Stress im Bus

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Hass Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Da ich (w) Montag bis Freitag zur Arbeit muss, bin ich leider Gottes auf unsere lieben Freunde angewiesen. Besonders schlimm ist es im Winter: Sie sind jedes Jahr aufs Neue total überrascht und überrumpelt wenn es plötzlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00029958 vom 24.04.2012 um 20:02:20 Uhr (34 Kommentare).

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Schranke überlistet

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Betrug Geiz Auto & Co. Lübeck

Ich habe den Flughafen Lübeck vor wenigen Tagen um etwa 5 Euro betrogen. Ich musste meinen Bruder abholen, was normalerweise innerhalb von 15 Minuten geklappt hätte und somit kostenlos gewesen wäre. Da sich sein Flug verspätete dauerte es eben Länger und ich rutschte in die Tarifzone, bei der ich hätte zahlen müssen. Da ich jedoch kein Geld dabei hatte, wartete ich am Ausgang und fuhr, nachdem die Schranke meines Vordermannes hoch ging, einfach schnell hinterher. Bitte verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00029955 vom 23.04.2012 um 19:39:27 Uhr in 23560 Lübeck (Blankenseer Str. 101) (29 Kommentare).

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“Beichte

Schwanger mit 15

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Morallosigkeit Schwangerschaft

Ich beichte, dass ich im Alter von 15 Jahren schwanger war und abgetrieben habe. Zu besagtem Zeitpunkt hatte ich bereits ein Jahr lang eine feste Beziehung, habe ihn nie betrogen, es war ganz sicher sein Kind. Ich hatte das Gefühl, dass alle von mir erwarteten, dass ich das Kind abtreiben lasse. Es kam mir vor, als gäbe es keine andere Möglichkeit. Selbstverständlich war es unter den gegebenen Umständen das Vernünftigste, was ich hätte tun können und wenn man berücksichtigt, dass ich gerade die 9. Klasse eines Gymnasiums besuchte, keine finanziellen Rücklagen hatte, von meiner Familie keine Unterstützung erwarten konnte und meine Beziehung voraussichtlich in dem Alter nicht ewig halten würde, ist meine Entscheidung wohl sogar für viele Abtreibungsgegner nachvollziehbar. Diesbezüglich bereue ich es nicht, jedoch bekomme ich mein schlechtes Gewissen nicht los.
Noch immer, nun schon drei Jahre später, kann ich nicht umhin und heule los, sobald im Fernsehen eine Dokumentation über Geburt, wie Leben entsteht und wie sich das Kind im Laufe der Schwangerschaft entwickelt, sehe. Auch wenn im Biologieunterricht ein Video über das besagte Themengebiet läuft, fange ich vor versammelter Mannschaft an zu flennen und wenn sie es merken, fragen sich alle, warum. Normalerweise weine ich nie und bin eine Spezialistin im Gefühle-unterdrücken, sogar während einer festen Beziehung, jedoch hat sich dieser Vorfall so unglaublich tief hineingebrannt, sodass, obwohl ich mittlerweile die Oberstufe besuche und bald Abitur mache, ich niemals wieder abtreiben würde, nicht einmal, wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt schwanger werden würde, obwohl die Umstände sich nicht großartig geändert haben.


Ich habe die Beziehung zu meinem mittlerweile Ex-Freund nach insgesamt 3 Jahren beendet, mit einem Kind wäre das zwischen uns, keine Frage, anders gelaufen. Ich habe mit einigen Frauen (Mädchen) geredet, die eine Abtreibung hinter sich haben und keine von ihnen hat so ein extremes schlechtes Gewissen, wie ich es habe. Lediglich Frauen, die bereits ein Kind haben, leiden vergleichbar ähnlich stark unter der Abtreibung. Ich hasse Frauen, denen so etwas quasi "egal" ist und die das fast ständig machen, weil sie zu dumm zum Verhüten sind. Und wenn ich sehe, welche Mädchen heutzutage Kinder bekommen, die nicht annähernd so reflektiert sind wie ich es mit 15 war, die würde ich am liebsten an den Schultern packen und kräftig durchschütteln. Die eigenen Eltern Hartz IV Empfänger, der Freund, insofern vorhanden, in der Schule oder mitten in der Ausbildung, selbst ohne Abschluss und ohne Plan. Wenn ich so etwas sehe weiß ich genau, ich hätte es geschafft. Es raubt mir bis heute den Schlaf und ich wünsche keiner Frau diese Erfahrung.

