Deutsch-Unterricht mit Flüchtlingen

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Vorurteile Zorn Gesellschaft

Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache, habe vor einigen Monaten einen Vorkurs für Flüchtlinge geleitet und möchte hiermit beichten, dass ich kein moralisches Problem darin gesehen hätte, 80 Prozent der Kursteilnehmer wieder abzuschieben. Hätte mein Arbeitgeber über meine Einstellung Bescheid gewusst, wäre mir vermutlich gekündigt worden, da man mir vermutlich latenten Rassismus und Xenophobie unterstellt hätte. Es gibt mehrere Gründe, warum ich zu meinen Überzeugungen gelangt bin. Der erste Grund besteht darin, dass von 25 angemeldeten Kursteilnehmern nur 10 Leute regelmäßig anwesend waren. Hierbei muss ich sagen, dass ich es durchaus verstehe, wenn beispielsweise die Eltern kleiner Kinder oder auch andere Kursteilnehmer wegen eines Behörden- oder Arzttermins nicht an jeder Sitzung teilnehmen können, wenn aber von 25 Leuten täglich 15 fehlen, dann frage ich mich ernsthaft, welche sonstigen dringenden Pflichten Flüchtlinge zwischen 20 und 30 Jahren haben, dass sie trotz ihrer Ambitionen, dauerhaft in diesem Land zu leben, nicht am Deutsch-Unterricht teilnehmen können.


Grund Nr. 2: Von den zehn Leuten, die regelmäßig anwesend waren, konnten sieben nicht ansatzweise schreiben. Natürlich ist mir bewusst, dass im Irak und in Afghanistan eine andere Schrift verwendet wird, jedoch denke ich, dass das lateinische Alphabet mittlerweile so international ist, dass alle, die jemals eine Schule besucht haben, wenigstens grob mit lateinischen Buchstaben vertraut sein sollten. Leute aus Ostasien, die ich unterrichte, hatten beispielsweise nie Probleme mit dem lateinischen Alphabet, obwohl man dort auch andere Schriften verwendet. Jedenfalls hatte ich auch sonst den Eindruck, dass das Bildungsniveau der Kursteilnehmer sehr niedrig war, dass die meisten vermutlich nicht einmal eine Berufsausbildung hatten und daher dem deutschen Steuerzahler vermutlich noch sehr lange, wenn nicht für immer, auf der Tasche liegen werden.


Grund Nr. 3: Natürlich kann man alles lernen, auch die deutsche Sprache, Schreiben, oder einen Beruf. Allerdings fiel mir bei den meisten Kursteilnehmern auf, dass sie überhaupt keinen Bock hatten, irgendwas in meinem Kurs zu lernen, obwohl ich mir wirklich viel Mühe gegeben habe und weder davor noch danach mit anderen Lerngruppen (z. B. Jugendlichen an Schulen, Studenten etc.) Probleme hatte. Die meisten Kursteilnehmer kamen und gingen, wann sie wollten, haben sich von mir im Unterricht auch nicht beim Telefonieren, Schlafen oder Essen stören lassen und haben auch sonst nicht den Eindruck erweckt, als interessierten sich sich auch nur ansatzweise dafür, die Sprache zu lernen.


Grund Nr. 4: Weiterhin negativ aufgefallen ist mir das Verhalten. Es gab regelmäßig Beschwerden vom Hausmeister, weil die Kursteilnehmer benutztes Klopapier einfach auf den Boden geschmissen haben, ihre Zigaretten trotz deutlich sichtbarer Aschenbecher vor dem Hauseingang einfach ausgetreten haben, überall ihren Müll liegen lassen haben, Gegenstände wie Wasserkocher aus der Küche entwendet haben, in die zuvor erwähnten Aschenbecher gerotzt haben, und so weiter. Natürlich habe ich den Kursteilnehmern mehrmals die Hausordnung erklärt und nach einer Weile wurde es auch besser, trotzdem frage ich mich, auf welchem Stand eine Zivilisation sein muss, wenn erwachsene Menschen überhaupt auf solche Ideen kommen, wie zum Beispiel vollgeschissenes Papier einfach auf den Boden zu werfen.


