Meine ßigkeiten an Halloween

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Diebstahl Hochmut Kinder

Meine Süßigkeiten an Halloween
Als letztes Jahr an "Halloween" die Trklingel keine Ruhe fand und jedes Mal irgendwelche schlecht, oder gar nicht, verkleideten Kinder ßigkeiten haben wollten, ist bei mir eine Sicherung durchgeknallt. Diese hirnlose Amerikanisierung geht mir schon recht lange gegen den Strich, was ich auch stillschweigend und leidend ertragen habe, aber "Halloween" ist einfach zu viel! Als es dieses Jahr die ersten Kinder mit ihren miesen Kosmen vor der r standen und im Chor "Sßes oder es gibt Saures!" riefen, hab ich knochentrocken geantwortet "Dann nehme ich lieber das ße...", ihnen die ten aus der Hand genommen und die Tr geschlossen. Durch den Spion konnte ich sehen, dass sie noch eine ganze Weile fassungslos vor der Tür standen. Das hab ich den ganzen Abend so gemacht. Damit habe ich es auf über sechs Kilogramm Süigkeiten gebracht, an denen ich mich noch heute erfreue. Ich habe nichts gegen Traditionen und auch nichts gegen Kinder. Ich kann es nur nicht leiden, wenn Traditionen in Gegenden verschleppt werden, in denen diese Tradition niemals bestand und man mir dann damit auf den Senkel geht. Schlilich werden hier in Deutschland auch keine Stiere durch die Stren gejagt, wie es in Spanien seit Jahrhunderten üblich ist.

Beichthaus.com Beichte #00025197 vom 24.11.2008 um 13:55:08 Uhr (57 Kommentare).

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Wie die Flasche in den Hintern kam

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Morallosigkeit Neugier Peinlichkeit Kollegen

Wie die Flasche in den Hintern kam
Ich bin Arzt im Praktikum im Klinikum meiner Stadt. Zur Zeit habe ich Dienst in der Notaufnahme. Es vergeht kaum ein Abend, an dem nicht irgendein Typ breitbeinig, mit schmerzverzerrtem Gesicht zur r hereingehumpelt kommt, dem irgendwas im Hintern steckt. Meistens sind es irgendwelche Gesesorten, Karotten oder Gurken. Manchmal auch Glühbirnen oder kleine Flaschen. Den Rekord hlt ein Kerl, der es geschafft hat sich eine Bierflasche (0,5l) derart in den Hintern zu schieben, dass sie von aen nicht mehr zu sehen war und operativ entfernt werden musste. Ich habe bei dem Eingriff assistiert. Die Flasche hatte sich am bergang vom Sigma zum absteigenden Colon des Dickdarmes verkeilt und htte die Darmwand fast aufgerissen.<br /> Die Ausreden, die diese besonderen Patienten bringen sind immer die gleichen: &quot;Ich bin draufgefallen beim ..., die Flasche stand auf einem Stuhl und ich habe mich aus Versehen daraufgesetzt&quot; etc. Wenn also mal wieder ein Typ breitbeinig reingestelzt kommt wird unter dem Personal blitzschnell eine Wette abgeschlossen. Das uft ähnlich wie an der rse ab, komplett nonverbal, mit festgelegten Gesten. Die Eintze sind auch festgelegt. Gewettet wird, was der Mann im Hinterstbchen hat, wie es angeblich da reingekommen ist und ob es ambulant oder chirurgisch entfernt werden muss. Wer richtig liegt bekommt seinen Einsatz doppelt zurück, das übrige Geld wird in eine besondere Kasse eingezahlt, in der sich mittlerweile ber 500 Euro befinden. Der komplette Inhalt dieser Kasse wird an den Mann ausbezahlt, der ehrlich sagt, wie die Flasche/Gurke oder was auch immer in seinem Allerwertesten gelandet ist. Folgender Wortlaut ist dabei wünschenswert: &quot;Leute, ich hab ne Pulle im Arsch. Die hab ich mir da reingesteckt, weil ich es geil fand. Jetzt bekomme ich sie nicht mehr alleine raus, bitte helft mir!&quot; Ich hoffe, dass ich diesen Tag erleben darf. Also Leute, seid ehrlich zum Onkel Doktor, es lohnt sich. Ach ja, meine Beichte: Ich beichte, dass ich schon oft richtig lag mit meiner Wette. So oft, dass der Gewinn den Verlust mehr als ausgleicht. Vom gewonnen Geld habe ich mir Sexspielzeuge gekauft.

