Warum habt ihr keine Kinder?!

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Lügen Falschheit Zorn Nachbarn Familie

Ich (w) bin Ende 30, heterosexuell und habe vor Kurzem meinen langjährigen Freund geheiratet. Schon vor der Heirat kamen aus dem Bekannten- und Freundeskreis Anspielungen auf Nachwuchs, teilweise wurden wir auch ganz direkt darauf angesprochen, wann wir uns denn endlich um Nachwuchs bemühen würden. Oder ob wir denn etwas gegen Kinder hätten, ob mit uns etwas nicht stimmen würde und so weiter. Anfangs fand ich das nur störend. Die Anspielungen und Fragen kamen mit den Jahren aber nicht nur von engen Angehörigen, von denen man das schon fast irgendwie erwartet, sondern zunehmend auch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und nach jedem Umzug (wir arbeiten beide in einer Branche, in der man leider sehr häufig den Wohnort wechseln muss) auch von eigentlich Wildfremden wie neuen Nachbarn.


Leute, die einem selbst noch nicht mal ihre Kleidergröße oder ihr wahres Gehalt verraten würden, verlangen von uns Auskünfte über unser Sexleben und unsere Familienplanung bzw. eine Rechtfertigung dafür, warum wir weder eigene Kinder haben, noch uns um Adoption bemühen und reagieren dann noch sauer, wenn man ihnen höflich, aber bestimmt mitteilt, das sie das nichts angeht und das man darüber nicht reden möchte. Das empörte mich schon früher und empört mich ehrlich gesagt immer noch. Mich hat das Ganze nach den unzähligen Malen ausführlichen Erklärens unserer urpersönlichen Gründe, für das "keine Kinder haben" gegenüber unbekannten Personen so sehr genervt, dass ich mir eine andere Strategie überlegt habe. Vor Kurzem mussten wir wieder umziehen.


Es kam, wie es kommen musste - eine ältere Nachbarin fand es angemessen, ein paar Tage nach dem Einzug und dem üblichen Vorstellen: "Wir sind die neuen Nachbarn und wohnen jetzt in der und der Wohnung" nach unserer Familienplanung zu fragen. Ich setzte einen betroffenen Blick auf, schniefte scheinbar ein paar unterdrückte Tränchen weg und sagte: "Wir haben nach der x-ten Fehlgeburt aufgehört, es zu versuchen." - zack! Was sonst auf einen stundenlangen Erklärungs- und Rechtfertigungsmarathon hinausgelaufen wäre, war nun nach noch nicht mal einer Minute beendet und den Blicken der Nachbarin nach zu urteilen, wird zumindest sie mich nie wieder auf das Thema ansprechen. Ich beichte, dass ich, nur weil ich zu faul für ellenlange Diskussionen um persönliche Angelegenheiten mit neuen Leuten bin, zu einer Lüge gegriffen habe, obwohl ich sonst eigentlich ein ehrlicher und direkter Mensch bin.

Beichthaus.com Beichte #00034937 vom 24.01.2015 um 21:18:50 Uhr (16 Kommentare).

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Die Vorteile als Profisportler

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Verzweiflung Engherzigkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/23) bin kein Frauenheld. Es ist so, dass ich auch schon rein äußerlich nicht unbedingt auf Frauen wirke. Allerdings habe ich einen großen Vorteil anderen Männern gegenüber - ich bin Profisportler. Vor drei Jahren habe ich einen Profivertrag unterschrieben, um welche Mannschaftssportart es sich handelt, behalte ich für mich, es ist allerdings kein Fußball. Ich bin erst vor Kurzem bei meinem neuen Verein gelandet und habe meine Zelte in einer mir bisher fast unbekannten Stadt aufgeschlagen. Dadurch, dass Sportler sehr populär sind, wird man ziemlich häufig erkannt und auch angesprochen. Allerdings ist es mir bisher auf diesem Wege noch nicht gelungen, eine längerfristige Freundin zu finden. Die Möglichkeiten für einen ONS gab es auch bei meinem letzten Verein sehr häufig, das ist aber nicht mein Ding.