Grund Nr. 5: Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass es sich bei den Kursteilnehmern um traumatisierte Kriegsflüchtlinge handelte. Die meisten hatten teure Smartphones, Schmuck und nicht gerade die billigsten Klamotten an. Auch sonst habe ich in Gesprächen einen komischen Eindruck gewonnen, als mir einer erzählte, dass ich mir irgendwann mal die schöne antike Architektur im Irak ansehen solle, oder als ich eine Gruppe von Eriträern dabei beobachtet habe, wie sie sich untereinander Witze erzählt und miteinander gelacht haben. Versteht mich nicht falsch: Natürlich müssen Flüchtlinge nicht unglücklich oder andauernd mit einer Fresse wie nach sieben Wochen Regenwetter herumlaufen, allerdings hatte ich bei den Leuten in meinem Kurs wirklich nicht das Gefühl, dass sie sehr bedürftig waren. Natürlich ist mir bewusst, dass meine Gruppe nur eine winzige Stichprobe war und man nicht auf alle Flüchtlinge schließen kann, allerdings konnte mir keiner aus meiner Gruppe wirklich die Hoffnung geben, sich hier jemals zu integrieren oder zu einem funktionierenden Teil unserer Gesellschaft zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00037716 vom 29.02.2016 um 05:25:26 Uhr (40 Kommentare).

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Meine Freundin sieht aus wie ein Kind!

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Eitelkeit Vorurteile Peinlichkeit Partnerschaft

Ich habe seit vier Monaten eine Freundin. Kennengelernt habe ich sie, als mein Auto von einem Rückruf betroffen war und mehrere Tage in die Werkstatt musste. Ich bekam kostenlos einen Mietwagen, weil die Werkstatt keinen Leihwagen mehr hatte. Bei der Autovermietung saß meine Freundin am Schalter. Eines kam zum anderen, und nachdem wir uns ein paar Mal getroffen hatten, kamen wir zusammen. Meine Freundin ist eigentlich perfekt - bis auf eine Tatsache. Sie hat den Körperbau eines Kindes. Ich bin 182 Zentimeter groß und sie gerade mal 150. Sie braucht zum Autofahren eine Sitzerhöhung und ihr Sitz ist ganz nach vorne geschoben, weil sie sonst die Pedale nicht erreichen könnte.


Sie ist der liebste Mensch auf der Welt, aber wenn sie neben mir steht, sieht sie aus, als ob sie meine Tochter wäre. Sie sagt, das sei bei ihr so und sie werde mit 23 Jahren auch nicht mehr wachsen. Sie ist zwar bildhübsch, hat aber kaum Busen und durch ihre Körpergröße trägt sie eher Teenagerkleidung. Ich freue mich immer, wenn wir gemeinsam Zeit verbringen können, aber in der Öffentlichkeit ist es mir peinlich, mit ihr gesehen zu werden. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mich schäme, mit meiner Freundin in der Öffentlichkeit gesehen zu werden. Ich bitte um Vergebung und hoffe, dass ich auch in Zukunft stark genug sein kann, um die fragenden Blicke der Menschen in der Öffentlichkeit zu überstehen und mit dieser Frau vielleicht den Rest meines Lebens zu verbringen.

Beichthaus.com Beichte #00037704 vom 26.02.2016 um 08:13:29 Uhr (33 Kommentare).

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Briefe mit fehlender Ecke

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich beichte, dass ich, als ich während eines Praktikums stundenlang Briefe kuvertieren musste, gerne eine Ecke des Schreibens abgerissen und einfach in den Umschlag mit reingeworfen habe. Später wurde ich kreativer und habe die Ecken erst abgerissen und dann wieder an das Schreiben getackert. So habe ich mir den Tag versüßt und dem Empfänger hoffentlich gleich mit.

