Meine Kollegen sind mobbende Heuchler!

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Rache Boshaftigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit Kollegen

Da ich (w/19) aus krankheitsbedingten Gründen einen seltsamen Geruch habe, muss ich immer wieder Hohn und Spott über mich ergehen lassen. Ganz besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Da kamen dann schon Sprüche wie: "Wasch dich mal, du Schlampe", "Du stinkst wie ein Güllehof", oder sogar: "Wenn ich dich noch länger riechen muss, schneide ich dir die Titten ab und gebe sie meiner Katze." Und das sind nur ein paar Aussagen, die ich fast jeden Tag zu hören bekomme. Klar, können sie nicht wissen, dass der Geruch nicht wegen mangelnder Hygiene auftritt, aber dennoch verletzt es mich zutiefst, so etwas hören zu müssen. Auch bei der Arbeit werde ich gemieden, obwohl sie wissen, warum ich so rieche. Ich bin immer sorgfältig und erledige meine Aufgaben gut, selbst der Chef lobt immer wieder meinen Einsatz, aber für meine Kollegen bin ich nur ein wandelnder Müllhaufen. Zu der letzten internen Feier wurde ich sogar fast nicht eingeladen, weil sie die vor mir verheimlicht haben. Nur durch einen Zufall erfuhr ich davon.

Da habe ich mir etwas vorgenommen: Ich weiß viel über die Beziehungen der Kollegen untereinander und ich weiß auch, wie es da zur Sache geht. Lug, Betrug, Fremdgehen, alles ist dabei und ich habe sogar Beweise dafür. Die anderen gehen mit ihren Daten ziemlich fahrlässig um und haben sogar private Pornos von sich auf dem Rechner. Ich habe mir da pikante Bilder und Urlaubsfotos rausgesucht, in denen sie ihren Partner betrügen oder auch mit den genannten Kollegen SM-Spiele betreiben. Mein Favorit ist übrigens ein Kollege, der mit einer Schweinemaske und einer Windel - in Ketten gelegt von einer Kollegin - mit einem Trichter gezwungen wird, ihren Urin zu trinken. Das beste Bild von allen! Auf der Feier wurden dann per Beamer alte Fotos abgespielt und alle waren am Grölen und am Lachen, aber nur bis sie meine eingeschmuggelten Bilder zu sehen bekamen!

Unter der Menge wurde getuschelt, andere wurden rot und wieder andere guckten in die Richtung der Betroffenen und machten ein verdutztes Gesicht. Der Mann einer Kollegin begann dann zu brüllen: "Ach, das machst du also bei deinen angeblichen Betriebsreisen", und zeigte auf ein Foto, das sie mit einem braun gebrannten Stecher in einer sexy Pose zeigte. Der Abend hat viele Narben hinterlassen und sei es nur, dass die angeblichen netten und hilfsbereiten Kollegen in einem anderen Licht erscheinen. Der Schuldige dafür wurde nicht gefunden, darum ist jetzt unter den einstigen Mobbern, die sich nur gegen mich verschworen haben, jeder ein Verdächtiger und wird gemieden. Seitdem hatte ich auch keine gemeinen Nachrichten, verschimmeltes Essen oder Kackhaufen mehr auf meinem Platz und meine Mittagspausen konnte ich ohne dumme Kommentare oder Fürze, die absichtlich direkt vor meinem Tisch abgelassen werden, genießen. Ich weiß, meine Tat war falsch, aber zum ersten Mal fühlte ich mich richtig glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00038075 vom 16.04.2016 um 17:34:12 Uhr (17 Kommentare).

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Der alte Mann am Kinderspielplatz

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Vorurteile Zorn Engherzigkeit Kinder 50+

Ich (w/30) bin vor Kurzem völlig aus meiner Haut gefahren, was so gar nicht meine Art ist. Ich war mit meinen Zwillingen (2) und einer Freundin und deren Tochter auf dem Spielplatz. Während die Kinder getobt haben, haben wir auf der Bank gequatscht und stellten irgendwann fest, dass ein kleiner Tumult herrscht. An einer der anderen Bänke unterhielten sich drei Frauen laut und gestikulierend. Dann zückte eine ihr Handy, wählte eine Nummer, sprach kurz und beendete kurz darauf das Gespräch. Kurze Zeit später kam die Polizei. Wir wunderten uns, was denn los ist, denn wir hatten gar nichts mitbekommen, es war alles friedlich. Der Grund war lediglich ein alter Mann, der auf einer der Bänke saß - laut der Mutter, die angerufen hat, sitzt er oft dort, manchmal eine ganze Stunde. Und man muss ja so vorsichtig sein. Der arme Kerl wusste erst gar nicht, wie ihm geschieht. Er war zwar schon alt (etwa 85), aber noch völlig klar im Kopf, und als er erfahren hat, warum die Polizei hier ist, ist er in Tränen ausgebrochen.

