Kofferversteigerung ohne Wertsachen

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Diebstahl Habgier Flug & Co. Arbeit

Ich arbeite in einem größeren Flughafen in der Abteilung für herrenlose Gepäckstücke. Wenn wieder mal ein Koffer nicht dem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden kann, kommt der Koffer zur Versteigerung. Wir Kollegen nehmen allerdings alle wertvollen Gegenstände aus dem Koffer, bevor er zur Versteigerung geht. Manchmal lassen wir gewisse Sachen auch im Koffer, da es ja nicht auffallen soll, dass zwanzig Koffer einfach ohne Wertgegenstände sind. Monatlich kommen wir dadurch auf einen guten dreistelligen Betrag. Hiermit beichte ich, dass ich klaue und alle Mitbietenden einer Kofferversteigerung innerlich auslache.

Beichthaus.com Beichte #00034801 vom 07.01.2015 um 01:06:32 Uhr (8 Kommentare).

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Ich arbeite lieber mit Dicken!

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Vorurteile Engherzigkeit Arbeit Bremen

Ich (w/37) arbeite in einer Klinik für Essstörungen. Dort "trainiert" man die Menschen darin, wie man z.B. gesund kocht oder Sport treibt. Jetzt zu meiner Beichte: Ich arbeite lieber mit Menschen zusammen die sehr "stark" sind, als mit sehr dünnen Frauen oder Männern. Ich lasse mich für Gruppen eintragen, in denen mehr starke Menschen sind, als sehr dünne Menschen etc. Meine Kollegen bekommen das zwar mit, aber mein Chef hat nichts dagegen, weil ich mich genauso fürsorglich um die "Leichten" kümmere, wie um die "Schweren". Das ist wie bei einer Mutter, die zwei Kinder hat - sie liebt beide, doch sie hat ein Lieblingskind. Ich finde der wesentliche Unterschied zwischen diesen zwei Parteien ist folgender: Die schweren Menschen finden sich selbst nicht schön und sind meist freiwillig gekommen und tun was dafür. Sie hören zu, fragen nach Tipps und für das Gefühl, wenn sie abnehmen, kämpfen sie und freuen sich und kämpfen noch viel mehr.


Die sehr leichten Leute finden sich selbst so am Schönsten, wie sie gerade sind. Die sind zu einem großen Teil nicht freiwillig gekommen und tun alles, um unsere Arbeit zu erschweren. Oder treten einfach in den Hungerstreik, falls sie mit etwas nicht zufrieden sind. Das ist eine heikle Situation, denn wir haben sehr viele Pro-Ana Männer und Frauen, bei denen der Zustand sehr kritisch ist. Wir müssen Essen in sie hinein bekommen - egal was, sonst - man muss es so sagen - sehen sie sich die Radieschen von unten an! Da tut und macht man, verspricht Haus und Hof, nur damit sie die Hälfte eines normalen Pfannkuchen essen. Natürlich gibt es auch viele dünne Patienten, die lieb sind und sich bemühen, aber die Schweren sind einfach freundlicher und höflicher. Natürlich gibt es auch dort Zeitgenossen, die nicht so nett sind, aber deutlich weniger als bei den Dürren. Ich bitte um Absolution, da ich lieber mit schweren Leuten zusammenarbeite als mit Leichten.

Beichthaus.com Beichte #00034800 vom 06.01.2015 um 23:57:57 Uhr in 28779 Bremen (Am Wall) (4 Kommentare).

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Gratis-Geräte vom Arbeitgeber

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Betrug Diebstahl Faulheit Arbeit

Ich (m/25) habe als Student für einen führenden IT-Konzern gearbeitet. Freundlicherweise wurden mir Arbeitsgeräte gestellt - wozu auch ein Samsung Ultrabook mit Touchscreen (Neupreis: 1.000 Euro) und zwei Tablets (Neupreis: 600 Euro) gehören. Da ich freier Mitarbeiter für ein Projekt war und dieses auch abgeschlossen wurde, sollte ich die Geräte zurückschicken. Ich habe mir jedoch noch drei Mal eine Versandpauschale von 6,99 Euro abgerechnet und die drei Geräte behalten. Seit fast einem Jahr habe ich nun nichts mehr von dem Konzern gehört. Allerdings bereue ich es nicht, da ich die Nachricht, dass das Projekt eingestellt wird, erst zwei Wochen vor Ende bekommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00034764 vom 04.01.2015 um 18:03:39 Uhr (7 Kommentare).

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Seitensprung auf der Geschäftsreise

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Fremdgehen Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit Arbeit USA

Ich (m/24) möchte beichten, dass ich meine Freundin, mit der ich seit sechs Jahren zusammen bin, im letzten Jahr mit 13 Frauen aus den unterschiedlichsten Ländern betrogen habe. Aber nun von Anfang an: Ich arbeite seit gut eineinhalb Jahren als Servicetechniker für eine bekannte Maschinenbaufirma - diese schickt mich regelmäßig ins Ausland, zur Revision oder Neumontage von Maschinen. Seit ich diese neue Position in der Firma angetreten habe, geht es mir beruflich bestens. Ich genieße die Abwechslung, die der häufig wechselnde Arbeitsplatz mit sich bringt. Zudem verdiene ich zurzeit fast das Doppelte wie vor meinem Wechsel. Doch in unserer Beziehung geht es seit dieser beruflichen Veränderung vor allem bergab. Meine Freundin hält mir häufig vor, dass ich mich nur noch mit der Arbeit beschäftige und mir zu wenig Zeit für sie nehmen würde. Was allerdings nicht stimmt, da wir davor z.B. nicht zusammengewohnt haben und ich sie zum Teil auch nur am Wochenende sah. Noch dazu provoziert sie mich häufig über Skype damit, wie viel ich doch zu Hause verpassen würde­.