Beichthaus.com Beichte #00029953 vom 22.04.2012 um 15:51:23 Uhr (48 Kommentare).

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Meine demente Oma

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Verzweiflung 50+

Ich habe vor einer Woche meine Oma im Pflegeheim besucht. Sie ist auf der Demenzstation und ich bin froh, dass sie mich erkannt hat. Mir war von Anfang an unwohl und das setzte sich nur fort, da sie nach Hause wollte und von mir Hilfe erwartete. Sie würde hier nicht wohnen sondern in einem Wohnhaus. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, weil sie irgendwann mit dem Weinen angefangen hat. Seit sie von der Krankheit befallen ist, erkennt man sie nicht wieder. Sie fragte manchmal, wie sie etwas machen solle, was sie schon hunderte Male gemacht hatte (Fernseher anschalten zum Beispiel). Oder sie klingelte, als sie noch bei uns gewohnt hat, 10 Mal am Tag, um zu erfahren, wer zu Hause ist, welcher Tag sei oder ähnliches. Ich beichte nun, dass mich der Besuch bei ihr so aufgewühlt hat, dass ich danach erst einmal eine halbe Stunde geweint habe und mir vorgenommen habe nicht mehr alleine hinzugehen, weil ich nicht damit zurecht komme, wenn sie weint etc. Ich bin weiblich, neunzehn Jahre alt und traue mich nicht, meine demente Oma alleine zu besuchen. Ich hoffe, sie merkt von ihrem Verhalten nicht allzu viel.

Beichthaus.com Beichte #00029952 vom 22.04.2012 um 12:52:14 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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So tief kann man sinken

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Rache Zwietracht Arbeit Bremen

Ich (w/21) habe während meiner Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten nebenbei in einer kleinen Spielothek gearbeitet. Dort kam ein alter Klassenkamerad aus der Realschule mit einem seiner Kumpel vorbei. Nachdem ich ihm sein Geld gewechselt habe, damit er spielen konnte, habe ich gehört wie er zu seinem Kumpel meinte "Ja so tief kann man sinken." Natürlich meinte er mich, ich bin ja nicht blöd! Ich habe dazu nichts gesagt, wusste es ja immerhin besser. Nach meiner Ausbildung habe ich eine Stelle bei *** bekommen. Meine neue Kollegin meinte, dass jetzt ein jünger Mann kommen würde der seit seinem Realschulabschluss keine richtige Erstausbildung absolviert hatte und sich auch nicht wirklich darum Bemühen würde. Zur Zeit würde er vom Amt leben. Und dann kam er rein: Ja! Mein netter lieber alter Klassenkamerad aus der Realschule. Da ich noch Neu war, sollte ich das Gespräch erst mal beobachten. Ich konnte mir das ganze Gespräch über mein Lächeln nicht verkneifen. Nachdem er aus dem Raum ging, sagte ich, dass ich mal kurz zur Toilette müsste. Und auf dem Flur konnte ich nicht anders als an ihm vorbei zu laufen und ihm "ja, so weit kann man sinken" zuzureden. Hach ja, das tat gut! Und sein roter Kopf und der schnelle Gang zum Ausgang erfüllten mich dann noch mehr mit Freude.

Beichthaus.com Beichte #00029951 vom 21.04.2012 um 21:40:53 Uhr in 28195 Bremen (Doventorsteinweg) (28 Kommentare).

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