Jeder hasst mich!

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Verzweiflung Hass Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich mich selbst hasse und das Gefühl habe, dass mich sonst auch jeder hasst. Ich fühle mich so verdammt ungeliebt. Ich trauere meinem Ex-Freund, der mich vor einem Monat verlassen hat, total nach und liebe ihn noch immer über alles, wenn nicht sogar noch mehr. Ich habe ihn aus dem icq etc. gelöscht, aber irgendwie bekomme ich ständig den Gedanken ihn wieder in die Liste aufzunehmen, weil ich ihn so total vermisse, aber dann geht es wieder total bergab...

Es hat immer so beschissen wehgetan, wenn er on war und ich genau wusste dass ich ihn nie wieder drücken oder gar sehen werde. Ich denke fast jeden Tag daran Suizid zu begehen, schon alle möglichen Ideen gehabt. Schlaftabletten, die Holzaxt, vom Dach springen. Aber ich traue mich zu gar nix. Ich fühle mich so verdammt eingeschlossen in meinem Körper. Habe schon ans Ritzen gedacht, es aber nicht gemacht, weil hier erstens nicht das passende Werkzeug ist und ich zweitens total Angst vor körperlichem Schmerz habe und Blut nicht sehen kann..

Beichthaus.com Beichte #00017225 vom 10.09.2006 um 09:01:06 Uhr (7 Kommentare).

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Mein Unfug auf der Arbeit

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Diebstahl Verschwendung Faulheit Arbeit

Ich klaue bei der Arbeit immer das Essen aus der Küche, weil ich keine Lust habe selber zu kochen. Habe mir auch mal einen großen Ofen für 2 Brötchen angemacht, weil ich keine Lust hatte zu Hause zu frühstücken. Und ich ziehe die Stecker für die Kühlschränke raus, nur damit mein Chef neue Brötchen bestellen muss. Ich ärger auch immer die Azubis. Zwei haben schon wegen mir gekündigt. Immer wenn ich sie auf der Straße sehe, lache ich sie aus. Die werden dann immer sehr wütend.

Beichthaus.com Beichte #00017200 vom 09.09.2006 um 22:46:19 Uhr (6 Kommentare).

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Alles aus der Firma

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Diebstahl Habgier Arbeit

Ich klaue in meiner Firma alles, was ich nur kann. Mir tut´s nicht leid. Und selbst wenn die mich ordentlich bezahlen würden, würde ich es auch nicht anders machen. Und wenn ich dann in der Firma etwas suche, von dem ich weiß dass ich es selbst geklaut habe, rege ich mich richtig helftig darüber auf, dass alles immer irgendwie wegkommt - innerlich muss ich dabei voll lachen.

Beichthaus.com Beichte #00017159 vom 08.09.2006 um 21:25:25 Uhr (1 Kommentare).

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Der Charakter eines Menschen ist unantastbar

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Engherzigkeit Zorn Selbstsucht

Eines Tages zu einer Sommerzeit vor einigen Jahren, damals war ich ca. 18 Jahre alt, saß ich mit einem guten Freund auf einer Bank an einem Basketballplatz auf einem Schulhof, auf dem wir oft trainiert haben. Wir waren beide in einer Mannschaft und Training war wichtig, sodass wir bei gutem Wetter den ganzen Tag auf dem Schulhof waren. Es war zu den Sommerferien und es gab vereinzelt Kurse oder Sonstiges für kleine Kinder, worüber ich aber nicht viel weiß, da das nicht unsere Schule war. Zu der Zeit haben wir auch oft Gras geraucht, größtenteils pur, auch wenn wir Sportler waren, es war einfach erholsam und so kam man natürlich oft auf dumme Gedanken. An dem genannten Tag saßen wir also so um 18 Uhr da und alle Kinder waren weg, was man an den leeren Fahradständern merkte. Doch ein Fahrrad stand da noch, es gehörte einem kleinen ca. neun Jahre alten Jungen, der auch mal kurz vorbeikam, aber auch wieder ging, der irrte durch die Gegend. Wir sahen, dass sein Schloss nur aus drei Ziffern bestand und wir meinten zu uns selbst "Okay, 10 Minuten werfen wir noch Körbe, wenn der Junge wieder nicht kommt knacken wir sein Schloss!".