Meine Freundin und ich haben uns ein wenig um den alten Herrn gekümmert. Er hat uns erzählt, dass er seit zwei Jahren verwitwet ist, hier in der Nähe wohnt und der Spielplatz ja ein schöner Ort ist, um ein wenig unter Menschen zu sein, vor allem das Kinderlachen mache ihn immer ein wenig fröhlich. Ich war so bewegt und gleichzeitig so sauer! Was bildet diese hysterische Kuh sich ein, habe ich mich gefragt. Ich bin zu ihr gegangen und habe sie angefahren, wie bescheuert sie eigentlich sei und dass ihr Kind mir leidtut - lieber gar keine Mutter als eine solche. Meine Freundin meinte noch, dass ich das doch lassen soll, die sei es doch alles gar nicht wert, aber ich konnte in dem Moment nicht anders.

Was die Frau angeht, so tut es mir nicht leid, ich finde ihr Verhalten noch immer unmöglich. Ich ärgere mich nur, dass ich so unsachlich geworden bin. Speziell der Satz "lieber gar keine Mutter, als so eine" stößt mir mittlerweile doch sauer auf. Auf diesen Satz bin ich nicht sehr stolz. Wir haben dem netten alten Mann allerdings unsere Nummern gegeben. Wir wollen mir ihm in Kontakt bleiben, da er recht alleine ist.

Beichthaus.com Beichte #00038074 vom 16.04.2016 um 16:33:31 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Drei heimliche Abtreibungen

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Verrat Falschheit Dummheit Verzweiflung

Meine beste Freundin hat mir vor einiger Zeit mal ein unangenehmes Geheimnis über sich erzählt. Sie ist seit sechs Jahren mit ihrem Mann zusammen und hat mir gebeichtet, dass sie während dieser Ehe drei Mal schwanger von ihm war. Sie hat es ihm in allen drei Fällen nicht erzählt, sondern heimlich eine Abtreibung vornehmen lassen, da sie Kinder hasst. Nun habe ich den Fehler begangen und es meiner Schwester erzählt. Ich habe nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte und schon war es passiert. Sie hat es weitererzählt und auch der Mann meiner besten Freundin hat es erfahren. Er war am Boden zerstört und völlig aufgelöst. Er hat sich daraufhin von meiner besten Freundin getrennt und sie hasst mich jetzt, weil ich die Einzige war, die davon wusste. Wie kann ich das nur wiedergutmachen? Sie wird mir nie wieder vertrauen können. Und sie hat wegen mir ihre große Liebe verloren!

Beichthaus.com Beichte #00038073 vom 16.04.2016 um 16:02:41 Uhr (21 Kommentare).

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Die verrückte Stalkerin aus dem Park

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Verzweiflung Zorn Maßlosigkeit

Ich (m/36) werde von einer 14- oder 15-Jährigen gestalkt und sexuell belästigt. Das Mädchen ist mir durch Zufall mal beim Spazieren mit meinem Hund begegnet und hat sich damals noch ganz normal verhalten. Doch ab da lauerte sie mir regelmäßig auf. Sie sagte, sie möge ältere Männer, da die Jungs in ihrem Alter nichts im Bett können. Ihre Worte, nicht meine. Aber als ich sie ablehnte, fuhr sie härtere Geschütze auf. Sie hat sich beispielsweise bereits komplett in der Öffentlichkeit entblößt - sie trug ein Kleid mit nichts drunter und zog es bis zum Hals nach oben - und ich habe Dinge gesehen, die ich nicht sehen wollte. Sie ist ja bildhübsch und gut gebaut, aber absolut gestört und für mich kommt das einfach nicht infrage. Ich habe nur Angst, dass sie irgendwann den Spieß umdreht und mich anzeigt.

Ich habe auch schon andere gefragt, die da rumlaufen, aber niemand weiß mehr über sie, außer dass so etwas wohl schon einmal vorkam. Ich bin jetzt mit meinem Hund in einem anderen Park unterwegs, damit ich ihr nicht mehr begegnen muss. Mir tut es nur leid, dass mein Hund (Ein Labrador-Schäfer-Mix) nun seinen besten Freund, einen bildschönen Husky, nicht mehr sehen kann, mit dessen Besitzerin ich eigentlich weitergehende Pläne hatte. Ich habe sie schon angerufen und gefragt, sie will den Park aber nicht wechseln, weil er für sie günstig liegt. Wir treffen uns jetzt so mal. In den Park gehe ich aber nicht mehr. Diese Göre ist mir einfach zu gefährlich.