Beichthaus.com Beichte #00025090 vom 10.11.2008 um 09:32:00 Uhr (75 Kommentare).

Gebeichtet von Biohazard85
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“35.000

“Folge

Meine Zeit als Schülerpraktikant

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Diebstahl Betrug Faulheit Habgier

Ich (m/18) bin zurzeit Schlerpraktikant in einer kleinen und sehr netten Firma. Das Arbeitsklima ist angenehm und die Mitarbeiter sind alle recht gut drauf. Besonders mein Vorgesetzter, ein etwas älterer Herr, der sich durch nichts aus der Ruhe bringen lsst und ganz entspannt und locker seiner Arbeit nachgeht, ist ein cooler Typ. Jedoch gibt es ein Problem: Ich habe kaum zu tun, bzw. nichts zu tun, sodass ich den ganzen Tag im Internet surfe und mich langweile. Ab und zu muss ich mal etwas machen, so wie heute... Ich sollte den Kassenbestand (Bargeld) zählen und eintragen. /> /> Nun, vor zwei Monaten war ich auf einem Konzert, dort wurde mir mein iPod geklaut, der knapp 250 Euro gekostet hat und für den ich zwei Monate lang geschuftet habe und ich schwor mir, dass ich alles und jeden beklauen werde, wenn sich die glichkeit stellt. Es kam wie es kommen musste: Mein Vorgesetzter verlie kurz den Raum und ich nutzte diese Mglichkeit und habe eine recht hohe zweistellige Summe aus der Kasse mitgehen lassen. Im Nachhinein habe ich etwas Falsches notiert, damit der Kassenbetrag wieder stimmt. Es tut mir leid und ich hle mich schlecht dabei. Ich habe so etwas noch nie gemacht und es tut mir besonders weh, dass ich so einen Schei in dieser Firma, wo ich wirklich gut behandelt werde, abziehen musste. Naja, andererseits verdienen die ja auch genug Geld.

Beichthaus.com Beichte #00025054 vom 04.11.2008 um 00:52:41 Uhr (21 Kommentare).

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Besuche bei einem alten Schulfreund

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Fremdgehen Ehebruch Falschheit Lügen Selbstsucht

Ich (m/29) muss auf diesem Weg auch etwas beichten. Es war Freitag, 20:00 Uhr. Wie oft an einem Freitag, liehen ich und meine Freundin uns einen Film aus der hiesigen Videothek aus. So auch diesem Freitag. Knapp eine Woche zuvor hatte sich meine Freundin den Knöchel verstaucht und bat mich, doch dieses Mal ohne sie einen Film auszusuchen. Gesagt, getan. Ich parkte meinen Golf vor der Videothek und ging hinein. Kurze Zeit spter kam eine Frau, völlig aufgest in die Videothek und strmte zur Kasse. Um es kurz zu fassen: Die Frau, die brigens wirklich bildhbsch war, ist gegen mein Auto gefahren. Toll. Naja, ich bin in solchen Situationen immer eher entspannt und tue mein Bestes, um die Situation so sauber zu beenden wie glich. Ich folgte der Frau (23) also nach draen und wir betrachteten die ganze Sache. Ich machte ein paar Fotos und wollte eigentlich schon die Polizei anrufen, als sie mich hektisch darum bat, die Polizei aus dem Spiel zu lassen und mir regelrecht das Handy aus der Hand riss. Sie erzählte mir, dass es das Auto ihres Vaters sei und sie kein Geld htte, weil sie Studentin ist. Der übliche Kram halt. /> /> Erst dachte ich, sie will mich übers Ohr hauen und die Zeche prellen. Aber was sie dann sagte, hat mich wirklich aus den Socken gehauen. Das werde ich nie wieder vergessen und zitiere wörtlich: &quot;...naja so sieht es halt aus. Ich darf dieses Auto versicherungstechnisch nicht fahren und mein Vater bringt mich um, wenn er das erfhrt. Ich bin Studentin und habe einen schei Nebenjob in einem sche Restaurant. Ich würde dir gerne vorschlagen, diese Situation etwas anders, unkonventioneller, zu regeln. Intimer.&quot; Sie rte sich ungelogen an, wie eine dieser Frauen aus den Werbungen nachts auf 9Live. Und sah auch ein wenig so aus. Ehrlich gesagt tat sie mir auch wirklich leid, wie sie da so stand im Dunkeln, ganz verzweifelt und ich bin auch nur ein Mann. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich nahm das Angebot an. Wir fuhren also zu ihr und &quot;lösten das Problem.&quot; Etliche Zeit spter stieg ich wieder in mein Auto. Ich war nun schon mehr als eine Stunde weg und es war kurz nach halb zehn. Ich raste nach Hause, wo meine Freundin bereits tend auf mich wartete. <br /> /> Da ich meine Freundin kenne, besorgte ich auf dem Weg Blumen bei der Tanke, entschuldigte mich und sagte, ich hätte einen alten Schulfreund in der Videothek getroffen. Sie reagierte sich ab, umarmte mich und wir guckten gemeinsam den Film. Es stellte sich jedoch heraus, dass es nicht bei dieser einen Nacht blieb. Ich besuchte die geheimnisvolle Fremde am nchsten Tag und &quot;traf wieder einen alten Schulfreund&quot;. Daraus entwickelte sich nach zwei Monaten eine regelrechte Affaire. Das Ganze geht mittlerweile drei Jahre so. Meine Freundin ist mittlerweile meine Frau.

