Der popelnde Fabrikantensohn

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Feigheit Ekel Unreinlichkeit

Als ich noch zur Schule ging, hatte ich während der ganzen zehn Jahre einen Fabrikantensohn in meiner Klasse, der sich regelmäßig und ungeniert in der Nase popelte. Neben seinen Nasenpopeln hatte er auch etwas Herablassendes, Indiskretes und Ignorantes an sich, was mich teils verängstigte. Da mein Vater "nur" ein einfacher Angestellter und meine Mutter "nur" eine einfache Hausfrau waren, dachte ich, ich dürfe das mit dem Nasepopeln auch so machen wie dieser Fabrikantensohn. Mittlerweile ist die Firma unter der Leitung des Fabrikantensohnes in den Konkurs gegangen. Auf einem Klassentreffen, was kürzlich statt fand, huldigte er zunächst jemandem, der sich "abgeschädelt" hatte, und war auf dem Klassentreffen der Einzige, der sich bis zur Orientierungslosigkeit betrunken hatte. Sein ganzer Auftritt hat mich sehr betroffen gemacht und mein eigenes Nasepopeln sehr kritisch betrachten lassen. Ich kann es mittlerweile in jeder Situation jucken lassen, aber es macht mich betroffen, dass ich mich zu so etwas hinreißen ließ.

Beichthaus.com Beichte #00036755 vom 03.10.2015 um 01:02:56 Uhr (20 Kommentare).

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Kleine Shows im Internet

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Eifersucht Selbstsucht Schamlosigkeit Internet Blankenförde

Ich (w/21) mache seit einiger Zeit Cam-Shows im Internet. Meinem Freund gefällt es nicht so, er ist eifersüchtig darauf. Dabei hat er mir die Seite gezeigt und fand es anfangs geil. Ich muss zugeben, dass ich nicht damit aufhören will, weil es mich so geil macht, und weil man echt philosophische Gespräche führen kann. Mein Freund ist ein bisschen sauer, aber ich hoffe, er beruhigt sich wieder. Ich bitte um Absolution, weil ich momentan meine eigene Geilheit über die Gefühle von meinem Freund stelle.

Beichthaus.com Beichte #00036754 vom 02.10.2015 um 20:22:48 Uhr in Blankenförde (16 Kommentare).

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Neue Freundschaften

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Falschheit Lügen Selbstsucht Basthorst

Meine Freundin und ich wollen gerne aus unserem kleinen Städtchen in ein größeres ziehen, so weit, so gut. Bis auf Arbeitgeber und Kollegen wissen auch alle Bescheid. Nur leider haben wir in den letzten Monaten ein anderes Pärchen, die ein Kind im gleichen Alter unseres Sohnes haben, sehr gut kennen und mögen gelernt und wir verbringen viel Zeit miteinander. Nun ist es jedoch so, dass die Mutter der Frau dieses besagten Pärchens auch eine Arbeitskollegin von mir ist. Als wir das Pärchen kennengelernt haben, haben wir denen natürlich nichts von unserem Wunsch erzählt, da das sonst auf der Arbeit hätte herauskommen können und wir wussten zu dem Zeitpunkt auch noch nicht, dass wir eine so enge und wirklich gute Beziehung zu denen aufbauen würden.


Mittlerweile hatte ich schon zwei Vorstellungsgespräche in der neuen Stadt und der Umzug kann sehr plötzlich sehr konkret werden und unsere guten Freunde wissen aufgrund der Verbindung zu meiner Arbeit immer noch nicht Bescheid. Wirklich alle anderen Freunde und Familie wissen schon seit über einem Jahr davon, dass es uns in die Ferne treibt, nur eben dieses Pärchen nicht. Die aber grade drauf und dran sind, momentan den Status unserer fast engsten Freunde einzunehmen. Ich habe ein sehr schlechtes Gewissen deshalb. Ich glaube, sie würden es verstehen, aber sicher bin ich mir nicht. Zumal man ja sehr viel Zeit in eine aufkommende Freundschaft steckt, die dann durch den Umzug dann wieder ganz schön auf die Probe gestellt wird bzw. der bisherige Kontakt ja nicht auf gleicher Ebene aufrechterhalten werden kann. Ich hoffe, sie werden uns verstehen und verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00036752 vom 02.10.2015 um 10:38:12 Uhr in Basthorst (4 Kommentare).

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Schwarzfahren gegen zu hohe Preise

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Zorn Ungerechtigkeit Geiz Geld Bahn & Co.

Ich muss beichten, dass ich in den öffentlichen Verkehrsmitteln immer schwarzfahre. Nicht, weil ich kein Geld habe, sondern weil ich damit gegen deren Preise demonstriere. Die Kontrolleure kennen mich bereits und fragten oft, warum ich das mache, wo doch der Arbeitgeber die Hälfte der Kosten übernimmt. Darum geht es mir nicht. Mir geht es darum, dass die Monatskarte vor fünf Jahren noch 51 Euro kostete - und mittlerweile 63 Euro - die Strafen zahle ich übrigens auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00036751 vom 02.10.2015 um 07:21:05 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Verfall der deutschen Sprache

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Verzweiflung Dummheit

Ich muss gestehen, dass es mir von Jahr zu Jahr weniger gefällt, dass man hier in Deutschland immer weniger Deutsch in Bus, Bahn und auf der Straße hört. Was dazu noch einige hiesige Einheimische in extrem fehlerhafter Muttersprache im Internet texten - da schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen und zweifele am staatlichen Bildungsauftrag. Oder besser an dessen Erfolg. Und ich beziehe mich nicht auf einfache Tippfehler! Lasst doch die Sprache nicht sterben!

Beichthaus.com Beichte #00036750 vom 01.10.2015 um 18:33:15 Uhr (24 Kommentare).

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