Alle Menschen sind hässlich!

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Neid Engherzigkeit Eitelkeit Begehrlichkeit Hamburg

Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde nahezu alle Menschen hässlich, egal welche Ethnie. Schwarze finde ich da noch am ästhetischsten. Mir ist in meinem ganzen Leben persönlich eigentlich nur ein einziger Mensch begegnet, den ich so anziehend fand, dass ich mir eine Beziehung mit ihm hätte vorstellen können. Allerdings konnte ich ihm optisch nicht das Wasser reichen. Und je älter ich werde, um so unansehnlicher finde ich die Menschen um mich herum, egal ob jung oder alt. Natürlich funktionieren die normalen Alltagskontakte, aber körperliche Nähe oder Sex mit irgendeinem von denen - komplett unvorstellbar. Da ich nun selber auch schon älter bin, ist die Chance, einen Partner zu finden, der mir gefällt und dem auch ich gefalle, nahezu Null. Und so verbringe ich eigentlich schon mein ganzes Leben in Einsamkeit und mittlerweile auch ohne Sex. Dafür schaue ich mir im Internet unentwegt Bilder schöner Menschen an, nur leben die alle nicht in Deutschland, sondern eher in Amerika.


Auch wenn man mich für oberflächlich hält oder für jemanden, der auf Äußerlichkeiten fixiert ist, so kann ich meine Augen und meinen Geschmack nun mal nicht belügen. Mir ist es ein Rätsel, wie die Menschen alle so einfach zusammenkommen und übereinander herfallen, aber bei all dem Zwist untereinander vermute ich auch eine heimliche "optische Unzufriedenheit" bei den anderen, es wird nur nicht zugegeben. Denn Schönheit ist ein Neidtabu bei den meisten, die selbst ja naturgemäß auch größtenteils hässlich sind. Warum gibt es nur so wenige schöne Menschen?

Beichthaus.com Beichte #00037798 vom 10.03.2016 um 21:46:27 Uhr in 20259 Hamburg (Fruchtallee) (24 Kommentare).

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Drei Kippen am Tag

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Sucht Zorn Neid

Ich (w/17) habe vor einigen Wochen mit dem Rauchen aufgehört. Es war nie etwas Extremes, meist Gelegenheitsrauchen und bei der Gruppe mitziehen, was sich auf im Schnitt drei Kippen am Tag ausdehnte. Da ich mir selbst legal keine kaufen kann, war es nicht schwer, den Konsum schnell runterzustufen und die kleinen Pausen zu überspringen. Das Verlangen hat eigentlich schnell nachgelassen und ich gehe meinem Alltag wie gewohnt nach. Was mich jetzt jedoch extrem nervt, sind diese rücksichtslosen Raucher in der Öffentlichkeit, die ihren Rauch überall hinpusten, und der mich jedes Mal wie eine Wolke Parfum trifft. Oder manche Leute, an denen der Geruch einfach kleben bleibt. Dann stößt man mit denen zusammen und es trifft einen wieder. Als Konsequenz habe ich die nächsten Stunden eine Sehnsucht im Hinterkopf, die mich extrem ärgert.


Ich meine, wer raucht, ist ja echt selbst schuld und kann sich nicht beschweren. Und ich bin mir nicht sicher, ob man mehr Rücksicht verlangen kann, oder striktere Raucherverbote in der Öffentlichkeit. Jedenfalls glaube ich kaum, dass die Versuchung so stark zurückkommen würde, wenn die Leute es einfach weniger tolerieren und öffentlich ausüben würden. Manchen könnte ich die Augen auskratzen, wenn ich gerade eine gute Woche hatte und dann kommt so ein Kerl mit der Kippe beiläufig in der Hand vorbei und am nächsten Tag spiele ich immer noch gedankenverloren mit meinem Feuerzeug herum. Ich beichte also, dass ich mich extrem über andere Menschen (und über mich) aufrege, obwohl sie eigentlich nichts dafür können.

Beichthaus.com Beichte #00037665 vom 22.02.2016 um 06:05:20 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alte Säcke mit Nutten und Wein

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Neid Zorn Arbeit

Ich bin Kellner in einem Sternelokal. Hier sind oft solche alten Säcke zu Gast - alt und stinkreich, mit der Sekretärin oder Edelnutte im Schlepptau. Wenn ich die schon sehe, kriege ich so einen Hals, aber ich muss natürlich immer freundlich bleiben und vor denen katzbuckeln. Der Wein, den die bestellen, ist meistens teurer als das, was ich als Tagesverdienst habe, und sie tun sich dann furchtbar wichtig damit und tun so, als ob sie sich beim Wein auskennen würden. Ich habe schon hin und wieder den Bordeaux ausgetauscht - gegen einen Wein vom Aldi für knapp vier Euro, und die haben sich fast überschlagen vor Begeisterung und rumgelabert, von wegen Aroma von Johannisbeeren und Schokolade und was für einen Wahnsinnsabgang der Wein hätte.


