Den Kopf vom Lehrer verdreht

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Schule Mannheim

Ich möchte beichten, dass meine Gedanken oft bei jemand anderem sind, obwohl ich in einer wunderbar funktionierenden und glücklichen Beziehung lebe. Ich mache zurzeit meine Ausbildung und in der Berufsschule gibt es einen wirklich gut aussehenden Lehrer, noch gar nicht mal so alt, vielleicht um die 30 - er hat aber schon einen Ring am Finger. Das Ganze hat damit angefangen, dass ich plötzlich von ihm geträumt habe und von Traum zu Traum wurde es realer und wilder. Inzwischen denke ich im Unterricht bei ihm an alles - nur nicht an den Stoff. Allein der Gedanke, dass er, wenn er mich anguckt, das Gleiche denken könnte, macht mich schier verrückt und ich weiß nicht, wie ich das noch zwei Jahre lang aushalten soll. Hätte ich die Wahl, würde ich eher mit ihm schlafen wollen, als mit meinem Freund.

Beichthaus.com Beichte #00033637 vom 22.07.2014 um 10:30:19 Uhr in 68165 Mannheim (Tattersallstraße) (13 Kommentare).

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Raucher vs. Nichtraucher

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Aggression Boshaftigkeit Ignoranz Gesellschaft

Ich (m/21) hasse diese inzwischen eingebürgerte Nichtraucherstimmung. Man kann es ablehnen, man kann Nichtraucher sein, kein Thema. Aber was inzwischen in diesem Land abgeht, das ist doch nicht mehr normal. Vor zehn Jahren war Qualmen noch völlig okay, Automaten an jeder Straßenecke, keine großen Einschränkungen, es war einfach normal. Ich finde Prävention richtig und gut, bin selber nicht glücklich darüber, dass ich Raucher bin und verblase im wahrsten Sinne des Wortes viel Geld. Aber es gibt Grenzen: Die beginnen für mich damit, dass das generelle Raucherverbot in Kneipen allen demokratischen Grundsätzen entgegen steht. Jeder Wirt sollte doch selbstständig entscheiden dürfen, welche Rechte er den Gästen zugesteht und welche nicht. Inzwischen geht es so weit, dass man bei Mitfahrgelegenheiten nicht mehr mitgenommen wird, wenn man es wagt, auf dem Rastplatz eine zu rauchen. Und dann wundern sich die Menschen, warum wir "Raucher" so ignorant sind und uns direkt, nachdem wir aus dem Zug aussteigen, direkt mal eine anstecken, und nicht mal mehr den Ausgang abwarten können: Wir sind süchtig und werden inzwischen dazu gezwungen, unseren Tag durchzuplanen - wann ist es wo möglich, mal seiner Sucht nachzukommen? Mich würde mal interessieren, was dieser Staat ohne die Tabaksteuer machen würde, wir zahlen uns schließlich dumm und dämlich. Und immer dämlicher, schließlich wird es immer teurer.


Aber zu meiner Beichte: Ich schrieb zwar am Anfang, dass ich nicht glücklich bin mit meiner Sucht, aber diese nicht aufhörende Antihaltung hat mich doch in irgendeiner Art und Weise zum Protest bewegt. Jedes Mal, wenn ich den Eindruck gewinne, so ein absoluter Nichtraucher fernab jeder Toleranz steht neben mir, stecke ich mir eine an und rücke ihm mit meinem "Qualm" so richtig auf die Pelle. Das kommt öfter vor, als man denkt. Die Menschen zeigen recht schnell ihre Haltung aufgrund kleiner Gesten. Es tut mir leid, andere Menschen mutwillig zu "vergiften", aber genauso, wie damals die Raucher keine Rücksicht auf Verluste gehabt haben, so habe ich jetzt keine mehr mit dieser komischen Gesellschaft, die zwar Rauchen schrecklich, aber sich halb totzusaufen- oder zu essen total normal findet. Kommt mal wieder klar - ach nein - jetzt steht ja die Helmpflicht für Fahrradfahrer im Raum.

Beichthaus.com Beichte #00033631 vom 21.07.2014 um 01:14:00 Uhr (55 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Schwarm des besten Freundes

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Trunksucht Begehrlichkeit Morallosigkeit Verrat Last Night

Letztens war ich mit einigen Freunden ein bisschen feiern - natürlich mit viel Alkohol. Wie das so ist, wurden wir im Laufe des Abends immer betrunkener, obwohl sowohl mein bester Freund als auch ich am nächsten Tag arbeiten mussten. Er ist jedoch vernünftiger als ich und fuhr früh und nüchtern nach Hause, während ich mit den anderen weiterfeierte. Der Schwarm meines besten Freundes war ebenfalls da und war auch ordentlich betrunken. Meine eigenen Erinnerungen an diesen Abend sind eher lückenhaft - was ich jedoch aus meinem SMS-Verlauf erkennen kann, ist, dass ich relativ früh angefangen habe, mit dem Schwarm meines besten Freundes zu schreiben. Wir haben uns erst spaßeshalber dazu verabredet, dass wir in der Nacht kuschelnd einschlafen werden, aber irgendwann waren dann tatsächlich nur noch wir beide übrig. Es kam, wie es kommen musste. Ich legte mich neben sie und wir schliefen zusammen ein.


