Der Psychopath aus der Grundschule

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Gewalt Aggression Schule

Als ich vor knapp 30 Jahren eingeschult wurde, kam ein Junge zu uns in die Klasse, der zwei Jahre zurückgestellt worden war, da er angeblich geistige Defizite hatte. Er war ein echtes Riesenbaby. Mit seinen acht Jahren war er schon 1,55m groß und wog bestimmt so um die 50 Kilo. In der Nähe von Erwachsenen wirkte er immer ruhig, beherrscht, ein wenig dröge, tappsig, und auch wirklich ziemlich begriffsstutzig. Tatsächlich war dieses Kind jedoch der Teufel. Sobald keine Aufsichtspersonen in der Nähe waren, mutierte er zum Soziopathen. Mit absoluter Vorliebe quälte er andere Kinder und zerstörte ihre Besitztümer.

Kamen Erwachsene dazu, tat er allerdings so, als wäre das aus reiner Tollpatschigkeit seinerseits passiert. Er guckte dann fragend und verständnislos aus seinen großen braunen Bärenaugen, oft entschuldigte er sich auch schluchzend und unter Krokodilstränen, wenn er merkte, dass es brenzlig für ihn wurde. Diese Rolle konnte er wirklich hervorragend spielen, sodass zunächst niemand Verdacht schöpfte. Wenn man sich gegen ihn wehrte, und die Überhand zu gewinnen drohte, schrie er wie am Spieß um Hilfe und fügte sich teilweise selbst sichtbare Verletzungen zu.

Ich bin mir zwar mittlerweile sicher, dass zumindest seine Eltern geahnt haben müssen, dass mit ihm etwas gewaltig nicht stimmt, aber die meisten anderen Erwachsenen konnte er so mit Leichtigkeit um den Finger wickeln. Unter dem Deckmäntelchen geistiger Beschränktheit fuhr er also unbehelligt fort uns zu quälen. Aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit und seiner Hinterhältigkeit war man oft machtlos gegen ihn. Er zwickte beispielsweise andere gerne ohne Anlass mit voller Kraft in die Genitalien, wohl weil er wusste, dass die meisten Kinder aus Scham nichts sagen würden, und weil es eben auch mörderisch schmerzte. Mit der Zeit entwickelte er jedoch auch noch andere Vorlieben. Gerne schubste er seine Opfer bei Schnee und Eisglätte, oder auch nur mal bei Regen, in der Hoffnung dass sie schmerzhaft hinfielen, was die meisten auch taten. Er begann eine Art Schutzgelderpressung zu betreiben, indem er drohte jedem, der ihm keine Süßigkeit in die Schule mitbrachte, wehzutun, oder deren Unterrichtsmaterialien zu zerstören. So oft wir uns über ihn bei den Lehrern beschwerten, sie erwischten ihn niemals auf frischer Tat, und er schaffte es meistens noch, sich als Opfer darzustellen. Nicht selten bekam ein von ihm gepiesackter Schüler danach auch noch Ärger.

Einmal war er wegen einer Gruppenarbeit bei einem Mädchen zu Hause. Anschließend war ihr Hamster verschwunden, und sie fand ihn einige Stunden später in zwei Teile gerissen vor ihrer Haustür. Nur zögerlich wurde der dröge Junge dazu befragt, aber er tat so, als wüsste er von nichts und vergoss vor den Erwachsenen bittere Tränen. Natürlich bemerkten viele Eltern mit der Zeit, dass ihre Sprösslinge permanent über den Jungen klagten. Als er einmal die Genitalien eines Mitschülers mit einem Tafellineal bearbeitete, wovon dieser eine Hodenprellung bekam, wurden einige von ihnen entrüstet in der Schule vorstellig.

