Mein kleines Dummchen

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Engherzigkeit Vorurteile Dummheit Zorn Partnerschaft

Mein kleines Dummchen
Ich möchte hiermit beichten, dass ich (m/34) es satthabe, dass fast jeder sagt, meine Freundin wäre zu dumm für mich und dass es nicht auf Dauer klappen wird. Wir sind schon zwei Jahre zusammen, und ja, sie ist keine sehr intellektuelle Person. Aber sie ist auch keine Tussi, die nur an Schminken und Shoppen Interesse hat, sondern ein natürliches, süßes Wesen und einfach der Sonnenschein in meinem bis dato ziemlich dunklen Leben. Sie hat fast immer gute Laune und ein Strahlen an sich, in das ich mich jedes Mal neu verliebe. Ja, sie war auf der Sonderschule, ja sie kann keine 10 Worte ohne 10 Fehler schreiben, aber ich verstehe trotzdem, was sie mir sagen will. Ich bin ja auch kein Einstein!

Und hohl ist sie bei Weitem nicht, denn sie ist unglaublich empathisch und begreift Zusammenhänge eben mehr auf einer intuitiven Ebene. Sie hat bei mir erst begonnen, richtig Lesen zu lernen - weil ich sie nicht zwinge, sondern ihr erzähle, worum es in dem Buch geht, ohne ihr das Ende zu verraten. Sie wurde nur nie richtig gefördert und hat ihren Verstand daher offenbar auf eine gewisse Weise heruntergefahren. Ich sage sogar selbst ab und an, aber liebevoll "mein kleines Dummchen", wenn sie etwas nicht sofort kapiert. Und sie weiß, ich meine es niemals böse. Also akzeptiert endlich, dass sie meine Frau fürs Leben ist oder verschwindet aus meinem Dunstkreis, denn ihr macht sie traurig und mich damit aggressiv!

Beichthaus.com Beichte #00038682 vom 30.08.2016 um 21:12:00 Uhr (38 Kommentare).

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Meine Schwester und mein bester Freund

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Verzweiflung Falschheit Lügen Eifersucht

Das ist meine erste Beichte und ich erhoffe mir etwas Hilfe in Form von Erfahrung dieser Community. Eigentlich habe ich (m/20) mit meiner Schwester (23) bislang ein unproblematisches Verhältnis gehabt. In jüngster Vergangenheit ist ihr Leben etwas aus den Fugen geraten, ihr Partner hat nach achtjähriger Beziehung diese plötzlich beendet. Daraufhin hat sie quasi ihren Job hingeschmissen und ist wieder bei meinen Eltern eingezogen. Ich selbst bin aufgrund eines Studiums nur am Wochenende dort, momentan sind Semesterferien, und da meine Freundin (fünfjährige Fernbeziehung, nach dem Abi sind wir an unterschiedliche Orte gezogen und so sehen wir uns nur am Wochenende) auch hier ihre Familie hat, bleiben wir über die Semesterferien eben hier. Bislang hatten meine Schwester und ich relativ unterschiedliche Freundeskreise, was sich aber momentan ändert. Es hat sich so ergeben, dass sie, wenn ich was mit meinen Leuten mache, gerne mitgehen will.

Wie es der Zufall so will, schmeißt sie sich jetzt an einen Kumpel von mir ran. Er hat sie nicht direkt abgewiesen, somit macht sie sich jetzt Hoffnungen, laut seiner Aussage ist sie aber absolut nicht sein Typ, er wollte sie aber nicht so direkt kränken, weil er eben auch von ihrer Vergangenheit weiß. Sie drängt sich ihm auf - mache ich etwas mit ihm, will sie auch mit. Ich finde ihr Verhalten unangemessen, selbst die Vorstellung, dass beide etwas miteinander anfangen könnten, ekelt mich irgendwie an. Ich weiß auch nicht, warum ich so denke, es fühlt sich fast so an, als würde ich Besitzansprüche stellen, die ich natürlich nicht laut ausspreche, da es ja irgendwie albern ist. Diese Situation steht jetzt im Raum und ich weiß nicht, wie ich sie lösen soll, ohne wie ein totaler Idiot zu klingen.

Es ist irgendwie kindisch, es steht mir nicht zu, ihr zu sagen mit wem sie sich treffen soll und mit wem nicht. Lässt er sie wirklich fallen, weil sie halt nicht so ist, wie er sich eine Frau vorstellt, ist sie am Boden zerstört, was ich auch nicht will. Wenn ich versuche mit ihr darüber zu reden und auch nur ansatzweise darauf eingehe, wird sie zickig und wirft mir vor, dass ich ihr kein Glück gönne. Ich beichte, dass ich meiner Schwester irgendwie die Wahrheit verschweige, weil sie diese nicht hören will. Ich habe Sorge, dass mein Verhältnis zum besagten Kumpel darunter leiden könnte und deshalb wünsche ich mir, dass sich beide nie kennengelernt hätten. Ist meine Haltung verwerflich?!

