Zwielichtige Bekanntschaften

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Neugier Schamlosigkeit Dummheit Mainz

Ich möchte beichten, dass ich mit zwielichten Personen zutun habe und nun wohl auch einer von ihnen werde. Es fing damit an, dass ich als Strafverteidiger einige Personen aus einer Gruppierung - oft erfolgreich - vertrat. Ich fühlte mich aus schwer erklärbaren Gründen schon immer zu solchen Leuten hingezogen und schon bald entwickelte sich zu einigen von ihnen ein freundschaftliches Verhältnis. Ich wurde regelmäßig zu Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten dieser Leute geladen und ich hatte dabei ehrlich gesagt auch viel Spaß. Außerdem mangelte es mir seitdem nie mehr an Mandanten. Diese Gruppierung ist nun - nach vielen Jahren - stark gewachsen und verfügt insgesamt über unglaubliche Vermögenswerte.

Ich wusste, dass diese Menschen zwielichtige Geschäfte tätigten und auch nicht davor zurückschraken, zu ihrem Vorteil Anderen Schaden zuzufügen. Das hinderte mich jedoch nicht daran, als eine Art persönlicher "Berater" eines hochrangigen Gruppenmitglieds zu arbeiten. Das klingt zunächst vielleicht verwerflich, andererseits habe ich dabei in vielen Fällen Schäden vermeiden bzw. verringern können. Mir wurde nun angesichts meines geschäftliches Geschicks angeboten, in bestimmte Unternehmungen einzusteigen, die ziemlich gewinnbringend sein werden. Ich interessiere mich grundsätzlich dafür und es handelt sich dabei um nichts Illegales, dennoch habe ich erhebliche Bedenken, was mein künftiges Privatleben angeht. Danach wird es für mich kein Zurück mehr geben.

Außerdem habe ich eine schwangere Frau, die von einem Großteil dessen nichts weiß. Ich weiß nicht, wie sich das auf unser künftiges Familienleben auswirken wird. Andererseits werde ich meiner Familie ein in finanzieller Hinsicht sorgloses Leben bieten können. Ich befürchte, dass ich wohl einsteigen werde. Wird mir verziehen?

Beichthaus.com Beichte #00005475 vom 22.02.2006 um 07:17:36 Uhr in Mainz (2 Kommentare).

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Nur um die Menschheit perfekter zu machen

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Großbundenbach

Ich beichte, dass ich es aufgegeben habe, der Frauenwelt irgendetwas abgewinnen zu wollen. Da ich eine Erbkrankheit habe, die sich in Form von üblen Flecken auf der Haut zeigt, will in dieser oberflächlichen Welt natürlich keine einzige Frau etwas von mir wissen. Ich bin zwar ein netter Kerl, doch die aus der Urzeit übrig gebliebenen Teile ihrer Gehirne signalisieren ihnen: "Der sieht schlecht aus, also produziert er schwache Nachkommen, die es nicht durch den ersten Winter schaffen werden." Da mir mein Verstand sagt, dass dieser Gendefekt entweder daher stammt, dass irgendeiner meiner Vorfahren zu lange in der Sonne lag, schwermetallverseuchtes Wasser aus dem Dorfbach unterhalb der Goldmine gesoffen hat, oder sie es untereinander getrieben haben, ist es am Besten, ohne Kinder zu bleiben und so die Menschheit ein kleines bisschen perfekter zu machen. Was für edle, selbstlose Gedanken, nicht wahr?

Beichthaus.com Beichte #00005453 vom 22.02.2006 um 01:38:13 Uhr in Großbundenbach (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ich dusche vier Mal täglich und brauche zwei Dosen Deo!

