Einbrecher gedeckt

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Lügen Diebstahl Polizei

Meine schlimmste Lüge verdränge ich immer wieder, so sehr, dass ich selber manchmal fast vergesse, dass das, was ich an diesem Abend erzählt habe, eine Lüge war. Ich hatte während meines Austauschjahres einen Freund, in den ich unglaublich verschossen war. Er war arbeitslos und ich ahnte, dass er ab und zu ein paar krumme Dinger drehte, um etwas Geld zu verdienen. Diese dunkle Ahnung verdrängte ich aber immer. Eines Abends war ich bei ihm, und die Polizei stand plötzlich vor der Tür. Am vorhergehenden Abend war in ein Elektrogeschäft in der Nähe eingebrochen worden, und es war ein sehr hoher Sachschaden entstanden. Sie fragten meinen Freund, wo er an diesem Abend gewesen sei, was mir große Angst einjagte. Mein Freund zögerte kurz, schaute mich an und sagte: "Ich war mit ihr zusammen." Mir blieb fast das Herz stehen, denn es stimmte nicht. Ich war daheim geblieben an jenem Abend, weil er mir gesagt hatte, er hätte keine Zeit. Die Polizisten sahen mich fragen an. Ich sagte ja, er war mit mir zusammen. Mit meiner Lüge hatte ich einen Verbrecher gedeckt. Bis heute verdränge ich diese dunkle Seite dieses Jungen, den ich nach meinem Austauschjahr nie mehr sah.

Beichthaus.com Beichte #00028071 vom 19.08.2010 um 01:17:57 Uhr (21 Kommentare).

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Erinnerungsstücke der Filmgeschichte

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Manie Wollust Morallosigkeit Masturbation

Keine der Frauen, die in den letzten zwei Jahren in meinem Bett war, weiß, dass mein Laptop am Nachtkästchen nicht nur Musik spielt, sondern auch mit der integrierten Webcam aufnimmt, was da passiert. Praktischerweise hat die Webcam kein Lämpchen, das bei einer Aufnahme […]
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Beichthaus.com Beichte #00028070 vom 18.08.2010 um 23:19:50 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

All You Can Eat in Las Vegas

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Neugier Urlaub USA

Ich war vor einigen Jahren in Las Vegas. Ich war 13 und meine ganze Familie, also mein Bruder, mein Vater, meine Mutter und ich, waren mit. Wir saßen also in einem der "All-You-Can-Eat-Restaurants". Hatten alle einen Bärenhunger und hatten das 1. mal Nachschlag genommen. Danach konnten wir auch alle nicht mehr. Aber ein Tisch weiter saß ein wirklich "kräftiger" Amerikaner, der aß und aß. Ein riesiges Steak nach dem anderen, mehr und mehr Fritten und einen halben Liter Barbecue-Soße hat er bestimmt auch schon verdrückt. Mein Bruder, mein Vater und ich starrten immer wieder mal rüber, weil es für uns unfassbar war. Wir hatten gerade die Rechnung bestellt und blitzten dann wieder zu unserem Nachbarn. Der hatte schon bezahlt und war gerade noch dabei die Soße vom Teller zu lecken, als er aufstand und sich vor uns stellte. Er war ziemlich groß und wie gesagt auch schon ziemlich dick. Da stand er also, uns war die Angst ins Gesicht geschrieben. Er schrie: "Your staring at me the whole time, thats not polite, so what the hell is driven into your guys?" Er ging. Wir auch. Seitdem habe ich in keinem Urlaub mehr jemanden beim Essen beobachtet. Ich schäme mich in gewisser Hinsicht immer noch dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028067 vom 17.08.2010 um 16:50:27 Uhr in USA (Las Vegas, Nevada) (28 Kommentare).

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Joggen mit Höhepunkt

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Faulheit Lügen Wollust Sport

Joggen mit Höhepunkt
Ich (m/18) habe eine ziemlich fitnesssüchtige Mutter. Sie geht jeden Morgen joggen, 4 Mal in der Woche ins Fitnessstudio und bei uns gibt es immer was ziemlich ekelhaftes zu essen, weil das ja gesund, proteinhaltig und was weiß ich noch was ist. Jetzt hat sie es geschafft, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028063 vom 16.08.2010 um 16:45:20 Uhr (33 Kommentare).

Gebeichtet von KKK3
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Zufallsbeichte
“Folge

Konkurrenzlos teuer

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Betrug Morallosigkeit Falschheit Shopping Arbeit

Ich (m/21) arbeite, um mein Studium und vielleicht die ein oder andere Annehmlichkeit zu bezahlen, als Aushilfe in einem sehr bekannten Elektronikgeschäft. Der Konzern veranstaltet des Öfteren Rabattaktionen, bei denen ein bestimmter Prozentsatz (entsprechend einer gewissen Steuer) "eingespart" werden kann (zumindest wird das dem Kunden suggeriert).

Letztens war es wieder soweit und alle Filialen wurden angewiesen, ab einem bestimmten Einkaufswert den Rabatt zu gewähren, also wurden ein Kollege und ich angewiesen, in unseren Abteilungen die Preise entweder um ein paar € zu senken, sodass sie unter dem Rabattwert sind, oder, wenn sie viel mehr kosten, so zu erhöhen, dass der Kunde trotz dem Rabatt genau so viel/noch mehr zahlen muss als ohne. Wir haben uns vorgenommen, bei einigen Produkten einfach die Preisanpassung zu "vergessen", da wir dem Kunden, der durch aggressive Werbung, die praktisch aussagt "Du MUSST jetzt bei uns einkaufen, schnell! Die Aktion gilt nur wenige Tage und kommt nie wieder!!!", in die Filialen gelockt wird, wenigstens etwas gönnen wollten. Also haben wir Preise für einige Netbooks, teure Kaffeemaschinen und so weiter leicht über der "Rabattgrenze" gelassen, damit es darauf eben noch welchen gibt. Natürlich gingen diese Produkte weg wie nichts und unser Chef war ziemlich sauer, weil der Umsatz, vor allem aus der Computerabteilung, nur leicht höher war als sonst (er hatte sich ganz schön was versprochen von der Aktion, normalerweise strömen die Kunden wie blöd in die Geschäfte und kaufen alles was sie evtl. brauchen könnten weil es ja "billiger" ist). Es kam wie es kommen musste er hat gemerkt, dass wir einige Produkte "vergessen" haben und wir wurden gleich verwarnt, noch mal so ein Fehler und wir fliegen.

Meine Beichte ist, dass ich diesen verdammten Konzern bei der Kundenverarschung unterstützt habe und dadurch geholfen habe, vielen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich schäme mich für mein fehlendes Rückgrat, denn wenn ich noch einmal darüber nachdenke, hätte ich alle Preise so lassen sollen. Schließlich wird der Kunde mit falschen Versprechungen gelockt, ich bereue wirklich, das unterstützt zu haben. Andererseits wäre ich meinem Chef übel in den Rücken gefallen, an die Rabatte ist jede Filiale gebunden und er hätte Verluste gemacht. Eine ziemliche Zwickmühle, was hätte ich denn tun sollen?

Beichthaus.com Beichte #00028060 vom 14.08.2010 um 14:00:24 Uhr (21 Kommentare).

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