Limoflaschen mit speziellem Inhalt

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Drogen Faulheit Ekel

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich seit ungefähr drei Jahren nachts nicht mehr auf Klo gehe, sondern in leere Wasserflaschen uriniere. Dies tue ich, weil ich in der Regel drauf bin und nachts nicht alle 10 Minuten aufs Klo rennen kann, denn das liegt direkt neben dem Schlafzimmer meiner Eltern. Die wissen halbwegs Bescheid und sollen so wenig wie möglich von dem Scheiß mitkriegen. Ist vielleicht ein bisschen paranoid, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Meine Freundin war allerdings nicht sehr begeistert, als ich ihr vor drei Monaten in letzter Sekunde eine halb volle Flasche der vergangenen Nacht aus der Hand riss. Hätte vielleicht keine Limo-Flasche nehmen sollen. Die anschließende Diskussion kann man sich ja vorstellen... Null Verständnis diese Weiber! Zum Glück hat sie seit Kurzem eine eigene Wohnung und pennt so gut wie gar nicht mehr bei mir und neuerdings wird jede Limo kritisch betrachtet, bevor sie sich traut, daraus zu trinken. Mann, das wird mir ein Leben lang vorgehalten werden! Ich schäme mich nicht, im Gegenteil, ich kriege das Grinsen schon das ganze Schreiben über nicht aus dem Gesicht. Bin halt praktisch veranlagt.

Beichthaus.com Beichte #00025866 vom 14.03.2009 um 03:47:02 Uhr (26 Kommentare).

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Der geklaute Geldbeutel

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Diebstahl Habgier

Das Ganze ist Jahrzehnte her, aber ich denke immer noch sehr oft daran. Ich werde die Sache wohl niemals vergessen. Als Teenie war ich (w) mit meiner damaligen Clique in der Nachbarstadt auf dem Volksfest. Es war ein sonniger Frühlingstag, und wir hatten sehr viel Spaß in den ganzen Fahrgeschäften. Unsere Freunde aus der Stadt kamen dazu, und mit ihnen gingen wir erst einmal ins Bierzelt. Nach mehreren Litern Bier für jeden waren wir dann noch lustiger und alberner. Nun gingen wir wieder daran, uns in den Fahrgeschäften auszutoben. An einem war besonders viel Andrang, und wir mussten lange warten, bis wir endlich rein konnten. Das war ein eiliges Gedrängel und Geschubse, es wollte ja jeder einen Platz bekommen, bevor es losging. Ich steuerte auf einen leeren Sitzplatz zu. Auf dem Nachbarsitz lag ein Geldbeutel, der wohl jemandem aus der Tasche gerutscht war. Als ich mich umdrehte, sah ich einen Jungen, der schon ziemlich panisch den Boden absuchte. Ich nahm den Geldbeutel und machte einen Schritt auf ihn zu - aber dann fiel mir ein, dass ich schon ziemlich abgebrannt war, und steckte die Börse ein.

Die Fahrt ging los, aber so lustig war sie nicht mehr. Ich war viel zu gespannt zu sehen, was in dem Geldbeutel war! Als es vorbei war, hatte ich dann auch nichts Eiligeres zu tun, als zur Toilette zu kommen. Dort traf mich fast der Schlag: Ich fand satte 150 (damals noch) DM, die ich sofort in meinen eigenen Geldbeutel transferierte. Die Börse des Jungen hätte ich als Fundsache abgeben oder einfach wegwerfen können - aber nein, ich steckte sie in meine Handtasche. Ja, ich war jung und dumm und machte mir weiter keine Gedanken, als ich auch die 150 Mark des Jungen mit meiner Clique auf den Kopf haute. Am nächsten Tag stöberte meine Mutter in meiner Tasche (sie machte das gerne) und fand natürlich den fremden Geldbeutel. Da kam unter anderem ein Zettel zum Vorschein, auf dem Name und Anschrift des Besitzers standen: Er wohnte über hundert Kilometer von der Stadt entfernt, in der das Volksfest war! Meine Mutter fand auch eine Zugkarte für die Hin- und Rückfahrt.
Es gab einen Riesenkrach damals. Ich musste dem Jungen sein Geld zurückgeben und mich auch schriftlich bei ihm entschuldigen. Wie er wohl nach Hause gekommen ist?