Im ersten halben Jahr konnte ich diese Provokationen noch problemlos ignorieren. Vor gut einem Jahr war ich dann zur Montage in Michigan, dort hatten wir am Telefon einen großen Streit, weil ich damals direkt von China in die USA geflogen war und wegen eines Wochenendes, an dem ihre Mutter Geburtstag hatte, nicht nach Hause kam. Am selben Abend ging ich dann total mies gelaunt mit meinem Kollegen in eine örtliche Bar, wo vor allem Collegestudenten anwesend waren. Dort trafen wir auf zwei ländliche Schönheiten die, die "Guys from Germany" total klasse fanden. Da wir alle ordentlich getankt hatten, führte der Weg dann in unsere Hotel und ich hatte Sex mit einem der besagten Mädels. In den nächsten Wochen schämte ich mich sehr für mein Verhalten. Mit der Zeit und weiteren Provokationen von meiner Freundin änderte sich dies zunehmend.


Ich wurde auf meinen Reisen immer offensiver und habe bis heute mit zwölf weiteren Frauen geschlafen. Ich fühle mich eigentlich schlecht, dass ich meine Freundin so häufig betrogen habe, allerdings behandelt sie mich, wenn ich nicht zu Hause bin, wie den letzten Arsch. Ich bin komischerweise an allem schuld, was in meiner Abwesenheit nicht zu ihrer Zufriedenheit passiert. Da ich jetzt über Weihnachten und Silvester zu Hause bin und viel mehr Zeit als gewohnt mit meiner Freundin verbringe, habe ich ein extrem schlechtes Gewissen. Deswegen werde ich die Beziehung in den nächsten Tagen beenden und aus unserer Wohnung ausziehen. Die Wahrheit über mein Handeln werde ich ihr aber nicht kundtun, da ich sie damit mit Sicherheit unglaublich verletzten würde und sie das nicht verdient hat. Ich möchte hier also beichten, dass ich mich im letzten Jahr zu einem notorischen Fremdgeher entwickelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034746 vom 02.01.2015 um 14:37:36 Uhr in USA (Michigan) (12 Kommentare).

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Spritzgebäck für den Jüngling

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Begehrlichkeit Masturbation Unreinlichkeit Schamlosigkeit Arbeit

Spritzgebäck für den Jüngling
Ich (m/21) bin lizenzierter Fitness-Trainer. Ich arbeite im Moment allerdings auch aushilfsweise in der örtlichen Bäckerei. Eigentlich habe ich dies gar nicht nötig, da ich im Trainingscenter eine ziemlich hohe Vergütung erhalte. Allerdings arbeitet in der angesprochenen Bäckerei seit einigen Monaten ein sehr attraktiver Jüngling. Da es schon an Stalking grenzt, wenn ich dort mehrfach täglich aufkreuze, habe ich mich dazu entschlossen, dort zu arbeiten. Meine Versuche, eine emotionale Bindung zu ihm aufzubauen, wurden bedauerlicherweise nicht erwidert. Daraufhin war ich am Boden zerstört und versuchte, meine Gefühle zu unterdrücken und die restliche Zeit als Aushilfe möglichst schmerzfrei zu überstehen.

Doch dann kam alles anders als erwartet. Letzte Woche kam meine Chefin auf mich zu und bat mich, den Spritzkuchen vorzubereiten, da sie einen wichtigen externen Termin zu erledigen hatte. Ich war gerade dabei, den Zuckerguss anzurühren, als sich mein Blick mit dem des Jünglings traf. Plötzlich kamen die Gefühle der letzten Wochen wieder hoch und ließen mich dies auch spüren. Ich begab mich schnell in die Vorratskammer und überlegte, wie ich mit der Härtung umgehen sollte. Dann bemerkte ich die Schüssel Zuckerguss in meiner Hand und es überkam mich. Aus - im Nachhinein nicht nachvollziehbaren Gründen - spritzte ich in die Schüssel. In der Hoffnung, dass es niemandem auffällt. Auf den ersten Blick war auch kaum ein Unterschied festzustellen. Als ich mit dem verfeinerten Guss zurückkehrte, strich ich diesen auf das Spritzgebäck, welches seinem Namen jetzt alle Ehre machte. Um mein Werk zu überprüfen, kostete der Jüngling routinemäßig das Gebäck. Die Erinnerung an diesen Moment lässt alle Emotionen wieder hochkommen und ich fühle mich dreckig. Ich empfinde Scham- und Schuldgefühle und möchte mich hiermit bei denjenigen entschuldigen, die meinen besonderen "Spritzkuchen" verzehrt haben.

Beichthaus.com Beichte #00034735 vom 01.01.2015 um 00:36:34 Uhr (24 Kommentare).

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