40 Euro für einen halben Monat

24

anhören

Diebstahl Verzweiflung Ernährung

Ich beichte, dass ich ab und zu stehle. Keine großen Sachen und nur Lebensmittel - immer unter 5 Euro. Ich bin verheiratet und habe Kinder, die mein Noch-Ehemann und ich gemeinsam wollten, doch dass diese Kinder nicht von Luft und Liebe leben und wachsen können, scheint er nicht zu verstehen. Er gibt Unmengen Geld nur für sich aus, sodass ich dann mit 40 Euro zwei Wochen lang fünf Personen sattkriegen muss. Von Kleidung und Schulbedarf brauche ich gar nicht anzufangen. Er verdient eigentlich sehr gut und nach Abzug aller Fixkosten bliebe noch genug übrig, aber er verschwendet es und ich weiß noch nicht mal, wofür. Reden bringt nichts, das habe ich alles schon versucht. Also lasse ich ab und zu, wenn es wirklich nicht anders geht, Lebensmittel im Supermarkt mitgehen. Wenn ich aber mal genug Geld habe, versuche ich, das wieder auszugleichen, indem ich zum Beispiel sage, dass ich von irgendwas vier Stücke habe anstatt zwei. Mir tut es leid. Ich habe jetzt gesagt, dass ich die Scheidung will.

Beichthaus.com Beichte #00038510 vom 16.07.2016 um 18:18:34 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Freundin kann machen, was sie will!

75

anhören

Verzweiflung Fremdgehen Partnerschaft

Ich bin ein Weichei und meine Freundin kann machen, was sie will. Ich tue alles, was sie sagt. Jetzt hat sie dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Ich wohne in einer WG mit drei anderen Männern zusammen. Als ich wegen des Ausfalls einer Vorlesung früher als normal nach Hause kam, hörte ich, dass ein Mitbewohner Sex hatte. War nicht zu überhören, so wie die abging. Als ich auf Toilette wollte, ging seine Tür auf und meine Freundin und er kamen nackt raus. Ich war wie gelähmt. Er umarmte sie, gab ihr einen Zungenkuss und meinte: "Geh besser alleine Duschen, ich glaube, ihr habt zu reden!" Als sie vom Duschen in mein Zimmer kam, haben wir genau das gemacht.

Sie hat mir erzählt, dass sie mich liebt. Ich ganz lieb sei und, und, und. Aber: Ich wäre ihr zu klein gebaut und sie brauche im Bett einen richtigen Mann! Einen, der sie richtig fickt! Ich hatte immer geglaubt, dass alles gut wäre, auch unser Sex. Sie fand zum Beispiel, dass ich sie so gut lecken würde wie kein anderer. Und jetzt das. Aber es kam noch doller: Sie will auf den Sex mit meinem Mitbewohner nicht verzichten. Das wäre aber nur Sex und ich soll das akzeptieren, denn sie will weiter mit mir zusammen sein. Ich Trottel habe dann sogar zugestimmt, obwohl mir das so wehtut. Er grinst mich immer fett an, wenn wir allein sind und ich kann ihm ja auch kaum aus dem Weg gehen, in der WG. Er wird immer dreister. Er ist zum Beispiel nachts zu uns ins Zimmer gekommen - nur mit Boxer an. Und was mache ich? Ich mache nichts, weil sie das so mag. Ich bin ein echtes Weichei!

Beichthaus.com Beichte #00038509 vom 15.07.2016 um 22:03:50 Uhr (75 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Meine Katze ist wichtiger als mein Freund!

40

anhören

Engherzigkeit Ungerechtigkeit Tiere Partnerschaft

Ich liebe meine Katze mehr als meinen Freund. Wir haben uns vor einiger Zeit auf meinen Wunsch eine kleine Katze zugelegt und mein Freund war damit einverstanden. Nun kommt er gar nicht mir ihr klar, da sie noch so verspielt ist, und will sie auf einen Bauernhof geben. Ich werde nun wieder in mein Elternhaus ziehen und meine Katze mitnehmen. Ich habe ihm schon oft gesagt, dass mich die Katze einfach glücklich macht, denn ich liebe sie sehr. Und nun sieht es so aus, als ob mir die Katze wichtiger ist als er, da er mit ihr ja nicht ruhig schlafen kann. Ich werde mich allerdings für mein Kätzchen entscheiden, da ich die Verantwortung für sie übernommen habe und sie einfach so sehr liebe. Er sagt, was ich mache sei krank. Aber ist es nicht normal, dass ich die übernommene Verantwortung nicht einfach abtreten und meine Katze einfach abgeben will?