Beichthaus.com Beichte #00025834 vom 09.03.2009 um 05:38:26 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Meine Ex hatte etwas gegen Drogen!

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Drogen Maßlosigkeit Fremdgehen Frankfurt

Ich hatte mal eine Freundin (mit der war ich auch zwei Jahre zusammen), die eine krasse Abneigung gegen Rauchen - insbesondere Marihuana - hat. Anfangs habe ich den Konsum für sie eingestellt, was auch nicht sehr leicht war. Nach einem knappen Jahr war mir klar, dass ich mich für niemanden ändern würde, außer für mich selbst. Ich fing wieder mit dem Rauchen an. Unglücklicherweise machte ich das heimlich. Es kam, wie es kommen musste und sie fand es heraus. Nach diversen Grundsatzdiskussionen, in denen ich unmissverständlich klarmachte, dass ich es nie ganz lassen würde, resignierte sie wohl. Die Beziehung wurde leer und inhaltslos und sie begann, mich zu betrügen.

Ich wunderte mich, dass sie auf einmal unternehmungslustig wurde, allein mit ihren Freundinnen auf Tour gehen wollte usw. Eigentlich fand ich es sogar begrüßenswert, dass sie sich von ihrem Stubenhocker-Image verabschiedete. Allerdings weit gefehlt. Ich vermute, dass die Affäre über die letzten 2 bis 3 Monate unserer Beziehung ging. Ich muss es wohl geahnt haben, denn ich begann Dinge zu tun, die sie niemals toleriert und unserer Beziehung bei Entdeckung den Todesstoß versetzt hätte. Ich zog Kokain, rauchte Dope und direkt im Anschluss fickte ich sie. Ich trank viel Alkohol und fickte sie. Ich log, und, hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich auch ihre teilweise sehr leckeren Handball- und Schulfreundinnen gefickt. Naja es kam, wie es kommen musste, irgendwann machte sie Schluss. Das traf mich aber dann doch härter als erwartet, weil ich es gewohnt war, dass immer jemand da war. War eine harte Zeit, aber selbige heilt ja bekanntlich alle Wunden.

Beichthaus.com Beichte #00025775 vom 02.03.2009 um 13:27:14 Uhr in Frankfurt (11 Kommentare).

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Werbung am Kreuz

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Unglaube Morallosigkeit Rottenburg

Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich (m/25) jeden Tag an zwei großen Kruzifixen vorbei. An dem einen hängt eine Jesusfigur unter einem kleinen Dach, an dem Anderen hängt seit Ewigkeiten nur ein Dach, aber keine Figur. Jetzt meine Beichte: Da ich ein sehr zynischer Mensch bin und dachte, dass etwas schwarzer Humor die ganzen Pendler morgens und abends etwas erheitern könnte, wollte ich mir einen Scherz erlauben. Ich fuhr nachts also hin und heftete unter das Dach des leeren Kreuzes in knapp 2,5 Metern Höhe ein Schild, auf dem stand: "Hier könnte auch Ihre Werbung hängen!" Darunter noch die Nummer der Diözese der Stadt. Bin mal gespannt, ob da wer angerufen hat. Das Schild hing immerhin eine Woche lang. Ich wollte damit niemanden wirklich verärgern, denn ich dachte, dass auch ein paar Kirchenleute wohl etwas Spaß verstehen und mir vergeben werden. Ist ja kein wirklicher Schaden entstanden, wurde ja nichts beschädigt. Danke fürs Lesen. Und bitte nicht nachmachen!

Beichthaus.com Beichte #00025770 vom 01.03.2009 um 11:08:29 Uhr in Rottenburg (32 Kommentare).