Als ich jetzt zum Akklimatisieren mit einigen Kameraden unterwegs war, wurde mir in einem Club ein wirklich sehr hübsches junges Mädchen (22) vorgestellt. In diesem Club unterscheidet man zwischen "normalen" und VIP-Gästen. Sie hielt sich im Normalbereich auf. Sie drängte mir ihre Handynummer förmlich auf und hat mich auch am nächsten Morgen nach dem Training gleich angerufen. Folgendes ist passiert: Sie hatte einen Freund im Team, der den Verein mittlerweile gewechselt hat. Wegen seiner Wechselgedanken hatten sich die beiden so verstritten, dass die Trennung kurz vor Saisonende unweigerlich kommen musste. Jetzt kommt aber das Wichtigste: Sie war mit dem Typen fünf Jahre lang zusammen. Er kam aus der eigenen Jugend und sie hat sich einen tollen Kreis aufgebaut, mit Freundinnen, die alle Spielerfrauen sind. Sie liebt alles, was mit dem Verein zusammenhängt. Die Spiele am Wochenende im VIP-Raum, die vielen Feiern und Essen, die Events sowie teilweise kostenlose Eintritte in Clubs, oftmals durch die Hintertür. Man steht eben immer im Rampenlicht. Sie sagte mir unmissverständlich, dass ihr das fehle, nein, dass sie sich ein Leben ohne diese Dinge nicht mehr vorstellen kann. Sie beklagte, dass sie ohne Kontakte zu Spielern oder Funktionären keine Chance mehr hat, in diesen Kreis zurückzukehren. Sie hat mir das erklärt und sich dann ein paar Tage Zeit gelassen.


Dann, nach etwa einer Woche, rückte sie mit der Sprache heraus, um was es ihr denn tatsächlich ging. Sie machte mir allen Ernstes einen unglaublichen Vorschlag. Ich solle ab sofort ihren neuen Freund spielen. Ich begleite sie am Abend in die Tanzschuppen, sie will wieder in den VIP-Bereich des Stadions, möchte sich wieder im Kreis der Mannschaft aufhalten usw. Was ich davon habe? Sie sagte ohne Umschweife, dass ich monatlich dafür mehrmals Sex mit ihr haben darf. Sie erklärte mir, dass diese Show so lange zu gehen hat, bis sie wieder einen neuen, festen Freund aus dem Team gefunden hat. Beim Sex darf ich sie auch küssen, sagte sie, ich soll dies ja in der Öffentlichkeit auch tun. Ich kam mir ziemlich überrumpelt vor und erbat mir einige Tage Bedenkzeit.


Dann haben wir uns wieder getroffen. Mein Gegenvorschlag kam für sie wohl ziemlich überraschend. Ich schlug vor, dass wir uns mehr Zeit nehmen und einige Dinge miteinander unternehmen. Möglicherweise werden wir ja ein wirkliches Paar. Sie erschrak, nein, sie traf ein Schock bei diesem Vorschlag. Ich musste mir anhören, dass ich nicht im Geringsten ihr Typ sei und ihr eigentlich auch nicht gefalle. Es sei eine Zweckbeziehung, bei der jeder profitiere. Mein Statement war ganz kurz, indem ich ihr sagte, dass sie mich in Ruhe lassen soll, und bin gegangen. Sie heulte sinnflutartig und schrie mir hinterher, aber das war mir egal. Jetzt mache ich mir große Vorwürfe, denn ich bin innerlich überhaupt kein harter Hund. Ich habe dieses Mädchen zum Weinen und Verzweifeln gebracht, das tut mir sehr sehr leid. Da ich keine engen Freunde außerhalb der Mannschaft habe, denen ich so etwas beichten kann, blieb mir nur das Beichthaus. Vielleicht willige ich doch noch ein.

Beichthaus.com Beichte #00034809 vom 08.01.2015 um 11:51:20 Uhr (21 Kommentare).

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Zitate übers Fremdgehen

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Fremdgehen Lügen Eifersucht Partnerschaft

