Der Drängler, der rechts überholt

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Aggression Waghalsigkeit Ignoranz Zorn Auto & Co.

Ich beichte, dass ich fast jeden Tag mit dem Auto rechts überhole. Manchmal sogar drei Autos hintereinander. Das Rechtsüberholen findet dabei in der Regel nicht auf der Autobahn statt, sondern auf einer zweispurigen Landstraße zwischen einer kleinen Vorstadt und einer großen süddeutschen Stadt. Sehr viele Leute wissen anscheinend nicht, dass außerorts allgemein Rechtsfahrgebot gilt - ob auf der Autobahn oder nicht. Am Anfang des zweispurigen Straßenteils ist eine Ampel, an der man sehr oft halten muss. Hier beobachte ich auch sehr häufig Leute, die auf der leeren Straße hinter mir hergefahren sind und dann vor der Ampel völlig sinnbefreit und ohne jegliche Überholabsicht auf die linke Spur wechseln. Und danach schön langsam und ohne einen Überholversuch mehrere Kilometer auf der linken Spur verbringen.


Und wenn sich andere Leute sichtlich schneller auf der linken Spur hinter ihnen nähern, fällt denen auch in der Regel nicht ein, nach rechts zu wechseln. Da bei genügend Abstand das Verwenden der Lichthupe zwar noch legitim ist, aber bei diesen unaufmerksam fahrenden Leuten eh keine Wirkung zeigt, überhole ich mittlerweile nur noch rechts - als ob es das Normalste der Welt wäre. Das führt dazu, dass ich deswegen theoretisch schon unzählige Punkte in Flensburg bekommen hätte. Aber bisher hat mich niemand dafür angezeigt, auch wenn ich es darauf anlege. Die meisten dieser Leute haben wohl eh keine Ahnung von Verkehrsregeln. Außerdem ist es doch eine Win-win-Situation: Ich rege mich über diese Leute kaum noch auf und sie müssen sich nicht über einen vermeintlich bösen Drängler aufregen und können besten Gewissens ihre ignorante Haltung fortführen.

Beichthaus.com Beichte #00034597 vom 14.12.2014 um 14:55:47 Uhr (26 Kommentare).

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Wie ich beinahe meinen Freund entmannte...

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Engherzigkeit Peinlichkeit Gesundheit Partnerschaft

Ich (w/26) muss beichten, dass ich meinen Freund beinahe entmannt hätte. Eigentlich hatten wir beide einfach nur vor, einen gemütlichen Samstagabend bei Regenwetter auf dem Sofa zu verbringen. Gemütlich einen Joint rauchen, etwas Leckeres essen und uns danach nackt unter die Decke kuscheln. Zu was das führen sollte, ist wohl klar. So nahm der Abend seinen Lauf, wir rauchten, aßen sehr gut und ich wollte noch eben duschen gehen. Frisch geduscht ist es immer schöner. Gesagt, getan. Ich kam aus der Dusche, trocknete mich grob ab und flitzte ins Wohnzimmer. Ich hatte mich nur leider nicht ordentlich genug abgetrocknet und so rutschte ich knapp vor dem Sofa auf den Fliesen aus und fiel mit dem Ellenbogen voran auf den Schritt meines Liebsten.

Er krümmte sich sofort vor Schmerzen und ich habe mich auch sofort entschuldigt - unter schallendem Lachen. Nur wurden seine Schmerzen einfach nicht besser, sodass wir ins Krankenhaus fuhren. Das Ergebnis war eine dicke Hodenprellung und farblich hatte das Ganze auch was von moderner Kunst. Es tut mir irre leid, dass ich mich erst einmal nicht mehr eingekriegt habe vor Lachen und das, obwohl das Unglück meine Schuld war.

Beichthaus.com Beichte #00034581 vom 11.12.2014 um 19:13:41 Uhr (9 Kommentare).

