Die Folgen unserer Affäre

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Morallosigkeit Fremdgehen Schamlosigkeit Verrat Quedlinburg

Ich (w/23) muss beichten. Ich bin seit drei Jahren mit meinem Freund zusammen und es läuft eigentlich auch wirklich gut - wenn man von einem kleinen Problem absieht, dass ich seit ungefähr einem Jahr habe. Da mein Freund länger arbeitet als ich, fahre ich nach der Arbeit oft nicht direkt nach Hause, sondern besuche meinen Bruder - oder besser gesagt: seine Freundin, da er selbst auch lange arbeitet. Wir treffen uns regelmäßig und schlafen dann miteinander. Wir fühlen uns gegenseitig angezogen, und obwohl wir natürlich wissen, dass es falsch ist, fühle ich mich bei ihr unglaublich wohl. Sie ist einfach so viel zärtlicher als mein Freund, der auch nur Sex will, wenn er gerade Lust darauf hat. Ich liebe ihn natürlich sehr, aber bei ihr ist es einfach etwas anderes. Letztens hat sie mir dann erzählt, dass sie mit dem Gedanken spielt, meinen Bruder zu verlassen - doch er kann und wird das nicht verkraften, deshalb darf ich es nicht so weit kommen lassen! Ich muss diese Affäre beenden. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032864 vom 13.03.2014 um 11:33:11 Uhr in Quedlinburg (15 Kommentare).

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Der Mann mit Bart

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Zorn Aggression Neugier Eitelkeit Partnerschaft

Mein Freund (34) und ich (27) sind seit vier Jahren ein Paar und seit ich ihn kenne, hat er immer Bart getragen. Ich habe noch nie sein Kinn gesehen - abgesehen von Fotos, auf denen er ein Teenager oder aber Kind ist. Ich weiß, dass er während des Studiums oft keinen Bart trug, Bilder davon gibt es aber nicht, zumindest nicht auffindbar. Also versteht mich nicht falsch, er sieht toll aus, so wie er ist und ich mag auch seine Gesichtsbehaarung und eigentlich sollte ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen, aber ich kann es einfach nicht lassen. Ich habe ihn schon mehrfach darum gebeten, ihn ein einziges Mal abzurasieren, allerdings findet er, dass sein Kinn haarlos "blöd aussieht". Langsam macht es mich so wahnsinnig, dass ich seinen Bart am liebsten abfackeln würde!

Beichthaus.com Beichte #00032861 vom 12.03.2014 um 16:14:37 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Das Leben ist kein Ponyhof

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Hass Faulheit Trägheit Zorn Familie

Ich kann die gute Laune meines Vaters am Morgen einfach nicht ertragen. Wenn ich schon höre, wie er pfeifend um sechs Uhr durchs Haus geht, bekomme ich einen Brechreiz. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, war ich morgens immer extrem unfreundlich, da ich es einfach […]
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Beichthaus.com Beichte #00032860 vom 12.03.2014 um 14:28:39 Uhr (10 Kommentare).

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Der verwöhnte Neffe

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Eifersucht Neid Ungerechtigkeit Kinder Familie Ladbergen

Ich (w) möchte beichten, dass ich mich, seit mein kleiner 4-Jähriger Neffe auf der Welt ist, von meiner Familie entferne, nur weil ich eifersüchtig bin. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich allgemein nicht gut mit Menschen kann und vor allem nicht mit Kindern. Als ich ein Jahr alt war, sind meine Eltern von dem Rest meiner Verwandtschaft weggezogen und daher bin ich nur mit meinen Eltern, meiner mittleren Schwester und auch einige Jahre mit meiner Oma groß geworden. Noch dazu war ich sowieso die Jüngste und hatte einfach keinen Kontakt zu Kindern, bis vor vier Jahren dann mein Neffe auf die Welt kam. Mein Neffe ist der Sohn meiner ältesten Schwester, die ich seit meiner Geburt vielleicht für vier Wochen im Jahr sah. Immer, wenn sie da war, hat sie viel mit mir gemacht und es war für mich etwas ganz Besonderes. Aber seit mein Neffe da ist, vergeht kein Tag, an dem nicht über ihn geredet wird. Selbst wenn ich nur kurz mit einem Verwandten am Telefon rede, kommt das Thema gleich auf den Kleinen. Zu seinem ersten Geburtstag ist meine Mutter extra für drei Tage zu meiner Schwester geflogen, um mit meinem Neffen zu feiern. Meinen ersten Geburtstag verbrachte ich zwischen Umzugskartons, da wir an diesem Tag umzogen und mich niemand besuchen konnte. Und meine mittlere Schwester ist quasi zur zweiten Mutter mutiert - sie hat sich sogar seinen Namen tätowieren lassen, ganz groß auf den Bauch, aber außer meiner Oma versteht niemand, wieso ich das so seltsam finde.


