Entspannung auf dem gepolsterten Thron

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Ich (m/23) arbeite viel und hart. Trotzdem brauche ich tglich meine 15-20 Minuten Entspannung. Wo ich die am besten kriege? Auf dem Klo natrlich, whrend ich mir ein Snickers aus dem Rcken presse! Meistens blockiere ich dann fr eine lngere Zeit die Sitztoiletten. Auerdem bastele ich mir einen weichen Thron, sodass ich pro Stuhlgang fast eine halbe Rolle Toilettenpapier bentige. Meine Quittung kriege ich, sobald ich aufstehe und mir meine beiden Beine wieder mal eingeschlafen sind.

Beichthaus.com Beichte #00036983 vom 06.11.2015 um 07:57:03 Uhr (8 Kommentare).

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Wie man unauffllig Gesprche belauscht

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Neugier Bahn & Co.

Ich setze mich gerne mit fremdsprachigen Tageszeitungen in den Zug und belausche so ganz bequem die Gesprche der anderen Leute im Abteil.

Beichthaus.com Beichte #00036982 vom 05.11.2015 um 23:33:58 Uhr (10 Kommentare).

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Loser-Mnner und Flchtlinge

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass ich Schadenfreude empfinde, wenn sich rechtsextreme Loser-Mnner darber echauffieren, dass 80 Prozent der Flchtlinge junge, alleinstehende Mnner sind. Ich vermute nmlich, dass dahinter die Angst steckt, sie schnappen ihnen nicht nur die Sozialleistungen, sondern auch noch die Frauen weg. Auerdem beichte ich, dass ich viele der 20-jhrigen dunkelhutigen Burschen hbsch finde, jedenfalls attraktiver als die oben genannten Loser.

Beichthaus.com Beichte #00036981 vom 05.11.2015 um 21:07:33 Uhr (34 Kommentare).

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Ohne Hose vor der ganzen Schule

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Schule

Als ich vor einigen Jahren noch zur Schule ging, habe ich gerne mal den einen oder anderen Klassenkameraden getriezt. Aber immer nur aus Spa und kleinere Scherze, nie etwas Schlimmeres. Eines Tages fand in der grten Sporthalle der Stadt ein Sportturnier statt. Alle weiterfhrenden Schulen des Ortes waren eingeladen, darunter auch eine Berufsschule. Die Halle war gut gefllt, schtzungsweise 2.000 Leute saen auf den Rngen. Neben etlichen Schlern auch viele Lehrer, einige Eltern und so weiter. Jedenfalls mussten wir uns wenig spter hintereinander aufstellen, um gegen eine andere Klasse im Staffellauf anzutreten. Vor mir stand ein pummeliger Junge, den ich nicht besonders mochte. Er trug eine ausgeleierte Sporthose und da kam mir die Idee. Kurz bevor er loslaufen musste, zog ich ihm die Sporthose mitsamt Boxershorts bis zu den Fukncheln herunter. Als er dann sprintete, stolperte er dummerweise und flog so halber aus den Shorts. Er hatte wirklich einen kleinen Penis. Bis er seine Hosen dann endlich wieder hochgezogen hatte, hatten es unlngst natrlich alle gesehen. Das Gelchter war abartig, die Leute haben teils geschrien vor Lachen. Wir haben ihn hinterher noch ewig deswegen aufgezogen. Heute tut es mir leid, der arme Kerl!

Beichthaus.com Beichte #00036980 vom 05.11.2015 um 20:52:02 Uhr (23 Kommentare).

