Meine Lehrerin war ein rassistisches Miststück!

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Boshaftigkeit Vorurteile Ungerechtigkeit Schule Pfaffstätten

Ich (w/28) wurde in der Ukraine geboren und bin, als ich ein Jahr wurde, mit meinen Eltern nach Österreich ausgewandert. Da zu Hause fast nur Ukrainisch/Russisch gesprochen wurde, fiel es mir sehr schwer Deutsch zu sprechen und ich hatte einen starken Akzent. Leider hatte ich nicht mit so vielen Kindern zu tun, da wir in einem Dorf lebten und fast die einzigen Ausländer dort zu dieser Zeit waren. Die Menschen dort waren rassistische Hinterwäldler. Nur als Beispiel: Manchmal wollte ich auch an den Spielplatz gehen oder bin mit dem Rad vorbeigefahren, da haben mich die Kinder mit Steinen beworfen, da man sich kannte und sie wussten, dass ich Ausländerin war. Natürlich haben die Kinder im Endeffekt keine Schuld, es sind ja meistens die Eltern, die es ihnen vorleben... Als ich dann in die erste Klasse Volksschule kam, freute ich mich sehr darauf. Ich war immer ein liebes und nettes, schüchternes Mädchen gewesen und war wissbegierig, was ich so in der Schule lernen könnte und war auch auf die Kinder gespannt.

Ich merkte zunehmend, dass meine Lehrererin auch rassistisch war. Manchmal kam ich zu spät, weil ich eine junge Mutter hatte (sie hatte mich mit 20 bekommen) und sie auch öfter länger schlief und mich somit zu spät weckte. In der Schule angekommen - paar Minuten zu spät - schlug mir die Lehrerin auf den Kopf und war auch den Rest des Tages sehr gemein und schroff. Sie war auch sonst furchtbar. Wenn ich etwas Falsches sagte, meinte sie ich wäre dumm und was weiß ich nicht was. An manchen Tagen, als meine Mutter mich zu spät geweckt hatte, ging ich aus Angst gar nicht mehr hin. Das war vielleicht drei Mal, dass ich gar nicht ging. Wir hatten noch eine Ausländerin in der Klasse, sie war vier Jahre älter. Zu Jahresende dann der Schock: In meinem Zeugnis waren nur Fünfer. In jedem Fach. Meine Mutter ging in die Schule und beschwerte sich, was nichts brachte. Diese Lehrerin war mit dem Direktor verheiratet. Meine Mutter ging zum Landesschulrat und auch da keinen Erfolg, weil die Lehrerin und er sich privat kannten. Es stellte sich später heraus, dass dieses Mädchen in meiner Klasse, diese Ausländerin, vier Mal sitzen geblieben war, weil die Lehrerin ein rassistisches Miststück war. Ich wechselte danach die Schule und hatte seither super Noten....

Beichthaus.com Beichte #00040377 vom 27.09.2017 um 13:31:57 Uhr in Pfaffstätten (9 Kommentare).

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Das Handy meiner Mobberin

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Rache Boshaftigkeit Schule Berlin

Vor zwei Jahren musste ich die Schule wechseln und vom ersten Tag an, wurde ich von einer Mitschülerin gemobbt, wahrscheinlich weil ich sehr schüchtern war und mich nicht traute, mich zu verteidigen. Irgendwann fiel mir auf, dass sie ihr Smartphone öfters auf dem Tisch liegen ließ. Den nächsten Tag nahm ich Sekundenkleber mit zur Schule und fixierte ihr Handy kurzerhand auf dem Tisch. Ich verhielt mich unauffällig und wartete genüsslich darauf, wie sie versuchte ihr Handy vom Tisch zu bekommen. Die ganze Klasse lachte, als sie mitbekam, was passiert war. Dass ich für diesen "Streich" verantwortlich war, wusste bis heute niemand.

Beichthaus.com Beichte #00040367 vom 26.09.2017 um 15:57:01 Uhr in Berlin (6 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das Mädchen ohne Milchschnitte

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Ungerechtigkeit Diebstahl Schule Schwindstraße

Ich gestehe hiermit, dass ich in der vierten Klasse einem Mädchen aus meiner Klasse die Milchschnitte geklaut habe - und das nicht nur einmal. Als ich sie Jahre später auf einem Klassentreffen wiedergetroffen habe, war ich mit entsprechendem Pegel geständig. Sie war zum Glück nicht sauer, aber ich musste es wiedergutmachen. Nach dieser Nacht glühte mir der Kolben...

Beichthaus.com Beichte #00040307 vom 13.09.2017 um 14:35:58 Uhr in Schwindstraße (München) (14 Kommentare).

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Ich war der Computer-Spezialist der ganzen Schule!