Beichthaus.com Beichte #00038497 vom 12.07.2016 um 23:47:17 Uhr (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Schwester wird immer bevorzugt!

24

anhören

Zorn Ungerechtigkeit Lügen Familie Siegburg

Leider ist meine Mutter gestorben als ich vier Jahre alt war. Zurück blieben mein Vater, meine geistig behinderte Schwester (2) und mein Vater. Nun ist es so, dass ich mich schon relativ früh immer um meine Schwester kümmern musste, was mich auch als Kind nicht gestört hat. Aber nun bin ich 20 Jahre alt und sie bringt mich nur noch zur Weißglut. Mein Vater sitzt im Vorstand eines nicht allzu kleinen Unternehmens und somit ist auch ein relativ gutes Einkommen vorhanden. Jetzt, nach meinem Abi, bin ich in der Ausbildung und komme grade noch so über die Runden, ab und an bekomme ich mal neue Klamotten, aber das war es dann auch. Meine Schwester, welche einfach acht Stunden täglich in einer Behindertenwerkstatt sitzt und dort nichts tut, bekommt hingegen alles von meinem Vater, jährlich fliegen sie drei Mal nach Spanien, wo ich nicht einmal gefragt werde, ob ich mit möchte. Und auch sonst lässt er sich nicht lumpen, sobald es um sie geht.

Doch die letzte Woche hat sie das Fass zum Überlaufen gebracht. Sie spielt immer das Unschuldslamm und ist einfach nur noch nervig. Von Freitag auf Samstag kam meine Freundin vorbei und wir haben halt einiges unternommen, gleich am Abend darauf erzählt sie vor der ganzen Familie, was ich abends mit meiner Freundin so mache. Des Weiteren kommt sie täglich an und möchte mit mir spielen (Spiele für 3-8-Jährige), wenn ich dann wie in letzter Zeit nur noch "Nein" sage, wird sie sauer, wirft das Spiel durch mein Zimmer und ich kann den ganzen Mist dann wieder ausbaden. Auch mein Vater unterstützt mich in dieser Hinsicht nur sehr wenig, er sagt immer, dass sie behindert ist und nichts dafür kann... Ich glaube aber, dass sie das sehr wohl weiß und einfach nur gerne sieht, dass ich ihren Mist ausbade. Am Sonntag hat mich mein Vater dann aber an etwas erinnert.

Meine Mutter hatte zu meiner Geburt einen Ausbildungsvertrag machen lassen, bei welchem ich mit 18 Jahren eigentlich 20.000 Euro bekommen sollte. Diesen hatte ich aber schon längst vergessen, da ich dachte, dass dieser anderweitig verwendet wurde - nun hat mein Vater mir aber gesagt, da für meine Schwester keiner gemacht wurde, dass wir uns doch meinen Vertrag teilen können. Daraufhin habe ich ihm an den Kopf geworfen, dass er doch mit seiner Tochter ruhig den Rest seines Lebens verbringen kann und ich mich nicht mehr um ihn kümmere, sobald er älter ist und dass sie es doch machen soll (dazu ist sie nicht fähig) - dann habe ich mir die 20.000 Euro genommen und wohne seither bei meiner Freundin. Es tut mir leid, dass ich so reagiert habe, aber bevor mein Vater und meine Schwester ihre Verhaltensweisen nicht ändern, werde ich nicht mehr zurückkommen. Soll er doch sehen, wer auf sie aufpasst, wenn er geschäftlich mal wieder weg muss!