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“Folge

Verbrecher des Zweiten Weltkriegs

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Neugier Familie

Meine (m/34) Gromutter ist vor Kurzem mit beinahe 100 Jahren gestorben. Da nun ihre ehemalige Wohnung gerumt werden muss, habe ich auch mitgeholfen, ihre ganzen Sachen bei meinen Eltern unterzustellen und dann zu schauen, was damit passiert. Dabei ist mir eine Kiste in die Hnde gefallen, die mich neugierig gemacht hat. Ich ffnete sie und fand einige alte Notizbcher, wie sich beim Hineinsehen herausstellte, wohl alte Tagebcher meines Grovaters, der vor mittlerweile 15 Jahren verstorben ist. Ich habe ein paar davon eingesteckt und mir spter daheim genauer angesehen. Sie waren wirklich schon sehr alt, ab dem Ende der Dreiiger Jahre, also noch whrend der Zeit des Dritten Reiches. Nun zum schwierigen Teil der Sache: Ich habe herausgefunden, was mein Grovater tatschlich whrend des Zweiten Weltkrieges angestellt hat. Was ich bisher wusste, war, dass er gedient hatte, in Gefangenschaft geriet und bereits kurz nach Kriegsende zurckkehrte. Also eigentlich nichts Besonderes fr jemanden seines Jahrganges. Jedoch hat er in den (zeitgenssischen) Tagebchern detailliert beschrieben, was tatschlich geschehen ist, und anscheinend hat er nicht in der Wehrmacht, sondern der SS gedient und gehrte zum engeren Kreis um Reinhard H., einem der Hauptorganisatoren des Holocausts. <br /> <br /> <br /> Er schreibt in den Bchern ber seine Zeit in Prag whrend der Besetzung Anfang der 40er Jahre, wie er hochrangige Nationalsozialisten wie Heinrich H. begegnet ist und ich lese seine tatschliche Begeisterung fr den Nationalsozialismus heraus. Ich erkenne auch seinen scheinbaren Abscheu den Juden gegenber. Er beschreibt zum Beispiel eine Szene, in der er einer Jdin ihre Einkufe aus der Hand gerissen und in die Gosse geworfen hat, weil sie den Gru nicht gemacht hatte, als er an ihr vorbeilief. Was noch viel schlimmer ist, er scheint auerdem an der Deportation der Prager Juden mageblich mit beteiligt gewesen zu sein, hat Konzentrationslager wie Theresienstadt persnlich besucht und war von der Notwendigkeit des Holocausts berzeugt. Das alles hat mich verstndlicherweise ziemlich aus den Wolken fallen lassen, in meiner Erinnerung kenne ich ihn nur als liebevollen Grovater, der keiner Fliege etwas zuleide getan htte. Dieses Bild in mir hat, je weiter ich mit meiner Lektre vorangekommen bin, sehr zu wackeln begonnen, und ich beginne zu erkennen, dass er ein Kriegsverbrecher und Nationalsozialist ersten Ranges war. Und ich bin gleichzeitig neugierig und ngstlich, weiterzulesen, denn bisher habe ich noch nicht mal das erste Buch durch und keine Ahnung, wie er es scheinbar geschafft hat, straffrei auszugehen. <br /> <br /> <br /> Meine Groeltern und Eltern haben nie etwas davon erwhnt, und ich habe keine Ahnung, ob mein Vater (ihr Sohn) berhaupt von den Machenschaften seines Vaters wei. Meine Erziehung war ausgesprochen liberal und ich habe nie etwas von derartigem Gedankengut bei meinen Groeltern bemerkt. Nun zu meiner Beichte: Ich werde all dieses Wissen fr mich behalten und weder meinen Eltern noch meinen Geschwistern oder sonst wem erzhlen, was ich herausgefunden habe. Auerdem werde ich demnchst meine Eltern besuchen fahren und versuchen, auch den Rest seiner Tagebcher an mich zu nehmen. Unsere Familie hatte immer ein sehr gutes Verhltnis, das ich jetzt nicht gefhrden will. Niemand htte etwas davon, bestrafen kann man meinen Grovater jetzt nicht mehr. Es tut mir leid, aber ich bin echt fertig und das will ich meiner Familie nicht auch noch antun. Sie sollen unsere Eltern bzw. Groeltern als das in Erinnerung behalten, das sie in unseren Augen bisher waren. Auerdem wei ich nicht, was so eine Offenbarung in der aktuellen Debatte um Flchtlinge, wo jeder gleich rechts ist, der sich kritisch uert, fr persnliche Konsequenzen haben kann. Diese Verschleierung tut mir leid, im Grunde macht mich das nicht besser als meine Gromutter und alle sonstigen Mitwisser.

Beichthaus.com Beichte #00036979 vom 05.11.2015 um 20:23:14 Uhr (22 Kommentare).

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