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Vandalismus Dummheit Schule

Nach ungefähr 10 Jahren ist es so weit. Damals, als ich noch in die Hauptschule ging, fiel mir im IT-Unterricht die glorreiche Idee ein, meinen PC zu zerstören. Nein, nicht so wie ihr jetzt bestimmt denkt: Hammer drauf und fertig - sondern im Sinne von die Windows-Registrierungsdatenbank zerstören. Das heißt, das Betriebssystem und die gesamte Hardware zu zerstören, mit allem Drum und Dran. Nachdem mir dieses Vorgehen perfekt geglückt war, konnte ich nicht genug haben. Es war irgendwie ein Kick für mich, nicht erwischt worden zu sein, bzw. nicht unter Verdacht zu sein. Um es zu erläutern, ich war damals 14-15 Jahre, früher war alles noch etwas anders mit der Technik bzw. mit dem nötigen Know-How wie man einen PC zerstören kann.

Nunja.. wie beschrieben war es ein regelrechter "Kick" für mich. Ich beging einen großen Fehler. Ich baute einen RAM-Riegel (Arbeitsspeicher) aus dem PC aus - nichts passierte, es gab zwei Riegel. Wie eine Trophäe verschloss ich diesen in meinem Spind und präsentierte ihn ein paar meiner Klassenkollegen. Viele waren begeistert, obwohl sie nicht einmal wussten was das war, nur einer aus der Gruppe schien etwas skeptisch. Er fing an mich komische Dinge zu fragen wie: "Baust du dieses Teil dann wieder ein oder was hast du damit vor? Warum machst du so etwas? Was ist, wenn der Lehrer das erfährt?!" Diese Fragen gingen mir tierisch auf den Geist, denn niemand würde mich aus meinem Freundeskreis verpetzen, außer eben evtl. genau DIESE Person, die mich ständig fragte: "Was wäre wenn?!"

Mein Freundeskreis pushte mich und stellte mich auf die Probe. Ständig wurde ich von ihnen gefeiert - solange bis einer auf die brisante Idee kam, wir könnten doch alle Computer in der Klasse lahmlegen, kurz vor einem Test - bzw. ich sollte das machen, um zu beweisen dass ich das kann - ICH sollte JEDEN PC in diesem Klassenraum zerstören. Von vielen Seiten hörte ich dann, das schafft er sowieso nicht. Challenge ACCEPTED dachte ich mir! Jetzt wird es richtig heftig. Der Tag der Prüfung stand vor der Tür. Jeder betrat den Klassenraum, startete den PC und platzierte wie gewohnt die Mappe neben den Nachbarn. Plötzlich ging der Lehrer hinaus, weil ihn eine Lehrerin gebeten hatte, kurz aus der Klasse zu gehen. GEDANKENBLITZ! Mir schoss die verrückteste Idee in den Kopf, die ich jemals hatte. Ich rannte zum Lehrerplatz, setzte mich hin, startete CMD und gab einiges an Befehlen ein. In meinem Stress hatte ich mich dermaßen oft vertippt, dass ich Dinge tat, die ich eigentlich gar nicht wollte bzw. von denen ich selber keinen Plan hatte. Plötzlich meldeten die ersten.. "Meine Tastatur schreibt nicht mehr normal!", "Ich kann nichts mehr kopieren!", "Das Schülerlaufwerk ist verschwunden!"

In diesem Moment wusste ich nur noch nichts. Mein Adrenalin erreichte den Höhepunkt und ich fing direkt an vor Angst zu lachen, rannte wie ein verrückter Professor zu meinem Platz zurück. Bis heute steigt mir das Adrenalin zu Kopf - auch jetzt gerade wieder, nach guten 10 Jahren. Ich wusste nicht wirklich, wie ich das geschafft habe, aber ich habe es geschafft, das gesamte Schulnetzwerk der Schule lahmzulegen inkl. das gesamte Tastaturenlayout umzustellen - Funktionen wie Verschieben der Dateien oder Umbenennen funktionierten nicht mehr, einfach gar nichts.

Meine Klassenkameraden standen mir von diesem Zeitpunkt an mit Ehrfurcht gegenüber. Ich war nicht der beste Sportler der Schule sondern der beste Computer-Spezialist der Schule. Mir gefiel der Status, mir gefiel jedoch nicht, nicht zu wissen was in den kommenden Tagen auf mich zukommen wird. Vielleicht plaudert jemand etwas aus? Vielleicht auch nicht. Immerhin hat die ganze Klasse zugesehen und nicht nur meine Kollegen. Jeden Tag ging ich mit einem mulmigen Gefühl in die Schule, jede noch so kleine Reaktion der Lehrer gegenüber mir versetzte mich in eine Art des paranoiden Zustandes. 1.000 Gedanken schossen mir durch den Kopf, ich fing an wie der Klassenkollege zu denken, der auf mich damals einredete, mit den RAM-Riegeln. Ständig hatte ich Gewissensbisse, die ich nicht loswurde. Schließlich, eine Woche später, waren die PCs immer noch nicht funktionstüchtig. Die georderten Computertechniker bekamen das Dilemma auch nicht in den Griff und aus einer Woche wurden zwei Wochen. Natürlich hatte meine Klasse den negativen Nebeneffekt kein Internet zu haben, aus die lustigen EDV-Stunden wurden knallharte Deutsch- oder Englischstunden. Was mich in dieser Zeit wirklich gewundert hat, war, dass jeder, wirklich jeder, den Mund gehalten hat. Es sprach auch nicht einmal eine Person mit mir darüber (außer meine Kollegen).

Nach gefühlt einem Monat - die Erleichterung. Wir konnten den EDV-Unterricht wieder fortsetzen. Wie haben alle nagelneue PCs bekommen. In diesem Moment realisierte ich erst, was ich angestellt habe. Ich habe die Techniker in die Knie gezwungen, sie ungewollt zum Scheitern verurteilt. Mir tat das sehr leid. Gewissensbisse hatte ich aber erst so richtig, als mein EDV-Lehrer zu mir kam und mich an einem stillen Ort verbal vollkommen unterdrückt hat. Er schien von den RAM-Riegeln zu wissen, jedoch nicht von dem größeren Projekt, das ich angezettelt habe. Ich sah ihn an als wäre er von einem anderen Planeten, in mir kam ein kleiner James Bond zum Vorschein. Aus seiner Mimik erkannte ich nur, dass er sich nicht sicher war, mir die Schuld zuzuweisen. Kommentarlos ging ich und schüttelte erschüttert den Kopf.

Seit diesem Tag an bekam ich von ihm keine normalen Blick mehr, sondern eher so einen tiefen Blick, es war fast schon etwas beängstigend, doch genau das wollte er damit bewirken. Er wollte mir ein schlechtes Gewissen in mein Hirn pflanzen. Das hat er geschafft und ich bitte um Vergebung und Verständnis für meine leichtsinnig dumme jugendliche Art PCs zu zerstören.

Beichthaus.com Beichte #00040303 vom 13.09.2017 um 00:24:32 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Der hat eine Ess-Störung!

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Zorn Rache Schule Bonn

In der achten Klasse fand in der Schule ein Elternabend statt, ich (m/20) bat meine Eltern, mit dem Klassenlehrer über einen Mitschüler zu sprechen, da dieser ständig bei Klassenarbeiten einen Spickzettel verwendete und anschließend damit prahlte. Meine Eltern sprachen das Thema an, nannten jedoch keine Namen. Anscheinend fühlte sich die richtige Mutter angesprochen, weshalb sie nach dem Elternabend meine Eltern unhöflich und schäumend vor Wut anschrie, was ihnen denn einfallen würde. Damit nicht genug: Sie behauptete, einige Mitschüler und ich hätten ihren Sohn gemobbt, dadurch hätte er Depressionen und eine Essstörung. Alles war gelogen, ich hatte nie auch nur irgendjemanden gemobbt und der Sohn hatte abgenommen, weil er starkes Übergewicht hatte. Ich war so wütend, dass diese Mutter Lügen verbreitete, besonders, dass sie mir Mobbing unterstellte, so etwas hätte ich nie getan. Am darauffolgenden Tag hatte mich der Mitschüler hämisch angegrinst, weil seine Mutter mich zuvor auf dem Gang angeschrien hatte. Als ich zu Hause war, war ich immer noch sauer, in meiner Wut tat ich etwas Unüberlegtes, um mich an Mutter und Sohn zu rächen: ich rief das Jugendamt an und erzählte gespielt besorgt, dass ein Junge aus meiner Klasse immer weiter abnehmen würde, die Mutter würde nichts unternehmen.

Ich reichte der Dame die Adresse weiter und sie bedankte sich für den anonymen Hinweis. Ein guter Freund des Jungen erzählte dann herum, die Mutter hätte eine Vorladung vom Jugendamt im Briefkasten gefunden, irgendjemand hätte sie dort angeschwärzt. Alle waren ganz aufgeregt und fragten sich, wer es gewesen sein könnte. Ich machte mit und verdächtigte die Lehrerschaft, um nicht aufzufallen. Anscheinend hatte der Junge tatsächlich eine Ess-Störung und es gab riesige Probleme für die Mutter, die nichts unternommen hatte. Aber auch für meine unschuldigen Eltern, die von ihr beschuldigt wurden. Ich bin bis heute darüber schockiert, wie durchtrieben und hinterhältig ich mit dreizehn Jahren war. Vielleicht hätte ich damit fast eine Familie zerstört. Ich hätte das nicht tun dürfen und es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00040223 vom 24.08.2017 um 12:31:33 Uhr in Bonn (5 Kommentare).

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