Go Trabi Go!

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Vandalismus Waghalsigkeit Feigheit Kinder

Als ich acht Jahre alt war, habe ich mit meiner besten Freundin viel Zeit draußen verbracht. Wir kommen vom Dorf und waren ganz normale Mädchen, haben kein Unsinn gemacht - so wie man es von Jungs erwartet. Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass bis heute (21 Jahre alt) niemand herausgefunden hat, dass wir Mädels an folgender Geschichte schuld sind. Eines Tages gingen wir durch unser Dorf in Richtung Felder. In einer kleinen Nebenstraße haben wir einen alten Trabi entdeckt. Niemand war weit und breit zu sehen. Im Wohnhaus daneben war alles ruhig, also beschlossen wir uns das Ganze aus der Nähe anzusehen. Wir kletterten in das Auto und spielten an allen Knöpfen und Hebeln herum. Dem Graben neben uns schenkten wir keine Beachtung. Doch dann rollte das Auto los, wir sprangen raus und rannten weg. Es knallte und rauchte, denn der Graben war tiefer als gedacht. Aus dem Haus stürmte der Besitzer. Es handelte sich um ein Sammlerstück - Schaden 3.000 Euro. Ein paar Minuten später kamen ein paar Jungs vorbei die schon öfter Unsinn gemacht haben, sie wurden natürlich gleich verdächtigt und sie bekamen Ärger. Man beschuldigt sie bis heute. Wie feige wir doch sind.

Beichthaus.com Beichte #00028011 vom 26.07.2010 um 08:22:25 Uhr (16 Kommentare).

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Rennen auf dem Nürburgring

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Waghalsigkeit Dummheit Auto & Co. Nürburg

Vor einigen Jahren bin ich Sonntags, wie so oft, zum Nürburgring gefahren und habe dort meine Runden gedreht. Damals war ich fast jedes Wochenende dort und bin dank Jahreskarte auch jedes mal gefahren. Dafür hatte ich mir damals extra einen Ford Escort Cosworth gekauft und aufgebaut. Jedes mal wenn ich dort unten war, war auch ein gewisser Fahrer eines Opel Rekord dort. Mit diesem habe ich mir teilweise hitzige Rennen geliefert und ich kannte ihn vom Sehen her, da er vier Dörfer weiter schraubte als ich es damals tat. Es war quasi eine Fehde zwischen uns entstanden, welche wir Woche für Woche austrugen.


Dazu muss man sagen das unsere beiden Autos fast identisch abgestimmt waren und sich in der Leistung auch nix taten.
Eines Tages jedoch war dann der Tag des Unglücks. Ich fuhr wieder meine Runden und besagter Rekord fand sich auf einmal auf der Strecke wieder. Wir kamen wieder in unser Rennfieber. Jedoch diesmal dauerte dies nicht lange. Nach gut 3km Strecke war es so hitzig, das wir nicht mehr auf die Regeln achteten und einfach rechts überholten, den anderen Schnitten um Ihm den weg ab zu schirmen etc. Dann kam jedoch der Streckenabschnitt Brünnchen und ich erwischte Ihn beim Überholversuch (rechts auf der verbotenen Seite) am Heck seines Wagens. Direkt flog dieser weiter geradeaus und prallte mit knappen 140km/h in die Leitplanke. Ende der Geschichte ein total zerstörter Wagen im Wert von rund 40.000 Euro, eine kaputte Leitplanke von knapp 3.000 Euro und er selber lag zwei Wochen im Koma. Wie es Ihm mittlerweile geht weiß ich nicht. Er fuhr danach nie wieder ein Rennen. Entschuldigt habe ich mich bis heute nicht, da es mir genau so hätte passieren können.

