Was ist Mut?

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Drogen Dummheit Hochmut Mengkofen

Es ist mittlerweile fast dreißig Jahre her, jedoch muss ich das einmal beichten: Am Tag vor meiner Abitursklausur in Deutsch habe ich zum ausspannen und abschalten vor dem Stress, mit ein paar Kumpels richtig einen drauf gemacht, sprich wir haben etwas THC-haltiges geraucht wie der Schlot irgendeiner Industrieanlage.
Absolut vom Feinsten und wirklich gut. Hätte ich besser nicht tun sollen, denn in Deutsch muss man lange Texte schreiben, wozu ich nicht im Stande war. Auf der anderen Seite hab ich trotzdem den größten Erfolg gehabt und vielleicht einzig und allein dadurch, dass mir die Klausur an dem Tag einfach egal war, denn ich war noch ziemlich durch vom Vortag. Die Aufgabenstellung lautete sinngemäß "Was ist Mut?" - natürlich in Bezug auf eine literarische Komposition, die im Hintergrund mit abgedeckt wurde. Ich hatte einfach keinen Bock, so dass ich einfach dargelegt habe, dass DAS Mut sei. Meine Abiturarbeit damals umfasste nicht einmal 1000 Wörter und sie war 15 Punkte und ein Stipendium wert. Ich hab es nie wirklich bereut :)

Beichthaus.com Beichte #00005163 vom 13.02.2006 um 06:36:18 Uhr in Mengkofen (8 Kommentare).

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Technologie-Fetisch

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Stolz Schamlosigkeit Verschwendung Creuzburg

Ich (m) bin der totale Technologie-Fetischist. Ich muss alles haben was klein ist und alles kann und aktuell ist. Jetz sitze ich hier mit meinem futuristischem Desktop, den ich mir nach und nach zusammen gekauft habe (Silber-grauer Drucker, Silber-grauer Monitor, schwarz-silbene Boxen, Silber-schwarze Tastatur und Maus). Natürlich alles Markenware von "Kanon" und "Logisch". Dann hab ich selbstverständlich noch ein "Eipot video" von der Apfelfirma mit 30GB und ein "Em-De-Aa" Vario und ne fette 72er Glotze mit allen Funktionen. Dazu natürlich eine "Diii-Box 2" von einem großen Handyhersteller und Brummiere Komplett.

Ich bin so glücklich mit meiner Technologie. Leider mag das mein Bankkonto nicht und weil Frauen keinen Schimmer davon haben komm ich damit auch bei ihnen nicht an. Scheiß Leben. Aber die Technologie verlässt mich nicht, sieht geil aus, kann Pr0ns abspielen und verbraucht nur ein bisschen Strom, den eh mein Vadda zahlt. Außerdem habe ich noch super Freunde, die meinen Technologie-Tick respektieren und einer von ihnen hat sogar den gleichen Tick. Also eig. super Leben, wenn man das Bankkonto mal außer acht lässt. Obwohl ich ordentlich Schotter verdiene durch meine Ausbildung. Juckt die Frauen aber auch net. WAS WOLLT IHR EIGENTLICH, MANN?!

Beichthaus.com Beichte #00005097 vom 11.02.2006 um 01:15:35 Uhr in Creuzburg (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Leben ist einfach ungerecht!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Begehrlichkeit

Ich mache eine Ausbildung in einem großen Unternehmen, in einer großen, verhältnismäßig eigentlich schönen Stadt, worum mich viele, viele Ausbildungssuchende beneiden würden. Trotzdem kommt bei mir irgendwie immer und immer wieder Wehmut auf, wenn ich aus dem Fenster bei mir vom Schreibtisch aus zu den Büros gegenüber schaue und ich mir kaum etwas sehnlicher wünsche, als dort drüben arbeiten zu können, bei den Rechtsanwälten. Das Leben ist ungerecht!

Beichthaus.com Beichte #00005050 vom 09.02.2006 um 04:02:37 Uhr (1 Kommentare).

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Meine dreckige Wohnung

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Faulheit Trägheit

Ich (Anfang 20 und weiblich) bin eine ziemliche Dreckssau. Meine Wohnung lasse ich verkommen, da ich mich nach meinem Vollzeitjob, Familienangelegenheiten, Hobbys und sonstigen lästigen Verpflichtungen nicht dazu durchringen kann, den Haushalt zu führen. Ich weiß besseres mit meiner Freizeit anzufangen, als mich neben einen Job, den ich ohnehin schon hasse, Ordnung zu halten und sauber zu machen. Verstaubte Gegenstände, ein paar Spinnweben (kann doch nicht solche Kunstwerke der Natur einfach zerstören), einen Schreibtisch, der eher zur Ablagefläche für alles umfunktioniert wurde und auf dem sich schon lange nicht mehr arbeiten lässt, nehme ich gerne in Kauf. Wenn es hochkommt putze ich einmal pro Monat, eher jedoch alle zwei Monate. Papierkram finde ich nie wieder, da ich ihn nicht abhefte, sondern in eine Tüte zu den anderen ungewollten Briefen schmeiße. Ich hoffe die Digitalisierung erlöst mich bald von diesem Chaos. Auf der Arbeit bin ich hingegen relativ ordentlich. Auch würde niemand von mir denken, dass ich privat so unordentlich bin und meinen Haushalt so gut wie gar nicht führe. Ich achte auf ein gepflegtes Äußeres, bin beruflich und privat erfolgreich (in meinem Sport gewinne ich regelmäßig Wettbewerbe, spiele die Hauptrolle in unserem Laientheater und habe bald meine erste Ausstellung in einem Fotoatelier), außerdem pflege ich einen großen Freundeskreis. Meine Figur ist auch sehr dünn geworden, da ich das Kochen ebenso hasse, wie die Haushaltsführung, gibt es nur Salat (natürlich schon fertigen) und Obst zu essen.

Wenn ich mich mit meinen Freunden treffe, dann nur außerhalb oder bei ihnen in ihren fast schon pingelig sauberen Wohnungen. Da ich gute Ausreden erfinden kann, wird mein schmuddeliges Geheimnis sicher nicht so schnell auffliegen. Vielleicht reicht meine nächste Gehaltserhöhung auch für eine Reinigungskraft, dann erledigt sich alles von selbst.

Ich habe einen riesigen Respekt vor Leuten, die neben ihrem stressigen Berufsalltag immer eine aufgeräumte und saubere Wohnung, leckeres und gesundes Essen, sowie abgehefteten Papierkram haben. Behaltet es euch bei, denn wirklich glücklich bin ich mit meiner Situation nicht.

Beichthaus.com Beichte #00005049 vom 09.02.2006 um 03:29:56 Uhr (1 Kommentare).

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Auslachen beim ONS

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Feigheit

Frauen wollen nur mit mir Sex haben, weil sie denken ich habe einen großen P****, weil ich so groß bin, dabei habe ich in Wahrheit einen relativ kleinen und habe bis jetzt noch nie mehr als einen One-Night-Stand gehabt, weil ich Angst habe, die Frauen lachen mich aus oder verlassen mich.

Beichthaus.com Beichte #00005046 vom 09.02.2006 um 01:14:45 Uhr (4 Kommentare).

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