Gebeichtet von Saulus
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Zufallsbeichte
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Ein Brief voller Leere

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Gewalt Verzweiflung Engherzigkeit Landau

Vor drei Jahren hat sich meine Freundin von mir getrennt. Ich war ein Schwein, habe sie geschlagen, und schlecht behandelt. Aber nicht nur sie litt in dieser Zeit unter meinen Launen. Ich habe mich geändert. Wollte mit ihr Kontakt aufnehmen um mich zu entschuldigen. Sie weigerte sich. Was ich verstehe. Ich schrieb ihr einen Brief. Ich habe aber Angst, ihn ihr zu schicken. Also werde ich ihn hier posten:

Sollte ein Mensch vergeben, wenn er verletzt wurde? Ich kann diese Frage leider nicht beantworten. Es geschehen Sachen, bei denen ich mich manchmal frage, ob es einen Gott geben kann, der dies alles zulässt. Mit Sicherheit wird Er uns nicht vor unseren Fehlern bewahren. Er kann uns aber hinterher den richtigen Weg weisen. Ich denke, ich habe diesen Weg jetzt gefunden. Leider ist er nicht eben sondern steinig. Ich versuche ihn trotzdem mit erhobenen Haupt zu beschreiten. Ich möchte nicht poetisch wirken in diesem Text. Ich möchte mir auch nicht die Absolution vor unserem Herrn erschleichen. Ich weiß nicht, wie ich es schreiben soll. Bin macht- und ratlos. Ich weiß, ich tat Dinge die verwerflich sind und die mich einen schlechten Menschen werden ließen. Diese Dinge, von denen du weißt, welche ich meine, bereue ich zutiefst.

Ich versuchte mit dir auch schon Kontakt aufzunehmen. Leider ohne Erfolg. Was ich auch verstehe. Aber ich bitte dich wenigstens meine Zeilen, mein Schuldgeständnis zu lesen und mir zumindest ein wenig zu verzeihen. Ich weiß nun wie es ist, von einem Menschen, den man liebt, verletzt zu werden. Und mich schmerzt es zu wissen, dass ich mit dir das Gleiche tat. Ich schäme mich und bin verärgert über die Dinge, die ich tat. Aber nicht nur die Taten, die ich dir gegenüber begangen habe. Sondern auch die, unter denen meine Familie und meine Freunde zu leiden hatten.

Ich will nicht sagen, dass ich ein neuer Mensch bin. Aber ein anderer. ruhiger und verantwortungsvoller. Ich weiß nicht, ob es dich interessiert, aber ich habe eine Ausbildung gemacht. Ich bin Fachmann für Schutz und Sicherheit bei einem großen Sicherheitsunternehmen, welches für die US-Regierung arbeitet. Ich bin auf dem besten Weg mein Leben in den Griff zu bekommen. Heute ist nun der zweite Tag, an dem ich schreibe. Es fällt mir schwer über das Vergangene zu schreiben. Vielleicht ist es egoistisch, dir diesen Brief zu schreiben. Du sagtest mir ja ich solle dich respektieren und in Ruhe lassen. Und ich weiß im Moment auch nicht, ob ich dir diesen Brief schicken soll, oder ob ich ihn weiterschreibe. Als eine Art Erinnerung. Ich denke oft an dich. Und ich sage dir was: Ich sehe gute und schlechte Zeiten. Aber mehr Gute als Schlechte. Ich hatte Probleme, die ich nicht alleine bewältigen konnte oder wollte. Ich machte andere für meine Fehler verantwortlich und war zu egoistisch, um zu erkennen, dass es nicht nur um mich geht. Ich will dich nicht zurückerobern mit diesem Brief. Um Gottes willen.

Ich möchte, dass du glücklich wirst. Ohne mich. Ich weiß nicht, ob ich noch mal glücklich werden kann. Ich weiß auch nicht, ob ich es verdiene, nochmal glücklich zu werden. Den leeren Platz, den du zurückgelassen hast, wird niemand mehr einnehmen können. Jeder Tag, den ich ohne dich bis zum heutigen Tag verbringen musste, war ein schmerzvoller Tag. Ich kann die alten Bilder, welche ich noch besitze, nicht ansehen. Ich weine, wenn ich sie in Händen halte. Denn ich weiß, ich habe einen liebenswerten Menschen zutiefst verletzt. Jemand der mich einst liebte. Ich hasse mich für das, was ich getan habe.

Ich kann nicht mehr weiterschreiben. Kann diese Leere nicht ertragen, welche ich beim verfassen dieser Zeilen empfinde. Es tut mir leid. Von ganzem Herzen. Verzeih mir bitte.

Beichthaus.com Beichte #00025767 vom 28.02.2009 um 17:53:05 Uhr in 76829 Landau (32 Kommentare).

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