Meine Vergangenheit als Dieb

2

anhören

Diebstahl Falschheit Schamlosigkeit

Ich (m/21) war als Kind ein Dieb und Einbrecher. Ich habe in Supermärkten, Schreibwarenläden und anderen Läden immer Kleinigkeiten eingesteckt, die ich haben, aber nicht bezahlen wollte. Auch habe ich Geld von meinen Eltern gestohlen, um mir Sachen kaufen zu können, die man nicht so einfach klauen konnte. Ich habe so sicher schon an die 1.000 Euro Schaden angerichtet. Dazu bin ich auch schon in zwei kleine Holzferienhäuser eingebrochen, um zu gucken, ob da was drin ist, was wertvoll ist. Die waren natürlich unbewohnt. Auch in einen Getränkemarkt bin ich erfolgreich eingebrochen und konnte einiges erbeuten. Dabei wäre ich sogar fast von einer zufällig vorbeikommenden Polizeistreife erwischt worden, wo ich mich elegant rauswinden konnte, ohne überprüft zu werden. Als ich vor einigen Jahren in einem Supermarkt eine kleine Tafel Schokolade geklaut habe, wurde ich aber das erste Mal erwischt und musste Strafe zahlen. Seitdem klaue ich nicht mehr. Ich entschuldige mich bei denen, die letztendlich für den Schaden, den ich angerichtet habe, haften mussten.

Beichthaus.com Beichte #00034618 vom 17.12.2014 um 00:48:38 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Beleidigungen beim Einparken

7

anhören

Aggression Zorn Hass Auto & Co. Aschaffenburg

Ich habe mich letztens auf tiefstes Niveau begeben. Ich kam gerade von der Arbeit und parkte meinen Kleinwagen rückwärts in eine Parklücke ein. Ich bin dabei relativ schnell, denn ich habe das rückwärtige Einparken mit einem weitaus größeren Auto gelernt und da ist ein Kleinwagen nun wirklich kein Problem dagegen. Jedenfalls begann ich ganz fahrschulmäßig, als neben mir ein SUV anhielt, das Fenster runterging und ein Kopf rauskam. Ich dachte schon, dass jemand nach dem Weg fragen wollte, und wollte behilflich sein, als es auch schon losging. Ein älterer Mann brüllte wie von der Tarantel gestochen los: Was mir einfallen würde, hier die ganze Straße zu blockieren, dass es ja unglaublich ist, wie unfähig ich sei und dass er mir was erzählen würde, wenn er gleich aussteigen würde. Es folgten noch einige Bemerkungen über meine geistigen und sozialen Fähigkeiten.

Ich muss dazu sagen, dass ich normalerweise ein ruhiger, ausgeglichener Charakter bin und solchen Leuten nur ein müdes Kopfschütteln und ein Lachen schenke. In dieser Situation allerdings brach in mir eine Lawine los. Es gab keinen Grund dafür, ich war den ganzen Tag schon supergut drauf, und wenn mir das jemand prophezeit hätte, hätte ich ihm gesagt, dass er einen Ratsch an der Kapuze hätte. Ehe ich mich versah, war ich aus dem Auto und brüllte, dass er seinen Mund halten solle, er ein übergewichtiger und unehelich gezeugter Mensch sei und wenn er unbedingt sein Gesicht poliert haben wolle, dann könne er das gerne haben. Ich sei am Einparken, und wenn er wegen fünf Sekunden Wartezeit eine körperliche Auseinandersetzung haben wolle, von mir aus gern. Er habe auch den ersten Schlag. Aber danach würde ich ihm eine zweite Öffnung in sein Gesäß reißen und er seine eigenen Ausscheidungen essen. Anschließend bezeichnete ich ihn noch als Spross einer Angehörigen des horizontalen Gewerbes, der an erektiler Dysfunktion leidet. Nur zur Klarstellung: Ich habe die Erwachsenenversion der gerade beschriebenen Beleidigungen und Körperöffnungen benutzt.

Daraufhin war es totenstill und er schob ab. Dass ich mich zu so einem Verhalten habe hinreißen lassen, nehme ich mir übel. So etwas ist absolut nicht meine Art. Ich habe mich wegen so eines Cholerikers gehen lassen und damit bin ich keinen Deut besser als er. Ich muss beichten, dass ich wegen so einer Lappalie beinahe straffällig geworden wäre. Und das Schlimmste ist, dass ich mich den ganzen Abend noch extrem gut gefühlt habe. Das Ganze ist vier Wochen her, aber ich bin immer noch sauer auf mich.

Beichthaus.com Beichte #00034606 vom 15.12.2014 um 18:27:07 Uhr in 63739 Aschaffenburg (Herrleinstraße) (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Vandalismus im Wohnblock

14

anhören

Vandalismus Hass Lügen Vorurteile Nachbarn

Ich (m) gebe zu: Ich bin ausländerfeindlich. In dem Arbeiterwohnblock, in dem ich wohne, leben seit vielen Jahren ausschließlich Araber, Italiener, Griechen und viele weitere Nationalitäten. Ich übe noch den Nebenjob als Hausmeister dieses und der beiden Nachbarblöcke aus. Die Mieten zahlt fast ausschließlich das Sozialamt, daher geht es dem Vermieter, einer Gesellschaft, auch sehr gut. Aus diesem Grund bezahlen sie mir auch nicht gerade wenig für meinen Nebenjob. Ich muss täglich morgens und abends tätig werden, jeweils für zwei Stunden. Sollte etwas Besonderes anliegen, erhalte ich dafür natürlich auch Geld. Damit Besonderheiten vorkommen, die ich dann abrechnen kann, hetze ich die Leute gegeneinander auf, sodass ich bei Ausschreitungen zur Stelle bin. Ich liebe meine Tätigkeit und auch die Macht, die sie mit sich bringt. Es bereitet mir Vergnügen, alles was die Leute vor den Türen liegen lassen, in den Müll zu werfen. Denn es ist laut Hausordnung verboten, Zeug im Gang liegen zu lassen.