Beichthaus.com Beichte #00027987 vom 15.07.2010 um 10:52:32 Uhr in 53520 Nürburg (Nürburgring) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Boxershorts in Flammen

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Dummheit Hochmut Waghalsigkeit Selbstverletzung

Als ich jünger war kam ich auf die selten dumme Idee, meine Boxershorts in kurzen Abständen anzukokeln. Also immer mit dem Feuerzeug kurz dran und wieder weg. Mir war halt sehr langweilig. Auf einmal fing sie wirklich an zu brennen und mit ihr brannte ich mir einen Großteil meiner Schamhaare und nahezu mein Ding weg. Ich hatte die Boxershorts nämlich bei dieser Aktion an. Löschen war unmöglich, also habe ich sie so schnell es ging ausgezogen und auf dem Teppichboden ausgetrampelt. Der Teppichboden war danach auch ruiniert.

Beichthaus.com Beichte #00027965 vom 07.07.2010 um 09:20:17 Uhr (29 Kommentare).

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Die Figur der Porzellanmanufaktur Meissen

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Waghalsigkeit Vandalismus Kinder

Meine Großmutter war eine leidenschaftliche Sammlerin wertvollen Porzellans, in erster Linie Meissner Porzellan, sie sammelte nicht nur Speise- und Kaffeeservice, sondern auch Skulpturen und kleine Figuren von großem Wert. Eines Tages erhielt sie von ihrem Ehemann eine mittelgroße Figur der Porzellanmanufaktur Meissen, deren Kaufpreis damals 2.000 DM betrug, er hatte lange dafür gespart. Ich war damals ein 9 Jahre altes Mädchen, lebhaft und zu allem Unsinn aufgelegt.
So kam natürlich auch diese Figur in meinen verhängnisvollen Wirkungskreis.
Sie stand als Dekoration auf einem kleinen Tisch, an dem meine Großmutter und ich oft zusammen saßen. Als meine Großmutter den Raum verließ, nahm ich die Figur in meine Hände und was geschah? Sie fiel auf den Tisch und ein Blättchen des Blumenstraußes, den der kleine Junge in seinen Händen hielt, brach ab.
Ich ließ das abgebrochene Blättchen auf dem Tisch liegen und verschwand unbemerkt und wartete voller Angst, was geschehen würde. Ich hatte Glück, ein Handwerker war an diesem Tag in der Wohnung, und meine Großmutter war der festen Überzeugung, er hätte seine Werkzeuge auf dem Tisch abgelegt und so die Figur beschädigt. Sie nahm es als Schicksal, klebte das Blättchen an die Figur an und erfuhr nie, wer der Übeltäter war.

Beichthaus.com Beichte #00027961 vom 06.07.2010 um 20:30:03 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Die letzten drei Seiten der Bibel

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Betrug Faulheit Waghalsigkeit Glückstadt

Die letzten drei Seiten der Bibel
Ich muss beichten, dass ich mich während meiner schulischen Ausbildung zur Grafik-Designerin zur ziemlichen guten Attest-Fälscherin hochgearbeitet habe! Immer wenn ich keine Lust hatte zur Schule zu gehen hab ich mir selber ein Attest gebastelt, dass von Zeit zu Zeit professioneller wurde. Als Vorlage hatte ich verschiedene Atteste von Zahnärzten, Hausärzten und Frauenärzten. Ich scannte diese ein und baute sie mit einem bekannten Grafikprogramm nach, sodass ich am Ende eine beträchtliche Menge an vorgefertigten Exemplaren hatte. Da die Atteste vom Hausarzt aus extrem dünnen Papier bestanden, und dieses in keinen Handel zu finden war, nahm ich meine Bibel aus Konfirmationszeiten und riss die letzten drei unbedruckten Seiten heraus. Das Papier hatte nämlich genau das benötigte Gewicht. Ich fixierte die Seiten mit Tesa auf handelsüblichen Druckerpapier und druckte das Attest passgenau darauf aus! Keinem fiel je etwas auf!

Beichthaus.com Beichte #00027949 vom 01.07.2010 um 13:02:07 Uhr in Glückstadt (45 Kommentare).

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