Das falsche Mittagessen

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Rache Ernährung Familie Warendorf

Ich (w/21) habe meinem Bruder aus Wut mein Mittagessen statt seinem mit zur Schule gegeben. Ich hatte damals eigentlich ein riesengroßes Schnitzel mit Pilzrahmsauce und Nudeln dabei. Ich boxe und brauche daher Eiweiß und Kohlenhydrate. Für ihn war irgendein Gemüseauflauf als Mittagessen geplant. Er ist Veganer und so musste er die zehn Stunden Unterricht mit leerem Magen verbringen, da die Schule, auf die er ging, keinen Kiosk mehr hatte. Sorry Brüderchen, aber es geht niemanden etwas an, was meine Freundinnen und ich bei unseren Übernachtungspartys so treiben, schon gar nicht unseren Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00030819 vom 24.02.2013 um 18:56:08 Uhr in Warendorf (Paderbornerstraße) (16 Kommentare).

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Aus Frust fremdgegangen

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Fremdgehen Rache Verzweiflung Ex Köln

Ich habe meinen Ex-Freund mehrmals betrogen aus Rache! Leider kann ich meine Vergehen nicht ungeschehen machen, bereue sie zum Teil, habe sie aber auch als Racheakt angesehen. Bis sozusagen nach ein bis zwei Jahren Beziehung Routine in unseren Alltag einkehrte, blieb ich ihm treu. Ich verliebte mich mit der Zeit auch immer stärker in ihn und ich liebte den Sex mit ihm über alles. Für mich war er der liebste Mensch auf Erden, dem ich vertrauen konnte und der mir bei fast allem zur Seite stand. Leider hatte er auch sehr viele Schwächen, die immer mehr zunahmen und er war leider in manchen Dingen das komplette Gegenteil von mir. Kleinigkeiten, die zu größeren Problemen wurden. Die ich aber aus lauter Liebe hinnahm. Das erste Mal misstrauisch wurde ich ihm gegenüber, als er mit Freunden im Urlaub war und mir nicht erzählte, dass er das Bett mit einer guten Freundin teilte. Ich erfuhr es durch Dritte. Das war für mich der erste Schlag ins Gesicht. Jedoch sei da angeblich nie etwas gelaufen.


Danach wurde er allerdings immer stiller und mutierte komplett zum Stubenhocker. Das schlimmste Problem entwickelte sich aber erst noch. Er wollte nach etwa einem Jahr Beziehung keinen oder besser gesagt kaum noch Sex. Selbst Zärtlichkeiten waren für ihn zu viel. Nette Worte von ihm waren eine Seltenheit. Ich habe alles versucht, um ihn auf den Geschmack zu bringen, wieder zärtlicher zu mir zu sein. Ich habe versucht, ihn zu verwöhnen, ihm öfters Oralsex angeboten, diverse Dessous gekauft, Sex an ungewöhnlichen Orten vorgeschlagen und in verschiedenen Stellungen, ihn gefragt ob er sich trennen will und sich erst einmal mit anderen austoben möchte, weil ich quasi seine erste Sexbeziehung war. Jedoch ging er kaum auf meine Angebote ein, verschloss sich aber gleichzeitig immer mehr. Er stritt auch ab, etwas mit anderen Frauen zu haben, nachdem ich ihn danach gefragt hatte. Das ganze Betteln ging über ein Jahr lang - ohne großen Erfolg. Mit der Zeit wurde er genervter und fing nach und nach an, mich zu beleidigen und immer abwertender zu werden, sowie sich von mir abzuwenden. Ich war zu naiv, zu ängstlich mich zu trennen, denn ich wusste ja, dass Sex mit ihm das Allerschönste war. Ich war süchtig nach ihm, seinen Küssen, seinem Penis. Ich war quasi abhängig von seinen wenigen Aufmerksamkeiten. Auch wenn wir nur ungefähr einmal im Vierteljahr Sex hatten, wollte ich nur ihn. Ich wollte den Anfang zurück, als er mich begehrte.


Als ich jedoch immer mehr merkte, dass er kein Interesse mehr an meinem Körper hatte, geschweige denn nie etwas anderes außerhalb seiner vier Wände unternehmen wollte, außer alle paar Monate ins Kino oder zu Geburtstagsfeiern zu gehen, habe ich angefangen, öfters alleine auszugehen. Das war ihm weitestgehend egal, was mich auch irgendwie störte; er entwickelte einfach keine Eifersucht. Ich weiß auch, dass ich eine attraktive Frau bin, die ihre Bedürfnisse ausleben und nicht immer zurückstecken will. Daher hatte ich während unserer Beziehung drei One Night Stands und küsste auch drei andere Männer. Auch einer seiner besten Freunde war an mir interessiert. Willig und frustriert, wie ich war, nahm ich seine Schmeicheleien natürlich an. Ich liebte trotz allem weiterhin nur meinen Freund und konnte für die anderen Abenteuer keine Gefühle entwickeln. Irgendwann nach drei Jahren Sex-Entzug beichtete ich ihm fast alles, als er mich wieder einmal durch seine Abweisungen verletzen wollte. Er war am Boden zerstört als er das von den fremden Männern erfuhr und deshalb habe ich das einmalige Techtelmechtel mit seinem angeblichen Freund nicht erwähnt. Dieser hatte wollte mich ohnehin zwingen, nichts auszuplaudern. Es war meiner Meinung nach noch relativ wenig, was ich verbrochen habe, da der ganze sexlose und lieblose Zustand, trotz ewigen Bettelns, über drei Jahre anhielt und ich trotz Leiden aus Liebe bei ihm bleiben wollte.


Ich wollte mit ihm mein Leben verbringen und hoffte, dass er mir verzeihen und sich nun ändern würde. Er forderte Bedenkzeit, weil ihn mein Fremdgehen nur noch mehr von mir weggedrängt hatte. Letztendlich denke ich, er hatte sich Ende letzten Jahres in seine immer noch sehr gute Freundin verliebt, mit der er damals im Urlaub gewesen ist. Er hatte sogar vor ein paar Monaten einmal vor meinen Augen mit ihr eng umschlungen getanzt, als wir mal wieder auf einer der seltenen Geburtstagsfeiern waren. Als ich mich den beiden geschockt näherte, stoß er mich nur von sich fort, ohne auf meine Verletztheit einzugehen. Ich war tottraurig, habe aber begriffen, dass es für ihn möglich war, für andere Gefühle zu zeigen, nur nicht mehr für mich. Er hat kurz darauf endgültig Schluss gemacht, weil er sich keine Zukunft mehr mit mir wünscht. Vielleicht werden sie und er jetzt ein Paar, ich weiß es nicht. Ich schäme mich für meine Untreue und meine Verschwiegenheit, was seinen Kumpel angeht. Jedoch ist dieser einer seiner wenigen "Freunde", die ich ihm jetzt nicht nehmen möchte nach der Trennung.

Beichthaus.com Beichte #00030815 vom 23.02.2013 um 20:44:15 Uhr in Köln (Am Marktplatz) (22 Kommentare).

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Lärmbelästigung durch Knaller

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Missbrauch Familie Kinder Silvester Freiburg

Die Geschichte liegt nun schon einige Jahre zurück, es muss um 1980 gewesen sein. Ich war damals so um die 12 Jahre alt. Wir wohnten in einem Mehrfamilienhaus, meine Eltern und wir Kinder oben, meine Oma unten. Es war Silvester. Meine Eltern besuchten einen Ball, meine Brüder waren auf irgendwelchen Parties, nur ich war mit meiner Oma zu Hause. Die ging aber auch schon früh schlafen, da sie die Knallerei hasste. Ich blieb natürlich bis Mitternacht wach, um mir das Feuerwerk anzusehen. Als es dann pünktlich zu knallen begann, beobachtete ich das von einem Fenster im oberen Stockwerk aus. Ich sah den Nachbarsjungen, der eifrig auf der Straße knallte. Ich dachte mir: "Das kann ich auch!" Ich hatte ein paar Knaller, die ich nun anzündete und aus dem Fenster warf. Es waren im Wesentlichen nur kleine Exemplare. Ganz zum Schluss hatte ich aber noch einen großen Kracher, den wohl einer von meinen Brüdern gekauft haben musste. Also anzünden, raus damit und bumm! Glücklich ging ich zu Bett. Am nächsten Morgen hörte ich meine Oma furchtbar schimpfen. Sie erzählte meinem Vater, dass irgend so ein Idiot Kracher vor ihrem Schlafzimmer gezündet hätte und dass sie deswegen höchst unsanft aus ihrem Schlaf geweckt worden sei. Das war natürlich ich gewesen. Im Eifer des Gefechts hatte ich total übersehen, dass ihr Zimmer genau unter meinem war. Alle Kracher, die ich aus dem Fenster geschmissen hatte, waren also genau bei ihr gelandet. Als mich mein Vater später dazu befragte, erklärte ich ihm in aller Unschuld, dass das wohl der besagte Nachbarsjunge gewesen sein müsste. Die Geschichte wurde mir abgekauft. Glücklicherweise beschwerte sich meine Oma nicht bei den Nachbarn, so dass meine Erzählung hielt. Aber seitdem hat sie jedes Mal, wenn die Rede auf den Nachbarsjungen kam, darüber geschimpft, dass dieser damals doch Knaller vor ihr Fenster geschmissen hätte.

Beichthaus.com Beichte #00030810 vom 20.02.2013 um 19:24:43 Uhr in Freiburg (Höllentalstraße) (9 Kommentare).

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Sachen packen und verschwinden

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (m/26) muss zugeben, dass es für mich nichts Schlimmeres gibt, als ein geregeltes und "normales" Leben zu führen. Beim Gedanken daran, jeden Tag zur Arbeit gehen zu müssen, wird mir schlecht. Versteht mich nicht falsch, ich bin kein fauler Mensch, kein Sozialschmarotzer oder derartiges. Ich kann mich nur einfach nicht mit dem Gedanken abfinden, jeden Tag dafür zu schuften, dass andere aus dem Mehrwert, den ich mit meiner Arbeitskraft schaffe, reich werden und ich mich, mit Glück, mit 67 zur Ruhe setzen darf. Ein Eigenheim, eine Familie und Gespräche mit den Nachbarn, der Gedanke daran bringt mich zur Verzweiflung. Dass ich dieses Leben nicht führen will und kann, ist mir schon während der Schulzeit aufgefallen, doch trotzdem verbrachte ich lange Jahre damit, mich so zu benehmen, wie es von mir erwartet wurde. So lebte ich ein Leben, welches mich von innen heraus auffraß. Ich habe soviel Zeit damit verschwendet, mich anzupassen und zu versuchen, glücklich zu sein, eine Frau zu finden und beruflich voranzukommen, dass ich mich selbst beinahe verloren habe, in den Lügen, die ich meiner Umwelt auftischte. In dem Lächeln, wenn ich meiner Familie und meinen Freunden sagte, wie glücklich ich sei. Innerlich war ich wütend auf sie, weil meine besten Freunde, selbst meine Familie, nicht bemerkten, wie unglücklich ich war. Nun gab es vor einiger Zeit Vorfälle, die mich daran erinnert haben, wie kurz das Leben sein kann und dass nur ich am Ende für mein Leben verantwortlich bin. Plötzlich war das Fernweh wieder da, schlimmer als sonst und nicht mehr zu stoppen. Mein Entschluss stand fest: Ich wollte weg, einfach losziehen.


Meine eigentliche Beichte ist, dass ich mich seit Monaten nicht mehr bei meiner Mutter gemeldet habe, mein Vater spielt seit Jahren keine Rolle mehr in meinem Leben. Meinen Bruder und den Rest der Familie habe ich, wie immer, dreist belogen. Nur mein bester Freund weiß von meinem Entschluss. Er versteht es zwar nicht und hat mehrmals seine Zweifel und seinen Unmut bekündet, aber meint auch, dass ich mein Glück suchen soll. Ich habe nicht vor, mich wieder bei meiner Familie zu melden. Die Wahrheit ist, ich vermisse sie nicht, nicht ein Stück. Den Job habe ich gekündigt, die Wohnung ist abgemeldet, was von meinen Sachen nicht auf dem Schrott gelandet oder verkauft ist, passt in einen Rucksack, der schon gepackt neben der Tür steht. Macht es gut! Ich hoffe, man sieht sich nie mehr.

Beichthaus.com Beichte #00030797 vom 16.02.2013 um 01:27:24 Uhr (21 Kommentare).

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Eiskalte Überraschung

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Boshaftigkeit Familie

Ich (m/16) habe meinem größeren Bruder letztens einen echt miesen Streich gespielt: Es war Anfang Januar, wir hatten bei uns -15 Grad und mein Bruder war für zwei Tage bei seiner Freundin. Also bin ich mit einem Kumpel zusammen in sein Zimmer im Dachgeschoss gegangen, wo wir dann alle Fenster geöffnet und die Heizung ausgeschaltet haben. Nun hat er seit etwa sieben Monaten ein Wasserbett, welches per Steckdose gewärmt wird, also nahmen wir den Stecker auch heraus und ließen das so die nächsten beiden Tage stehen. Also, D., falls du das liest, es tut uns leid, dass der Block noch ungefähr einen Tag lang abtauen und einen Tag aufwärmen musste und du deswegen auf der Couch schlafen musstest!

Beichthaus.com Beichte #00030793 vom 14.02.2013 um 23:03:57 Uhr (14 Kommentare).

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