Zitate übers Fremdgehen
Ich (m/23) hatte mit 18 meine erste feste Freundin, die allerdings gut 100 Kilometer entfernt gewohnt hat. Wir sahen uns daher auch nur zwei oder drei Mal die Woche, da man als armer Schüler nicht so viel Geld für Benzin hat, um sich täglich zu besuchen. An einem Wochenende war ich dann wieder bei ihr in Frankfurt, wo wir dann abends auch gekuschelt haben. Hinterher ging sie duschen, während ich etwas auf ihrem Laptop surfte. Damals war ICQ noch weit verbreitet und wir nutzten es auch, um zu kommunizieren, wenn keiner von uns Lust auf Skype hatte. Jedenfalls ging irgendwann ein neues ICQ-Fenster auf mit etwa dem Wortlaut: "Hey, letzte Nacht war geil. Hast du heute Abend Zeit. Mein Schwanz sehnt sich nach dir!" Den genauen Text habe ich ehrlich gesagt nicht mehr im Kopf, aber es war ziemlich eindeutig. Jedenfalls habe ich ihr dann erklärt, dass ich dringend wieder weg muss, und bin dann nach Hause zurückgekehrt. Zwei Stunden später schaltete ich dann auch meinen Laptop an und sah mehrere neue Nachrichten von ihr bei ICQ. Sie war verwundert, warum ich so plötzlich abgehauen bin. Da ich nicht wirklich Lust hatte, mich mit ihr zu beschäftigen, gab ich mich als mein Bruder aus und erzählte ihr, dass ich auf dem Heimweg einen Unfall hatte und jetzt in der Uniklinik Gießen liege.

Sie ist vollkommen ausgeflippt und hat anscheinend heulend ihren Vater überredet, sie sofort in das Krankenhaus zu fahren, da sie selbst keinen Führerschein besaß. Dort fand sie mich natürlich nicht vor. Sie hat dann tagelang versucht, mich zu erreichen, während ich sie ignoriert und mir die Augen ausgeheult habe. Nunja, erste Liebe halt. Die Aufklärung danach hat sie mir "etwas" übel genommen und geschworen, mir den Schwanz abzuschneiden, wenn sie mich jemals wieder sieht, da das anscheinend die schlimmsten Tage ihres Lebens waren. Auch meinte sie, dass der geschickte Text des Unbekannten nur irgendein Zitat war und sie dementsprechend nie fremdgegangen sei. Nun, ich kann mir das zwar nicht vorstellen, aber sollte dies tatsächlich der Fall sein - ich habe den Text jedenfalls nirgendwo gefunden - so muss ich gestehen, dass ich ein Vollidiot bin.

Beichthaus.com Beichte #00034668 vom 22.12.2014 um 14:13:39 Uhr (15 Kommentare).

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Schnitzeljagd für Penner

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Diebstahl Lügen Zwietracht Arbeit

Ich beichte, dass ich mich daran erfreue, meine Kollegen und Vorgesetzten indirekt zu nerven. Ich arbeite in einem Bürohaus mitten in Hamburg, die Gegend ist mit Geschäften, Büros und Wohnraum durchmischt. Seit einiger Zeit tummeln sich einige Obdachlose, Punks und Säufer um unser Gebäude, dieses besteht nur aus Geschäftsräumen. Alle Mieter sind genervt von den herumlungernden Leuten, beklagen sich über wilde Übernachtungen in der Garage und im Treppenhaus, sowie über die regelmäßigen Penner-Picknicks samt extremen Saufereien. Schuld daran bin zu einem großen Teil ich, denn ich lasse die Jungs indirekt rein, indem ich die Tür offen lasse. Ich verteile auch Kleingeld im Treppenhaus, was mittlerweile zu einer tollen Penner-Schnitzeljagd führt. Idealerweise wird das Geld direkt für Schnaps und Toastbrot ausgegeben, herrlich. Ich entwende also Geld aus der Firma, versorge die Jungs und Mädels mit allerlei Dingen zum Essen, lege aber auch Pfandflaschen aus. Ich bin ein Penner-Weihnachtsmann, der heulen könnte vor Glück, wenn ich die entsetzten Gesichter meiner Kollegen sehe, weil meine unbekannten Helden es mal wieder richtig haben krachen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034170 vom 23.10.2014 um 10:19:14 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Engel mit den großen Brüsten

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Begehrlichkeit Fremdgehen Morallosigkeit Partnerschaft

