Kostenlos Parken

8

anhören

Diebstahl Geiz Engherzigkeit Auto & Co.

Ich möchte einen heutigen Vorfall beichten, der mir im Nachhinein echt leidtut. Ich hatte einen Termin im Nagelstudio und musste ewig warten, als ich dann endlich fertig war, war ich etwas sauer darüber, dass es so lange gedauert hatte, weil ich anschließend noch zur Arbeit musste. Ich hatte auf einem öffentlichen Parkplatz geparkt, hetzte zu diesem zurück und habe mich schon gefragt, was ich wohl an Parkgebühr bezahlen muss, da ich aufgrund der Wartezeit recht lange dort stand. Als ich am Automaten stand und meine Karte zum Bezahlen einstecken wollte, sah ich, dass dort noch eine Karte war. Jemand hatte sie wohl vergessen. Ich schob die Karte noch mal rein, um zu sehen, ob diese schon bezahlt war. Das war sie und ich nahm sie mit. Meine Parkkarte habe ich in meiner Geldbörse gelassen und nicht bezahlt. Als ich nachher Richtung Ausfahrt fuhr, kam mir ein offensichtlich suchender junger Mann entgegen. Ich habe ihm die Karte nicht gegeben, ihn nicht groß beachtet und bin wohl mit seiner Karte auf seine Kosten aus dem Parkhaus gefahren.

Beichthaus.com Beichte #00034970 vom 28.01.2015 um 12:55:21 Uhr (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit dem schwulen Engel in der Badewanne

15

anhören

Falschheit Selbstsucht Lügen Vorurteile WG Husby

Ich (m/28) habe eine für mich superfunktionierende Methode gefunden, um Frauen herumzukriegen. Aber erst einmal von Anfang: Früher wurde ich damit gehänselt, dass ich mich "schwul" verhalte. Von allen möglichen Menschen musste ich mir erzählen lassen, dass jemand, der sich so "gibt" und "verhält" nur schwul sein kann. Es ging so weit, dass eine Privatdozentin während der Ausbildung mir den Titel "schwuler Engel" gab, weil das ihr Bild von mir war, als ich eine Präsentation hielt. Später erfuhr ich von einem Kollegen, der sie in einem Einzelgespräch aufklären wollte, sie habe gesagt, ich sei schwul, wüsste es nur noch nicht. Als ich mit der Ausbildung fertig war, begann ich ein Studium in der gleichen Fachrichtung - und um näher an der Uni zu wohnen, zog ich in eine WG. Auch dort bzw. in der Uni herrschte wieder das Klischee, gegen das ich aber keine Lust mehr hatte, anzukämpfen. Das führte natürlich zu einer deutlich verminderten Chance bei Frauen. Eines Abends dann nutzte ich mein Klischee an meiner Mitbewohnerin aus. Dazu musste ich mich noch nicht einmal verstellen, ich brauchte nur genau so reden und mich zu bewegen, wie sonst auch.


Als ich eines Abends mit meiner Mitbewohnerin alleine war und nach langer Zeit mal wieder ein Bad nehmen wollte, fragte ich ganz unverfänglich, ob sie nicht mit in die Wanne wollte. Ich hätte niemals gedacht, dass sie darauf anspringt, aber sie kam mit. Single war sie, aber mit mir könne ja nichts passieren, dachte sie wohl. Ich hätte wohl als Letzter Interesse an ihr. Ich versuchte mich irgendwie zu beherrschen und mir nicht gleich körperlich anmerken zu lassen, was Sache ist. Und eigentlich sollte es auch dabei bleiben. Mal nackt mit meiner Mitbewohnerin baden, ihren nackten, nassen Körper bei mir in der Wanne zu haben, das sollte schon das Höchste der Gefühle sein. Ich fand sie durchschnittlich attraktiv, aber mit einer 24-jährigen Bekannten in der Wanne ist für einen Hetero-Mann eben doch eine Herausforderung. Als sie mich dort unten dann versehentlich berührte, war es vorbei, was sie gleich merkte. Sie tastete sich dann vorsichtig vor und fragte mich, ob ich das schon einmal bei einer Frau gehabt hätte, ich spielte dann ein wenig meine Rolle, was sie aber irgendwie selbstsicher und damit noch attraktiver wirken ließ, schließlich war sie ihrer Meinung nach so heiß, sogar einen Schwulen um den Finger zu wickeln - und dann fiel ich unverhofft in der Wanne über sie her.


Seitdem schwor ich mir, dass ich das wiederholen wollte, es war zwar klischeehaft und einfach, aber mit Klischees hatte ich ja so meine Erfahrung. Ich wollte allerdings nicht, dass sie das weitererzählt oder dass sie denkt, dass ich nun doch das Ufer gewechselt habe. Also dachte ich mir einen Plan aus: Dieser Abend zu zweit sollte sich wiederholen, wir landen dann in der Kiste, aber - und das ist das Schwere am ganzen Plan - ich müsste dann spielen, dass es beim zweiten Mal einfach nicht klappen will, weil sie eben vom falschen Geschlecht ist. Hierfür musste ich dann ein paar Mal im Vorfeld mit der Hand ran, unmittelbar vor dem Date. Es gelang. Ich machte ihr klar, dass das leider nicht klappt, dass Männer einfach mein Ding sind und das sie das nicht persönlich nehmen solle.


