Eine schwarze Frau im Bett

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Vorurteile Ekel

Ich (m/27) möchte hiermit beichten, dass ich sexuell gesehen ein Rassist bin. Ich finde schwarze Frauen, gelinde gesagt, extrem unattraktiv und kann mir nicht mehr vorstellen, mit ihnen Sex zu haben. Und um es gleich vorwegzunehmen, ich hatte schon Sex mit Mulattinnen und Negerinnen. Erstens sehen sie einfach nicht gut aus, und zweitens riechen sie seltsam. Im richtigen Leben ist mir allerdings egal, welche Hautfarbe und Ethnie ein Mensch hat. Ich habe auch kein Problem damit, wenn eine weiße Frau einen Afrikaner liebt und heiratet, im Gegenteil, ich liebe meine Kumpels aus dem Senegal. Ich finde Afrikaner nur sexuell abstoßend. Das geht mir auch bei Pornos so, wenn ich sehe, dass ein Afrikaner involviert ist, klicke ich das Video sofort wieder weg.

Beichthaus.com Beichte #00037768 vom 08.03.2016 um 03:06:43 Uhr (34 Kommentare).

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Beim Joggen muss man nicht gut aussehen!

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Zorn Eitelkeit Sport

Ich möchte hiermit beichten, dass mir meine Freundinnen in Sachen Fitness kräftig auf den Sack gehen! Ich gehe jeden Tag nach der Arbeit 10 Kilometer laufen, um mich in Form zu halten. Meine Freundinnen laufen unter der Woche höchstens mal der Straßenbahn nach, wenn sie davonfährt. Samstags laufe ich nicht, aber dafür am Sonntag gemeinsam mit meinen Freundinnen. Und da beginnt das Dilemma: Ich ziehe, ohne groß nachzudenken, am Sonntag meine Laufsachen an und los geht es. Bei den anderen muss am Samstag das "Outfit" zusammengestellt werden, mit welchem man sonntags läuft und gesehen wird. Am Sonntag früh schicken sich alle noch einmal Bilder, was sie heute anhaben werden und dann wird noch einmal verbessert, was nicht zusammenpasst und was man an der Zusammenstellung noch einmal ändern sollte, denn so kann man ja nicht auf die Straße. Alleine da bekomme ich schon die Krise! Es geht um körperliche Fitness und nicht darum, wer das schönste Laufoutfit hat.


Ich ziehe mir auch die bequemste Baumwollunterbuchse zum Laufen an, die ich habe. Die Anderen müssen alle einen String anziehen. Ich trage sonst auch fast ausschließlich Strings, aber doch nicht zum Laufen! Spätestens nach zwei Kilometern beginnen bei den ersten schon die Klagen, dass es kratzt und reibt im Schritt. Deren Einstellung ist aber: Hauptsache man macht eine gute Figur beim Laufen und die Männer schauen einem hinterher. Hallo?! Es geht um Fitness und nicht um eine Modenschau! Dann sind da noch die Schuhe, denn die anderen Mädels haben echt einen Schuhtick. Meine Laufschuhe halten immer so ein gutes Jahr. Richtig bequem werden sie erst nach rund zwei Monaten, wenn sie so richtig eingelaufen sind. Mein Herz blutet mir immer, wenn ich sie irgendwann entsorgen muss, weil sie durchgelaufen sind und ich weiß, wie schmerzhaft die neuen Schuhe sein werden, bis sie eingelaufen sind. Die anderen Damen müssen sich jeden Monat neue Laufschuhe kaufen, schließlich sehen die Schuhe nach vier Mal Laufen ganz furchtbar aus! Dann haben alle Blasen und aufgescheuerte Stellen an den Füßen. Aber unbedingt jeden Monat neue Laufschuhe kaufen! Welch ein Irrsinn!


Die zehn Kilometer schaffen sie meistens auch nicht und machen vorzeitig kehrt, wo hingegen ich sonntags immer bis zu 25 Kilometer laufe, was aber vom Wetter abhängig ist. Meine Freundinnen stellen ihr Modebewusstsein vor die sportliche Betätigung und das kotzt mich an! Ich sehe im Alltag auch nicht aus wie ein Kartoffelsack, aber beim Laufen ist es mir ziemlich egal, was andere von mir halten und denken. Ich bitte um Vergebung, dass mich die Art meiner Freundinnen so aufregt.