Seit über zwei Jahren führe ich (m/25) eine Fernbeziehung und meine Freundin (21) und ich pendeln so gut wie jedes Wochenende. Meistens fahre jedoch ich und nehme dabei jedes Mal Personen per Mitfahrgelegenheit mit. Zum einen wegen des Geldes, zum anderen, weil man oft lustige, sympathische Leute kennenlernt und die Fahrtzeit vom knapp fünf Stunden dann sehr schnell vergeht. Vorher checke ich über einen bekannten Handy-Messenger ab, wer sich dahinter verbirgt, um Fakes zu vermeiden. So auch heute. Es war unter anderem eine Mitfahrerin dabei, die auf ihrem Profilbild wie ein normales süßes Mädchen aussah, also niemand, nach dem man sich auf der Straße umsieht oder so. Dazu aber später mehr. Ein Mitfahrer war bereits am Treffpunkt, als sie mit etwas Verspätung eintraf. Nett begrüßt, Gepäck verstaut, und nichts weiter dabei gedacht. Beim Losfahren haben wir anfangs etwas ausführlicher miteinander geplaudert - meist oberflächlicher Small Talk, aber ganz nett. Sie, die Mitfahrerin, saß genau hinter mir. Kurz bevor es auf die Autobahn ging, zog sie ihre Jacke aus und es ging ein unwiderstehlich guter Duft durch meinen Wagen, welcher mich echt entspannte und zugleich in Erregung versetzte. Gleichzeitig bemerkte ich, dass sie für ihre doch sehr schlanke Figur, sehr große, wohlgeformte Brüste hatte.

Anfangs hatte ich es nur vermutet, aber jetzt schien es sich zu bestätigen. Da sie aber hinter mir saß, konnte ich es nur erahnen und ich versuchte die ganze Zeit über den Rückspiegel einen kurzen Blick auf ihre schönen Brüste zu erlangen, vergeblich. Auch bei der Ausführung eines sehr, sehr ausgiebigen Schulterblicks, war es mir unmöglich, etwas zu Gesicht zu bekommen. Als die beiden anderen Mitfahrer und sie irgendwann eingeschlafen waren, kam mir der Geistesblitz, einfach meinen Rückspiegel nach unten zu klappen, was mir aber nur minimal Einsicht gewährte, weswegen ich es aufgab. An dieser Stelle muss ich einwerfen, dass ich einen ziemlichen Fetisch für Brüste habe. Würde man mir zwei Frauen hinstellen, würde ich die mit den schöneren bzw. größeren Brüsten wählen. Ein bildhübsches Mädchen, das aber weniger als B hat, weckt bei mir kein Interesse. Ganz im Gegenteil: Ich habe schon oft etwas mit nicht so hübschen Damen gehabt, die dafür aber von der Figur wirklich gesegnet waren. Dabei ist meine Freundin sehr schlank und hat ein gutes B-Körbchen, was auch super passt, aber ich sehne mich einfach nach mehr. Wäre der Rest nicht so super bei uns, wäre ich schon über alle Berge.

Aber zurück zu dem Engel auf meinem Rücksitz. Da ich nichts erblicken konnte, konzentrierte ich mich wieder vollständig auf das Fahren und beobachtete sie nur hin und wieder, wie sie schlief. Sie sah dabei so schön aus! Sie sah aus wie eine Frau, neben der Mann jeden Morgen aufwachen möchte. Sie hatte gefärbte, rote Haare, Kurzhaarschnitt. Dezent die Augenlider geschminkt, ihre Augen an sich waren von strahlendem Blau und sie hat einen wundervoll symmetrisch geformten Mund, mit rosa Lippen wie gezeichnet. Sie hat sogar einen so wunderschönen Mund, dass ich mir die ganze Zeit vorstellte, wie es wäre, wenn sie mich oral befriedigen würde, langsam, zärtlich, ein perfektes harmonisches Bild, ästhetisch und pure Beglückung. Das Ganze formte sich in meinen Gedanken dazu, wie sie wohl überhaupt komplett nackt aussehen würde. Sie hat einen wirklich sehr schönen langen Hals, glatte Haut, und ihr Oberteil spannte leicht an den Schultern, aufgrund ihres femininen Vorbaus, ich vermute ein gutes, pralles C bis D Körbchen. Ich stellte mir vor, wie ich es mit ihr in allen möglichen Stellungen tun könnte. Kein Witz, ich habe während der Fahrt mehr in den Rückspiegel auf sie, während sie schlief, als auf die Fahrbahn geschaut. Sie bewegte beim Schlafen auch teilweise ihren Mund so, als würde sie sonst etwas träumen. Für einen Augenblick stellte ich mir vor, mir während der Fahrt, da ja alle schliefen, einfach einen runterzuholen. Aber das ging ja nicht. Umso mehr staute sich die ganze sexuelle Energie in meinem Unterleib, bis ich schon richtig benebelt war.