Aber ein innerer Reichsparteitag ist für mich, wenn ich mir ihre Begleiterin greifen kann und sie dann knattere. Das geht manchmal ganz leicht, die haben meist gar keine Lust, mit so einem fetten alten Thromboselurch oben im Hotelzimmer noch in die Kiste zu steigen. Nur ein ganz kurzer Blick, ein kurzes Lächeln, ein Zettelchen mit meiner Handynummer scheinbar versehentlich auf dem Tisch liegen gelassen, und nach Mitternacht kommt ein Anruf. Dem alten Sack ist das sogar meistens egal, wenn die Dame zu mir fährt. Voll gefressen und gesoffen kriegt er sowieso keinen mehr hoch, im Grunde hat er das Mädchen nur zum Schmuck mitgenommen. Aber so ganz sauber ist das ja auch nicht, was ich da mache, oder?

Beichthaus.com Beichte #00037566 vom 10.02.2016 um 03:02:11 Uhr (13 Kommentare).

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Meine Schwester wurde bevorzugt

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Ungerechtigkeit Hochmut Neid Familie

Ich beichte meine arrogante Einstellung. Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder, und wir wurden als Kinder immer relativ unterschiedlich behandelt. Während mein Bruder und ich meistens den Ärger für irgendwas bekamen, was nicht unsere Schuld war, erntete meine ältere Schwester öfter Lob und wurde, vor allem von meiner Mutter, gerne bevorzugt behandelt. Sprich, ihr wurde Geld zugesteckt, sie wurde zu Freunden chauffiert, während wir immer das Rad nehmen durften, und mehr solcher Dinge. Besonders meinem Bruder, aber auch mir gegenüber, wurde meine Mutter oft laut und bisweilen auch handgreiflich und hat mit ihrer neurotischen Art unser Teenagerdasein sehr schwer gemacht. Grund dafür gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich, höchstens dass wir im Gegensatz zu meiner Schwester öfters mal abends ausgingen. In der Schule hatten wir nie Probleme, auch Drogen habe ich zumindest nie angerührt, von Alkohol und mal einer Zigarette aus Neugier mal abgesehen.


Meine kleine Schwester ist deutlich jünger als wir und ist eigentlich ein bisschen getrennt von uns aufgewachsen, deswegen lasse ich sie mal außen vor. Mein Bruder hat mittlerweile VWL studiert und arbeitet in einer guten Position für eine Behörde, ist also von meinen Eltern finanziell unabhängig. Ich studiere zurzeit Mathe und habe dank guter Noten und Kontakte an der Uni klasse Karriereaussichten. Meine Schwester hat nach dem Abi angefangen, Soziologie zu studieren, jedoch abgebrochen und eine Ausbildung gemacht. Sie ist fertig, arbeitet in einer Apotheke und wohnt mit Ende zwanzig noch zu Hause. Selbstverständlich von meinen Eltern noch komplett ausgehalten. Mein Bruder und ich bekamen bzw. bekommen zwar etwas Geld für Miete und Essen, hatten aber noch Nebenjobs, ohne die zumindest ich im Monat vielleicht 70 Euro zum Essen, Ausgehen, für Klamotten und Unisachen hätte.


Während meine Schwester studierte, bekam sie zwar auch grundsätzlich nicht mehr, jedoch öfters mal hier etwas Geld und da mal ein Zugticket gezahlt, weil es bei ihr sonst nicht gereicht hätte. Ich halte mich und meinen Bruder jetzt für deutlich "erwachsener" und erfolgreicher als meine Schwester, und bin der Meinung, dass wir es ihr im Nachhinein gezeigt haben. Ich weiß, wie herablassend und arrogant das ist, schließlich ist ihr Leben ja nicht schlechter und sie ist so weit ganz glücklich damit. Außerdem war es ja nicht ihre Schuld, dass sie bevorzugt wurde. Es tut mir leid. Übrigens liebe ich meine Familie.

Beichthaus.com Beichte #00037508 vom 31.01.2016 um 19:33:00 Uhr (11 Kommentare).

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“35.000

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Mein fetter, neidischer Schwager

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Hass Ekel Zorn Neid Familie

Ich (Anfang 40) bekenne mich hiermit schuldig, dass ich meinen Schwager verachte und seit einem Streit sogar hasse. In meinen Augen ist der Typ nichts als ein fettes Riesenbaby, das noch mit Mitte 40 an Mutters Rockzipfel hängt, meinen Mann mit Neid betrachtet und […]
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Beichthaus.com Beichte #00037401 vom 14.01.2016 um 20:45:32 Uhr (19 Kommentare).

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