Hass auf Tram-Fahrgäste

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Hass Engherzigkeit Zorn Dummheit Bahn & Co. Werdohl

Hass auf Tram-Fahrgäste
Mir gehen die Leute in der Tram auf den Sack, die beim ersten Losfahren jedes Mal umfallen und sich dann panisch irgendwo festhalten müssen, dabei aber trotzdem noch andere Leute anrempeln. Gerade Senioren spielen anscheinend gern mit dem Risiko, sich was zu brechen, weil sie sich nicht auf den ersten freien Platz setzen, sondern lieber erst einmal ein bisschen durch die Bahn schlendern - natürlich noch, ohne sich festzuhalten. Ich begreife nicht, wie man jeden Tag mit der Tram fahren kann, um immer wieder überrascht davon zu sein, dass sie dann auch noch plötzlich losfährt! So suppendumm kann man doch gar nicht sein?! Ich beobachte das wirklich ohne Ausnahme an JEDER Haltestelle. Ich hasse es, wenn man nicht aus seinen Erfahrungen lernt und immer wieder die gleichen blöden Fehler macht. Ich beichte, dass ich ein intolerantes, pedantisches Arschloch bin, das sich über die scheinbare Lernresistenz seiner Mitbürger aufregt.

Beichthaus.com Beichte #00028427 vom 21.12.2010 um 11:35:01 Uhr in Werdohl (25 Kommentare).

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Dönerdusche

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Trunksucht Maßlosigkeit Ekel Peinlichkeit Urlaub Spanien

Ich war dieses Jahr im Urlaub auf Mallorca mit ein paar Freunden. Eines Abends, als ich es mit dem Alkohol etwas übertrieben hatte, ging ich aufgrund meiner Verfassung frühzeitig zurück ins Hotel. Auf dem Heimweg bekam ich trotz meiner schon etwas kritischen Verfassung noch großen Hunger und hab daraufhin noch einen Döner verdrückt, was ich besser hätte sein lassen sollen. Als ich dann letztlich stark torkelnd im Hotelzimmer angekommen war, wurde mir der Döner doch noch zum Verhängnis: Ich rannte schnurstracks auf den Balkon, beugte mich über das Geländer und "aß den Döner nochmal rückwärts". Unglücklicherweise liefen zu diesem Zeitpunkt gerade zwei Mädels vorbei, welche kurz darauf hysterisch anfingen zu schreien und sich vor lauter Ekel beinahe selbst noch übergaben. Ich stammelte dann noch ein undeutliches "Schuldigung" hervor, was die Beiden jedoch nicht davon abhielt, mich völlig hysterisch und heulend übel zu beschimpfen. Am nächsten Tag beim Abendessen müsste ich dann feststellen, dass die Mädels das Selbe Hotel wie wir hatten, denn sie saßen am Tisch direkt gegenüber. Für mich war dies eine sehr unangenehme Situation und ich hoffte, sie würden mich nicht wiedererkennen, doch ihre Blicke sagten mehr als tausend Worte. Ich möchte mich hiermit nochmal bei den zwei Mädels für die unfreiwillige "Döner-Dusche" entschuldigen und um Vergebung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00028383 vom 11.12.2010 um 12:10:49 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (19 Kommentare).

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“Beichte

Verfahren in der Wüste

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Trunksucht Waghalsigkeit Auto & Co. Polizei Qatar

Ich (m/40) lebe nun schon einige Jahre in einem arabischen Staat mit sehr strikten Regeln was Alkohol betrifft. Alkoholische Getränke gibt es nur in internationalen Hotels oder mit Berechtigungsschein. Wer mit Alkohol am Steuer erwischt wird, hat mit 6 Monaten Knast und/oder 50 Peitschenhieben zu rechnen. Solange man vernünftig fährt und keine Fahne hat, ist die Chance erwischt zu werden sehr gering. Soviel vorweg.
Ende Juli 2010, an meinem einzigen freien Tag in der Woche (Freitag) hatte ich schon am frühen Morgen einiges an Napoléon Brandy intus. Unternehmungsfreudig wie ich war, beschloss ich mit meinem Auto zur Autowäsche zu fahren. Vorher habe ich noch die Colaflasche mit dem Brandy aufgefüllt, als Wegzehrung. Die 10 Kilometer zur Autowäsche habe ich spielend gemeistert, ist ja nicht das erste Mal das ich besoffen fuhr. Mein Auto war sauber und ich fuhr los. Das ist das Ende meiner bewussten Erinnerung.


Etwa eine Stunde später, wurde mein Kopf wieder wieder klar. Ich fuhr auf einer Landstraße und um mich herum war nur Wüste. Keine Ahnung, wo ich war. Ich fuhr einfach gerade aus weiter, bis ich das Tor von einer Erdölraffinerie sah. Dann ein Polizeiauto!. Scheiße denke ich, jetzt ist es aus. Der Polizist sagte "Salam aleykum", ich "Aleykum salam" und versuchte ruhig zu bleiben. Er fragte, wo ich denn hin will? "Ich habe mich auf dem Weg in die Stadt verfahren." Nachdem ich ihm klarmachte, dass ich Deutscher und kein Amerikaner bin, wurden seine Gesichtszüge freundlicher. Sein Englisch war kaum zu verstehen. Ich sollte ihm folgen. Gesagt, getan. Er lotste mich zum nächsten Kreisverkehr und zeigte mir die Richtung. Nach weiteren 30 Kilometern sah ich zum ersten Mal einen Ort, den ich kenne und fand unfallfrei wieder nach Hause. Ich werde nie wieder betrunken Auto fahren.

Beichthaus.com Beichte #00028358 vom 02.12.2010 um 06:08:32 Uhr in Qatar (Doha) (28 Kommentare).

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Der Mobber im Kindergarten

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Rache Boshaftigkeit Kinder Kindergarten Burgkunstadt

Der Mobber im Kindergarten
Mein kleiner Sohn wird im Kindergarten heftig gemobbt. Das hat mir leider auch die sehr engagierte Kindergärtnerin bestätigt. Leider scheint mein Sohn ein Weichei zu sein, und anstatt den Rotzblagen nach körperlichen Attacken heftig Backenfutter zu verpassen, lächelt er dröge und geht weiter.
Als ich letzte Woche meinen Sohn abholte, kam auch sein übelster Feind an die Garderobe. Ich sah mich schnell um, ob irgendjemand da war. Dann beugte ich mich zu der kleinen Kanaille herunter und flüsterte ihm böse in sein Ohr: Wenn Du noch einmal meinen Sohn haust, schlägst, kratzt und schikanierst, werde ich Dich so fertigmachen, dass Du nie wieder glücklich wirst, du hässlicher, dummer, abartiger Abschaum. Der Kleine rannte heulend davon. Ich beichte, dass ich einen kleinen Jungen bedroht habe. Ich plage mich schon zulange mit Mobbern herum, die werde ich alle knechten.

Beichthaus.com Beichte #00028344 vom 29.11.2010 um 00:52:57 Uhr in Burgkunstadt (65 Kommentare).

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Osterdeko

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Trägheit Falschheit Broderstorf

Wir schreiben den 23. November und ich habe soeben die Osterdeko abgebaut. Der Kalender steht auch noch auf Januar 2009!

Beichthaus.com Beichte #00028327 vom 23.11.2010 um 22:06:54 Uhr in Broderstorf (24 Kommentare).

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