Die glücklichen Gewinner

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Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit

Bei mir in der Nähe ist ein Einkaufszentrum, das jetzt seinen Geburtstag mit einem Gewinnspiel feiert. Wenn man eine Karte ausfüllt und diese in einen Glaskasten wirft, kann man ein Auto gewinnen. Am Ende des Wochenendes wird eine gewisse Anzahl an Leuten gezogen und diese sollen dann zwei Wochen später ins Einkaufszentrum kommen und der Gewinner des Autos wird auf der Bühne gezogen. Meine asoziale Beichte ist Folgende: Ich habe mit meinem Handy den Glaskasten fotografiert und zwei der Karten konnte man sehr gut lesen. Die beiden betreffenden Personen habe ich gestern angerufen und ihnen mitgeteilt, dass sie am Auslosungstag unbedingt in das Einkaufszentrum kommen sollen, da sie zu den Glücklichen gehören, die das Auto beinahe gewonnen haben. Beide wohnen ziemlich weit weg und werden ihr blaues Wunder erleben, wenn sie erfahren, dass sie gar nicht gezogen wurden, sondern dass sie die Opfer eines Streichs wurden. Die Telefonate waren toll - die Freudenschreie, das Geheule. Aber die Wut, die ich mir am Tag der Verlosung anschauen werde, wird noch besser sein. Ich weiß, ich bin ein Misanthrop.

Beichthaus.com Beichte #00032014 vom 07.10.2013 um 12:20:24 Uhr (24 Kommentare).

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Grundlose Eifersucht

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Eifersucht Falschheit Feigheit Neid

Ich (w/20) habe eine sehr gute Freundin, die ich seit meinem vierten Lebensjahr kenne. Inzwischen studieren wir beide und uns trennen mehrere Hundert Kilometer. Wir sehen uns vielleicht zwei- bis dreimal im Jahr, wenn wir beide bei unseren Eltern sind. Trotzdem halten wir guten Kontakt. Seit etwa einem Jahr habe ich auch einen Freund. Mein Freund und die besagte Freundin sind sich einmal zwischen Tür und Angel begegnet und haben nur ein paar Worte gewechselt. Die Begegnung war so kurz, dass sich mein Freund ein paar Wochen später, als ich ihn darauf ansprach, nicht mehr an sie erinnerte.


Mein Freund und ich liegen uns des Öfteren in den Haaren, weil wir uns in grundlegenden Beziehungsthemen nicht immer einig sind. Wir lösen zwar unsere Konflikte, aber es gibt schon Punkte, an denen es von Vorteil wäre, wenn wir von vorneherein übereinstimmen würden. Wenn ich mich mit meiner Freundin über Beziehungsthemen unterhalte - nicht über meine Beziehung, sondern im Allgemeinen - fällt mir verstärkt auf, dass sie wohl in vielen Punkten ähnlich tickt wie mein Freund. Außerdem ist sie sehr hübsch, größer als ich und ich bewundere sie dafür, wie sie ihr Leben meistert. Unsere Freundschaft ist trotzdem ausgeglichen, denn ich bin auch kein Mauerblümchen. Außerdem sind wir uns in vielen Punkten auch sehr ähnlich. Allerdings erfinde ich seit einigen Monaten immer Ausreden, wenn sie mir vorschlägt, mich mal zu besuchen. Ich versuche zu vermeiden, dass sie meinen Freund kennenlernt. In meinem Kopf hat sich ein Bild eingebrannt, wo die beiden sich kennenlernen und unsterblich ineinander verlieben. Meine Freundin hat nämlich alles, was mein Freund an mir mag, und ist ihm zusätzlich noch in vielem ähnlicher als ich. Ich beichte also, dass ich die beiden einander nur nicht vorstellen will, weil ich schon vorher grundlos eifersüchtig bin.

Beichthaus.com Beichte #00031972 vom 29.09.2013 um 23:48:52 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Wasserverschwendung für meine Befriedigung

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Masturbation Verschwendung Selbstsucht

Ich (w/24) muss zugeben, dass ich immer, wenn ich meine Eltern besuche, die Gunst der Stunde nutze und mich im Bad einschließe, wenn sonst niemand mehr zu Hause ist. Das mache ich, damit ich es mir mit dem Duschstrahl so richtig besorgen kann. Denn der, den ich in meiner Wohnung habe, bringt es einfach nicht und daheim bei meinen Eltern kann ich immer richtig schön genießen und entspannen. Allerdings fühle ich mich ziemlich schäbig dabei, denn sie wundern sich, sollten sie es trotzdem einmal mitbekommen, warum ich so lange dusche und so viel Wasser verschwende. Hiermit beichte ich, dass ich vermutlich für einen großen Teil der erhöhten Wasserkosten meiner Eltern verantwortlich bin, und das nur, um mich selbst zu befriedigen.

