Französischunterricht

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Dummheit Gewalt Ungerechtigkeit Schule

Ich denke es ist an der Zeit eine meiner bittersten Schulgeschichten loszuwerden. Ich (m) war damals in der achten Klasse und habe seid 2 Jahren meinen Geisteszustand mit Französischunterricht vergewaltigt. Unsere damalige Lehrerin war ungefähr 40, rothaarig aber […]
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Beichthaus.com Beichte #00030064 vom 24.06.2012 um 15:45:36 Uhr (21 Kommentare).

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Meine Haare sind mein Kapital

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Unreinlichkeit Ignoranz Gesundheit Tiere

Ich bin weiblich, 24 Jahre alt und habe Albinismus. Meine fast schneeweißen Haare sind über 1m lang und sehr voll, aber fein. Ich habe früher kleinere Haarmodeljobs gehabt und bin wahnsinnig stolz auf meine außergewöhnliche Haarpracht. Ich bin nicht besonders zufrieden mit meinem Aussehen, obwohl man mir sagt, dass ich sehr hübsch sei, doch leider habe ich kein allzu großes Selbstbewusstsein - wohl auch, weil ich oft wegen meines Albinismus gemobbt wurde.
Es vergeht kein Tag, an dem ich kein Kompliment für meine Haare bekomme. Erst heute in der Uni wurde ich von zwei mir unbekannten Kommilitonen darauf angesprochen. Feengleich sähe ich aus, wie ein Mensch von einem anderen Stern. Ich liebe meine Haare, wie sie glitzernd meinen Rücken hinabfließen und alle Blicke auf sich ziehen. Meine Haare sind mein Kapital, Quelle meines Selbstwerts. Sie sind so lang und gesund. Ich verwende viel Zeit für ihre Pflege, habe sie nie gefärbt oder mehr als die Spitzen geschnitten, benutze keinen Föhn und niemals Silikonprodukte.


Hiermit beichte ich, dass ich mich vor sechs Jahren bei einem freiwilligen sozialen Jahr in der Grundschule mit Läusen angesteckt habe, die ich bis heute nicht losgeworden bin. Ich habe jedes auf dem Markt verfügbare Mittel ausprobiert und mich an die Anleitungen gehalten, ich habe einen teuren elektrischen Läusekamm gekauft, alle Hausmittel wie Olivenöl versucht und mich unzählige Male ärztlich beraten lassen - aufgrund der Haarlänge werde ich sie einfach nicht los. Ich versuche, den Befall in Schach zu halten, indem ich täglich ein Läuseshampoo auf Kokosölbasis verwende, meine Haare mit einem Nissenkamm bürste und einmal wöchentlich ein insektizidhaltiges Produkt verwende, um die Biester zu töten. Sie kommen immer wieder. Ich weiß, die einzige Möglichkeit die Läuse loszuwerden wäre ein Kurzhaarschnitt, doch ich bringe es nicht übers Herz, meine wundervollen Haare abzuschneiden. Ich würde auf einen Schlag das verlieren, was mir an meinem Körper am wertvollsten ist, das einzige, was ich wirklich an ihm liebe. Niemand auf dieser Welt hat wohl Haare wie ich, sie machen mich zu etwas Besonderem.


Also versuche ich, die Zahl der Plagegeister so gering wie möglich zu halten. Ich passe höllisch auf, niemanden anzustecken - kein Mensch schläft je bei mir, ich sauge täglich und verwende Anti-Läuse-Waschmittel, umarme niemanden und halte einen gewissen Sicherheitsabstand. Noch nie hat jemand mein Geheimnis bemerkt. Ich bin verzweifelt und schäme mich - und hiermit schwöre ich, dass ich, sollte mir je ein Mensch in meinem nahen Umfeld erzählen, dass er sich irgendwo Läuse eingefangen habe, mir eine Glatze rasieren und alles beichten werde. Längst habe ich die Hoffnung aufgegeben, der Plage Herr zu werden. Und doch kann ich mich nicht von meinen Haaren trennen, so erbärmlich es ist.

Beichthaus.com Beichte #00030030 vom 04.06.2012 um 16:40:51 Uhr (55 Kommentare).