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Pech in der Liebe

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Engherzigkeit Verzweiflung Prostitution Hamburg

Leider habe ich mit Frauen kein großes Glück. Vermutlich sehe ich für die Damenwelt nicht gut genug aus - oder es ist, weil ich zu nett bin und auch mal etwas durchgehen lasse. Aus lauter Frust ging ich mal zu einer Prostituierten. Als ich auf ihr lag, konnte ich es kaum glauben, mal einer Dame überhaupt so nahe zu sein. Doch sie schaute immer weg und schloss die Augen. Da es Monate bzw. Jahre später immer noch nicht mit einer Freundin klappt, besuche ich die Prostituierten öfters. Auf einer Webseite kann man die Damen schon im Vorfeld begutachten. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, wenn ich bei ihnen bin, zum einen bin ich sehr froh über die netten Gespräche und die Möglichkeit des Besuchs, zum Anderen lasse ich meinen ganzen Hass aus und drücke ihn je nach Frau (z.B. bei Arroganten) auch mal härter rein, bis es ihr wehtut. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034567 vom 10.12.2014 um 19:04:09 Uhr in 20359 Hamburg (Herbertstraße) (16 Kommentare).

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Prügelstrafe für den Frauenschläger

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Gewalt Aggression Rache Zorn

Ich (m/25) habe etwas getan, worauf ich einerseits stolz und andererseits darüber verwundert bin, welcher Teufel mich da geritten hat. Meine Schwester (28) hat seit ein paar Monaten einen neuen Freund (32), von dem ich wusste, dass er sie nicht sonderlich gut behandelt. Beim ersten Treffen mit ihm wirkte er auf mich allerdings vollkommen normal und sympathisch. Meine anfänglichen Bedenken verflüchtigten sich etwas. Allerdings ist mir und meiner Frau (26) nach mehreren Wochen aufgefallen, dass sie immer öfter stark ausgelaugt und müde wirkte und ab und an auch ein blaues Auge hatte. Auch hatte sie stark abgenommen. Wiederholte Versuche, sie darauf anzusprechen, schüttelte sie vehement ab. Auch merkte ich bei ihren Besuchen mit ihm immer öfter, dass er doch nicht so nett ist, wie ich anfangs gedacht habe, da er sie manchmal ziemlich herablassend behandelte und meine Bitte, endlich damit aufzuhören, einfach in den Wind schlug - mit dem Argument, dass mich ihre Beziehung nichts anginge und er sich ja auch nicht in meine Ehe einmische. Meine Schwester beharrte auch darauf, dass ihre Beziehung manchmal eben etwas kompliziert sei und er halt ab und zu mal handgreiflich werden würde.

Da sie von Natur aus ziemlich schüchtern ist, sich relativ wenig traut und Schwierigkeiten damit hat, sich durchzusetzen oder zu sagen, was ihr nicht passt, beunruhigte mich die Situation immer mehr. Bei der Geburtstagsfeier meiner Frau, die wir im Garten meiner Eltern abhielten, waren meine Schwester und ihr Freund auch anwesend. Nach mehreren Flaschen Bier und dem einen oder anderen Schnaps wurde er - betrunken, wie er war - mal wieder richtig "arschig" und begann, über alle abzuziehen und zu lästern, besonders über mich und meine Frau. Durch meine angestauten Aggressionen war ich ohnehin schon etwas gereizt und meine Frau hatte Mühe, mich auf meinem Stuhl zu halten. Als er jedoch meiner Schwester, die ihn bat, endlich damit aufzuhören, eine ordentliche Backpfeife gab, brannten bei mir alle Sicherungen durch. Ich sprang von meinem Stuhl, packte ihn am Kragen seines Hemdes und zog ihn durch den Garten hinaus auf die Straße. Dort drückte ich ihn auf den Asphalt und schlug ihm mehrmals ins Gesicht - so hart ich konnte.

In meinem Rausch ignorierte ich die schockierten Rufe meiner Frau und die Bitten meiner Schwester, endlich damit aufzuhören. Allgemein weiß ich nicht mehr, was genau passiert ist. Ich erinnere mich nur noch an Blut, abgrundtiefen Hass und den Wunsch, diesem widerlichen kleinen Stück Scheiße die Lichter auszupusten. Seine anfänglichen Versuche, sich zu wehren, scheiterten kläglichst und er ließ es am Ende nur noch über sich ergehen. Auf meine Drohung, ihm komplett den Garaus zu machen, falls er sich noch einmal an meiner Schwester oder sonst jemanden vergreifen sollte, erwiderte er nur ein leises Husten. Mit blutverschmiertem Gesicht, gebrochener Nase und einigen Zahnlücken ließ ich ihn schließlich davonziehen. Wir haben bis heute nie wieder von ihm gehört, er war zwei Wochen später nur einmal bei meiner Schwester zu Hause um seine Sachen abzuholen, allerdings bestand ich darauf, auch dort zu sein, wenn er auftaucht. Wir haben kein Wort gewechselt, er holte seine Sachen und verschwand für immer aus unserem Leben.