Sie können beispielsweise ihre Schuhe aus den Containern holen. Ebenso trete ich Kinderfahrräder um, die nach 18 Uhr noch vor dem Haus stehen. Es kommt immer häufiger vor, dass die Bewohner ihre Autos vor dem Block waschen, soll ich das unbestraft durchgehen lassen? Ein Kratzer oder abgebrochener Spiegel ist da schon mal drin. Lautes Rumschreien im Hausgang wird selbstverständlich auch nicht geduldet, denn das stört vor allem mich. Alle Leute hassen mich wie die Pest und vermuten natürlich, dass ich hinter der einen oder anderen Sachbeschädigung stecke, aber niemand kann mir etwas nachweisen. Der Essensgestank in den Blöcken nimmt auch immer mehr zu, allerdings kann ich dagegen leider nichts unternehmen, mein Hass auf die Bewohner wurde dadurch natürlich noch größer. Jetzt habe ich der Familie aus Marokko etwas in den Briefkasten geworfen. Es handelt sich um den Ausdruck der marokkanischen Nationalflagge. Diese habe ich durchgestrichen und mit italienischen Schimpfwörtern beschmiert, die ich mir aus dem Internet besorgt habe.


Die Griechen erhielten ebenfalls einen Ausdruck - natürlich mit der durchgestrichenen Griechenlandfahne, dekoriert mit marokkanischen Schimpfwörtern. Die Schimpfwörter verstehen sie sowieso nicht, aber man kann sie dem Absender im Haus zuordnen. So hatte am Montagmorgen jeder eine durchgestrichene Nationalflagge im Briefkasten, mit zum Teil gotteslästerlichen Ausdrücken verziert. Es kam gegen Abend auch zu einer Rangelei im Hinterhof und ich durfte herumschreien und sie beschimpfen. Dummerweise haben die Mieter nach der Rangelei festgestellt, dass jeder eine Nachricht im Briefkasten hatte. Ich wurde gefragt, ob ich der Urheber sei, natürlich verneinte ich und schrie sie an, dass sie den einzigen guten Bürger hier nicht denunzieren sollen. Meine nächste Aktion muss besser werden. Jetzt muss ich allerdings beichten, dass ich der Vermietungsgesellschaft anstatt einer halben Stunde Arbeitszeit für das Gerangel eine Ganze berechnet habe.

Beichthaus.com Beichte #00034599 vom 14.12.2014 um 18:11:14 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Neid auf dicke Autos & Hartz-IV-Betrüger

9

anhören

Neid Engherzigkeit Falschheit Sögel

Ich bin eine ganz, ganz schlechte Freundin. Nein, es geht nicht um Liebhaber und gescheiterte Beziehungen, aber ich habe zwei Freundinnen. Einer geht es, dank ihres fleißigen Mannes, der selbstständig ist, unglaublich gut. Dicke Autos, jetzt ein bombastisches Haus gemietet, man fährt ungefähr zehn Wochen im Jahr in den Urlaub, weil der Mann ja so ausgepowert ist, von seinem Job und so weiter. Die anderen - Hartz-IV-Sozialbetrüger, kaufen sich auch jedes Jahr ein Auto, fahren in den Urlaub und so weiter. Sie arbeiten beide schwarz und verdienen sich damit eine goldene Nase. Und was ist mit mir?

Mein Mann und ich arbeiten uns den Buckel krumm und sind froh, wenn wir die anfallenden Rechnungen bezahlen können. Ich tue so, als würde ich mich unglaublich mit meinen Freundinnen freuen. Aber ich freue mich nicht. Ich bin unglaublich neidisch und mir tut das nicht gut. Ich weiß, ich soll mich über das freuen, was ich habe - meine Ehe läuft gut, die Kinder sind gesund, wir haben einen Riesenberg Schulden durch unserer Hände Arbeit abgebaut. Aber ich könnte kotzen, wenn ich sehe, wie den beiden die gebratenen Tauben in den Mund fliegen. Bitte vergebt mir meine hässlichen Gedanken.

Beichthaus.com Beichte #00034588 vom 12.12.2014 um 23:41:40 Uhr in Sögel (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

High von Schmerzmitteln

10

anhören

Drogen Dummheit Feigheit

Als man mir meine ganzen Weisheitszähne operativ entfernt hat, bekam ich ein starkes Schmerzmittel verschrieben, in dem Codein war. Es gab genaue Anweisungen über die Dosis und wann man wieder damit aufhören musste. Da ich wirklich extreme Schmerzen nach der OP hatte und quasi nicht einmal essen konnte, nahm ich zu viel davon. Ich weiß noch, wie ich auf dem Weg zu einer Kontrolluntersuchung zum Krankenhaus das Gefühl hatte, ich würde über den Boden fliegen. Das war ein sehr geniales Gefühl. Alles war weich, wie in Watte. Später habe ich nachgesehen, dass Codein in vielen Ländern verboten ist - die OP war im Ausland - und als Substitution für Heroin verwendet wird. Ich hatte totale Panik und habe es nie wieder genommen, aber ich beichte, dass meine schmerzhafte OP mir wenigstens ein High verschafft hat, wie nie mehr im Leben, und dass ich mich nicht traue, einigen Leuten davon zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00034584 vom 12.12.2014 um 00:13:37 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000