Der Junge bekam recht schnell mit, dass er zu weit gegangen war, und ließ danach erst einmal wieder einige Monate verstreichen, bis er subtil weitermachte. Er verlagerte sich zunächst auf Psychoterror, zum Beispiel erzählte er uns grausame Geschichten darüber, wie er uns quälen und verstümmeln würde, wenn er die Gelegenheit dazu bekäme. Irgendwann kam jedoch der Zeitpunkt an dem er sich leider wieder recht sicher fühlte. Die Genitalienkneiferei erweiterte er in der dritten Klasse entsprechend dann noch zu Brustwarzenkneiferei bei den Mädchen, außerdem entwickelte er eine Vorliebe dafür, andere Schüler mit Scheren und Zirkeln zu bedrohen und in Einzelfällen auch zu verletzen.

Eines Tages manövrierte er sich in eine dumme Situation. Die Verlockung war wohl zu groß. Er schubste einen Mitschüler wieder bei Eisglätte, dieses Mal aber unmittelbar vor den Schulbus, was logischerweise auch einige Erwachsene mitbekamen. Unser Mitschüler wurde dementsprechend angefahren und landete mit Prellungen und schwerem Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus. Der Junge schaffte es zwar, sich halb aus der Sache herauszuwinden, indem er das Ganze als Unfall beim Herumtollen abtat, aber immerhin waren einige Lehrer mittlerweile hellhörig. Seinen Eltern wurde empfohlen, mit ihm einen Psychologen aufzusuchen. Er war danach eine Weile nicht in der Schule, und Gerüchte gingen herum, dass er an die Förderschule für schwer Erziehbare verwiesen worden war. Als er schließlich trotzdem wiederkam wirkte er zunächst wie immer, er ließ nur die Körperlichkeiten sein.

Das war aber die berühmte Ruhe vor dem Sturm, denn bald begann er erneut und schlimmer als je zuvor mit seinem Verhalten. Er hatte sich eine Menge neuer Tricks ausgedacht, uns unbemerkt und unbehelligt piesacken zu können. Sein absolutes Steckenpferd wurden Stolperfallen, aufgeklappte Scheren, die in den Untiefen von Schulränzen steckten und Reißzwecken auf Stühlen. Zufällig scheinende, raffinierte Anordnungen, geschaffen zu dem Ziel unachtsame Mitschüler zu verletzen. Oft genug klappte es auch. Das Krankenzimmer war plötzlich jeden zweiten Tag belegt. Von der Schule aus passierte jedoch vorerst nichts, obwohl über ihn beraten wurde.

Er spielte seine Rolle wieder perfekt, und es gab immer noch einige Lehrer, die ihm das abnahmen, und ihn als Opfer einer Mobbingkampagne sahen. Wir beschlossen in unserer Not, ihm ebenfalls eine Falle zu stellen. Da wir wussten, wie sehr er darauf stand, andere Kinder mutwillig vor Autos zu schubsen, sollte einer von uns, den wir auslosen würden, sich an den Straßenrand stellen, und warten, bis unser Mitschüler zuschlug. Auf die Art würden wir ihn loswerden, dachten wir uns, aber es kam alles anders. Er reagierte nicht auf unsere Provokation, wohl weil er gemerkt hatte, was da abging. Dafür schubste er schließlich, bösartig grinsend, vor unseren Augen eine sehr beliebte Mitschülerin die Treppe im Schulhaus hinunter. Ihr passierte zwar nicht viel, aber vier von uns, darunter auch ich und der Junge, den er einst vor den Bus geschubst hatte, gingen direkt auf ihn los. Offensichtlich hatte er damit ganz und gar nicht gerechnet. Noch bevor er seine üblichen, quiekenden Hilfe-Schreie in einer solchen Situation ablassen konnte, hatten wir ihn über das Treppengeländer gehievt, und er fiel mit Schwung ein komplettes Stockwerk nach unten.

Danach guckte er zunächst etwas komisch, stand dann aber wackelig auf und ging einfach weg. Wir hatten damit gerechnet, dass er wild herumschrie und uns bezichtigte aber das tat er nicht. Den restlichen Tag war er ungewöhnlich ruhig und bewegte sich eigenartig. Zu Hause beichtete ich meinen Eltern, was wir getan hatten. Sie schimpften zwar etwas mit mir, aber ich glaube sie verstanden andererseits sehr gut, dass diese Tat eine Art Notwehr darstellte. Den nächsten Tag war er nicht in der Schule. Auch nicht den Übernächsten, und den Tag danach. Schließlich stellte sich heraus, dass er sich bei dem Sturz starke Prellungen, einen Milzriss und eine ordentliche Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Seine Eltern setzten alles daran, die Täter ausfindig zu machen, da er wohl untypischerweise nicht sagen konnte, wer ihm das angetan hatte.

