Der Rasierer meines Stiefbruders

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Ekel Rache Zorn Familie

Manchmal rasiere ich mir meine Eier mit dem Rasierer meines Stiefbruders. Aber auch wirklich immer nur die Eier. Fürs Gesicht verwende ich meinen eigenen, wäre ja auch eklig, den für meinen Sack und mein Gesicht zu benutzen! Ich kann meinen Stiefbruder einfach nicht ausstehen. Er ist unfreundlich, verkriecht sich in seinem Zimmer und isst mir das Essen weg. Und da er mir so sehr auf den Sack geht, ist das ein guter Weg, meinem Zorn ihm gegenüber ein Ventil zu geben. Ich trimme meine Haare auch gar nicht, um sie schon vorher etwas zu kürzen und die Rasur dann weit weniger kompliziert als auch haarig zu machen. Ich rasiere dann einfach drüber und wasche die Haare einfach lustlos aus, wobei die Hälfte drin hängen bleibt. Es ist ihm noch nicht aufgefallen, ich mache das jetzt schon ungefähr ein halbes Jahr lang und habe auch nicht vor, damit aufzuhören. So kann ich meinen eigenen Rasierer quasi sauber halten. Ich hoffe, das wird man mir verzeihen, schließlich ist er ja selbst schuld.

Beichthaus.com Beichte #00035827 vom 30.05.2015 um 22:39:20 Uhr (11 Kommentare).

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Antiautoritäre Erziehung bei den Nachbarn

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Zorn Aggression Kinder Nachbarn

Ich (m/35) wohne mit meiner Tochter (9) in einem Mehrfamilienhaus, in dem hauptsächlich junge Familien und Studenten-WGs wohnen. Wir haben einen schicken Hof mit Spielplatz und eigentlich ist immer genug Action, um die Tage mit einigen der anderen Hausbewohner im Hof zu verbringen. Unsere Kinder spielen dann zusammen und wir Erwachsenen sitzen dann auf den Bänken und reden über Gott und die Welt. So weit, so gut. Ich verstehe mich letztlich mit allen Leuten im Haus ziemlich gut, meine Tochter ebenso, und alles könnte wahrlich entspannter nicht sein, aber dieses nette Gefüge habe ich gestern wohl etwas strapaziert.

Eine der Familie im Haus erzieht ihre Kinder etwas freier als die anderen, was letztendlich bedeutet, dass bestimmte grundsätzliche Regeln für ihre Kinder anscheinend nicht gelten. Das fängt beim Grüßen der anderen Hausbewohner an, geht weiter mit der Definition von fremdem Eigentum und bis hin zu respektablem Verhalten gegenüber den Erwachsenen. Das mag jetzt klingen als wäre ich einer dieser Gartenzaunwächter aus der Reihenhaussiedlung, bin ich aber nicht. Ich bin durchaus tolerant bzw. freigeistig und versuche meine Tochter ebenso zu erziehen, aber ich bestehe auf ein paar dieser grundlegenden Regeln, die immer gelten sollten: z.B. dass eben gegrüßt und sich verabschiedet wird, dass die Kids sich gegenseitig und uns nicht wehtun und dass bestimmte Ansagen seitens der Eltern durch die Kinder nicht infrage gestellt werden bzw. diese nicht diskutabel sind. Betreffende Kinder sind nun der Meinung, aufgrund ihrer Erziehung, dass diese Regeln für sie eben nicht gelten - was sich darin äußert, dass Ansagen der Eltern komplett ignoriert werden, nur gegrüßt wird, wenn man gerade Lust dazu hat und dass Dinge nur dem Eigentümer gehören, solange man selbst kein Interesse daran hat. Die benutzten Dinge wieder wegzuräumen oder dem jeweiligen Kind wiederzugeben ist selbstredend optional. Darüber habe ich mich mit den Eltern schon mehrfach unterhalten und habe versucht, ihnen zu erklären, dass ich dieses Verhalten nur sehr schlecht tolerieren kann. Außerdem, dass ich es nicht verstehen kann, dass man seinen Kindern in diesem Alter aufbürdet, die eigenen Grenzen selbst zu finden.

Als meine Tochter und ich gestern Morgen auf dem Weg zur Schule an der Wohnung der betreffenden Familie vorbeikamen, standen die Kinder dieser Familie vor der Tür und machten sich gerade ebenso für die Schule bereit. Wie man das halt so macht, sagten wir beide guten Morgen und es passierte nichts. Also sagte ich noch einmal: "Guten Morgen", und sah dabei dem Jungen der Familie ins Gesicht. Dieser hat die Angewohnheit, die anderen in solchen Situationen frech anzugrinsen, da ihm durchaus bewusst ist, dass er wieder einmal die Regeln des Zusammenlebens ignoriert und damit den anderen Menschen auf den Sack geht. Leider bin ich morgens nicht immer der Sonnenschein, der ich gern wäre, und war daraufhin ziemlich angepisst - was sich letztlich darin äußerte, dass ich ihm den Stinkefinger gezeigt und ihn unflätig angemurmelt habe, während ich ihn mit dem Todesblick bedacht habe. Mag ja eher unwichtig klingen, aber den Topscore habe ich für diese Aktion erhalten, weil ich viel zu spät bemerkt habe, dass die Eltern und die Etagennachbarn plus deren Kinder das gesehen haben.