Beichthaus.com Beichte #00038675 vom 27.08.2016 um 21:19:19 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, mein Mann ist psychisch krank

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Verzweiflung Gesundheit Masturbation Verzweiflung Partnerschaft

Hilfe, mein Mann ist psychisch krank
Mein Mann ist psychisch krank und das Leben mit ihm gestaltet sich unangenehm und schwierig. Er meckert und nörgelt in einer Tour, ist durch die Krankheit arbeitslos und arbeitsunfähig. Ich darf Vollzeit arbeiten gehen, mich um unser Kind kümmern und den Haushalt schmeißen. Selbst kleinere Aufgaben sind zu viel für ihn. Er ist unstrukturiert und ineffizient und wundert sich dann, wenn er nichts auf die Reihe bekommt. Dank seiner Medikamente hat er zumindest keine schlimmen Ausraster mehr. Vorher ist er re gelmäßig bei Kleinigkeiten durch die Decke gegangen, hat mich aufs Übelste beschimpft und bedroht.

Trotzdem haben wir regelmäßig Stress, weil ich - für ihn völlig unverständlich - nicht gerne mit ihm schlafen mag, wenn er sich permanent wie ein weinerliches Kleinkind in der Trotzphase benimmt. Außerdem gibt er sich im Bett absolut keine Mühe, mich auf meine Kosten kommen zu lassen und mittlerweile finde ich es sehr schade, dass die Antidepressiva nicht die lustmindernde Nebenwirkung bei ihm haben. Natürlich weiß ich, dass das alles krankheitsbedingt ist. Ich liebe ihn trotz allem und unterstütze ihn auch wo es geht, hoffe aber, dass die Behandlung mal langsam etwas mehr Wirkung zeigt. Meine Beichte ist, dass ich mir ein Sextoy (Druckwellenvibrator) bestellt habe, um mich in Stimmung zu bringen und wieder sexuell auf ihn zugehen zu können. Leider ist das Ding so gut, dass ich jetzt erst recht mehr keinen Sex mit meinem Mann will - lieber mal das Toy kurz an den Kitzler halten und blitzschnell zum Orgasmus kommen. Zumindest bin ich jetzt wesentlich entspannter, das hilft uns wenigstens etwas.

Beichthaus.com Beichte #00038662 vom 24.08.2016 um 21:15:50 Uhr (32 Kommentare).

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Der Geschmack von Blut

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Ekel Unreinlichkeit Fetisch

Der Geschmack von Blut
Ich (w/26) habe in meiner Pubertät dicke Slipeinlagen während der Menstruation verwendet. Ich beichte, dass ich diese regelmäßig ausgesogen und den Geschmack meines Blutes genossen habe. Wie ich auf die Idee gekommen bin, weiß ich nicht - jedenfalls mache ich das heute nicht mehr, auch wenn ich den Geschmack von Blut immer noch mag.

Beichthaus.com Beichte #00038652 vom 22.08.2016 um 14:43:48 Uhr (34 Kommentare).

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Wochenbettdepression

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Aggression Vandalismus Lügen Schwangerschaft

Ich (w/26) bin vor fünf Monaten Mutter einer unglaublich süßen Tochter geworden. Leider bin ich direkt danach in eine Wochenbettdepression gefallen, die bis jetzt anhält. Ständig habe ich die Gedanken, dass das Leben sinnlos ist, viel zu kurz und ich als Mutter versage. Letztgenanntes hat dazu geführt, dass ich mich in meiner Depression auf die beiden Ex-Freundinnen meines Freundes versteift habe, welche beide jeweils ein Kind haben, um das sich mein Freund in der Zeit der Beziehung und zum Teil auch danach sehr viel gekümmert hat. Zu beiden hat er inzwischen keinen bis wenig Kontakt, trotzdem fühle ich mich ständig minderwertig, da seine Exen in meinem Kopf die perfekten Mütter waren und mein Freund sich mit ihnen ja schon eine Art kleine Familie aufgebaut hatte, auch wenn es danach kaputt gegangen ist.

Ich lehne daher alles ab, was er aus dieser Zeit mitgenommen hat. Er war beispielsweise von einem Buggy total begeistert, den beide Freundinnen hatten und den er als sehr praktisch empfand - ich lehnte kategorisch ab. An einem besonders schlechten Tag ging ich wutentbrannt in unseren Keller, da ich wusste, dass dort noch der Autokindersitz gelagert ist, in welchem er beide Kinder regelmäßig befördert hat. Ich nahm den Sitz, schleuderte ihn mehrfach auf den Kellerboden und ließ richtig meine Wut daran aus. Es tat irgendwie gut, auch wenn ich mir etwas gestört vorkam. Danach schmiss ich die Reste des Sitzes in die gelbe Tonne. Scheinbar fiel ihm das auch die nächsten Tage nicht auf, ich wartete ständig, dass ich zur Rede gestellt werde.

Kurz darauf wurde bei uns im Keller eingebrochen und ein Flatscreen geklaut. Wir stellten eine Anzeige und wurden angehalten zu überprüfen, ob noch etwas geklaut wurde. Meinem Freund fiel kurze Zeit darauf auf, dass der Kindersitz fehlt, welchen er daher auch als gestohlen meldete. Das Ende der Geschichte ist, dass wir nun sowohl Geld für den Sitz von der Versicherung erhalten und auch gar nicht mal so wenig. Es tut mir leid, dass ich so etwas Dummes in Rage getan habe und nicht dafür geradestehen kann. Auf der anderen Seite können wir das Geld gut gebrauchen, weshalb ich mein kleines Geheimnis für mich behalte.

Beichthaus.com Beichte #00038650 vom 22.08.2016 um 12:20:20 Uhr (19 Kommentare).

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