Nun musste ich am nächsten Morgen eigentlich zur Arbeit. Aber ich wollte nicht weg von dieser wundervollen Frau in meinem Arm und sie schien auch nicht zu wollen, dass ich gehe. Also rief ich auf der Arbeit an und meldete mich krank - Überstunden hatte ich genug. Nun lagen sie und ich immer noch da. Nur wie sie in meinem Arm lag, veränderte sich innerhalb kürzester Zeit extrem. Am Anfang lag ich hinter ihr und hatte einfach meinen Arm um sie gelegt. Am Ende lag ich auf dem Rücken und sie in meinem Arm, als ob wir ein Pärchen wären. Wir unterhielten uns gut und irgendwann konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und küsste sie. Sie erwiderte diesen Kuss intensiv und das ging dann über zwei Stunden so weiter. Irgendwann musste sie los und wir verblieben - wenn auch nicht wirklich in beiderseitigem Einverständnis - damit, dass dies eine mehr oder weniger einmalige Sache war, die niemand zu wissen braucht. Ich sollte an dieser Stelle wohl auch erwähnen, dass ich zu dieser Zeit in einer festen Beziehung war. Direkt an diesem Tag habe ich die Sache mit meiner Freundin jedoch beendet und versuche seitdem, diese Traumfrau, an der mein bester Freund schon seit Monaten starkes Interesse zeigt, für mich zu gewinnen. Meine Beichte: Ich habe meine Freundin betrogen, meinen besten Freund hintergangen und hintergehe ihn auch weiterhin. Außerdem habe ich mich schon mit dem Ziel, diese Taten zu begehen, bei der Arbeit abgemeldet. Trotzdem rechtfertige ich das Ganze vor mir selbst, weil ich wirklich verrückt nach dieser Frau bin und ernsthafte Ambitionen habe. Ich wollte meiner Ex übrigens nicht wehtun und habe ihr nichts von der anderen Frau erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00033584 vom 11.07.2014 um 07:24:09 Uhr (13 Kommentare).

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Sex über Freundschaft und Beziehung

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Fremdgehen Lügen Selbstsucht Trunksucht

Ich (w) möchte beichten, dass ich mit dem Freund einer guten Freundin geschlafen habe. Ich habe dabei ausgenutzt, dass meine Freundin aufgrund einer Krankheit nicht bei einem Fest dabei sein konnte. Ich wusste, dass ihr Freund nach dem Alkoholgenuss ziemlich empfänglich ist, und habe dabei auch ausgenutzt, dass er wohl wegen der Krankheit meiner Freundin auf dem Trockenen saß und ziemlich hungrig war. Zuerst habe ich mich nur neben ihn gesetzt und ihn gereizt. Er hat mir auch schmutzige Dinge ins Ohr geflüstert, und gesagt, dass er auf mich steht - nach ein paar Bier habe ich ihm dann gesagt, dass er zu mir kommen soll, falls er noch Spaß haben will. Ich war kaum eine halbe Stunde daheim, als es klingelte. Es war wunderschön für mich, da ich schon seit längerer Zeit davon geträumt habe, mit diesem Typen zu schlafen. Seit jener Nacht hat er sich bei mir allerdings nicht mehr gemeldet. Ich bin derzeit am Überlegen, ob ich meiner Freundin alles erzählen sollte. Aber dann geht sicherlich nicht nur ihre Beziehung kaputt, sondern auch unsere Freundschaft.

Beichthaus.com Beichte #00033564 vom 06.07.2014 um 14:55:02 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

University goes green

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Vandalismus Morallosigkeit Engherzigkeit Studentenleben Oestrich-Winkel

Ich mache gerade meinen Bachelor an einer kleinen aber feinen Privat-Uni. Auch wenn man es anders meinen sollte, gibt es auch dort eine Menge Gutmenschen, die die Welt verbessern wollen. Das gipfelt unter anderem in einem "University goes green" Projekt. An jedem Lichtschalter in allen Räumen nerven plötzlich Botschaften wie "Mach das Licht aus, wenn du den Raum verlässt" und an den Fenstern "Heizen ist teuer" - auch die Mensa fühlte sich plötzlich berufen, "grüne" Produkte zu verkaufen. Ich könnte kotzen. Wozu zahle ich bitte die ganzen Studiengebühren? Damit die noch Geld sparen?! Ich möchte beichten, dass ich im letzten Semester schon 100 Aufkleber im ganzen Gebäude abgerissen habe und abends, nach Unterrichtsende, wahllos durch Räume gehe, um das Licht wieder einzuschalten. Wenn sich jemand wundert, wieso morgens im Winter alle Türen und Fenster offen stehen: Das war ich. Liebe Gutmenschen, ihr werdet die Welt nicht durch diesen Blödsinn verbessern. Nicht solange es mich gibt.

Beichthaus.com Beichte #00033519 vom 27.06.2014 um 09:05:35 Uhr in 65375 Oestrich-Winkel (Rheingaustraße) (29 Kommentare).

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