Arbeiten im Kerker

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Ekel Unreinlichkeit Ungerechtigkeit Arbeit

Schon seit ich jung bin, arbeite ich nebenbei in verschiedenen Putzjobs, um mir etwas Geld dazu zu verdienen. Dabei habe ich den Job schon oft gewechselt, aber dieser Job in einer Firma mit ca. 20 Arbeitern übertraf alles, was ich bisher kannte. Zwei Mal in der Woche arbeitete ich dort für zwei Stunden. Die Firma war klar strukturiert: Arbeiter im Keller, Chef ganz oben. Um in den Keller zu gelangen, wo sich die Aufenthaltsräume, die Toiletten und die Umkleideräume befanden, stieg ich eine enge dunkle Treppe hinunter. Auch in den Räumen wurde es nicht freundlicher. Als Fenster diente eine kleine Luke, die etwas Licht in dieses dunkle Verlies hineinließ. Alles war alt und ich fühlte mich die kurze Zeit, die ich dort putzte, schon wie im Kerker. Wie mussten die armen Arbeiter sich erst fühlen?


Im Erdgeschoss befanden sich ein paar Büros, die alt, aber schon etwas "einladender" wirkten. Um ins Obergeschoss zu gelangen, bestieg man eine edle Wendeltreppe. Der Chef hatte einen riesigen lichtdurchfluteten Raum, in dem alles neu und perfekt eingerichtet war. Sein Büro mit der riesigen Fensterfront und dem Mahagoni-Schreibtisch war das komplette Gegenteil zu den Räumen der Arbeiter im Keller. Ich bekam jedes Mal mehr Wut auf diesen Menschen, der seine Arbeiter dermaßen schlecht behandelte.


Aus dieser Wut heraus putzte ich von nun an zuerst die Räume der Arbeiter - dabei die Toiletten besonders gründlich - und benutzte denselben Lappen für den teuren Schreibtisch des Unmenschen. Ich sah die Bakterien und Dreck der Toiletten und den Urin förmlich am Telefon des Chefs kleben. Dass er damit telefonierte, war eine lustige Vorstellung. Nach nur drei Monaten kündigte ich, da es nicht mehr auszuhalten war. Der Chef besitzt ein riesiges Haus - besser Villa genannt - in meinem Nachbarort. Jedes Mal, wenn ich daran vorbeifahre, bekomme ich wieder Hass auf diesen Menschen. Ich hoffe, er bekommt eines Tages, was er verdient.

Beichthaus.com Beichte #00035988 vom 21.06.2015 um 14:46:41 Uhr (7 Kommentare).

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Kotze in der Unterhose

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Trunksucht Ekel Maßlosigkeit Last Night Nürnberg

Es war gegen 1997, und ich (m/34) damals gerade 17 Jahre alt, feierte wie jedes Wochenende im Pub mit meinen Kumpels. Angefangen immer mit Cola-Weizen, dann ein Helles, dann eine Jacky-Cola und für den Rest des abends Jacky pur. Jedenfalls, einer meiner Kumpels hatte die verrückte Idee, uns an diesem Abend richtig wegzuschütten, und so wurde ein 5-Liter-Eimer Jacky pur bestellt, den wir natürlich zu viert bestürzten, als ob es kein Morgen gäbe. Mit guter Laune und drehender Welt in den Augen sind wir also rauf auf die Tanzfläche - Headbangen, was das Zeug hält. Das gab mir den Rest!


Wie ein Irrer eilte ich auf die Herrentoilette und wollte aufs Flachbecken, denn etwas Benehmen muss ja sein. Die Tür zum Flachbecken konnte man nicht abschließen, weil das Schloss fehlte. Leider saß da schon jemand drauf, aber ich konnte nicht mehr anders. Aus mir sprudelte es nur förmlich heraus und ich ließ mir den ganzen Abend noch mal durch den Kopf gehen. Und das direkt in seine heruntergelassenen Boxershorts. Anschließend schloss ich die Tür wieder und ging mit einem erleichterten Grinsen, da es mir besser ging und ich mir vorstellte, wie der Typ überlegt, wie er hier wieder rauskommt, ohne die Kotze in seiner Unterhose. Ich habe normal weitergefeiert, aber der Typ kam irgendwie nicht mehr vom Lokus runter. Zugegeben, ich finde es heute noch lustig, aber bin froh, dass mir so etwas nicht passierte.

Beichthaus.com Beichte #00035987 vom 21.06.2015 um 14:14:58 Uhr in 90402 Nürnberg (Vordere Sterngasse) (6 Kommentare).

