Backstein über den Kopf gehauen

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Gewalt Habgier Ekel Kindergarten

Im zarten Alter von 4 Jahren habe ich im Kindergarten einem kleinen Mitgänger etwas übles angetan. Es gab dort Gruppen (die Gelbe, die Blaue und die Rote). Die blaue Gruppe war ein neutraler Haufen, jedoch waren die Gelben und die Roten (ich war Gelb) etwas Straßen-Gang-mäßig verfeindet. Na jedenfalls gab es dort unglaublich tolle Plastik Trucks, mit denen man Sand aufladen konnte und solche Dinge. Als allerdings keiner mehr da war, und ich diesen Fatzke aus der roten Gruppe in dem Sandkasten mit jenem besagten Truck spielen sah, hielt ich es für total gerechtfertigt mir einen Backstein zu nehmen, ihm jenen an den Schädel zu schmeißen und danach vergnügt mit dem Truck abzureisen. Das blieb natürlich nicht ohne Folgen. Ich bekam einen Riesenärger, einmal von der Kindergartenaufseherin und einmal von meiner Mutter. Dies war mir nicht so recht gewesen, also habe ich es ebenfalls für gerechtfertigt gehalten, am Tage darauf in seine Butterbrotdose zu pinkeln. Mir tut das heute Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027186 vom 06.11.2009 um 18:53:10 Uhr (19 Kommentare).

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Kleines türkisches Mädchen in der Vorschule

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Ungerechtigkeit Misstrauen Zwietracht Kindergarten

Ich möchte jetzt auch mal etwas beichten, dass mich heute noch beschäftigt. Als ich in der Vorschule war, wohnten wir noch in Berlin-Kreuzberg. Weil meine Vorschule aber katholisch war und dort fast nur deutsche Kinder angemeldet waren, waren wir alle dementsprechend überfordert, als eines Tages ein türkisches, kleines Mädchen von ihrem Vater angemeldet wurde. Die Kleine hatte kurzgeschnitte Haare und wie das bei Kindern häufiger mal der Fall ist, konnte man sie nicht sofort einem Geschlecht zuordnen.
Da der Vater nur Türkisch sprach und nur die Kleine deutsch konnte, glaubten ihr die Erzieherinnen und auch die Kinder nicht, dass sie ein Mädchen ist. Der Vater war total verzweifelt, da keiner seiner Tochter glauben wollte. Sie versicherte immer wieder ein Mädchen zu sein und doch wurde sie immer gezwungen bei Gruppenteilung in der Jungengruppe zu bleiben. Alle hatten irgendwann Zweifel, nur ich war mir sicher einen Jungen vor mir zu haben und bekräftigte dies immer wieder mit allen möglichen Argumenten (ich konnte schon immer überzeugende Reden führen - nichts worüber ich stolz bin).
Eines Tages ging das kleine Mädchen dann auf die Mädchentoilette und ich verpetzte sie bei einer der Erzieherinnen. Diese war total aufgebracht, schimpfte die Kleine aus und brummte ihr alles mögliche auf. Natürlich unterstützte ich kleines Monster sie dabei. Die Kleine war so verzweifelt, verletzt und fühlte sich so hilflos, dass sie weinend in den Aufenthaltsraum rannte und ihre Hose herunterlies. Von diesem Tag an war klar, dass sie die Wahrheit gesagt hatte. Danach hatte sie allerdings eine Menge Ärger mit ihrer Familie, da sie die Familie beleidigt hatte mit ihrer Entblößung. Ich weiß nicht was genau die Folgen waren, da ich damals noch zu klein war, um alles zu erfassen. Aber noch bis heute bereue ich unglaublich Mitschuld daran zu haben, dass ein kleines Mädchen so gelitten hat und so viel erdulden musste!

Beichthaus.com Beichte #00027111 vom 15.10.2009 um 10:19:03 Uhr (27 Kommentare).