Beichthaus.com Beichte #00037698 vom 25.02.2016 um 13:44:33 Uhr (4 Kommentare).

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Sex in fremden Betten

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Last Night

Ich möchte Folgendes beichten: Ich (m/28) bin nach einer Trennung vorübergehend bei meinen Eltern eingezogen. Eine neue Wohnung habe ich bereits gefunden, kann aber erst im April dort einziehen. Letztes Wochenende habe ich in einer Disco jemanden kennengelernt und schnell war klar, worauf es hinauslaufen würde. Da ich die Dame schlecht mit in die elterliche Wohnung bzw. mein ehemaliges Kinderzimmer nehmen konnte, sind wir zu einem Kumpel nach Hause, der im Moment mit seiner Freundin verreist ist und bei dem ich täglich die Katzen füttere und nach der Post schaue. Jedenfalls haben wir es in diesem Bett ziemlich wild miteinander getrieben.

Die Besonderheit war, dass ich schon beim Vorspiel merkte, wie nass der Slip der Dame war. Ich hatte noch nie erlebt, dass eine Frau so dermaßen feucht wurde. Sie war regelrecht nass - und während wir Sex hatten, lief sie regelrecht aus. Wir haben mehrfach die Stellung gewechselt, und nachdem sie auf mir saß, war mein ganzer unterer Bauch nass, da wir ein Kondom benutzt haben, war eindeutig, dass alles von ihr stammte. Ich fand das ziemlich geil. Nachdem wir fertig waren, habe ich ihr ein Taxi gerufen. Und nachdem sie weg war, bestellte ich mir selbst auch eines. Ich habe noch das Bett abgezogen, da alles nass war, und habe die Wäsche in einer Tüte mit zu mir genommen, um sie zu waschen. Trotzdem ist auch einiges auf die Matratze gegangen.

Ich bin am nächsten Tag zurückgekommen, habe versucht, mit einem Dampfreiniger die Spuren von der Matratze zu entfernen und habe das frisch gewaschene Bettzeug wieder aufgezogen und hoffe, dass niemand bemerkt, was dort geschehen ist. Auf der Matratze sind leichte Ränder zurückgeblieben und irgendwie ist das Ganze schon etwas eklig für meinen Kumpel und deshalb habe ich ein schlechtes Gewissen. Umgekehrt war es die Erfahrung wert und ich denke gerne daran zurück und würde es wahrscheinlich wieder tun. Trotzdem möchte ich meine Missetat beichten.

Beichthaus.com Beichte #00037694 vom 25.02.2016 um 11:20:54 Uhr (21 Kommentare).

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Der rettende Lotto-Gewinn

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Verschwendung Dummheit Verzweiflung

Ich habe ein abgeschlossenes Masterstudium in Informatik. Nach dem Studium habe ich mich aber dazu entschieden, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das läuft aktuell mehr schlecht als recht, aber wir sind insgesamt zu dritt und ich fühle mich verantwortlich und will nicht einfach aussteigen, obwohl ich wahrscheinlich sofort einen wesentlich besser bezahlten Job annehmen könnte.


Stattdessen stelle ich fest, dass ich mich immer stärker von riesigen Lotto-Jackpots anziehen lasse, je weniger Kohle am Ende übrig bleibt. Und das, obwohl ich sehr wohl um die Wahrscheinlichkeiten und Chancen weiß. Ich rede mir in den Tagen oder Stunden, in denen ich den Schein gekauft habe, immer schön ein, dass diese Ziehung endlich alle Probleme löst. In diesen Augenblicken kann ich ein bisschen entspannen und dass ist mir die Investition auch schon wert. Ich beichte, dass ich wahrscheinlich das Geld sinnvoller sparen oder anlegen könnte und trotzdem auf das große Los hoffe.

Beichthaus.com Beichte #00037689 vom 24.02.2016 um 12:43:53 Uhr (11 Kommentare).

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