Ich lüge, ohne es zu merken

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Fremdgehen Schamlosigkeit Begehrlichkeit

1. Ich habe von der 1. bis zur 10. Klasse jeden Tag dasselbe Mädchen gehänselt. Ich erfuhr, dass sie seit der 5. Klasse psychologisch betreut wird.
2. Ich habe was gegen Ausländer, aber nicht gegen Schwarze, nur gegen Türken.
3. Auf der Konfirmationsfahrt haben meine Kumpels und ich ins von uns zubereitete Essen gespuckt und Dreck hineingeworfen.
4. Ich habe mir von vielen Kumpels Spiele ausgeliehen und diese dann verkauft.
5. Ich stehe voll auf dicke, schwarze Ärsche.
6. Ich lüge viel, ohne dass ich es merke.
7. Ich habe, als ich noch jung war, Drogen genommen und verkauft.
8. Jedes Mal nach dem Sex mit einer Frau werde ich sehr aggressiv und hätte am Liebsten, dass sie verschwindet.
9. Ich war im Puff/FKK-Club, während ich eine Freundin hatte.
10. Derzeit habe ich eine Freundin, bin jedoch ständig auf der Suche. nach was Neuem und nehme alles mit, was ich kriegen kann.

Beichthaus.com Beichte #00023626 vom 06.04.2008 um 23:05:45 Uhr (12 Kommentare).

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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Bratensoße in Pulverform

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Sucht Ernährung Lahnstein

Ich (m/21) stehe wie blöd auf die Soße zum Braten einer deutschen Firma, die mit einem verknoteten Löffel für sich wirbt. Nicht die Soße selbst. Nein, das Pulver ist der Hammer. Da ich bei meinen Eltern wohne, die sehr viel selbst kochen, haben wir immer welche zu Hause und manchmal schleiche ich mich einfach in die Speisekammer und ziehe den Finger durch die Dose, schlecke ihn ab und wiederhole das Ganze 3-4 Mal. Wenn man sich es recht überlegt, eigentlich total unhygienisch.

Beichthaus.com Beichte #00023624 vom 06.04.2008 um 07:24:41 Uhr in Lahnstein (12 Kommentare).

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Ich werde arbeitslos und asozial

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Faulheit Trägheit Verzweiflung Blunk

Letztes Jahr habe ich meine mittlere Reife gemacht und bin dann auf eine andere Schule gegangen, um meine Fachhochschulreife zu machen. Die habe ich dann derbe verkackt und bin zum Halbjahr geflogen. Jetzt sitze ich zu Hause und sollte eigentlich Bewerbungen schreiben und Praktika machen. Aber ich sitze nur den ganzen Tag rum und tue gar nichts. Früher habe ich immer über diese Leute gelästert, die arbeitslos und asozial sind und nichts tun. Ich bin nun auf dem besten Weg, selbst einer von denen zu werden, aber ich bin auf keinen Fall stolz drauf. Ich wohne in einem kleinen Kaff in Bayern und meine ganzen Freunde wohnen mindestens zehn Kilometer weit weg, also sitze ich den ganzen Tag daheim und habe eigentlich keine sozialen Kontakte unter der Woche.

Ich wiege über 100 Kilo und habe noch nie eine Frau leidenschaftlich geküsst, somit auch noch nie eine feste Freundin gehabt. Meine Träg- und Faulheit zerstören mein ganzes Leben, aber ich bin einfach nicht in der Lage, etwas daran zu ändern. Ich komme mir vor wie ein totaler Versager und die Einsamkeit und Sehnsucht nach einer Frau in meinem Leben fressen mich Tag für Tag mehr auf. Meine Familie ist gerade dabei, auseinanderzubrechen und jeder sagt, ich soll endlich mal meinen Arsch hochkriegen. Ich weiß, dass sie verdammt recht haben, aber ich schaffe es einfach nicht, weil ich so willenlos bin.

Beichthaus.com Beichte #00023612 vom 30.03.2008 um 07:10:02 Uhr in Blunk (29 Kommentare).

Gebeichtet von Flühmer
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“35.000

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Unglücklich in der Ausbildung

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Zorn Boshaftigkeit Arbeit

Ich bin Azubi bei einer großen deutschen Versicherung. Mein Chef hat mich zwei Jahre lang nur fertiggemacht, ich habe nichts gelernt, sondern immer für die Kollegen das machen müssen, auf was die keinen Bock hatten. Mit Ausbildung hatte es jedenfalls nicht viel zu tun. Nachdem ich das Mobbing bei der Arbeit nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mich in eine andere Dienststelle versetzen lassen. Dort sind die Kollegen echt nett, aber ich hatte schon bei meiner Versetzung dorthin das Angebot in einer anderen Versicherung anzufangen. Jedenfalls haben sich alle das Hirn drüber zerbrochen, wie es doch möglich wäre, mich zu übernehmen und ich habe gekündigt.

Die haben 50.000 Euro für meine Ausbildung hingelegt, dafür dass ich jetzt in ein Unternehmen wechsle, das nicht mal selbst ausbildet. Beim Gespräch mit der Vorstandsebene meines momentanen Arbeitgebers habe ich dann noch mal richtig Dampf abgelassen, über das, was man mit mir in meiner Ausbildung gemacht hat. Jetzt hatte ich ja nicht mehr das Risiko, dass die mich rausschmeißen, wenn ich mal sage, was Sache ist. Mein Chef hat jetzt die Gelb-Rote Karte gesehen und ich freue mich, weil er es einfach verdient hat, mal für das gerade zu stehen, was er gemacht hat. Klar habe ich das auch zu meiner persönlichen Genugtuung getan, weil ich finde, dass man sich auch als Azubi nicht alles gefallen lassen muss und ruhig mal seine Meinung kundtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00023611 vom 30.03.2008 um 07:04:48 Uhr (11 Kommentare).

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