Sie trafen allerdings auf eine Mauer des Schweigens. Die Eltern des Jungen, den er vor den Bus geschubst hatte, meinten mehr oder weniger spöttisch, dass der Unfall sich wohl einfach beim Herumtollen ereignet habe. Das Ende vom Lied war, dass unser Klassenpsychopath auf Verlangen seiner Eltern die Schule wechselte. Er besuchte nach seiner einjährigen Reha zunächst die Lernförderschule, wo er aber nur eine kurze Zeit blieb, da er dort ein Mädchen mit einem Edding vergewaltigte. Danach landete er in der Kinderpsychiatrie, wo er dann wohl auch ein paar Jahre blieb. Ich fühle mich immer noch schuldig, vor allem, weil wir uns auf sein Niveau herabgelassen haben, und er ja sicher auch nichts für seine kaputte Psyche konnte.

Beichthaus.com Beichte #00039479 vom 16.03.2017 um 13:19:33 Uhr (13 Kommentare).

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Pflegedienst für Demenzkranke mit Mitte 30

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Begehrlichkeit Wollust Arbeit Berlin

Pflegedienst für Demenzkranke mit Mitte 30
Ich bin Pflegekraft und hatte mal eine Patientin im ambulanten Pflegedienst, die mit Mitte 30 an Demenz erkrankt war. Da sie sich nicht mehr selbst pflegen konnte, sind wir zum Einsatz gekommen. Die Frau war noch immer sehr attraktiv. Einmal musste sie geduscht werden, sie hat es geistig nicht umsetzen können, sich auszuziehen und zu waschen. Darum habe ich sie dabei unterstützt. Ich schaffe es normalerweise immer mich zu distanzieren, aber ich war in der Situation körperlich stark erregt, da ich auch ihre großen Brüste berühren musste und ihren wohlgeformten Po. Auch die Intimpflege bekam sie nicht mehr hin und musste von mir übernommen werden. Versteht mich nicht falsch, ich blieb professionell und habe meine Arbeit gemacht, ohne eine sexuelle Handlung zu vollziehen. Dennoch lastet mir das auf der Seele.

Beichthaus.com Beichte #00039474 vom 15.03.2017 um 04:08:31 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Einparken wie ein Mann

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co.

Ich (m/18) möchte einen Einpark-Fehltritt beichten. Ich wollte etwas zu essen kaufen, dazu wollte ich auf dem Parkplatz des hiesigen Marktplatzes parken. Normalerweise parke ich immer rückwärts ein, damit gibt es auch nie Probleme. Da hinter mir aber eine Schlange von Autos war, habe ich versucht, elegant vorwärts einzuparken. Dabei habe ich mich jedoch verschätzt und auf halber Strecke sah ich, wie ich dem links von mir stehenden Auto verdächtig nahe kam. Panik machte sich breit und ich versuchte, ohne großen Schaden wieder aus der Situation herauszukommen. Ich setzte also ein Stück zurück - und hörte ein ekelhaftes Geräusch. Ich sah schon die vierstelligen Beträge, die ich zu bezahlen hatte und schwitzte wie meine ehemalige Kunstlehrerin.

Schließlich kam ein angetrunkener Herr an, der sich lautstark über meine Fahrkünste beschwerte und auch der Besitzer des Wagens ließ nicht lange auf sich warten - genauso wie eine Traube von Menschen, die darüber mutmaßte, wie betrunken ich war und wie inkompetent ich denn sei. Glücklicherweise war der Besitzer ein junger Mann meines Alters, der das ganze recht locker sah, er meinte, seine Karre könne einen Kratzer ab. Da ich aber so erstarrt war, drückte ich ihm 50 Euro in die Hand (wofür ich lange gearbeitet habe, ich stehe finanziell nicht so gut da und mit mehr konnte ich leider nicht dienen) und entschuldigte mich vielmals für die Unannehmlichkeiten. Ich stieg also nach den Strapazen zurück ins Auto, wollte losfahren - und wieder dieses eklige Geräusch. Aber es stand doch gar kein Auto neben mir? Schließlich fiel mir auf: Ich hatte das andere Auto nie berührt, ich habe nur in meiner Panik unbewusst die Handbremse angezogen. Ich entschuldige mich für meine Dummheit und dafür, dass ich den anderen Autobesitzer in unangenehme Situationen gebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039472 vom 13.03.2017 um 18:47:27 Uhr (16 Kommentare).

