Das Gefühl

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Neugier Begehrlichkeit Falschheit Kinder

Ich (m/32) musste in meiner Kindheit und Jugend in den Sommerferien öfter zum Bruder meiner angeheirateten Tante, da der Rest der Familie keine Zeit für mich hatte. Meine Eltern, Onkel und Großeltern leiteten einen erfolgreichen Familienbetrieb, wo es eigentlich immer etwas zu tun gab. Jener Bruder meiner Tante schlug sich jedoch mit Hilfsjobs durch, sein teuerster Besitz war ein Mountainbike mit 21 Gängen, und mit seiner arbeitslosen, ebenfalls ziemlich unambitionierten Frau hatte er drei Kinder, alles Mädchen. Wir fuhren grundsätzlich nur Zelten und er bekam dafür ein paar hundert Mark Betreuungsgeld, sowie zwei Zelte von meinen Eltern zugesteckt. Das Ganze war allerdings immer stinklangweilig, denn er und seine Frau schliefen den halben Tag oder verschanzten sich anderweitig in ihrem Zelt. Wir Kinder waren darum eigentlich immer unbeaufsichtigt. Das Älteste der Mädchen war etwa in meinem Alter, und passte nach ihren Möglichkeiten auf, dass die anderen beiden keinen Unsinn machten.


Eines Tages, die Älteste und ich waren im Frühjahr grade zwölf geworden, erzählte sie mir davon, dass sie im Zeitungscontainer hinter ihrem Haus gewisse Zeitschriften gefunden habe. Wenn man sich die ihren Angaben nach ansah, und dabei zwischen seinen Beinen rieb, bekam man irgendwann das Gefühl, wie sie es nannte. Ich wusste natürlich ziemlich genau, wovon sie sprach, tat aber so, als würde ich es nicht gleich verstehen. Sie hatte zwei dieser besagten Zeitschriften mit zum Zelten geschmuggelt, und wir sahen sie uns in einem dichten Wäldchen ein paar hundert Meter neben dem Zeltplatz gemeinsam an. Irgendwann zeigte sie mir, wie sie das Gefühl bekam, und ich erbot mich, ihr mit meiner Hand das Gefühl zu verschaffen, wenn sie es mir im Gegenzug auch mit ihrer Hand verschaffte. Wir zeigten uns also gegenseitig, wie es ging, und ab diesem Tag verschwanden wir, wenn es ihre Geschwister zuließen, zwei oder drei Mal am Tag in dem Wäldchen, wo es dann zur Sache ging. Wir probierten so einige Dinge aus den Zeitschriften aus, und irgendwann diskutierten wir darüber, ob das da unten wirklich ineinander passen konnte. Tatsächlich. Tat es. Wenn man sich dann eine Weile bewegte, bekam man sogar eine sehr intensive Version des Gefühles.


Die Sommerferien waren also diesmal ganz und gar nicht langweilig und ich freute mich schon auf das nächste Jahr. Irgendwann im darauffolgenden Jahr wurde mir allerdings bewusst, was wir da eigentlich getan hatten, und dass man davon Kinder bekommen konnte, wenn man Pech hatte. Ich verbrachte die restliche Zeit bis zu den Ferien also in der naiven Angst, sie könnte bald ein Kind von mir bekommen. In den nächsten Ferien war sie dann körperlich zu einer Frau herangereift. Sie hatte Brüste bekommen, wo erst nur Hügelchen gewesen waren, einen knackigen, runden Po, eine schlanke Taille und ihr sprossen Haare an jener Stelle, mit der wir uns im vorherigen Sommer so intensiv befasst hatten. Wir begannen unsere Spielchen von Neuem, und auf meine Angst hin erklärte sie mir, dass alles okay wäre, wenn das Zeug nicht unten in sie hineingeriet. Am Sichersten wäre wohl, es herunterzuschlucken, das hatte sie aus einer der Zeitschriften.


Wir verkrümelten uns also wie gehabt zwei bis drei Mal am Tag in das Wäldchen, und ich stellte fest, dass sie noch viel experimentierfreudiger und erfahrener geworden war. Auf Nachfrage erzählte sie mir, dass sie drei bis fünf verschiedene Jungs aus ihrer Nachbarschaft hatte, mit denen sie das machte. Ich war zwar zunächst etwas konsterniert, aber der Trieb siegte schließlich. Ab da taten wir es jeden Sommer. Sogar als meine Eltern irgendwann beschlossen, dass ich alt genug wäre, die Ferien alleine zu verbringen. Dass ihr Körper nicht von schlechten Eltern war, wäre eine Untertreibung. Da war wirklich alles so, wie es sein sollte, und noch viel besser. Irgendwann kristallisierte sich jedoch heraus, dass ihre generellen Interessen sich auf den Verkehr mit möglichst vielen Jungs beschränkten, von ehrlicher Arbeit hielt sie, genau wie ihre Eltern, nicht allzu viel.


