Essigfalle für Fliegen

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Boshaftigkeit Ekel Neugier Kinder

Ich (m/30) war so ekelhaft mit acht Jahren. Wir komme aus einem Dorf in der Lausitz und, wie in vielen ländlichen Gegenden, ist man natürlich von Tierchen wie Stubenfliegen nicht verschont, die beim Lüften gerne zu Besuch kommen. Weil meine Eltern genervt waren, haben sie eine Flasche mit Essig und etwas Spüli ganz oben auf den Schrank gestellt, als Fliegenfalle. Man kann sich vorstellen, dass es nicht sehr appetitlich aussieht, wenn man die Flasche genauer betrachtet. Wir Kinder mussten sie natürlich ansehen. Eines Tages kamen wir auf die Idee, auszutesten, ob jemand das trinken würde. Wir fragten einen geistig schwerstbehinderten jungen Mann, der begeistert ansetzte und trank. Danach spie er sich die Seele aus dem Leib. In der Nacht quälten mich Gewissensbisse, denn wir, also meine beste Freundin (damals 10) und ich, hatten das aus reiner kindlicher Neugier getan und wir wollten dem Mann, den wir sogar sehr gern hatten, nichts Böses. Aber auch wenn diese Aktion das einzige Gefährliche und Gemeine in unserer Kindheit war, so schäme ich mich trotzdem völlig dafür, denn mit 10 und 8 Jahren hätte uns klar sein müssen, dass man solch alten Essig mit toten Tieren darin keineswegs trinken kann. Zum Glück passierte nichts weiter. Ich danke Gott noch heute dafür.

Beichthaus.com Beichte #00036091 vom 04.07.2015 um 19:39:19 Uhr (2 Kommentare).

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Mein Opa, der Flaschensammler

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Peinlichkeit Ekel Lügen 50+ Herbertingen

Mein Opa ist mir (w) entsetzlich peinlich, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Er lebt von Hartz IV und wühlt in den Abfalleimern nach Pfandflaschen. Wenn er das macht, gehe ich immer ganz weit weg, damit niemand merkt, dass ich zu ihm gehöre. Mittlerweile gehe ich generell nur weit entfernt von ihm, weil er eigentlich immer auf der Suche nach Flaschen ist. Solange er das macht, bleibt mir nichts anderes übrig, als ihn zu verleugnen. Schade, dass er daran nichts ändern will und sich nirgends bewirbt. Er ist erst 58 und hat nichts gelernt, aber er hat früher immer Aushilfsarbeiten gemacht. Jetzt sagt er, er würde eh nichts finden und probiert es nicht mehr. Und er achtet absolut nicht auf sein Äußeres, trägt manchmal eine Hose, die er dreckig gemacht hat, noch mehrere Tage. Das ist mir auch peinlich. Zusammen mit dem Flaschensuchen führt das leider dazu, dass ich immer sage, ich würde ihn nicht kennen. Ich finde das außerdem eklig und lasse mich von ihm auch nicht mehr umarmen oder mir die Hand geben, wenn ich weiß, dass er eben noch Flaschen gesucht hat.

Beichthaus.com Beichte #00036090 vom 04.07.2015 um 16:20:04 Uhr in Herbertingen (16 Kommentare).

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Das Handy der asozialen Gangster

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Ekel Zorn Rache

Das Handy der asozialen Gangster
Ich habe vor ein paar Wochen ein ziemlich neues und teures Handy in der Bahn gefunden. Da ich mich auf dem Weg zur Arbeit befand, habe ich es erst mal mitgenommen, um es nach Feierabend bei der Polizei abzugeben. Nun klingelte das Handy ungefähr 15 Minuten später und ich ging ran, in der Hoffnung, der Besitzer würde sein Glück versuchen. Am anderen Ende war eine Frauenstimme mit südländischem Dialekt, die auch gleich anfing, mich zu beleidigen, nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich das Handy gefunden und noch keine Zeit hatte, es jemandem zu übergeben. Sie unterstellte mir zudem Diebstahl und drohte mir, wenn sie mich findet, würde sie mich verprügeln. Ich sagte ihr, dass sich der Besitzer melden solle, und legte dann auf.

Keine drei Minuten später rief tatsächlich der Besitzer des Handys an und sagte, dass ich das Handy vorbeibringen solle. Und zwar zackig, sonst würde es was setzen. Schließlich hätte ich seiner Schwester bereits Schläge angedroht! Ich sagte ihm, dass ich das Handy nicht zu ihm bringen würde, es aber an einem Treffpunkt übergeben würde. Mein Gehirn fing an, einen Plan zu schmieden. Nun raste ich in meiner Mittagspause los, um mir diese Plastikhandschuhe und eine Tüte zu besorgen und ging dann zu einem angrenzenden Grünstreifen, um dort jeden Hundehaufen einzusammeln, den ich finden konnte. Dann schmiss ich das Handy auch in die Tüte, machte sie zu, und knetete alles gut durch. Nach Feierabend stellte ich die Tüte dann am besagten Treffpunkt ab und legte mich auf die Lauer.

Nach einiger Zeit kamen auch wirklich zwei Typen und schauten sich um. Nachdem sie ungefähr zehn Minuten lang dumm durch die Gegend schauten und auf den Boden rotzten, riefen sie auf meinem Fundstück an. Der Kotbeutel fing an zu klingeln und die beiden Gangster machten sich nach ein paar verwunderten Blicken daran, die Tüte zu öffnen. Der Anblick war göttlich! Wie die beiden sich gegenseitig die Tüte in die Hand drückten - einer musste sogar würgen. Meine Beichte ist nun, dass ich mich zu so etwas Ekligem habe hinreißen lassen. Ich hätte das Handy ja auch, wie ich mir vorgenommen hatte, einfach bei der Polizei abgeben können.

Beichthaus.com Beichte #00036088 vom 04.07.2015 um 11:42:01 Uhr (18 Kommentare).

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Blaskonzert mit Folgen

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Ekel Peinlichkeit Wollust

Ich (w/23) studiere und bin Single, also nutze ich dies auch immer gerne aus und nehme mir ab und an einen Stecher mit nach Hause! Da spricht ja auch nichts dagegen. Eines Abends also ereignete es sich, dass ich im englischen Garten an einem ruhigen Fleckchen lag und […]
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Beichthaus.com Beichte #00036071 vom 01.07.2015 um 22:31:03 Uhr (10 Kommentare).

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“Folge

Blähungen vom Müsli

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Ekel Ernährung

Blähungen vom Müsli
Ich (w/29) esse seit Neustem Müsli, von dem ich ungemein übelriechende Blähungen bekomme. Aber andererseits führen die ganzen Ballaststoffe dazu, dass ich jeden Tag ein derart gewaltiges Endprodukt in der Toilette versenke, dass es noch durch den Wasserpuffer hindurch dumpf auf dem Porzellangrund auftrifft. Oft ist es ein geglückter Bilderbuchschiss, der kaum - oder gar keine Nachputzarbeiten mehr erfordert. Das ist jedes Mal so ein befriedigendes Erlebnis für mich, dass ich deswegen trotz der Blähungen nicht damit aufhöre, obwohl mein Freund mich schon mehrfach darum gebeten hat.

Beichthaus.com Beichte #00036066 vom 01.07.2015 um 18:56:28 Uhr (11 Kommentare).

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