Beichthaus.com Beichte #00037761 vom 07.03.2016 um 08:12:17 Uhr (29 Kommentare).

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“Folge

Er ist ein ekliger Rassist!

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Zorn Rache Boshaftigkeit Familie

Ich (w) bin in der 11. Klasse und wohne dementsprechend noch zu Hause. Vor einem halben Jahr ist meine Tante (Papas Schwester) an Krebs gestorben und seither laden meine Eltern ihren Mann (ich weigere mich, ihn als Onkel zu bezeichnen) oft ein. Sie sagen, sie machen das, weil man es ja bei Verwandten muss. Sie können ihn absolut nicht ausstehen, was sie auch oft genug sagen und machen immer die berühmten drei Kreuze, wenn er wieder weg ist.


Der Grund - der Mann ist ein absolutes Ekel. Ich bin niemand, der mit Wörtern wie "Rassist" um sich wirft, aber dieser Mann ist der Schlimmste. Er schimpft über jeden Ausländer, sagt, dass die alle nur nach Deutschland kommen, um zu stehlen, Frauen zu vergewaltigen und nicht mal eine Toilette benutzen können. Er sagt das auch im Beisein meines Freundes, der aus Ghana kommt - hier in Deutschland geboren wurde, akzentfreies Deutsch spricht, demnächst Abi macht, schon einen Studienplatz hat, nebenbei arbeitet und richtige Lebenspläne hat. Er schimpft über Schwule und sagte, denen sollte man ein gewisses Teil abschneiden. Die Liste könnte ich endlos weiterführen. Nun war er letzte Woche Mittwoch am Abend wieder bei uns, mein Freund war auch da und er hat über Ausländer in der widerlichsten Art und Weise gepöbelt. Ich habe gemerkt, wie das meinen Freund getroffen hat, vor allem, weil er auch mehrfach über Schwarze geschimpft hat. Da bin ich irgendwann so ausgeflippt. Ich habe die ganze Zeit versucht, meine Atmung zu kontrollieren, da ich kurz vorm Platzen stand. Doch dann ist es passiert. Ich bin aufgestanden und habe gesagt: "Aha? Dann überleg doch mal, wie deine ach so supertolle Arierfrau vor ihrer Hochzeit hieß. Richtig! ...ski! Ein typisch deutscher Name? Die muss ja mächtig gestunken haben, bei den polnischen Vorfahren, die sie dementsprechend ja gehabt haben muss."


Er gab Laute von sich, die eine Mischung aus Heulen und Schreien waren und meine Eltern blickten mich nur fassungslos an. Zwei Minuten später war ich samt Freund aus der Küche verschwunden, wir haben die Haustür hinter uns zugeknallt. Mir tut es leid, was ich gesagt habe, und zwar für meine verstorbene Tante. Ich habe sie sehr gerne gemocht und ich weiß, dass sie sich sehr für ihn geschämt hat. Aber da sie der einzige Mensch war, den er tatsächlich geliebt hat, ist sie bei ihm geblieben. Sie war ein herzensguter Mensch, viel zu gutmütig, und hat leider nie Widerworte gegeben. Mir sind abends im Bett die Tränen gekommen, als ich darüber nachgedacht habe, welch hässliche Worte ich über meine geliebte Tante gesagt habe. Meine Eltern waren erst ziemlich sauer auf mich, haben dann aber schnell eingelenkt, dass sie mehr auf sich selbst sauer sind, denn so weit hätte es nicht kommen müssen. Wir werden den Kontakt jetzt endlich abbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00037760 vom 07.03.2016 um 05:08:10 Uhr (23 Kommentare).

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Mit den Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt

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Verzweiflung Peinlichkeit Ekel Weihnachten

Ich leide an Dranginkontinenz und bin deshalb auch in urologischer Behandlung. Letztes Jahr bin ich mit meiner Abteilung auf den Weihnachtsmarkt gegangen und habe etwas abseits in einer Seitenstraße einen Parkplatz gefunden. Da die Praxis des Urologen direkt an dem Platz ist, wo der Markt war, bin ich vorher noch dorthin und habe mir das Rezept für meine Pillen geholt, weshalb die Kollegen samt Abteilungsleiter gute zehn Minuten auf mich warten mussten. Schon auf dem Weihnachtsmarkt merkte ich, dass ich musste. Aber es war mir zu peinlich, wieder hoch in die Praxis zu gehen, die noch bis sechs geöffnet hatte, um zu fragen, ob ich dort aufs Klo gehen kann.


