Die verpasste Chance bei Rock am Ring
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Ich habe allerdings abgelehnt, mit der Begründung, dass ich noch einige Stars interviewen muss. Wodurch sich seine Laune schlagartig verschlechtert hat und er dann ohne weitere Worte abgezogen ist. Mit der Familie des Roadies in einem verschmutzten Wohnwagen Bier zu trinken, war auch nicht unbedingt das, wozu ich großes Interesse hatte. Ich habe mir eben nichts dabei gedacht, später kam ein anderer Journalist zu mir und war ziemlich aufgebracht. Der Roadie war natürlich in Wirklichkeit ein extrem bekannter Rockstar, wegen der kurzen Haare, dachte ich aber, dass es ein Roadie sein muss. Natürlich wollte der Star mir, als Normaloreporter, einfach nur eine Chance geben. Die Band kennt praktisch jeder und ich war kurz davor, zu heulen. Ich hatte in diesem Sinne auch meine Hausaufgaben nicht gemacht. Mein Chef hatte mir gesagt, ich solle mir die bekannten Gesichter gut einprägen, mich ein bisschen mit der Musik beschäftigen, mich in die Menge einfügen. Dazu hatte ich natürlich keine Lust. Da ich die Story auch voll vermasselt habe, und keines der anderen Interviews abgedruckt wurde, fährt jetzt jedes Jahr jemand anderes dort hin. Es ist sehr schwierig, zu erklären, was da gelaufen ist - es war eine Chance, die man in der Branche nur sehr selten kriegt. So wie das besondere Foto einer einzigartigen Momentaufnahme, das einmal um die ganze Welt geht und mit dem man sich einen Namen gemacht hat. Ich fürchte, dass ich nie darüber hinwegkommen werde, auch weil ich den Fehler gemacht habe, mich nachträglich mit der Musik zu beschäftigen und jetzt ein Fan der Band bin.