Hin und wieder wurde sie wach, und schien auch zu bemerken, dass ich sie ansah. Zu mir, ich bin schon sehr gut aussehend, treibe viel Sport, ernähre mich super, sehe auch dementsprechend aus und kleide mich auch gut. Ich flirte auch viel, seitdem ich vergeben bin aber weniger. Und ich bin dementsprechend auch geschickt darin, was mir aber während der Fahrt wenig nutzte. Wir schauten uns auch teilweise etwas länger über den Rückspiegel in die Augen, aber ich schaffte es nicht, irgendwie erneut ins Gespräch zu kommen. Zum einen, weil meine Gedanken viel mehr damit beschäftigt waren, in ihr zu kommen. Zum anderen, weil ich diesen "Zauber" auch nicht kaputtmachen wollte. Bei der Ankunft am Ziel verabschiedete ich mich von allen, erklärte ihnen den Weg und kassierte die Gebühr. Sie war die Letzte, aber nein, ich habe sie, als wir alleine da standen, nicht einfach geküsst, sondern nur das Geld genommen - und als sie mir ihre Hand zum Abschied gab, habe ich diese geschüttelt, und für gefühlte drei Sekunden festgehalten und langsam losgelassen und noch was gesagt wie: "Viel Erfolg beim Studium, falls du mal entspannt ausgehen möchtest, kannst du dich mal melden." Woraufhin sie nur lächelte und "Okay." antwortete. Am Liebsten wäre ich ihr hinterher gelaufen oder so. Ich bin danach direkt nach Hause gefahren und musste mir erst einmal einen runterholen. Normalerweise ist es so, dass man dann völlig entspannt und alles gut ist, aber sie verschwand nicht aus meinen Gedanken. Wunderschöne Unbekannte, falls du das liest, und dir die vielen Parallelen auffallen, bitte halte mich nicht für verrückt, ich bin echt ein ganz normaler Typ, aber ich habe mich echt in dich verliebt. Wofür ich mich am meisten schäme, als ich zu Hause war, habe ich sogar an ihrem Sitz und der Rückenlehne geschnuppert und es roch einfach traumhaft!

So jetzt zur eigentlichen Beichte, um das Ganze auf den Punkt zu bringen: Ich beichte, dass ich so brustfixiert bin. Ich habe sogar mal eine Therapie diesbezüglich gemacht, insbesondere gegen Sexsucht - das war allerdings nur viel Zeit und viel Geld für nichts verschwendet. Zu einer Selbsthilfegruppe will ich nicht gehen, da es in meinen Augen fahrlässig ist, einen Haufen Sexsüchtiger im gleichen Raum zu lassen. Ich bin echt fertig und traurig. Zum einen, weil ich dieses schöne Wesen wahrscheinlich nie wiedersehen werde und was noch viel schlimmer ist: Ich bin meiner Freundin im gewissen Sinne ja fremdgegangen. Meine Ex habe ich über 20 Mal betrogen und meine jetzige Freundin vor etwas längerer Zeit nur einmal, mit eben dieser Ex. Aber ich finde, dass was da im Auto passierte, ist für mich in gewisser Weise fremdgehen. Ich schäme mich dafür und zugleich war es auch echt schön, es zu erleben, so blöd es auch klingen mag. Ich bin wirklich etwas am Boden und auch nicht sicher, ob es vernünftig ist, sich noch einmal bei dem Mädchen zu melden. Der Punkt ist: Würde meine Freundin mich betrügen, würde es mich nicht so sehr jucken, weil ich weiß, wo meine Qualitäten liegen. Ich liebe meine Freundin wirklich sehr, weil wir sehr miteinander harmonieren, den gleichen Humor haben, es eigentlich super läuft, wir wie Seelenverwandte sind. Was aber gleichzeitig auch irgendwie das Problem ist, da wir mehr wie beste Freunde sind, als ein romantisches, verliebtes Paar. Aber das ist vielleicht normal nach über zwei Jahren Beziehung. Und dieses Gefühl des Verliebtseins, diesen Nervenkitzel, fühle ich leider nur noch hin und wieder bei anderen, was ich sehr schade finde.

Beichthaus.com Beichte #00034104 vom 13.10.2014 um 20:52:17 Uhr (16 Kommentare).

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