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Der kinderhassende Nachbar

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Rache Zorn Nachbarn Bremen

Ich muss etwas beichten, das schon etwas weiter zurückliegt (so zehn Jahre). Mein Freund und ich hatten grade geheiratet und waren in der Kinderplanung. Wir lebten zu der Zeit in einer sehr kinderfreundlichen Gegend, eines Tages kam dann ein "Neuer" in das Viertel gezogen. Wir verstanden uns alle wunderbar, bis irgendwann auf einer Viertel-Party "rauskam", dass er Kinder abgrundtief hasst. Auf Nachfragen erzählte er sehr detailliert, wie in seinem Kindesalter andere Kinder (angeblich) seinen Hund getötet haben. Seitdem hasst er Kinder. Als wir ihn fragten, wieso er dann in ein familienfreundliches Viertel gezogen ist, antwortete er: "Man kann ja als Kinderloser wohl wohnen, wo man will!" Daraufhin wurde er immer unfreundlicher und hat immer mehr gegen Kinder gewettert. Er hat uns (also mich und meinen Freund) dann auch "beglückwünscht", weil wir keine Kinder bekamen (wie sich dann rausstellte: zu viel Stress).

Er hat auf dem Spielplatz im Viertel immer häufiger gesessen und geraucht und Alkohol getrunken und hat die Kinder angepöbelt. Irgendwann war er dann so weit, dass er auch Partys da feierte und "wir" Familien nicht mehr auf den Spielplatz gingen (alles voll mit Essensresten, Flaschen, etc.). Irgendwann wurde mir das zu bunt. Ich habe an diesem Abend sehr scharf und fettig gegessen und später in der Nacht war der gewünschte Effekt eingetreten: Ich musste abdrücken. Und das nicht zu knapp! Ich bin also zu "unserem" Spielplatz hin und habe mir den Darm leergeschissen. Es hat zwar fürchterlich gebrannt, aber das Ergebnis ließ sich sehen. Am nächsten Morgen war die Aufregung groß, es wurden Anzeigen gegen ihn erstellt und kurz darauf zog er weg und ich wurde schwanger. Win-Win für alle, würde ich sagen.

Beichthaus.com Beichte #00039471 vom 13.03.2017 um 16:17:13 Uhr in Bremen (18 Kommentare).

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Die zwei Frauen, die ich begehre

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Selbstsucht Fremdgehen Begehrlichkeit Bremen

Ich (w) habe derzeit ein Verhältnis mit zwei Frauen. Beide sind optisch wie auch charakterlich völlig verschieden, aber beide für sich wirklich tolle Frauen. Die eine ist zärtlich und weich, 15 cm kleiner als ich und wir haben fast alle Hobbys gemeinsam. Wir haben deswegen nie Langeweile miteinander. Wenn ich sie rieche, dann schlägt mir das Herz bis ins Mark. Die zweite Frau ist etwas größer als ich, muskulös und sehr dominant. Mit ihr kann ich den ganzen Tag lachen, albern und wir haben viele persönliche Gemeinsamkeiten. Sexuell mögen wir gerne einen Mix aus raufen und BDSM. Ich begehre beide Frauen und kann mich nicht entscheiden, was ich machen soll. Ich weiß, dass es eine Frage der Zeit ist, bis es rauskommt. Dann bin ich beide los. Garantiert.

Beichthaus.com Beichte #00039465 vom 12.03.2017 um 23:23:05 Uhr in Bremen (8 Kommentare).

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