Sehnsucht nach einer Erbschaft

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Verzweiflung Zorn Boshaftigkeit Familie

Ich bin eine alleinerziehende Mutter von fünf Kindern zwischen 12 und 21 Jahren. Sie sind alle sehr lieb und rücksichtsvoll. Ich habe sie gar nicht verdient. Seit 12 Jahren bin ich alleinerziehend und arbeite sehr viel. Letztes Jahr war ich arbeitslos, und dadurch, dass ich zuerst die halbe Stelle und erst nachher die Ganze verlor, bekam ich von der Arbeitslosenversicherung nur 80 Prozent der halben Stelle. Das reichte für nichts. Da alle meine Kinder entweder das Gymnasium besuchen, oder schon studieren, sind die Kosten hoch und ich habe mich während dieses Jahres verschuldet. Nun arbeite ich seit August wieder Vollzeit und habe ein gutes Einkommen. Aber da ich so viel arbeite, brauche ich eine Haushaltshilfe, die mich auch viel kostet und trotzdem nicht viel taugt. Ich versuche, Schulden abzubauen, wo es nur geht. Ich bin abends allerdings so müde, dass ich keine Kraft mehr für meine Kinder habe. Oft werfe ich eine Schlaftablette ein, sobald ich zu Hause bin, damit ich die ganzen Geldsorgen vergessen kann. Ich bin eine schreckliche Mutter. Das habe ich wohl von meinen Eltern - die sind nämlich richtig reich, sehen es aber nicht ein, mir zu helfen. Für sie bin ich die Sünderin, weil ich mich von meinem Mann getrennt habe. Nach Bekanntgabe unserer Trennung schickte mir mein Vater einen Brief, gespickt mit Bibelzitaten. Darin stand unter anderem, dass, wenn ich mich für diesen sündhaften Weg entscheiden würde, ich für immer auf die Unterstützung meiner Familie verzichten müsse. Dabei hatten sie mir vorher auch nie geholfen. Ich möchte beichten, dass ich mir manchmal wünsche, dass sie einen Unfall haben und ich ein paar Millionen erbe. Das Leben wäre so viel einfacher. Ich schäme mich so und fühle mich deswegen sehr schuldig.

Beichthaus.com Beichte #00032328 vom 01.12.2013 um 22:23:09 Uhr (40 Kommentare).

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Wissen ist Macht

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Falschheit Engherzigkeit Lügen Stolz Familie

Ich (w/19) bin in der Familie die Einzige, die sich mit Technik auskennt. Deshalb bin ich auch immer die erste Ansprechperson, wenn es um Hard- oder Softwareprobleme geht. Diesen Vorteil mache ich mir auch zunutze. Meine Mutter beispielsweise hat sich vor einem halben Jahr ein Notebook gekauft, mit dem sie abends gerne mal ins Internet geht. In letzter Zeit hatten wir heftigen Streit, also habe ich ihr in der Zeit einfach mitten im Surfen die Internetverbindung gekappt. Auch ihren Handy-Messenger habe ich nicht aktualisiert, sodass sie die Nachrichten ihrer Freunde nicht mehr erhalten konnte. Bei meiner Verwandtschaft ist das nicht anders, und da sich keiner auskennt, kommt auch keiner auf die Idee, mich zu verdächtigen. Ich möchte beichten, dass es mir Spaß macht, zu sehen, wie andere von mir abhängig sind und dann trotz ihres Stolzes bei mir angekrochen kommen, weil sie das Problem selbst nicht lösen können.

Beichthaus.com Beichte #00032296 vom 26.11.2013 um 14:14:18 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Der Herzinfarkt meiner Mutter

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Verzweiflung Drogen Familie Gesundheit

Meine Mutter erlitt heute Nachmittag einen Herzinfarkt und liegt nun im Krankenhaus - sie ist wohl in keiner guten Verfassung. Ich (16) sitze bekifft in meinem Zimmer und kann es einfach nicht fassen. Ich bringe es nicht übers Herz, im Krankenhaus anzurufen, um zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00032286 vom 24.11.2013 um 20:08:57 Uhr (21 Kommentare).

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Zigaretten statt Taschengeld

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Ungerechtigkeit Habgier Diebstahl Familie Geld

Zigaretten statt Taschengeld
Ich (m/16) lebe mit meinem Bruder und meiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Da meine Mutter dank einer Schizophrenie arbeitsunfähig ist, ist bei uns das Geld knapp. So knapp, dass sie mir mein Taschengeld gestrichen hat, damit sie genug Geld für zwei Schachteln Zigaretten am Tag hat. Im Gegensatz zu mir bekommt mein Bruder allerdings zwanzig Euro in der Woche, damit er immer genug Geld bei sich hat. Er nutzt das natürlich schamlos aus und gibt sein Geld für jede Kleinigkeit aus, die er mir dann unter die Nase reiben muss. Obwohl er 18 ist und eine gute Ausbildung macht, bekommt er noch dieses Taschengeld. Mein Nebenjob allerdings beginnt erst im Januar, das heißt, ich bin total blank. Meine Mutter kommt einfach nicht auf die Idee, mir etwas Geld zur Verfügung zu stellen. Ich beichte somit, dass ich unerlaubt Geld von dem überfüllten Konto meines Bruders abgehoben habe - damit ich wenigstens das Deutscharbeitsheft in der Schule bezahlen konnte. Aber das ist noch nicht alles, denn ich möchte auch noch beichten, dass der Hass auf meine Mutter mit jedem Tag steigt - es kann doch nicht sein, dass sie sich einen Dreck für ihr kleinstes Kind interessiert. Ich habe Angst, deshalb auf die schiefe Bahn zu geraten.

Beichthaus.com Beichte #00032248 vom 17.11.2013 um 20:13:02 Uhr (17 Kommentare).

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“Folge

Seemannsgarn

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Vorurteile Unglaube Falschheit Lügen Familie

Ich möchte stellvertretend für meine ganze Familie beichten. Wir haben uns jahrelang über meinen Großvater lustig gemacht, da er uns immer wieder mit einer Geschichte von einem Riesenkraken gekommen ist. Er war in den sechziger Jahren mal Fischer, und während er mit seinem Fischkutter irgendwo rumschipperte, um die Netze einzuholen, kam ein Riesenkrake und hat sich den Fang geholt. Der Schreck hat auf jeden Fall so tief gesessen, dass er ein paar Jahre später zu einer Landratte geworden ist. Die Freude an der See hatte ihm der Krake wohl genommen. Allerdings hat ihm die Geschichte nie jemand abgekauft und praktisch jeder hat ihn damit verarscht. Wir waren einfach davon überzeugt, dass es sich um eine dieser Seefahrergeschichten handelt. Als er dann schon seit einigen Jahren verstorben war, kam raus, dass es diese Riesenkalmare wirklich gibt! Deshalb glaube ich bis heute, dass er doch recht hatte, dem Kraken erschien das Netz wohl einfach als lohnende Beute. Ich kann mir heute gut vorstellen, was das für ein Schock gewesen sein muss, da es sich damals ja um Fabelwesen gehandelt hat. Umso mehr tut es mir leid, dass ihm niemand glaubte.


Beichthaus.com Beichte #00032243 vom 16.11.2013 um 17:11:31 Uhr (9 Kommentare).

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