Warum ist mein Leben leer und sinnlos?

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Verzweiflung Zwang

Ich (w/22) hasse mein Leben. Ich mache den ganzen Tag Dinge, die ich nicht machen will. Ich sitze acht Stunden täglich in der Arbeit, danach erledigte ich zu Hause irgendwelche Hausarbeiten, wie Kochen, Wäsche waschen, etc. Vier Mal die Woche mache ich Sport, zwei Mal Training in einem Fitnessstudio, zwei Mal Joggen, wobei ich das Joggen nur mache, weil es halt dazu gehört. Danach habe ich oft keine Energie mehr, irgendetwas zu tun, was mir Spaß macht. Ich bin froh, wenn ich duschen und auf die Couch kann und nichts mehr machen muss. Dabei habe ich im Sommer angefangen, eine Geschichte zu schreiben, die ich gerne weiterverfolgen würde. Aber ich habe einfach keine Lust, nach acht Stunden arbeiten am Computer auch noch zu Hause vorm Schirm zu hängen.

Außerdem habe ich momentan echt nicht die Energie, noch großartig kreativ zu werden. Ich fühle mich so leer und sinnlos. Mein Leben ist eine Aneinanderreihung von Dingen, dich ich tun muss. Mein Freund meinte mal, wie bewundernswert er es findet, dass ich mich andauernd zu Sachen motivieren kann, die ich nicht machen will. Danke, aber von der Scheiß-Bewunderung kann ich mir auch nichts kaufen. Ich will reisen, ich will mehr Freizeit haben, ich will ein Buch schreiben und dazwischen hin und wieder mit Freunden auf ein Getränk gehen können. Ist das echt zu viel verlangt? Stattdessen hocke ich schon wieder vor dem Computer, heule mich hier aus, nehme Pillen, damit ich abends einschlafen und den Tag durchstehen kann und plane einen vorgetäuschten Tod, um mich unbehelligt irgendwohin absetzen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00005526 vom 23.02.2006 um 18:45:37 Uhr (1 Kommentare).

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Bilder vom Klo

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Peinlichkeit Dummheit Kollegen

Ich (32) habe einen leicht krankhaften Sauberkeitstick. Ich habe in den letzten Jahren die Angewohnheit entwickelt, nach dem Klogang mit einem schnellen Foto zu kontrollieren, ob ich auch wirklich sauber bin. Da ich nur daheim "groß" gehe und die Fotos immer lösche, war das nie ein Problem. Gestern Abend in der Firma habe ich aber ziemlichen Druck verspürt und konnte es nicht mehr zurückhalten. Gewohnheitsmäßig habe ich das Handy geschnappt und mich auf die Toilette zurückgezogen. Erst, als ich das Foto löschen wollte, fiel mir auf, dass ich das identische Handy meines Bürokollegen verwendet hatte!

Ich bin bestimmt 10 Minuten schockiert sitzen geblieben und habe ernsthaft überlegt, das Handy sofort verschwinden zu lassen. Da wir aber die Letzten im Büro waren, wäre womöglich der Verdacht auf mich gefallen. Ich habe das Handy also zurückgelegt. Heute habe ich mich krankgemeldet. Ich habe schon zwei Anrufe in Abwesenheit von ihm auf meinem Handy. Ich fürchte, ich werde ihm vorlügen müssen, dass ich mich sexuell zu ihm hingezogen fühle. Vielleicht muss ich sogar mit ihm schlafen, um das Foto zu erklären - dabei ist er nur mäßig attraktiv. Das einzig Gute an der Sache ist, dass ich auf dem Foto blitzblank sauber bin.

Beichthaus.com Beichte #00005517 vom 23.02.2006 um 16:38:44 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Parasitäre Internetnutzer

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Morallosigkeit Selbstsucht Lügen Sucht Internet

Ich muss etwas Grässliches beichten. Mein Papa zahlt mir mein Internet nicht mehr. Nicht, weil es zu teuer ist, nein, weil ich angeblich sonst nur den ganzen Tag vorm PC hocke, was ich eigentlich auch tue. Wir sind Kinder des Elektronikzeitalters, meine Fresse, soll ich mit den Kühen auf die Weide gehen und mit Onkel Josef auf die Jagd? Naja, was ich beichten muss, ist: Mein Papa denkt, dass ich jetzt total vom Web abgeschnitten bin, aber das stimmt nicht. Ich gehe einfach über die etwa acht ungesicherten WLAN-Netzwerke der Nachbarhäuser mit meinem Laptop rein, wie etwa just in diesem Moment. Und als wäre das nicht parasitär genug, weiß ich ganz genau, dass viele Netze nur Volumen-Flatrate haben, und lade daher jeden Müll runter. Je größer, umso besser. Bin ich ein schlechter Mensch? Oder mein Vater? Oder vielleicht die Nachbarn, weil ich wegen ihnen immer noch am Internet hänge wie an der Spritze? Fragen über Fragen.