Was soll ich sagen? Ich wechsele seitdem alle sechs Monate meine WG und schaue, dass immer möglichst viele attraktive Frauen drin sind, die nicht aus meinem Studiengang sind - sonst würde mich eventuell noch eine erkennen. Mit Schwulen haben die meist kein Problem. Die Vorgehensweise klappt beeindruckend gut bei Singles, aber auch unerwartet gut bei Vergebenen. Was ich beichte? Ich beichte, dass ich das Klischee, was mir jahrelang zur Qual wurde, nun schamlos ausnutze. Aber ich möchte jetzt damit aufhören und so langsam mal eine Frau fürs Leben kennenlernen.

Beichthaus.com Beichte #00034962 vom 27.01.2015 um 14:38:17 Uhr in Husby (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Das ganze Gehalt gespendet

20

anhören

Lügen Peinlichkeit Arbeit Geld

Ich (m/23) möchte etwas vielleicht Komisches beichten. Ich bin derzeit Auszubildender bei einer großen deutschen Krankenkasse und werde wohl bald zur recht gut verdienenden Mittelschicht gehören. Ich plane auch weiterhin Karriere zu machen und habe vor, mal ein gesundes monatliches Gehalt aufs Konto zu bekommen. So weit keine Beichte und nichts Neues. Aber ich mache das nicht, weil ich mal reich sein wollte - so war ich, als ich angefangen habe - denn in den letzten Jahren habe ich gemerkt, dass ich lieber etwas Gutes damit tun will. Ich beichte also, dass ich meinen Arbeitgeber manchmal hasse, da es mich innerlich aufregt, wenn ich den Leuten nicht einfach alles bezahlen darf und deshalb spiele ich mit dem Gedanken, zu kündigen. Dann fällt mir aber wieder ein, dass ich Karriere machen will, um mehr spenden zu können.


Ich spende jetzt schon jeden Monat die Hälfte meines Azubi-Gehalts und plane das auch zukünftig. Allerdings habe ich am Ende vom Monat, nach Miete und Spenden, keinen Euro mehr auf dem Konto. Ich habe auch vor, daran festzuhalten und immer mehr zu spenden. Allerdings gibt es da noch ein Problem: Mir gehen langsam die Ausreden für meine Freundin aus. Sie könnte so etwas wahrscheinlich gar nicht verstehen, da sie ein totaler Sparfuchs ist. Ich behaupte immer, dass ich irgendwelche teuren Zahnarztrechnungen oder Nebenkosten habe, als Ausrede für mein leeres Konto. Aber irgendwann merkt sie das bestimmt und davor habe ich auch etwas Sorge. Ich frage mich manchmal, ob das so ein komisches Verhalten ist und ob ich vielleicht einfach lebensunfähig bin.

Beichthaus.com Beichte #00034931 vom 22.01.2015 um 22:26:14 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Möbel in meiner alten WG

10

anhören

Vandalismus Rache Aggression WG

Ich (w/25) bin gerade rasend vor Wut. Mein Ex-WG-Mitbewohner will mir nicht das Geld für die "Ablöse" der WG bezahlen. Ich renne ihm jetzt schon seit neun oder zehn Monaten hinterher. Während all der Zeit benutzt er einfach fröhlich meine Sachen, ohne mir auch nur einen Cent zu geben. Ich wohne inzwischen 500 Kilometer entfernt und kann deshalb nicht einfach so bei ihm auftauchen und Druck machen. Ich muss aber geschäftlich in die Stadt und er hat mir schon bei meinem Auszug versprochen, dass ich an diesem Tag bei ihm schlafen darf. Jetzt habe ich dieses Versprechen einlösen wollen und er schreibt mir, dass er mich nur aufnimmt, wenn ich kein Wort mehr über den ganzen Kram spreche und es vergesse.


Da habe ich gesagt, dass wir uns deswegen noch mal unterhalten müssten. Daraufhin hat er mir die Unterkunft verwehrt. Ich habe ihm geschrieben, dass ich meine restlichen Sachen dann abholen werde, wenn er es mir nicht bezahlt. Ich habe noch einen alten Wohnungsschlüssel, den ich wiedergefunden habe. Ich werde also in die Wohnung gehen - mit Erlaubnis des Vermieters - aber meine Sachen auf keinen Fall wirklich abholen. Es ist ein sechsstöckiges Haus ohne Fahrstuhl. Und eine Waschmaschine im Wert von vielleicht dreißig Euro ist den Aufwand einfach nicht wert. Genauso wenig wie ein Bett, ein paar Küchenschränke und Stühle. Aber stattdessen werde ich meine Sachen einfach zerstören! Bei der Waschmaschine werde ich irgendeinen Schlauch zerstören, die Küchenschränke zerhacke ich notfalls mit einer Axt und die Glühbirnen zerschlage ich auch. Die Stühle werde ich einfach aufschlitzen! Das Bett ist leider aus Metall und kann daher nicht so einfach zerstört werden - außerdem steht es in seinem Zimmer und das ist wahrscheinlich abgeschlossen. Meine Sünde ist die, dass ich die Sache nicht einfach abhaken kann. Und bei der Aktion handle ich wie ein Kleinkind, obwohl ich es mir auch leicht machen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00034929 vom 22.01.2015 um 21:27:00 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Wirtschaftsprüferin

7

Zorn Hass Begehrlichkeit Arbeit

Wir hatten mal wieder - wie jedes Jahr - zum Jahresende Inventur in unserer Firma. Dazu kommen immer die Wirtschaftsprüfer und kontrollieren den Ablauf und die Korrektheit der Zählung. Da ich der Logistikleiter in diesem Unternehmen bin, sind die Wirtschaftsprüfer […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00034917 vom 21.01.2015 um 11:57:11 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000