Beichthaus.com Beichte #00031964 vom 28.09.2013 um 15:29:56 Uhr (15 Kommentare).

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Imaginäres Gespräch mit der Polizei

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Ignoranz Aggression Neugier Zorn

Ich (m/28) bewohne mit meiner Freundin eine schöne Mietwohnung im Dachgeschoss mit wunderbarer Aussicht. Vorne ist eine verkehrsberuhigte Zone und hinten kann man das Dorf, in dem wir wohnen, komplett überblicken. Da meine Freundin Nachtschicht hatte und seit dem frühen Nachmittag außer Haus war, ohne vorher die Jalousien hochzuziehen, habe ich das dann halt getan. Auf der Straße lief ein älteres Rentnerehepaar, das dann prompt stehen blieb. Ich sah, wie die Frau ihr Gesicht verzog und irgendetwas mit ihrem vermutlichen Ehemann tuschelte - der daraufhin ebenfalls grimmig in meine Richtung blickte. Die beiden starrten mich dann doch tatsächlich unvermittelt an - man hat ja nichts Besseres zu tun. Ich habe daraufhin natürlich ihr Starren erwidert und währenddessen eher reflexartig, als geplant, mein Handy gezückt und so getan, als würde ich eine dreistellige Nummer wählen. Nach einer kurzen Wartezeit fing ich dann an, ein imaginäres Gespräch mit der Polizei zu führen, dass ich mich von zwei Personen im Rentenalter belästigt fühlen würde. Das Fenster war allerdings verschlossen, sodass Oma und Opa mich nicht hören konnten. Die Beiden hatten scheinbar Gefallen an meiner Fensterscheibe gefunden und glotzten unverblümt und munter weiter durch dieselbige - nach knapp einer Minute machten sie sich dann aber wieder auf die Socken und setzten ihren Weg fort. Jedoch nicht, ohne dauernd zu mir zurückzuschauen und etwas zu bequatschen. Was ich beichten möchte? Dass ich dieses Gegaffe, egal ob Rentner oder nicht, zum Kotzen und einfach nur unhöflich finde. Haben die Leute denn keine Erziehung genossen? Für das Rentnerpaar tut es mir leid, falls ich ihnen einen Schrecken eingejagt haben sollte.

Beichthaus.com Beichte #00031960 vom 27.09.2013 um 17:29:12 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Dreier mit fatalen Folgen

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Fremdgehen Ehebruch Falschheit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (w/28) bin seit fünf Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir waren schon immer sehr offen in unserer Beziehung, was den Sex angeht. Wir konnten immer unsere Wünsche äußern und auch umsetzen. Irgendwann kam mein Mann mit dem Wunsch einen Dreier zu haben - allerdings mit einem zweiten Mann. Das war dann das erste Mal, dass ich etwas dagegen hatte, schließlich müsste ich dann mit einem anderen Mann schlafen. Wir führten einige Diskussionen darüber, meine Meinung dazu änderte sich jedoch nicht. An einem Samstagabend kam mein Mann nach einem Disco-Besuch mit seinem besten Freund zu uns nach Hause, allerdings viel zu früh. Da ich immer auf meinen Mann warte und nie alleine ins Bett gehe, wusste er, dass ich wach war. Sie meinten beide, dass nichts los gewesen sei und sie deshalb so früh wieder nach Hause gekommen wären. Wir tranken noch ein wenig Sekt, den die beiden mitgebracht hatten, und dann küsste mich sein Freund vor den Augen meines Mannes. Ich war hin und weg, denn ich konnte zu diesen Lippen einfach nicht Nein sagen. Wir haben dann eine wunderschöne Nacht zu dritt verbracht und am nächsten Tag schrieb ich noch mit dem Freund meines Mannes.

Er machte mir tolle Komplimente und wir schrieben uns irgendwann richtig böse und dreckige Sexnachrichten. Wir merkten irgendwann, dass wir einfach zu scharf aufeinander sind, und haben uns wieder getroffen. Dieses Mal war mein Mann allerdings nicht dabei, aber ihm gegenüber habe ich kein schlechtes Gewissen, denn er hat den Stein ja ins Rollen gebracht. Ich kann von seinem Freund nicht mehr die Finger lassen und ich bin mir sicher, wir werden uns noch oft alleine treffen und jede Gelegenheit dazu nutzen, Sex miteinander zu haben. Ich beichte dies erstens, weil ich es keinem erzählen kann und zweitens, weil ich ein schlechtes Gewissen seiner Ehefrau gegenüber habe.

Beichthaus.com Beichte #00031952 vom 25.09.2013 um 19:05:23 Uhr (28 Kommentare).

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