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“Beichte

Diagnose: Lepra

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Hass Ungerechtigkeit Verzweiflung Gesundheit

Ich (m/27) war bis Anfang letzten Jahres zwei Jahre auf einem Rücksackurlaub in Asien und kurz auch in Südamerika unterwegs. Als ich wieder daheim war, habe ich bemerkt, dass ich an einigen Körperstellen sehr schorfige Haut hatte. An den Beinen sind mir dort auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00030021 vom 01.06.2012 um 19:43:57 Uhr (35 Kommentare).

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Wir brauchen Bass

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Rache Ignoranz Nachbarn

Es war an einem sonnigem Tag im April. Ich saß auf der Terrasse und wollte ein bisschen entspannen. Was aber dank meinem Nachbarn wie immer verhindert wurde. Er wohnt im Haus gegenüber und hört ständig laute Musik. Zusätzlich schreien seine drei Kinder immer noch rum. Jedenfalls hörte ich dann das Hupen meines Kumpels, der mit seinem Van in meiner Auffahrt stand. Mein Kumpel arbeitet in einem Geschäft welches Boxen bzw. Musikanlagen verleiht. Wir bauten also die Boxen auf und machten einen Check, ob alles passt. Beim ersten Bass Riff stellte es mir die Nacken- und Arm-Haare auf - so brutal war der Bass. Dann ertönte auch schon Till Lindemanns zartes Stimmchen. Da es uns zu laut wurde fuhren wir mit dem Auto weg. Hier muss man erwähnen, dass das Haus meiner Eltern und das unseres Nachbarn abgelegen liegen, so dass andere Leute eher weniger gestört wurden. Als wir nach circa zwei Stunde wieder kamen und die Boxen abstellten, hörten wir vom Nachbarn keinen Mucks. Bis jetzt hab ich von ihm nie wieder Musik und die Kinder sind auch weitgehend leise. Ein bisschen tut es mir aber schon Leid, denn es war wirklich unfassbar laut.

Beichthaus.com Beichte #00030019 vom 29.05.2012 um 18:20:30 Uhr (20 Kommentare).

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“Folge

Die Idee mit den Hartz IV Empfängern

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Vorurteile Faulheit Schamlosigkeit Kiel

Ich (w/26) habe bis vor zwei Jahren in einer großen Baumarktkette gearbeitet. Meine Schuld besteht daran das ich durch meine Faulheit meinen Vorgesetzten auf eine Idee gebracht habe andere Menschen ziemlich gemein auszunutzen. Meine Strafe habe ich dafür aber gekriegt. Das fing damit an das wir einmal im Jahr Inventur hatten, die Arbeit war zeitaufwendig und ätzend. Neues Personal wurde für so kurze Zeit nicht eingestellt, also mussten wir alle um Weihnachten herum Überstunden ohne Ende machen. Irgendwann ist mir dann mal die Idee gekommen das die Inventur doch auch durch Hartz IV Empfänger gemacht werden könnte. Ich hatte damals durch Talkshows usw. recht üble Vorurteile gegen die Leute gehabt. Ich habe meinem Vorgesetzten von der Idee erzählt und der hat es tatsächlich umgesetzt. Zuerst war ich ziemlich glücklich darüber, dass das alles so toll geklappt hat. Die Leute haben aber wirklich keinerlei Geld dafür gekriegt und wurden sozusagen vom Arbeitsamt gezwungen bei uns zu arbeiten. Ich habe das alles erfahren als ich mich mit denen unterhalten habe und war natürlich doch ziemlich geschockt. Es kam aber noch schlimmer, mein Vorgesetzter hat beruflich ziemlich von der Idee profitiert. In zwei anderen unser Baumärkte wurde es sogar kopiert und er war natürlich mächtig stolz. Zumal sich bei ihm wohl auch beruflich die letzten zwanzig Jahre nichts bewegt hat. Er war halt eher so ein Verwaltungsmensch und man hat ihm kein kreatives Denken zugetraut. Konnte man auch an seinen Klamotten und Haarschnitt sehen, war so im Stil der 80er Jahre.
Es gab eben nur eine Person die davon wusste, dass es nicht seine Idee war und daher bin ich dann wohl auch ein halbes Jahr später entlassen worden. Zum Glück habe ich schnell wieder neue Arbeit gefunden, sonst wäre ich vermutlich wieder im Baumarkt gelandet, zum jährlichen Schraubenzählen.

Beichthaus.com Beichte #00030013 vom 26.05.2012 um 19:07:56 Uhr in Kiel (16 Kommentare).

Gebeichtet von Drago83
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