Gebt doch einfach Trinkgeld!

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Diebstahl Zorn Geiz Arbeit

Ich liefere als Nebenjob Pizzen aus. Wer Pizzen fährt, weiß, wie wichtig Trinkgeld ist. Und jedes Mal wenn ein Kunde kein Trinkgeld gibt, könnte ich demjenigen die Pizza direkt ins Gesicht drücken. Vor allem, weil ich jemand bin, der seinen Führerschein riskiert beim Liefern. Viele Kunden wissen das wirklich zu schätzen, aber diesen "Sonderfällen" ist das egal. Nun zu meiner Beichte: Ich war mal wieder bei so einem Sonderfall. Der Typ war vorher bei uns im Laden um die Pizza für nachher zu bestellen. Naja, meiner Meinung nach hätte er die 10 Minuten auch warten und sie selbst mit nach Hause nehmen können. Wie auch immer. Seine Pizza war fertig und ich durfte sie fahren. Nachdem ich bei ihm angekommen war, war es wieder so weit. Der Kerl drückt mir einen 50er in die Hand, kein Kommentar zum Trinkgeld. Also nichts für mich. Denkste! Ich habe ihm fünf Euro zu wenig gegeben und das mache ich öfter so bei Leuten, die nichts für mich abdrücken. Allerdings waren diese fünf Euro das Höchste, was ich eingesteckt hatte. Wer kein Trinkgeld gibt ist einfach nur dreist, das ist eine Sache von Höflichkeit und Respekt.

Beichthaus.com Beichte #00024552 vom 20.08.2008 um 22:38:14 Uhr (41 Kommentare).

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ADHS in der Schule

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Verzweiflung

Ich möchte beichten, wie sehr ich einen meiner Lehrer hasse. Vor Jahren wurde an mir ADHS diagnostiziert, und seitdem das in meiner Schule rausgekommen ist, möchte er, dass ich Medikamente nehme, in psychologische Behandlung komme oder von der Schule gehe. Dabei weicht mein Verhalten nicht sehr von dem anderer Jungen meiner Klasse ab, bzw die meiste Zeit bin ich sogar ruhiger als diese. Daraus wird mir übrigens auch ein Strick gedreht. Ich wurde jahrelang "gemobbt", auch wenn ich dieses Wort nicht ausstehen kann. Das ist inzwischen nicht mehr so und ich habe auch Freunde in meiner Klasse gefunden, aber zwei Dinge sind noch geblieben: Man kann mich wahnsinnig schnell reizen und ich habe kaum Selbstvertrauen. Das bedeutet, dass ich mich meistens zurückhalte, einerseits da ich niemandem etwas tun möchte, obwohl es viele darauf anlegen, so wie sie sich über mich lustig machen, und weil ich einfach nicht gerne rede, ich bin viel lieber einfach nur da.

Wenn man mich nun reizt, kann es irgendwann passieren, dass mir der Kragen platzt, ich die Person anbrülle und weggehe. Da sich dieses Brüllen etwas schrill anhört, da ich zurzeit im Stimmbruch bin, legen es die Leute manchmal noch drauf an und ärgern mich weiter. Jemanden geschlagen habe ich noch nie deshalb, nur einmal gegen eine Wand, woraufhin meine Finger stark zu bluten begannen. Darauf wurde der Lehrer auf mich aufmerksam. Er hält mich für aggressiv und deutet mein ruhiges Verhalten als Anzeichen für psychische Störungen. Da nun noch das ADHS hinzukommt, hält er mich für einen potenziellen Amokläufer, obwohl ich wirklich niemandem wehtun möchte und ich mir nicht einmal vorstellen könnte, jemanden umzubringen. Außerdem hasse ich all die Leute, die die letzten drei Jahre für mich so schrecklich wie möglich gestaltet haben und meine Persönlichkeit dadurch so verändert haben, dass diese beschissene Situation entstehen konnte.

Beichthaus.com Beichte #00024550 vom 20.08.2008 um 22:21:13 Uhr (25 Kommentare).

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Mein Leben ohne Emotionenr

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Trägheit Verzweiflung Gewalt Selbstverletzung

Ich (m) war ein dickes, fettes Kind. Meine gesamte Kindheit und Jugend erfuhr ich von wildfremden Menschen, die mir auf der Straße begegneten, Bekannten aus der Schule, Verwandten und Mitgliedern der direkten Familie nur Ablehnung und Herabsetzung. Hinzu kamen die diversen Persönlichkeitsstörungen des Vaters, die er an der Familie auslebte. Seit frühster Kindheit habe ich mich daher emotional derart abgeschottet und von den Menschen entfremdet, dass ich heute (mit 25), wo ich schlank, sportlich und wahrscheinlich nicht völlig unansehnlich bin, derart entseelt bin, dass ich mit Menschen nichts anfangen kann. Also nicht die geringste emotionale Bindung zu ihnen aufbauen kann, was aber die Grundlage für all ihr Treiben zu sein scheint. So gering meine Emotionsfähigkeit ist, so ausgeprägt ist dagegen meine Empathiefähigkeit, was einerseits Überlebensstrategie ist, andererseits aber ein Problem darstellt. Da ich selbst keine echten Gefühle erfahren kann, ist meine Wahrnehmung der Empfindungen der Menschen, mit denen ich zu tun habe, so sehr ausgeprägt, dass ich ihre Befindlichkeiten adaptieren kann und Emotionalität vorgaukele, um meine völlige innere Leere nicht zu offenbaren. Jedoch ist diese Maskerade enorm anstrengend. Umso mehr Menschen, desto stressiger ist es. Dieser Druck führte während meiner gesamten Schulzeit, angefangen bei der ersten Klasse, dazu, dass ich selbstverletztendes Verhalten an den Tag legte, was ich aber entweder gut versteckte und/oder keinen interessierte (mein Vater spöttelte darüber, als er zufällig eine tiefe Fleischwunde sah), so dass es erst mit Beendigung der Schulzeit und meinem völligen Rückzug von den Menschen und sozialen Verpflichtungen aufhörte. Im Grunde erstrebe ich keine Änderung an diesem Zustand, ich leide nicht darunter, ich kann kein persönliches Leid empfinden. Ich warte nur noch, da sein oder nicht sein in meinem Fall keine Rolle spielt. Ich bin kein Selbstmordkandidat. Ich habe keine Todessehnsucht, aber am Leben hänge ich auch nicht. Es ist schlicht egal.