Beichthaus.com Beichte #00024983 vom 24.10.2008 um 15:15:58 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Suche nach dem Sinn

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Trägheit Verzweiflung Unglaube Gesellschaft

Die Suche nach dem Sinn
Ich bin 18 Jahre alt und eigentlich habe ich auch nichts zu beichten. Ich habe noch nie eine Freundin betrogen, auch nie irgendwas Relevantes geklaut. Ich habe in meiner Kindheit nur mittelßigen Unsinn angestellt und auch sonst habe ich mir wenig bis nichts zuschulden kommen lassen, denke ich zumindest. Ich bin auch nicht jedes Wochenende dauersteif und habe auch noch nie in meinem Leben Drogen genommen. Ich gehe auch nie auf Butejagd um meinen Samen zu en und meinen Trieben die Oberhand ber mein ICH zu gewhren. Ich onaniere auch nur selten, hchstens um der Pollution vorzubeugen. Ich habe Respekt vor jedem Menschen und ich denke, dass alles seine Existenzberechtigung hat, auch Schmerz, Leid und Ungerechtigkeit, sonst würde man die schnen Dinge im Leben doch gar nicht zu schtzen wissen. Es verleiht dieser Welt doch die nötige Vielseitigkeit. Deswegen rege ich mich auch nicht über Menschen auf, die sich von Grund auf moralisch unsittlich benehmen und die Natur und den Menschen nicht zu schtzen wissen und somit natrlich auch seine Gefühle. Ich habe nie Rachegedanken oder aggressive Vorstellungen. Ich rede eigentlich auch nie von mir, deswegen gebrauche ich in dieser Beichte auch so oft das Wort &quot;ich&quot;.r /> /> Aber das Wichtigste im Leben, dieses Gehl, dass man mit sich selbst im Reinen ist, das fehlt irgendwie. Und ich suche und suche und suche - und finde nichts - ich habe kein Ziel, ich sehe keinen Sinn in alledem. Die meisten Jugendlichen in meinem Alter kmmern sich einen Dreck um so etwas, ich beneide sie, ich wrde so gerne aufwachen nnen und einfach meinem Alltag nachgehen, meinen Wnschen nachgehen, das tun, was mich glücklich macht. Aber ich habe keine nsche, mich macht nichts glücklich, zumindest erfllt mich keine Handlung oder kein materieller Gegenstand so, um dieses Gefühl von Glck und Zufriedenheit zu spüren. Es fehlt mir ja eigentlich an nichts. Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine intakte Familie. Die Natur hat mich mit einem soliden Intellekt ausgestattet und mit einer guten Portion Bescheidenheit und Realismus. Anstatt den vermeintlich scnen Dingen des Lebens zu folgen, die unserer Gesellschaft suggeriert werden, teile ich an Wochenenden abends Essen fr Menschen, die an der Existenzgrenze leben, aus und besuche immer mittwochs eine an Parkinson erkrankte Seniorin, die ich mit dem Rollstuhl spazieren fahre. Ja - ich muss sogar zugeben, dass ich es nicht nur r die anderen Menschen mache, um ihnen etwas Gutes zu tun, sondern auch r mich selbst. Ich versuche, meine innerliche Leere durch das Leid anderer zu llen. Ich scme mich manchmal dafr, aber im Grunde genommen profitieren diese Menschen davon, da sich jemand um sie mmert und ich mache das ja auch sehr gerne. Manchmal bekomme ich aber Angst, dass ich in ein paar Jahren eine andere Sichtweise auf die Welt und ihre tsel bekomme und es bereuen werde, meine Jugend nicht exzessiv ausgelebt zu haben. Mensch! Ich lebe in Berlin - ich könnte zweimal