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Böser Rotzbengel

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Boshaftigkeit Unreinlichkeit Ekel Kindergarten

Ich (m/24) habe früher auf Anraten meiner Mutter ein Praktikum im Kindergarten absolviert. Sie war dort Erzieherin und hat mich förmlich gedrängt in ihrer Nähe zu sein. Einfach alles ging mir total auf die Nerven. Die Erzieher, die Kinder, der Lärm, meine Mutter, alles. Das schlimme ist das man sich ständig von diesen Rotzbengeln auf der Nase rumtanzen lassen muss.
Eines Tages hatte ich so richtig die Schnauze voll. Zu guter letzt hat mich ein Kind ein blödes Arschloch genannt, ich wollte ihm schon zeigen was ein Arschloch ist aber meine Mutter hat mich mit einem strafendem Blick angemahnt.
Es war ein ziemlich verregneter Tag, das hieß das die Kinder drinnen waren mussten bis es aufhört hatte zu regnen. Die Sonne kam, die Kinder gingen raus, natürlich nur mit Ersatzklamotten, Räubersachen hat man das früher genannt, denn es war ja noch alles feucht und matschig. Alle Erzieher gingen mit raus und ich blieb allein drin zurück, unter dem Vorwand das ich noch ein wenig aufräumen wollte. Ich bin schnurstracks zu den Klamotten von dem Bengel.
Hose geschnappt, auf Toilette und schön reingeschissen. Man war das ein befriedigendes Gefühl!
Heute schäme ich mich dafür, dass ich mich so herablassen musste. Keiner hat jeh erfahren wer das wirklich war, das Kind hat mächtig Anschiss bekommen!

Beichthaus.com Beichte #00027100 vom 12.10.2009 um 15:56:07 Uhr (51 Kommentare).

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Guten Morgen

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Feigheit Peinlichkeit Kindergarten Kinder Bochum

Guten Morgen
Als ich noch klein war, Kindergartenalter, war ich sehr schüchtern und habe mich vor Fremden immer geschämt. Immer wenn wir morgens in den Kindergarten kamen, sind wir an unseren Betreuerinnen vorbei und mussten Guten Morgen sagen. Ich habe mich aber nie getraut, keine Ahnung warum, und habe mich immer irgendwie vorbei geschlichen. Irgendwann ist es den Betreuerinnen dann aufgefallen und ich musste so lange vorne stehen bleiben, bis ich Guten Morgen gesagt habe. Da ich auch noch total stur war (bin ich auch heute noch) stand ich da bestimmt zwei Stunden, bis ich keinen Bock mehr hatte. Ich habe dann Guten Morgen gesagt und konnte spielen. Ich habe mich auch immer vor meinen Verwandten geschämt, wenn wir zu Besuch waren. Dort musste ich auch immer im Flur bleiben, weil ich ja kein Hallo gesagt habe. Manchmal habe ich das echt den ganzen Tag ausgehalten. Ich war einfach stur und wollte das nicht. Heute finde ich das echt dämlich. Meine Eltern haben sich bestimmt auch total für mich geschämt. Ich kann mir heute auch nicht erklären, was damals in mir vorgegangen ist. Jetzt bin ich ein total offener Mensch, habe keine Probleme fremde Leute anzusprechen und knüpfe auch gerne neue Kontakte.

Beichthaus.com Beichte #00027060 vom 02.10.2009 um 11:03:00 Uhr in Bochum (19 Kommentare).

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Geburtstagsparty im Kindergarten

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Ekel Schamlosigkeit Unreinlichkeit Kindergarten Dortmund

Geburtstagsparty im Kindergarten
Ich erinnere mich recht gut daran, dass ich im Kindergarten mal auf den Boden geschissen habe. Dazu kam es wie folgt:
Jedes mal wenn ein Kind Geburtstag hatte, wurden alle Tische in der Mitte des Raumes zusammengeschoben und dort nahmen alle Platz. Irgendwann musste ich dann aber dringendst auf Toilette. Dies teilte ich der Tante, die auf uns aufpasste auch mit. Scheinbar gönnte sie mir die Erleichterung aber nicht und ließ mich nicht auf Toilette gehen. Da es dann kurze Zeit später unerträglich wurde, bin ich einfach unter die Tische gekrochen und habe meine Notdurft direkt in der geographischen Mitte des Raumes hinterlassen. Nachdem nun nach der Feier die Tische wieder an ihren ursprünglichen Platz geschoben wurden, fiel der fiese Haufen natürlich auf.
Wir mussten uns alle in eine Reihe stellen und den Tanten direkt in die Augen schauen. Trotz intensivster Bemühungen der Tanten den Übeltäter ausfindig zu machen, wurde er nie geschnappt. Ihnen blieb keine Wahl: Sie mussten den Haufen selbst entsorgen. Einerseits fühle ich mich heute ein wenig schuldig. Andererseits hätte mich die Tante zur Toilette gehen lassen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00027056 vom 01.10.2009 um 17:13:21 Uhr in Dortmund (34 Kommentare).

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