Beichthaus.com Beichte #00038072 vom 16.04.2016 um 14:35:54 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich habe meine Familie zerstört

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Fremdgehen Feigheit Selbstsucht Familie

Ich (w/56) habe meinem Sohn keine schöne Kindheit ermöglicht und ihn aus dem Haus geekelt. Als ich jung verheiratet war - mit meinem mittlerweile Ex-Mann - musste er beruflich für zehn Monate nach China. Wir konnten uns in dieser Zeit nicht sehen. Als er ging, war einen Monat zuvor unser gemeinsamer Sohn auf die Welt gekommen, unser ganzer Stolz. Doch trotz meines wunderbaren kleinen Mannes war ich sehr einsam und sehnte mich mehr und mehr nach der Zärtlichkeit, die ich von meinem Mann gewohnt war. So habe ich mich hinreißen lassen und bin fremdgegangen. Einige Zeit später war klar, dass ich von diesem Mann schwanger war. Der Liebhaber wollte, dass ich abtreibe, was ich aber nicht konnte. Er hat mir gedroht, falls ich versuchen sollte, Kontakt zwischen ihm und dem Kind herzustellen und verschwand aus meinem Leben.

Ich habe meinem Mann alles gebeichtet, der verständlicherweise außer sich war, dann aber beschlossen hat mir zu verzeihen und beide Kinder zusammen aufzuziehen. Das war leichter gesagt als getan. Mein Mann hatte keinerlei Gefühle für das Kind des Nebenbuhlers und zeigte ihm das in den folgenden Jahren jeden Tag sehr oft. Er hielt zu seinem Sohn, begegnete dem anderen Sohn nur mit Ablehnung und Gemeinheiten und ist sogar, in meiner Abwesenheit, mit seinem leiblichen Sohn alleine in den Wochenendurlaub gefahren. Während der andere auf der Toilette war, sind sie heimlich abgehauen. Ich bekam das alles mit. Aber ich konnte einfach nichts tun. Ich habe den Jüngeren leiden lassen und alles ignoriert. Er hat gespürt, dass er irgendwie nicht zu uns gehört - aber er wusste nicht, warum.

Dann kam der Tag, an dem alles eskaliert ist: Ich hätte zu meinem Jungen stehen müssen. Er war damals zwölf. Ich weiß nach all den Jahren nicht mehr, was genau war, ich weiß aber noch, dass der Jüngere völlig unschuldig war. Mein Mann hat ihn so lange fertiggemacht und sein Bruder sagte, dass der Vater recht hat, bis der Jüngere auf den Bruder losgegangen ist. Mein Mann hat ihn heftig ins Gesicht geschlagen und von mir gefordert, dass er sofort in ein Heim kommt, er wolle ihn nie wiedersehen. Ich konnte mich nicht durchsetzen. Ich habe mich, wie in all den Jahren, nicht dazu geäußert. Ich habe ihn nach einigen Monaten im Heim besucht, wo ich einen Jungen vorfand, dessen Augen nur Verzweiflung schrien. Ich habe ihm erzählt, woher die Ablehnung kommt, dass dieser Mann nicht sein Vater ist - doch diese Erklärung kam nicht mehr richtig bei ihm an. Die Gefühlskälte hatte ihn kaputtgemacht. Und wieder machte ich einen riesigen Fehler - anstatt von nun an Schritt für Schritt zu versuchen, meinen Sohn zurückzugewinnen, war ich so ratlos, dass ich gar nicht mehr zu Besuch kam.

Heute ist mein Sohn 34 Jahre alt. Ich habe ihn vor etwa sechs Monaten das letzte Mal gesehen, immer nur zufällig. Wir haben keinen Kontakt, er möchte es nicht und ich kann es gut verstehen. Er hat es doch noch geschafft, er hat eine kleine Familie. Als ich ihn gesehen habe, habe ich gemerkt, was für ein toller Vater er ist. Als er mich gesehen hat (es war beim Einkaufen in einem großen Elektromarkt), haben er und seine Frau den Buggy mit ihrer zweijährigen Tochter an mir vorbeigeschoben und darüber gesprochen, dass die Welt nicht groß genug ist, um Menschen aus dieser Horrorfamilie nicht begegnen zu müssen.

Und ich bin schuld daran. Von meinem Mann habe ich mich vor etlichen Jahren bereits getrennt. Im Gegensatz zu mir und meinem anderen Sohn, der seit Jahren große Schuldgefühle gegenüber seinem Bruder hat, ist mein Ex-Mann nach wie vor davon überzeugt, dass der Junge die Familie durch seine Boshaftigkeit zerstört hat. Ich bin mittlerweile stark depressiv und in Behandlung und außer meinem jüngeren Sohn habe ich kaum jemanden. Freunde und Verwandte haben sich von uns schon lange zurückgezogen.

Beichthaus.com Beichte #00038071 vom 16.04.2016 um 12:34:54 Uhr (24 Kommentare).

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