Als wir Kollegen uns schließlich trennten, bin ich mit fast verknoteten Beinen zurück zum Auto - nein, ich hatte keinen Alkohol getrunken. Auch wenn ich stramm marschierte, da ich hoffte, mal eben hinter dem Auto pinkeln zu können, war irgendwann alles zu spät. Ich bekenne mich schuldig, an der Hauptstraße die Hosen heruntergelassen zu haben, während es schon in meine Buxe lief, und mit hohem Druck auf den Bürgersteig gepieselt zu haben. Irgendein vorbeifahrendes Auto hat gehupt. Mit nasser Hose fuhr ich dann heim.

Beichthaus.com Beichte #00037744 vom 03.03.2016 um 21:48:18 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Sicherheitsdienst im Flüchtlingsheim

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Zorn Vorurteile Misstrauen Gesellschaft Berlin

Ich arbeite bei einem Sicherheitsdienst. Das ist wirklich viel spannender, als die meisten glauben. Die Bezahlung ist nicht die Beste, aber es ist wirklich schön. Ich arbeite neben meinem Studium, da ich vor diesem zufällig die nötige Ausbildung abgeschlossen habe. Vielmehr war sie das. Aufgrund gewisser aktueller Gegebenheiten arbeite ich, wie auch viele andere Kollegen, nun hauptsächlich in Flüchtlingsheimen. Es ist eine Katastrophe, diese Menschen sind unglaublich furchtbar. Es kommt auch auf das Heim selbst an, aber grundsätzlich ist es einfach so, dass ich mich völlig begeistert dafür gemeldet hatte. Ich dachte, ich könnte diesen Menschen helfen und bin positiv eingestellt zur Arbeit gegangen. Schon am ersten Tag hatten wir einen halbtoten Tschetschenen, der von einem Syrer verprügelt wurde, weil er ein Salamibrot im Zimmer neben dem Moslem gegessen hat. Nun ist natürlich nicht jeder Moslem so. Grundsätzlich verhalten sich die meisten Männer ab 50 Jahren, die Frauen und die weiblichen Kinder recht angemessen und die könnten auch hierbleiben.


Aber wirklich daneben benimmt sich die Mehrzahl der Männer zwischen vier und 40 Jahren. Sie missachten einfach so ziemlich alle Regeln. Es gibt Verfolgung anderer Flüchtlinge aufgrund von Religion und sie werden so oft in Handschellen zurück ins Heim gebracht, dass wir das schon gar nicht mehr aufschreiben. Ich muss es endlich einmal loswerden, denn ich komme gerade von der Nachtschicht. Ich musste heute ein Kind ins Krankenhaus begleiten, da sein einziger Verwandter hier in Deutschland, sein Vater, ihn so hart verprügelt hat, dass er operiert werden musste, weil er mit einem Nicht-Moslem gespielt hat - er meint ein asiatisches, buddhistisches Kind.


Zu dieser Familie sei gesagt, dass seine Mutter und seine beiden Schwestern noch in Syrien sind. Über die Männer aus den anderen Ländern will ich gar nicht erst sprechen. Die Toiletten sind ein Albtraum, das Verhalten unmöglich, die eigenen Kinder werden vernachlässigt und verprügelt. Vor allem die Frauen tun mir erst so richtig leid. Es geht immer erst los, wenn die Sozialarbeiter, die Verwaltung und diese dummen freiwilligen Helfer raus sind. Dass ich selbst mal so naiv war... Wir tun was wir können, aber wir haben mittlerweile 72 Stunden Wochen, weil es einfach nicht mehr genug Wachen gibt. Einige kündigen lieber, als dort noch weiter zu arbeiten. Vielleicht schließe ich mich dem an. Das ist es einfach nicht wert und Hilfe hat in den Heimen fast keiner verdient. Die Auftragslage für unsere Firma war noch nie besser und trotzdem sind die Hälfte der Kollegen weg oder dauerhaft krank.

Beichthaus.com Beichte #00037742 vom 03.03.2016 um 10:32:02 Uhr in 10365 Berlin (Ruschestraße) (31 Kommentare).

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