Beichthaus.com Beichte #00024549 vom 20.08.2008 um 22:01:54 Uhr (20 Kommentare).

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Mit Waffen gegen rücksichtslose Hundebesitzer

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Gewalt Rache Tiere

Ich spiele Airsoft in einem professionellen Team und möchte den vorsätzlichen Missbrauch meiner Waffe beichten. Ich bin Scharfschütze in meinem Team, meine Waffe ist eine Tanaka Works L96, schön getunt mit knapp 3,2 Joule Mündungsenergie. Ich habe mir selbst zur Auflage gemacht, Ziele, die näher als 35 m sind, meinem Spotter zu überlassen, weil ansonsten der Schmerz des Treffers auch durch Kleidung zu groß ist. Zur Geschichte: Seit einigen Wochen liegt vor der Einfahrt zum Grundstück meiner Freundin so gut wie jeden Tag ein riesiger Hundehaufen. Viel zu regelmäßig und viel zu sehr "mitten im Weg", als dass es ein Zufall sein könnte. Es war klar, dass irgendjemand seinen Köter mit Absicht dorthin kacken lässt. Nach kurzem Tagen Beobachten der Einfahrt vom Dachfenster aus war der Übeltäter festgestellt. Ein Nachbar, der einige Häuser weiter wohnt mit seinem Rottweiler-Dobermann-Mischling (bin nicht ganz sicher, auf jeden Fall ist der Köter hässlich wie die Nacht). Mit genau dem stehen die Eltern meiner Freundin seit ungefähr einem Monat in einer recht kindischen Nachbarschaftsfehde. Es geht wohl um einen Parkplatz, den der feine Herr für sich beansprucht, Details kenne ich keine.

Meine Freundin meinte, ich solle dem Köter doch mal eine Kugel aus meinem Gewehr verpassen, damit er seine Lektion lernt. Zwei Tage später liege ich also in meinem und sie im Ghilliesuit meines Spotters im ziemlich verwilderten Gemüsegarten und warten auf Hund und Herrchen. Die lassen nicht lang auf sich warten. Wie die Tage davor bleibt der Mann mit seinem Hund mitten in der Einfahrt stehen und lässt ihn sein Geschäft verrichten. Ich nehme den Hund ins Visier, knapp 18 Meter, die Entfernung habe ich vorher noch schnell abgeschritten, meine Freundin schaut durch ein Fernglas zu. Da kommt mir der Gedanke, dass der Hund im Grunde ja nichts für sein idiotisches Herrchen kann und deswegen auch nicht bestraft werden darf. Mein Fadenkreuz schwenkt also vom Hund zum Herrchen. Ich ziele auf seinen Oberschenkel, der nur in einer ziemlich eng sitzenden abgeschnittenen Jeans steckt und drücke ab. Keine Sekunde später zerreißt ein so lauter Schmerzensschrei die Luft, dass der Hund vor Schreck wegläuft. Herr Nachbar stürzt und hält sich, immer noch schreiend, sein Bein. Mission accomplished, target eliminated. Die nächsten Tage humpelt Herrchen mit seinem Hund Gassi und macht einen großen Bogen um die Einfahrt. Im Dorf geht seitdem das Gerücht von extrem angriffslustigen und gefährlichen Hornissen um. Ich beichte hiermit also, dass ich meinen Kodex gebrochen und meine Waffe zweckentfremdet habe. Dadurch habe ich meinem ohnehin schon recht verrufenen Sport noch mehr geschadet. Trotzdem war es für einen guten Zweck und ich würde es wahrscheinlich wieder tun. Ich hasse diese rücksichtslosen Hundebesitzer, die ihren Köter überallhin scheißen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00024546 vom 20.08.2008 um 21:10:46 Uhr (54 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstbefriedigung im Auto meiner Eltern

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Waghalsigkeit Masturbation Peinlichkeit Auto & Co.

Ich (m/24) habe mir einmal, als ich ca. 14 Jahre alt war, im PKW einen runtergeholt. Das Lustige war, dass meine Eltern vorne saßen und ich mich hinten unter eine Decke gelegt habe und so getan habe, als ob ich schlafen würde. Es war ja auch eine längere Autobahnfahrt. Ich glaube, sie haben es nicht mitbekommen, ich bin mir aber bis heute nicht sicher.

Beichthaus.com Beichte #00024543 vom 20.08.2008 um 20:27:17 Uhr (21 Kommentare).

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