Beichthaus.com Beichte #00038495 vom 12.07.2016 um 17:22:00 Uhr in 53721 Siegburg (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Wie das Internat mich zur Diebin machte

14

anhören

Diebstahl Verzweiflung Begehrlichkeit Schule

Meine Familie hatte früher nicht besonders viel Geld. Wir lebten in einer winzigen Wohnung und ich (w) musste mir mit meinen beiden Geschwistern ein Zimmer teilen. Wir lebten nur mit meiner Mutter, die arbeiten ging, aber dennoch unter dem Hartz-IV-Satz verdiente - sie wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen und es alleine schaffen. Leisten konnten wir uns dementsprechend nichts, abgesehen von den allernötigsten Dingen. Zusätzliches, wie zum Beispiel Süßigkeiten, waren selten drin. Meistens wurde Schokolade nur als Geburtstagsgeschenk gekauft, wenn eines von uns Kindern Geburtstag hatte. Ich hatte Glück und bekam dank meiner überdurchschnittlich guten Noten ein Stipendium an einem privaten Gymnasium mit Internat, das nicht gerade billig war. Zu dem Zeitpunkt war ich etwa 15 Jahre alt.

Man kann sich jetzt denken, dass ich von da an mit einem Haufen verwöhnter Kinder mit reichen Eltern zur Schule ging. Sie hatten alle die neusten und teuersten Klamotten und unterhielten sich über die neusten Spielkonsolen und den Spielen dazu bzw. die Mädchen unterhielten sich über ihre Pferde, die sie im Stall stehen hatten. Nachmittags luden sie sich gegenseitig zu sich nach Hause ein, um im hauseigenen Pool baden zu gehen. Ich konnte von so etwas nur träumen. In den Mittagspausen gingen die Schüler meistens essen. Aber egal ob Döner, McDonalds oder Restaurant, ich bekam kein Taschengeld und konnte mir das somit nicht leisten. Ich musste mir die Butterbrote von zu Hause mitnehmen. Nach ein paar Wochen an der neuen Schule wollte ich auch dazugehören. Es fing erst damit an, dass ich in kleineren Läden Kaugummis und Süßigkeiten klaute, weil ich auch mal so etwas haben wollte. Bald darauf ging es weiter mit Klamotten und Schmuck. Schmuck hatte ich bis dato noch nie besessen und meine Klamotten waren auch immer nur die abgelegten meiner beiden Schwestern gewesen. Aber ich wollte ja auch mal hübsch angezogen sein und mit den anderen Mädchen mithalten können. Make-up klaute ich dann auch.

Nach weiteren Wochen an der Schule begann ich, Dinge wie Glätteisen in Drogeriemärkten zu klauen und diese zu verkaufen. Ein Freund aus meiner alten Schule, der meine Situation kannte, verkaufte das ganze Zeug für mich im Internet. Auf diese Weise hatte ich mein eigenes Geld und konnte mit meinen Klassenkameraden mittags ins Restaurant oder am Wochenende ins Kino gehen. Somit hatte ich mich endlich mit einigen Jungs und Mädchen aus meiner Klasse anfreunden können. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass diese Leute kein Umgang für mich sind. Die meisten meiner "Freunde" waren Internatsschüler und gerade diese haben in ihrem jungen Alter von 14-16 Jahren schon diverse Drogen konsumiert und mich immer wieder dazu animiert, es auch mal zu probieren. Ich glaube, diese Kinder waren damals einfach nur ganz arm dran, denn sie bekamen von ihren Eltern alles, was man mit Geld kaufen konnte - aber eben nur das. Sie wurden einfach in ein Internat abgeschoben, damit sie nicht stören, weil sie unerwünscht waren.

Ich habe dann nach einem Schuljahr an mein altes Gymnasium zurückgewechselt, wo meine echten Freunde waren. Inzwischen schäme ich mich aber unglaublich dafür, dass ich so krampfhaft versucht habe, mich anzupassen und meine Herkunft geleugnet habe, nur um akzeptiert zu werden. Ich schäme mich noch viel mehr dafür, dass ich dafür angefangen habe, zu klauen wie ein Rabe. Und das alles nur für Leute, die mich runterziehen und auf die schiefe Bahn bringen wollten.

Beichthaus.com Beichte #00038489 vom 11.07.2016 um 23:13:26 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht