Günstiger Bio-Lachs

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Geiz Morallosigkeit Geld Shopping

Heute hatte ich (w) echt einen miesen Tag. Erst kommt der Paketservice nicht wie verabredet, dann treffe ich meine ehemalige beste Freundin in der Stadt, die echt Mist gebaut hat. Aus Frust ging ich dann in einer großen Supermarktkette einkaufen und wollte mir etwas Gutes gönnen. Ich wählte unter anderem Bio-Lachs, der am Regal mit 3,29 Euro ausgeschrieben war. An der Kasse bemerkte die Kassiererin dann, dass gar kein Barcode an der Packung war, und fragte ihre Kollegin nach dem Preis. Diese nannte einen Preis von 2,99. Obwohl ich mich erinnerte, dass am Regal etwas anderes stand, sagte ich nichts und kaufte den Lachs für die 2,99 Euro.

Es tut mir im Nachhinein echt leid, weil es ja in manchen Läden so ist, dass die Kassenkräfte Minus in der Kasse vom Gehalt abgezogen bekommen oder es sonst irgendwie verrechnet wird. Irgendwie hoffe ich, dass vielleicht kein Barcode dran war, weil die Packungen gerade umgeklebt wurden und der Fisch eventuell eh um 30 Cent runtergesetzt war. Gut möglich, dass die Kollegin vorher Regale geräumt hatte. Irgendwann passiert es auch bestimmt, dass mal falsch Wechselgeld rausgegeben wird und dann schließt sich der Kreislauf wieder, wenn ich zu viel zahle.

Beichthaus.com Beichte #00038471 vom 07.07.2016 um 01:44:52 Uhr (25 Kommentare).

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Pizza nach dem Deutschland-Spiel

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Verschwendung Engherzigkeit Trunksucht Hochmut Last Night

Als Deutschland am Samstag gegen Italien im Elfmeterschießen gewann, war ich (m/25) natürlich euphorisiert. Irgendwie kam ich im angetrunkenen Zustand auf die Idee, mir Pizza beim Italiener zu bestellen. Ich erwartete hoffnungsfroh einen genervten und traurigen Italiener, den ich dann ordentlich provozieren wollte. Es kam aber leider anders. Anstelle eines Italieners kam ein offensichtlich deutscher Bote an meine Haustür. Er fragte: "Na, haben Sie auch das Spiel gesehen? Ich hatte einen echt heftigen Puls." Leicht verdutzt bejahte ich diese Frage. Als der Bote endlich weg war, war ich erst einmal angepisst. Die Pizza hatte ich nur als Mittel zum Zweck bestellt, wirklich essen wollte ich sie nicht. Ich hatte mich wirklich auf einen tief angeschlagenen Italiener gefreut, letztlich wurde ich nur um 12 Euro ärmer.

Beichthaus.com Beichte #00038453 vom 04.07.2016 um 01:12:40 Uhr (29 Kommentare).

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Die Maske, die meine Beziehung gefährdete

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Dummheit Begehrlichkeit Fetisch Partnerschaft

Die Maske, die meine Beziehung gefährdete
Meine Freundin und ich sind nun schon längere Zeit zusammen und im Großen und Ganzen funktioniert es zwischen uns auch wunderbar. Auch der Sex ist super, wir beide respektieren uns im Bett und jeder kommt auf seine Kosten. Wir haben ab und zu Rollenspiele gemacht, und irgendwann kam meine Freundin auf die Idee, dass man sich doch Fotos auf Papier ausdrucken könnte, diese dann auf Pappe aufkleben und eine Maske daraus basteln könnte. Das taten wir auch und es war eigentlich ganz lustig. Wir sagten dem anderen jeweils nicht, welche Maske man sich ausgesucht hat und wir verhängten auch die Spiegel im Schlafzimmer, sodass man nicht sehen konnte, wer man selbst ist. Danach wurde dann immer aufgelöst. Bei den ersten beiden Malen hatten wir uns beide Schauspieler und Sänger ausgesucht, die man natürlich nicht persönlich kennt.

Als wir dann wieder einmal einen solchen Abend planten, saß ich vor dem Rechner und überlegte mir, welches Bild ich nehmen solle. Und was mich an dem Abend geritten hat, weiß ich auch nicht, aber ich druckte mir ein Bild ihrer Schwester aus und fertigte eine Maske an - jedenfalls zur Hälfte. Denn während ich dies tat, merkte ich, wie dumm das ist, und begann eine neue Maske anzufertigen. Die von ihrer Schwester zerriss ich und packte die Fetzen in einen Verpackungskarton, der bald zum Papiermüll raus sollte. Leider kam es, wie es kommen musste. Ich war auf der Arbeit, meine Freundin wollte den Papiermüll rausstellen und dabei noch etwas in den Karton stopfen, in dem die Überreste der Maske waren. Und dummerweise bekam sie einen Fetzen zu sehen, auf dem sie sofort ihre Schwester erkannt hat. Dass der Karton nicht auf den Müll ging, und mich nach der Arbeit ein zusammengesetztes Puzzle der Maske auf dem Küchentisch erwartete, könnt ihr euch denken. Was danach für ein Terror kam, mag ich gar nicht beschreiben. Natürlich finde ich ihre Schwester hübsch, meine Freundin ist ja auch hübsch. Es war halt ein Ausrutscher, eine dumme Idee, die mir leidtut. Ich habe nun freiwillig zwei Tage auf der Couch gepennt und hoffe, dass wir die Sache am Wochenende in Ruhe besprechen können.

Beichthaus.com Beichte #00038446 vom 02.07.2016 um 05:30:51 Uhr (16 Kommentare).

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Ausländer raus!

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Boshaftigkeit Hass Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (m) bin der (in Deutschland geborene) Sohn albanischer Einwanderer, die schon seit drei Generationen hier in Deutschland leben, und hoffe, dass irgendeine nationalistische Partei an die Macht kommt und alle Ausländer rauswirft - ohne Kompromisse. Ich weiß, dass sie auch die "eingedeutschten" Menschen rauswerfen würden, aber das wäre mir egal, sie sollen mich nur noch fertig studieren lassen. Deutschland ist einfach eins der besten Länder auf dieser Welt und hat diesen ganzen Scheiß nicht verdient.

Egal wo ich mich umsehe, so viele Schwarzköpfe ohne Respekt, die laut in der Bahn reden und noch viel mehr. Sie verstehen einfach nicht, wie sie sich zu benehmen haben und mir ist klar geworden, dass es nicht immer mit der Religion zu tun hat, sondern einfach mit der Mentalität der Afrikaner und Türken. Beispielsweise drehen sie sofort durch, wenn sie ein Mädchen in Hotpants sehen. In Europa klappt es doch auch bei Nationalitäten mit anderen Religionen - siehe Bosnier oder Albaner. Meine Mutter ist Christin, mein Vater Muslim, und es gibt noch mehr Religionen in der Familie, aber noch nie gab es Probleme. Ich beichte, dass mir dieses Land so viel bedeutet, dass ich etwas rassistisch bin und eine nationalistische Partei befürworte, bzw. dafür wäre, alle Ausländer des Landes zu verweisen, was wohl nicht unbedingt ein guter Gedanke ist.

Beichthaus.com Beichte #00038442 vom 01.07.2016 um 10:08:38 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Mein Ex ist ein religiöser Spinner

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Zorn Hass Ungerechtigkeit Unglaube Ex

Mein erster Freund war sehr gläubig und hatte dementsprechende Vorstellungen bezüglich vorehelichem Sex und solchen Dingen. Allerdings sagte er mir zu Beginn unserer Beziehung nicht so direkt, dass er mit dem Sex bis zur Ehe warten wolle, sondern machte nur eine vage Andeutung, dass er es so besser fände. Ich dachte mir ehrlich gesagt auch nicht viel dabei, denn ich ging davon aus, dass er sowieso schon Erfahrungen im Bett gesammelt hatte, zumal er doch einige Jahre älter war als ich. Dabei war er aber noch Jungfrau. Es kam, wie es kommen sollte, er warf nach ein paar Monaten (ohne mein Zutun) seine Überzeugungen doch über den Haufen und wir schliefen trotzdem miteinander. Doch dann schien ihn immer mehr das schlechte Gewissen zu plagen und er stellte mich vor die Wahl: Entweder zukünftig mit dem Sex bis zur Ehe warten oder er würde die Beziehung beenden. Ich war total enttäuscht und weinte, weil ich ihn liebte und ihn nicht verlieren wollte.

Andererseits war ich auch noch ziemlich jung (17/18) und befand mich noch in Ausbildung, er war mein erster Freund und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, jahrelang auf Sex zu verzichten. Auch heiraten lag mir eher fern. Ich konnte seine Ansichten immer weniger verstehen. Er trennte sich dann doch nicht von mir und wir schliefen auch wieder miteinander. Dieses Thema stand jedoch immer im Raum und ich wusste, dass es ihn sehr belastete. Der Sex wurde mit der Zeit immer schlechter, irgendwann war es nicht mehr als kurzes "Rein-Raus", nach zwei bis drei Minuten schon zu Ende. Ich versuchte einiges, um daran etwas zu ändern: Ich kaufte ein Partnerbrettspiel, bei dem man seinen Partner kennenlernen soll und Spaß miteinander hat, es hatte auch einige etwas abgefahrene Dinge dabei, aber er war zu verklemmt, um damit etwas anzufangen. Ich versuchte ihm zu sagen, was mir beim Sex gefällt und versuchte, das auch bei ihm herauszufinden. Es nützte alles nichts. In ihm kämpften ständig zwei Seiten: Die eine, die wollte, die andere, die ein schlechtes Gewissen hatte.

Ich dachte mir schließlich, dass in einer Beziehung ja eigentlich auch andere Dinge wichtiger sind, beispielsweise gemeinsame Interessen, Hobbys, Zeit miteinander, und so weiter. Aber wenn ich mit ihm über Dinge sprach, kam einfach immer sein Glaube dazwischen. Er versuchte mich ständig von Gott zu überzeugen, was mich extrem nervte, denn ich war (und bin) nicht religiös. Er konnte das einfach nicht akzeptieren. Und ich hoffte, trotz der immer häufigeren Streitereien, dass unsere Beziehung das überstehen würde. Irgendwann begann ich dann aber eine regelrechte Abneigung gegen ihn zu entwickeln, manchmal empfand ich fast so etwas wie Abscheu. Zum Beispiel, wenn er sich in Bezug auf das Thema "Homosexualität" keine Meinung bildete, sondern mit der Bibel argumentierte. Ich fand das echt daneben und verachtenswert. Mir fiel immer stärker seine Scheinheiligkeit auf. Wenn ich nicht da war, schaute er sehr sich viele Pornos an (was mir persönlich ziemlich egal wäre, ich gucke ja selbst auch ab und zu). Das schien mir bei ihm doch ziemlich heuchlerisch, da er es ja eigentlich für "verwerflich" hielt. Außerdem trank und rauchte er ziemlich viel und erzählte die ganze Zeit, er wolle damit aufhören und er habe alles im Griff, was aber nicht wirklich der Fall war.

Irgendwann, nach über zwei Jahren, schaffte ich es, einen Schlussstrich zu ziehen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende, dachte ich mir. Er war völlig am Boden zerstört, denn er war nach wie vor überzeugt gewesen, dass wir für immer zusammenbleiben und heiraten würden. Um ihm aber keine Hoffnungen mehr zu machen, brach ich den Kontakt zu ihm fast ganz ab, auch wenn es mir anfangs schwerfiel. Ich genoss eine Weile das Singledasein und beim ersten Mal, als ich wieder mit einem Mann schlief, musste ich weinen, weil es einfach so gut, ehrlich und unbelastet war. Was hatte ich nur verpasst! Dann meldete sich mein Ex irgendwann bei mir und beichtete, dass er mich während unserer Beziehung mit einer 40-jährigen Frau betrogen hatte. Eine einmalige Sache. Er schob es auf den Alkohol und bat mich um Vergebung. Er erniedrigte sich in seiner Nachricht selbst und stellte sich als den sündigsten Menschen hin, den es gibt, meinte auch, dass er an unserer Trennung schuld wäre.

Ich war echt wütend. Nicht, weil er mich betrogen hatte, sondern weil er nicht genug Stärke aufbrachte, diese Sache mit sich selbst auszumachen, sondern mich im Nachhinein noch damit belasten musste. Seitdem habe ich ihn gegenüber überhaupt kein schlechtes Gewissen mehr. Ich beichte also einerseits, dass er wegen mir nicht unbefleckt in seine zukünftige Ehe eingehen wird (was mir allerdings ziemlich egal ist). Und andererseits, dass ich 2,5 Jahre meines jungen Lebens mit diesem Mann vergeudet habe und dass ich ihn immer noch verachte, auch wenn ich versuche, dies nicht zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00038436 vom 30.06.2016 um 00:43:41 Uhr (21 Kommentare).

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