Ich bereue so gut wie nichts von dem, was an diesem Abend passiert ist. Allerdings denke ich manchmal, dass ich nicht so fest hätte zuschlagen dürfen. Aber wenn ich dann an diesen Abend zurückdenke und mir den schrecklichen Gesichtsausdruck meiner Schwester wieder ins Gedächtnis rufe, dann bin ich wieder davon überzeugt, dass dieser Arsch es nicht anders verdient hat. Jeder Mann oder jeder Mensch, der andere Menschen unnötig und ohne Grund verletzt, verprügelt oder foltert, sollte das gute Recht haben, selbst solche Qualen zu erleiden. Ich bin übrigens kein dummer und beschränkter Schläger, der nachts durch die Bars zieht und andere Leute verprügelt, dieser Abend war das erste und einzige Mal, dass ich sämtliche moralische Werte über Bord geworfen habe. Und sollte unter euch Lesern jemand sein, der auch ab und an mal handgreiflich wird, dann merkt euch eins: Sollte es jemandem wie mich in eurem Bekanntenkreis geben, dann Gnade euch Gott! Denn wenn ihr euch an jemandem vergreift, der uns nahe steht, werden wir keine Gnade walten lassen!

Beichthaus.com Beichte #00034543 vom 08.12.2014 um 07:33:46 Uhr (12 Kommentare).

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Prügel für den dicken Jungen

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Aggression Gewalt Boshaftigkeit Hass Ernährung

Als ich (m/22) in der achten Klasse war, spielte sich eine dunkle Zeit in meinem Leben ab. Meine Mutter war stark übergewichtig und aß sehr viel und ich bekam kaum etwas und musste hungrig schlafen gehen. Leider war mein Vater weggezogen, weil er es nicht mehr ertrug, dass meine Mutter immer weiter zugenommen hat. Sie war deshalb frustriert und aß absolut hemmungslos. In der achten Klasse gab es dann allerdings einen ganz dicken Schüler. Er aß immer Unmengen an Schokolade in der Pause und war auch sonst sehr faul. Da ich ein schlechtes Bild von meiner Mutter hatte, entwickelte ich so einen Hass auf Dicke. Es fing damit an, dass ich seine Schokolade in den Dreck geworfen habe und ihm mit Schlägen drohte, wenn er mich verpetzt. Weiter ging es mit körperlicher Gewalt. Erst waren es "Gehfehler", aber nach einer Zeit waren es auch Schläge. Natürlich heimlich. Ich hatte so eine unglaubliche Wut auf ihn. Der traurige Höhepunkt war, als ich den eingeschüchterten Jungen zu mir bestellt habe. Endlich wollte ich meiner kranken Fantasie Ausdruck verleihen. "Keiner darf erfahren, dass du hier bist", sagte ich ihm drohend. Wir gingen dann auf eine Wiese und er war den Tränen nahe. Er fragte mich, was ich mit ihm anstellen werde. Ich brüllte ihn aber nur an, dass er rennen solle!


Schon nach einem kurzen Moment war er außer Puste, welch eine Überraschung! Er keuchte und ich schlug auf ihn ein und schrie, er solle gefälligst weiterlaufen. Aber weit kam er auch dieses Mal nicht. Im Glücksrausch nahm ich einen Stock und schlug damit auf ihn ein, damals war es eine Befreiung für mich. Er war wirklich außer Puste und rannte auch nicht weiter. Langsam sah ich ein, dass ich echt zu weit gegangen war, und sagte ihm, er könne jetzt gehen. Geschockt und mit Tränen in den Augen "rannte" er dann weg. Dann nahmen die Schikanen auch ein Ende und ich ließ ihn in Ruhe. Entschuldigt habe ich mich aber nie, weil ich mich einfach zu sehr geschämt habe, um ihm noch einmal in die Augen zu schauen und Entschuldigung zu sagen. Ich trage das schon so lange mit mir herum und leide richtig. Ich war ein furchtbares Monster. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034540 vom 07.12.2014 um 21:36:48 Uhr (13 Kommentare).

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