Zehn Minuten später haben wir uns hingesetzt und noch kurz gewartet, eine Kippe geraucht, es war einfach angenehm, der Abendluft nach einem anstrengenden 1 gegen 1. Mein Freund packte sich das Schloss und fing an zu drehen, ich fand das sehr lustig, da er immer so verrückte Sachen brachte wie "Ich knacke es schon, da muss du aber still sein". Er hat halt viel Wert auf Kleinigkeiten, oder besser gesagt auf dumme, nichtssagende Sachen gelegt, wie z. B. auf einen Baum klettern ohne Äste und Stämme oder wie Spiderman auf Wände klettern, nur um dann oben auf einem Dach zu stehen und sagen zu können "Ich wusste, ich kriege es hin!". Das habe ich sehr an ihm gemocht und so hat er es auch geschaft bei der Zahl 319 das Schloss zu knacken. Okay, nun hatten wir ein Schloss und ein Fahrrad. Was tut man wohl? Vor lauter Freude, was eher aber daran lag, dass wir ein Rad von einem 9-Jährigen klauen könnten, haben wir erst mal seinen Sattel aufgeschlitzt und auf den Fahrradständer gelegt, wo sein Rad stand. Dann sind wir zum nächsten Baum, mein Freund ist hochgeklettert und hat ca. vier Meter höher sein Rad an den Baum befestigt und das Schloss wieder dran gemacht.

Nun hing ein Rad da oben und mit Hilfe hätte der Junge es bestimmt wieder runterbekommen, aber das haben wir uns natürlich gedacht. Aus diesem Grund haben wir vorher sein Fahrrad richtig zusammengetretten, sodass es aussah wie nach einem Unfall mit einem Lastwagen.

Solche dummen Aktionen, unter denen unschuldige Leiden mussten, begingen wir des Öfteren und ich werde jetzt auch die alten Stories die nächste Zeit auspacken. Ich selbst bin jetzt eher das Gegenteil von dem, was ich jetzt bin, mit meinem alten Wegbegleiter habe ich keinen Kontakt mehr, er studiert. Ich selbst setze mich für soziale Projekte ein, helfe gerne im Jugendhaus und predige, dass Drogen schlecht sind und versuche den Kids auf den Straßen ein Vorbild zu sein. Ich bereue nichts von der alten Zeit, denn sie hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Leider ist dadurch, dass ich kaum noch Adrenalinanfälle habe, durch Amokaktionen wie z. B. Graffiti, meine Sexlust gestiegen, was meine Freundin sehr gut weiß. Aber jeder Mensch hat seine Macken und ich bin leider auch ein Mensch, der seine Fehler hat und auch Fehler macht. Doch was sind schon Fehler, was ist untreu sein, es sind nur Wörter, doch der Charakter eines Menschen ist unantastbar und man sollte es als Individium pflegen, also schämt euch nicht wegen euren Verrückten, Kranken und vielleicht Verletzlichen Seiten.

Beichthaus.com Beichte #00017150 vom 08.09.2006 um 12:30:42 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstreinigende Toiletten

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich muss beichten, dass ich ein ziemliches Arschloch bin, obwohl ich immer nur Gutes tun will. Zum Beispiel versuche ich Arbeitsplätze wiederzugewinnen, die durch einfache technische Geräte ersetzt wurden. So auch auf einer Autobahnraststätte, wo die Toiletten meist Geld kosten, was ja kein Problem ist, wenn sie sauber sind. Diese Toilette kostete jedoch nichts und ich wunderte mich warum. Tür auf - ein selbstreinigendes Klo. Ich hatte gut Druck und pinkelte erst im Stehen auf die Brille, doch dann als ich spülte, fiel mir auf, dass sich die Brille dreht und dadurch gewischt wird. Ich, sauer über diesen technischen Fortschritt, zog die Hose runter, kniete mich auf die Brille, hielt mich am Spülkasten fest und gab alles. Danach spülte ich und die Wurst fing an sich auf der Brille Richtung Wischer zu bewegen. Ergebnis dieser Tat: die Brille, war nach einer Umdrehung total verschmiert mit meiner braunen Soße. Foto folgt vielleicht noch.

Beichthaus.com Beichte #00017149 vom 08.09.2006 um 10:20:53 Uhr (3 Kommentare).

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