Nun ist Sturm im Paradies. Ich werde versuchen es den Eltern zu erklären, denn es tut mir letztlich leid, die Beherrschung verloren zu haben. Aber ganz ehrlich, der Halbling und seine Schwester haben in meinen Augen ein paar Monate Bootcamp zum Erlernen grundsätzlicher, gesellschaftlicher Regeln verdient. Ich beichte also, dass ich als erwachsener Mann einem 10-Jährigen den Stinkefinger gezeigt habe, weil er mich mit seiner Arschlochpersönlichkeit auf die Palme bringt, wobei diesen eigentlich nicht er, sondern seine Eltern für ihre Erziehungsmethoden verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00035799 vom 27.05.2015 um 10:58:33 Uhr (30 Kommentare).

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Der Teufel in Kindergestalt

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Hass Zorn Aggression Verzweiflung Kinder

Der Teufel in Kindergestalt
Ich (m/38) hasse den Sohn meiner Lebensgefährtin (31). Der Fratz ist jetzt fünf Jahre alt, extrem hyperaktiv, verzogen, bösartig, und ja, er hat jetzt schon deutlich erkennbare, sozial gestörte und perverse Ansätze. Und bevor jetzt das Gutmenschengeheul losgeht: […]
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Beichthaus.com Beichte #00035797 vom 26.05.2015 um 22:46:31 Uhr (114 Kommentare).

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Suizidversuche im Freundeskreis

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Verzweiflung Feigheit Zorn

Ein sehr guter Freund von mir hat versucht, sich das Leben zu nehmen und ist bereits nach drei Tagen wieder aus der Klinik entlassen worden - unverantwortlich, meiner Meinung nach, aber ich bin ja kein Arzt. Seither ist er daheim, am Feiern oder Arbeiten, also alles normal. Ich möchte beichten, dass ich so stinksauer auf ihn bin, dass ich auf der Stelle losheulen möchte! Ich bin so verflucht wütend, dass er nicht vorher gesagt hat, dass es wichtig ist und ich mir Zeit für ihn nehmen soll. Und ich hasse ihn dafür, dass er jetzt so tut, als wäre gar nichts! Ich schaffe es nicht, bei ihm vorbeizuschauen - aus Angst, dass ich ihn anschreie oder fertigmache! Ich erfinde die ganze Zeit Ausreden, warum ich keine Zeit habe. Ich schaffe es einfach noch nicht und ich weiß absolut nicht, ob das Verhältnis jemals wieder so wird, wie es war. Es tut mir leid, aber es macht mich einfach zu kaputt. Ich bitte um Verständnis.

Beichthaus.com Beichte #00035796 vom 26.05.2015 um 20:30:30 Uhr (14 Kommentare).

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Undankbare Freunde

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Zorn Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Egestorf

Meine Freunde sind alle undankbare, geizige und unzuverlässige Egoisten. Es regt mich unglaublich auf, dass die meisten von ihnen sich nie für irgendetwas bedanken oder Eigeninitiative zeigen, selbst mal etwas für andere zu tun, als immer nur zu nehmen. Ein gutes Beispiel ist es, wenn ich bei mir zu Hause Partys mache oder einfach so zum Videospielen einlade. Meine Kumpels kommen immer zu spät und entschuldigen sich für selbiges tendenziell nur zu 10 Prozent. Mittlerweile scheint es für sie selbstverständlich zu sein, zu erwarten, dass Bier und Co. bei mir frei zur Verfügung stehen. Würde mich an sich nicht stören, wenn sie nicht selbst immer darauf beharren würden, dass man Alkohol und anderes mitbringen muss, wenn sie selbst mal etwas bei sich veranstalten. Diese Art des alles für selbstverständlich nehmen, zeigt sich besonders, wenn ich auf dem größten sozialen Netzwerk zu Treffen bei mir zu Hause einlade. Von den 10-15 Eingeladenen bedankt sich eigentlich nie jemand, was ich echt einfach dreist finde. Abgesehen von dem Zusage-Button habe ich gar keine Reputation erhalten.


An meinem letzten Geburtstag haben einige abgesagt, als der Grill schon an war, und ich extra das entsprechende Fleisch für eine der Personen eingekauft hatte. Das musste ich dann selbst essen, weil kein Anderer sein bescheuertes Bauchfleisch mochte. Den Typen hab ich dann selbstverständlich nicht mehr eingeladen. Ich verstehe wirklich nicht, wie man so ignorant sein kann. Ich will die negativen Verhaltensweisen nicht annektieren, aber wie kann man diesen Trotteln eine Lektion erteilen?! Meine Beichte sind meine Rachegedanken, die immer stärker werden.

Beichthaus.com Beichte #00035793 vom 26.05.2015 um 14:11:06 Uhr in Egestorf (21 Kommentare).

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