Jedes Mal, wenn er mal bei uns zu Besuch ist, ist er der Mittelpunkt und muss durchgehend unterhalten werden. Mein Zimmer mutiert zum Kinderzimmer, und wenn ich ihm mal etwas wegnehme, weil es zerbrechlich ist, werde ich als Egoistin beschimpft. Ich soll mich dann auch den ganzen Tag mit ihm beschäftigen, aber das macht mich jedes Mal furchtbar nervös.
Noch dazu darf ich vor meinem Neffen auch nicht traurig sein. Vor zwei Jahren hatte ich Depressionen und mein Freund hatte mit mir Schluss gemacht, aber als ich dann weinend zu meiner Mutter kam, fiel ihr nichts Besseres ein, als mich rauszuschicken, weil ich nicht vor dem Kind weinen sollte. In mein Zimmer kann ich aber auch nicht gehen, weil dort unsere Wii steht und der Raum deshalb quasi von jedem benutzt wird. Meine Familie hält meinen Neffen übrigens auch für überaus intelligent, weil er schon größer ist als die anderen in seiner Gruppe. Und seine Hyperaktivität wird als Anzeichen dafür gesehen, dass er einfach so wissbegierig ist. Deshalb bekommt er Spielzeug gekauft, für das er noch viel zu jung ist, nur damit er es dann kaputtmacht. Ich weiß nicht, wie viel Geld dabei schon draufgegangen ist, aber bestimmt schon mehrere Hundert Euro. Ich habe als Kind immer die alten Sachen meiner Schwestern bekommen, und wir haben immer noch genauso wenig Geld wie damals! Aber selbst wenn mein Neffe nicht da ist, ist meine Mutter das ganze Jahr über damit beschäftigt, Dinge für ihn zu kaufen. Dabei kann er gar nicht so viel tragen, wie im Schrank ist. Wenn er etwas falsch macht oder frech ist, wird darüber gelacht, anstatt ihm zu sagen, dass das falsch war. Wenn er beim Mittagessen etwas nicht mag, springt man direkt auf, um ihm ein vollkommen neues Gericht zu kochen, selbst wenn er das andere am Vortag noch geliebt hat und es einfach aus einer Laune heraus nicht mehr mag. Sein Zimmer ist doppelt so groß wie jedes Zimmer, das ich je hatte, und sieht aus wie ein Spielzeugladen. Ich bin geschockt, wie viele Sachen er hat, obwohl doch anscheinend nie Geld da ist. Niemand bei uns verdient so gut. Als ich hingegen mein Abitur bekommen habe, gab es eine einzige Glückwunschkarte von meiner Oma, der Rest wusste wohl nicht einmal etwas davon. Mein Neffe bekommt einfach mal so Karten zugeschickt, weil er sich so darüber freut.


Ich weiß selbst, dass mein Verhalten falsch ist, und ich hasse auch nicht meinen Neffen, sondern nur den Umgang mit ihm. Wahrscheinlich war ich einfach zu lange die Jüngste und bin jetzt eifersüchtig auf die Aufmerksamkeit, die er bekommt. Durch die vielen Umzüge hatte ich leider nie die Gelegenheit richtige, andauernde Freundschaften zu bilden und hatte nur meine Eltern und meine mittlere Schwester, bei denen ich nun auch abgeschrieben bin. Trotzdem kaufe ich meinem Neffen immer verhältnismäßig teure Geschenke, in der Hoffnung, dass er vielleicht in der Pubertät doch die Tante bevorzugt, die ihn in Ruhe lässt und ab und zu Kohle rüberschiebt. Sobald ich mein Studium beginne, werde ich sowieso mein eigenes Leben aufbauen und dann hoffentlich nicht mehr so eine Abneigung haben. Aber solange das noch nicht geschehen ist, muss ich beichten, dass ich einem kleinen, unschuldigen Kind nichts gönne und ein eifersüchtiges Miststück bin.

Beichthaus.com Beichte #00032858 vom 12.03.2014 um 12:49:18 Uhr in Ladbergen (20 Kommentare).

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Angepasste Sprichwörter

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Engherzigkeit Morallosigkeit Ungerechtigkeit

Einer meiner besten Freunde ist ein ziemlicher Versager. Dieses Versagen zieht sich durch alle Lebenslagen: Schulisch war er echt die Oberniete und auch beruflich lief es nicht besser, bis er dann schließlich gefeuert wurde. Und bei Frauen ist es noch schlimmer. Dabei ist er mit jedem supergut befreundet - auch wenn er oft nicht einmal die Namen seiner "besten Ausgehbuddies" kennt. Manchmal frage ich ihn extra über diese Leute aus, um ihn bloßzustellen, und er weiß nicht einmal die Dinge, die man als oberflächlicher Bekannter wissen sollte. Warum ich das mache? Ich habe versucht ihm zu helfen und habe getan, was in meiner Macht stand, aber er hört einfach nicht auf mich. Und da er ja alles besser weiß und dann wieder frontal gegen die Wand donnert, habe ich beschlossen, mich nicht mehr darüber zu ärgern. Deshalb beichte ich, dass ich es in letzter Zeit richtig lustig finde und es regelrecht genieße, wenn er wieder etwas verbockt. Er checkt es einfach nicht, also ist er auch selbst schuld. Ich habe ihn aufgegeben. Netter kann man das nicht sagen. Achja, ich möchte auch beichten, dass ich seinen Namen in bekannte Sprichwörter einsetze und dass sich das in unserem Freundeskreis inzwischen schon etabliert hat. Das sind dann übrigens so Sprichwörter wie: "Heute habe ich wieder einen "sein Name" geschossen!"

Beichthaus.com Beichte #00032857 vom 11.03.2014 um 23:37:15 Uhr (9 Kommentare).

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