Beichthaus.com Beichte #00005516 vom 23.02.2006 um 12:21:14 Uhr (5 Kommentare).

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Hört auf, Arschlöcher zu sein!

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Zorn Aggression Dummheit Internet

Okay, damit sich das hier auch Beichte nennen kann, beichte ich hiermit, dass ich bis jetzt erst zwei richtige Beziehungen hatte, eine langandauernde Fickbeziehung und ein, zwei One-Night-Stands. So passe ich hiermit jetzt auf diese Seite. Oh nein. Der Unterschied liegt darin, dass ich, wenn ich mich verliebe treu bin, im Gegensatz zu dem Großtteil der hier stehenden Verfasser der Beichten. Wisst ihr eigentlich, dass ihr mit eurem Stolzsein aufs Arschlochdasein einem gehörig die Lust an neuen Bindungen nehmen könnt?

Seit Wochen besuche ich jetzt schon ca. einmal die Woche diese Seite und ungefähr 50 % der hier stehenden Beichten bestehen daraus, dass irgendwelche Idioten ihr Fremdgehen hochjubeln. "Yeah, ich habe eine Freundin, die ich ja ach so doll liebe (dass ich nicht spinne...), aber zur Abwechslung treibe ich es noch mit der Schwester (oder noch besser) der Freundin meines besten Freundes und ICH BEREUE NICHTS." Wie tief kann man eigentlich sinken, sein Ego damit aufzubauen so einen Stuss zu schreiben? Klar, die Seite lebt von euch, aber mal ganz ehrlich, habt ihr nichts Besseres zu tun, als anderen Frauen, die diese Seite kennen, die Lust an den Männern zu vermiesen? Na schönen Dank euch!

Beichthaus.com Beichte #00005506 vom 23.02.2006 um 04:59:00 Uhr (8 Kommentare).

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“Folge

Zwei Wochen ohne Schule

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Faulheit Lügen

Als ich 14 Jahre alt war, habe ich fast zwei Monate die Schule geschwänzt. Natürlich habe ich das meinen Eltern nicht erzählt. Die Schule hat zwar des Öfteren bei meinen Eltern angerufen, diese haben aber unbekannten Nummern nie abgehoben. Also ging das fast zwei Monate lang gut. Damals habe ich Tagebuch geführt und täglich meine Erlebnisse in der Zeit, in der ich in der Schule hätte sein sollen, aufgeschrieben. Dieses Tagebuch lag an einem Tag unter meinem Kopfkissen, da ich eine kleine Schwester habe, die gerne Mal etwas gelesen hat, was sie nichts anging und das dann jedem erzählte. Unter meinem Kopfkissen hätte sie es nie gefunden. Wie man so ist als Teenager habe ich natürlich nie mein Bett gemacht, bevor ich morgens aus dem Haus ging. Das machte dann meine Mutter.

So auch an diesem einen Tag, an dem mein Tagebuch unter dem Kopfkissen lag. Dieses lag noch dazu offen darunter. Die Neugier meiner Mutter war, als sie es sah, so groß, dass sie es einfach lesen musste. Ich kam wie jeden Tag pünktlich von "der Schule" nach Hause und alles war normal wie immer. Meine Mutter war nur etwas ruhiger als sonst und erklärte dieses Verhalten mit Kopfschmerzen. Am Nachmittag wollte ich mich dann mit Freunden treffen. Meine Mutter erlaubte dies nicht, da wir Besuch erwarteten. Als es dann an der Tür läutete, öffnete ich diese und wer stand vor mir? Mein Direktor, den meine Mutter zum Kaffee eingeladen hatte. Dieser fragte mich dann natürlich, ob es mir gut ginge und wann ich wieder zur Schule kommen würde. So flog alles auf und ich bekam als Strafe die zwei Monate, die ich geschwänzt hatte Hausarrest.

Bis zu meinem 16 Geburtstag dachte ich, dass es wegen meinem Direktor aufflog. Doch dann erzählte mir meine Mutter das mit dem Tagebuch. Zwei Dinge habe ich aus dieser Sache gelernt: Ich werde nie wieder Schule schwänzen und auch kein Tagebuch mehr führen.

Beichthaus.com Beichte #00005476 vom 22.02.2006 um 07:34:09 Uhr (4 Kommentare).

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