die Woche ins Sonnenstudio gehen und mir die Augenbrauen zupfen und mir schöne Freunde suchen, mit denen ich die heißesten Clubs der Stadt &quot;abchecken&quot; knnte und den ganzen Tag feiern könnte und Mädchen klar machen! Menschen konsumieren, so hart es geht und mein Selbstwertgefühl somit steigern, so wie es meine Ex-Freundin jetzt macht. <br /> /> An der liegt nmlich sogar vielleicht meine Abgestumpftheit zu meinem Leben. Übermorgen ren es 5 Jahre gewesen - ganze 5 Jahre und jetzt treibt sie es mit einem 25-jhrigen Software-Entwickler. Er sei ja so lustig und würde einfach nur in den Tag hinein leben - und dann hoppelt sie mit ihrem neuen ICH, auf Oberflächlichkeit getrimmt, in der Schule vor mir rum und alles, was ich von dem Menschen, dem ich so viele Jahre meines noch jungen Lebens gewidmet habe, den ich praktisch miterzogen habe, zu hören bekomme sind Dinge wie: &quot;Deine neue Jacke ist cool!&quot;<br /> /> Ich verstehe so etwas nicht, wir haben jahrelang - praktisch ein Viertel unseres gesamten Lebens - zusammengelebt, unsere Seelen ausgetauscht und einfach... Ich könnte heulen, jetzt wo ich das schreibe. Dabei war sie doch immer die kleine Zerbrechliche, die doch so oft traurig und nicht zufrieden mit sich selbst war. Ich habe sie aufgemuntert, wenn ihre Freunde sie ausgegrenzt haben und sie weinend zu mir kam oder wenn sie ihre Theoriepfung versemmelt hatte. Ich musste ihr sagen, dass sie sehr schn sei und gar nicht dick. Ich habe ihr nicht gesagt, dass ich sie liebe, das hat sie gestört. Ich bin aber der Meinung, dass man den anderen sren lassen sollte, dass er etwas ganz Besonderes sei und es ihm nicht jeden Tag sagen sollte. Jetzt ist alles vorbei und kaputt. Sie hat gelernt, sich richtig zu schminken und aufreizende Klamotten anzuziehen, hat die Brille gegen Kontaktlinsen eingetauscht und wackelt mit ihrem sßen Po sodass die ganzen spitzen Schlosser natürlich alle anfangen zu hupen, und da sie ja jetzt von der allgemeinen Masse so viel Aufmerksamkeit bekommt, kann sie auf Leute wie mich verzichten. Ich verstehe sie und ich gnne ihr auch ihr Glck aber insgeheim we ich, dass ich ihr menschlich immer noch berlegen bin - auch wenn ich ihr so einiges beigebracht habe. Ich trage narlich eine Mitschuld an allem, klar. Immerhin hab ich ihr &quot;vergttern&quot; früher nicht genug geschtzt. Aber das lag eh nur an ihrem Kindeseifer in diesem Alter. Sie wird wahrscheinlich nie wieder jemanden so lieben knnen - oder sich einbilden knnen, jemanden so zu lieben, wie sie mich geglaubt hat zu lieben. Es ist schon erstaunlich, wie sich Menschen entwickeln, vor allem in der Pubertt. Es ist sicherlich eine wichtige Lebenserfahrung. Nichts ist wohl von Ewigkeit aber wenigstens Liebe muss doch unendlich sein, alles andere ist doch Illusion. Alles andere macht doch noch weniger Sinn. Ich könnte noch so viel schreiben, aber es reicht jetzt. Mal sehen, wo ich lande, wo ich in fnf Jahren bin, vielleicht beichte ich ja dann, dass ich Frauen schlecht behandele und im Alkohol versunken bin. Ich bin gespannt. Danke fürs Lesen. Hat gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00024860 vom 29.09.2008 um 19:32:06 Uhr (40 Kommentare).

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