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Braune Wurfgeschosse aus dem Fenster

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Trunksucht Ekel Waghalsigkeit Last Night

Ich (m/28) war gestern betrunken zu Hause. Ich wohne im vierten Stock und die Straße, in welcher ich wohne, ist sehr eng. Ich kam also sehr betrunken nach Hause. Es muss ungefähr drei oder vier Uhr gewesen sein und gegenüber unterhielten sich zwei Typen auf der Straße recht laut miteinander, sodass ich nicht einpennen konnte. Ich bekam eine riesige Wut und rauchte noch eine, woraufhin sich mein Darm meldete. Da bekam ich folgenden Einfall: Ich nahm eine alte Zeitung, legte mich auf den Boden meines Wohnzimmers, zog meine Hose aus und kackte darauf. Dann öffnete ich das Fenster und zog einen Gummihandschuh an. Ich nahm meine Kacke - die ich vorher in zwei Hälften geteilt hatte - und warf das erste und dann das zweite Stück auf diese lauten Menschen auf der Straße. Danach duckte ich mich und hörte nur, wie sie schrien. Allerdings war es dunkel und nach dem Werfen schloss ich das Fenster schnell und leise, damit sie nicht direkt ausmachen konnten, woher die Kacke angeflogen kam. Ob ich sie getroffen habe, weiß ich leider nicht.

Beichthaus.com Beichte #00035976 vom 20.06.2015 um 14:08:44 Uhr (6 Kommentare).

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Kippen für dreiste Bettler

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Ekel

Bei uns in der Stadt gibt es Obdachlose, denen es wirklich schlecht geht, und die von mir immer wieder ein Brötchen, einen warmen Kaffee oder etwas anderes zum Essen oder Trinken bekommen. Geld nicht, da ich dann nicht weiß, ob sie wirklich Essen kaufen. Es gibt dann aber noch eine andere Sorte Bettler, die ich verachte. Sie sind gut angezogen, daher definitiv nicht obdachlos, und stehen meist vor den Geldautomaten oder springen Leute an, die gerade ihr Portemonnaie in der Hand haben. Dann betteln sie mit dramatisch verstellter Stimme, Püppis erzählen gerne Geschichten, ihr Freund habe sie gerade verlassen und sie bräuchten dringend Geld für die Rückfahrkarte oder Ähnliches. Eine Frau ist besonders dreist. Sie scheint nicht helle zu sein, ist aber ganz normal gekleidet und nicht ungepflegt. Sie steht ständig vor einem bestimmten Geldinstitut und springt die Leute an, die draußen stehen. Ein noch geöffneter Geldbeutel ist besonders attraktiv für sie. Sie bettelt um Geld und Zigaretten. Angeblich muss sie Essen kaufen, das sagt sie oft. Ich wollte ihr mein nicht aufgegessenes Brot geben - da fragte sie dann, was drauf sei, und auf meine Antwort erwiderte sie, dass sie ja Veganerin sei und keinen Käse esse.


Da kam mir die Idee: Ich rauche nicht, aber meine Schwester, und sie gab mir eine Schachtel, in der sich noch genau eine Kippe befand. Diese Schachtel tränkten wir - natürlich trugen wir Handschuhe - mit einer Tinktur, die absolut ungefährlich für die Haut ist, die man aber nur ganz schwer wieder von den Händen bekommt. Und es kam auch noch einiges an Sekundenkleber darauf - jeder, der schon mal einen Unfall mit Sekundenkleber hatte, weiß, wie der pappt. Dann steckte ich die Kippenschachtel in eine Plastiktüte und diese in meine Tasche. Nach Feierabend sah ich natürlich wieder besagte Dame. Sie freute sich, als ich ihr mit meinem behandschuhten Händen die Zigarettenschachtel mit der einen Kippe darin überreichte. Dann war ich schnell weg. Ich hörte sie noch gefühlte Kilometer weiter fluchen und zetern. Wer so dreist ist, muss fühlen.

Beichthaus.com Beichte #00035973 vom 19.06.2015 um 23:25:25 Uhr (5 Kommentare).

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Stinkende Ex

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Ekel Unreinlichkeit Ex

Ich (m/21) möchte heute beichten, dass ich mich sehr für meine Ex schäme, die sich nur einmal pro Woche gewaschen hat. Aber noch mehr schäme ich mich dafür, dass ich es total geil fand, wenn sie stark gerochen hat. Heute kann ich nicht mehr verstehen, dass ich drei Jahre lang bei ihr geblieben bin, obwohl sie nicht einmal gut im Bett war. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035970 vom 19.06.2015 um 21:22:43 Uhr (5 Kommentare).

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