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Zwang Ekel Unreinlichkeit

Ich beichte, dass ich sehr verschwenderisch lebe - aufgrund meiner Angst vor Körpergerüchen. Zur Vorgeschichte: Ich komme aus einer sehr kleinen, etwas zurückgeblieben Stadt und dort war es etwas komplett Fremdartiges, sich vegan zu ernähren. Natürlich habe ich da auch immer regelmäßig geduscht, Deo/Parfüm benutzt und war nie ungepflegt. Da sich die Leute mit dem Gedanken nicht abfinden konnten, wie jemand auf Fleisch und tierische Produkte verzichten kann (ich habe es nie an die große Glocke gehängt, aber da jeder jeden kennt, war das schnell bekannt), wurden Gerüchte über mich erzählt, dass ich stinken würde. Nicht nur, dass mich das so fertiggemacht hat, dass ich eine Sozialphobie entwickelt habe, nein, es hat Auswirkungen bis heute.

Vor jeder Wäsche behandele ich meine Klamotten mit Essig (geruchsneutralisierend), verwende Unmengen an Waschmittel und Weichspüler, verbrauche locker 2-3 Dosen Deo wöchentlich und muss mich alle zwei Stunden mit Parfüm einsprühen, sonst fühle ich mich eklig. Auch ziehe ich mich mehrmals am Tag um, versuche alles um nicht zu schwitzen und wenn es doch so ist, dusche ich vier Mal am Tag. Auch Desinfektionsmittel und Handcreme (mit Geruch) habe ich immer bei mir, aus der Angst vor unangenehmen Gerüchen. Ich schäme mich für dieses unnötige Konsumverhalten und fange auch an Menschen zu verurteilen, die eventuell nicht immer aussehen wie aus dem Ei gepellt, weil sie sich vielleicht beeilen mussten oder Ähnliches.

Beichthaus.com Beichte #00005429 vom 21.02.2006 um 19:02:48 Uhr (2 Kommentare).

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Verlangen wider Willen

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Fremdgehen Verzweiflung Lügen

Ich baue immer totale Scheiße und es tut mir leid. Zum Beispiel gebe ich immer irgendwelchen Frauen meine Telefonnummer (ich habe aber eine Freundin), fühle mich dann schlecht und gehe nicht ans Telefon. Deshalb klingelt mein Telefon ständig und ich habe immer Anrufe in Abwesenheit, weshalb meine Freundin und viele andere aus meinem Bekannten-/Freundeskreis denken, dass ich untreu bin, was eigentlich nicht mehr stimmt. Ich war mal eine Zeit lang untreu, aber das wollte ich nicht und ich will es heute auch nicht sein.
Ich kann nicht Nein sagen, leider, und deshalb kann es leicht passieren, dass ich untreu sein könnte. Irgendwie ist mein Sexualtrieb recht stark ausgeprägt, sobald ich mal drei Tage nicht mit meiner Freundin schlafe, fange ich an mich umzuschauen, und dann könnte es sein, dass ich auch mal irgendwo nicht Nein sagen kann.

Die ganz große Kacke daran ist ja auch, dass die Frauen, mit denen ich so meinen Spaß habe, alle wesentlich ungeiler als meine Freundin sind, und auch im allgemeinen ungeil eigentlich, und natürlich fremd.
Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Eigentlich sollte ich mittlerweile erwachsen sein, ich bin 22, aber ich benehme mich so oft daneben. Ich glaube, ich brauche Rat. Vielleicht sagt Gott mir ja mal was los ist, ich verstehe es nicht.
Danke.

Beichthaus.com Beichte #00005424 vom 21.02.2006 um 15:04:37 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Topf zum Überlaufen

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Ekel Vandalismus Schamlosigkeit Unreinlichkeit Stolz

Auf öffentlichen Toiletten bei einem "sehr" großen Geschäft habe ich es mir angewöhnt den Topf zum Überlaufen zu bringen. Sprich, ich überstopfe die Schüssel bis zur Unendlichkeit mit diesem billigen Toilettenpapier, so dass der Berg danach bis zum Spülkasten reicht und ich habe dann eine Heiden-Freude, wenn ich daran denke, wer nach mir auf diese Toilette kommt.

Beichthaus.com Beichte #00005376 vom 20.02.2006 um 05:51:02 Uhr (5 Kommentare).

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