fr uns sind, wurde ich gebeten, seinen Schreibtisch auszurumen und persnliche Dinge der Familie zuzusenden. Beim Zusammensuchen seiner persnlichen Habseligkeiten aus dem Spind ist mir eine ganze Schuhschachtel Zeichnungen entgegengekommen. Ich wollte sie zuerst wegschmeien, doch dann habe ich mir die Dinge aus Zufall genauer angesehen. Es handelt sich dabei um die Konstruktion mehrerer Spritzgussformen. Schwierig waren die handschriftlichen Notizen auf serbisch, aber ich habe mir Hilfe geholt. Diese Formen sind extrem kompliziert und wurde ber Jahre hinweg verfeinert. Die Konstruktion muss erst in den letzten Wochen fertiggestellt worden sein, denn es ist alles komplett durchdacht. Das daraus entstehende Spritzgussteil ist eine reine Sensation. Ich htte niemals gedacht, dass ein einfacher Mensch ein so unfassbar durchdachtes Teil konstruiert. Wenn dieses Teil in Serie geht, revolutioniert es eine ganze Branche.<br /> <br /> <br /> Selbstverstndlich werde ich von dieser Entdeckung keinem Menschen etwas sagen. Mein Plan ist, die Idee an einen Branchenriesen zu verkaufen und an jedem produzierten Teil mitzuverdienen. Ich werde reich, und zwar innerhalb von kurzer Zeit. Die Familie meines Arbeitskollegen musste einen Kredit aufnehmen, um den Toten nach Serbien zu berfhren, in unserer Firma wurde sogar dafr gesammelt. Ich gebe zu, meine Spende von fnf Euro htte etwas ppiger ausfallen knnen, aber ich bin eben ein sparsamer Mensch. Das tut mir im Nachhinein aber schon etwas leid, daher beichte ich die Angelegenheit jetzt auch.

Beichthaus.com Beichte #00035254 vom 13.03.2015 um 16:21:21 Uhr (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vom Stalker zur Freundin

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Falschheit Lügen Selbstsucht Internet Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mit meinem Freund unter Vorgabe falscher Tatsachen zusammengekommen bin. Er ist ein mehr oder weniger bekannter Youtuber und ich war seit fast zwei Jahren ein Riesenfan von ihm, als ich ihn persnlich kennenlernte. Da ich mir jedoch als Fangirl wenig Chancen bei ihm ausmalte und auch interessanter und weniger leicht zu haben wirken wollte, tat ich bei unserer ersten Begegnung so, als htte ich noch nie was von ihm gehrt. Ich muss sagen, dass ich wirklich ein total verrckter Fan war, ich hatte alle online von ihm erhltlichen Fotos auf meinem PC gespeichert, habe alle seine wirklich vielen Videos zigmal geguckt, wusste alles ber ihn aufgrund von Internetforen, Online-Fangruppen etc. Ein richtiger Stalker eben. Jeden Abend bin ich mit seiner Stimme im Ohr eingeschlafen, indem ich mir zum Einschlafen die Playlist seiner Videos anmachte. Ich war auch auf allen seinen Fantreffen, egal ob es bei mir in der Gegend war. Zum Glck hat er mich da nicht gesehen bzw. wahrgenommen. Unsere erste Begegnung war von mir geplant. Ich wusste, dass er dort sein wrde, und wartete dort auf ihn. Dass ich aus seinen Videos wusste, worauf er bei Mdchen steht, war mir von groem Vorteil. Ich tat ganz unnahbar und nicht allzu interessiert, obwohl ich mich ihm am Liebsten um den Hals geworfen htte. Bei unserem ersten Date fragte ich ihn ganz unschuldig, was er denn so mache und als er mir sagte, er mache Youtube-Videos, stellte ich ihm viele Fragen zu dieser Ttigkeit, als wsste ich nichts darber.<br /> <br /> <br /> Ich habe mittlerweile natrlich alle Hinweise darauf, dass ich sein Fan war, vernichtet bzw. gelscht. Was mir ein bisschen Sorgen macht, ich habe ihm frher ziemlich viele Fanmails geschrieben. Natrlich habe ich diese E-Mail-Adresse und meinen Youtube-Account gelscht, aber theoretisch knnte er irgendwann auf seine alten Fanmails stoen und dort auf eine E-Mail-Adresse, die meinen Spitznamen und mein Geburtsdatum beinhaltet, stoen. Ich frchte auch, dass sich in den Nachrichten weitere Hinweise befinden. Ich habe ihn damals wirklich auf allen Plattformen regelrecht bombardiert. Ich hoffe, er findet das nie.<br />

Beichthaus.com Beichte #00035253 vom 13.03.2015 um 14:46:03 Uhr (9 Kommentare).

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