Sie war allerdings bald clever genug, für ihren liebsten Zeitvertreib Geld zu nehmen, und auch diverse Ü18-Streifen zu drehen. Auf diese Art kam sie recht schnell zu einem kleinen Vermögen. Als meinen Eltern das schließlich zu Ohren kam, war dieser Teil der Familie für sie tabu. Ich beichte, dass ich meinen Eltern nie erzählt habe, dass ich meine ersten sexuellen Erfahrungen ausgerechnet mit ihr gesammelt habe, weil sie mich dann mit Sicherheit enterben würden. Außerdem beichte ich, dass ich finde, dass meine Eltern absolut übertreiben, ich aber nicht die Cojones habe, ihnen das zu verklickern.

Beichthaus.com Beichte #00037443 vom 21.01.2016 um 00:38:12 Uhr (9 Kommentare).

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Warum muss ich an sie denken?

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich möchte hier einen Gewissenskonflikt beichten, in dem ich mich befinde. Ich (m/26) bin seit zweieinhalb Jahren mit meiner absoluten Traumfrau zusammen. Zu mir: Ich habe mich eigentlich nie für Frauen interessiert, die ich auf normalem Wege (Freunde etc.) kennengelernt habe, da eigentlich fast nie Frauen dabei waren, die meinem Geschmack entsprechen, von meiner Ex abgesehen. Nach meiner ersten Beziehung begann ich dann, aktiv auch Frauen in der Öffentlichkeit kennenzulernen, was zumindest fast immer zu netten Gesprächen, manchmal auch zu Dates geführt hat. Vor allem in letzteren Fällen sind mir die Damen meistens vorher schon einmal aufgefallen. So habe ich meine jetzige Freundin beim Einkaufen kennengelernt, sie ist mir so schon vorher einige Male aufgefallen, ist genau mein Typ, und als sich die Gelegenheit ergab, lernten wir uns kennen und es wurde mehr daraus. Die Beziehung ist auch echt schön und ich liebe meine Freundin wirklich sehr und meine größte Angst ist es, sie zu verlieren.


Jetzt zur Beichte: Vor einigen Wochen ist mir eine Frau begegnet, die ich doch irgendwie wieder besonders niedlich fand. Danach habe ich sie noch ein, zwei Mal im Vorbeilaufen auf der Straße gesehen, eigentlich nur bemerkt, also nichts Besonderes. Neulich stieg sie dann mit mir in die gleiche Bahn ein, vier Leute konnten dort in einer Reihe nebeneinander Platz nehmen und die beiden äußeren waren von etwas korpulenteren Leuten belegt, sodass wir die mittleren Plätze einnahmen und so auch recht nah nebeneinander saßen. Und irgendwie hatte ich dort wieder so ein richtig angenehmes Gefühl, wir haben uns dann auch beim Ein- und Ausstieg kurz angelächelt und als Single hätte ich sie wohl auch sofort angesprochen und vielleicht auch nach einem Date gefragt. Tja, ich hatte den Rest des Tages auch ziemlich gute Laune und seitdem musste ich auch täglich an sie denken. Nur frage ich mich: Wieso?


Ich bin glücklich mit meiner Freundin und sie zeigt mir auch ständig, wie wichtig ich ihr bin. Wieso kann dann eine andere, mir unbekannte Frau in mir überhaupt solche Gedanken auslösen? Im Idealfall sehe ich sie nicht so schnell wieder, sie wohnt zumindest nicht auf meinem regulären Heimweg, ich hoffe, das legt sich dann nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn." Oder ich sehe sie mit ihrem Freund, das hat mich auch immer zum Glück schnell kuriert. Aber was ist, wenn sie mir morgen schon wieder einfach so über den Weg läuft? Ich hab echt Angst, irgendetwas Dummes zu tun. Und dabei rede ich mir schon ein, dass sie vielleicht einen total komischen Charakter haben könnte - oder merkwürdige Ansichten. Es tut mir leid, dass ich diese zerrissenen Gedanken habe.

Beichthaus.com Beichte #00037439 vom 19.01.2016 um 23:51:00 Uhr (11 Kommentare).

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Die junge Obdachlose in meiner Wohnung

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Falschheit Lügen Verzweiflung

Die junge Obdachlose in meiner Wohnung
Ich (m/35) stecke in einem Dilemma. Bei uns in der Gegend gibt es seit etwa Herbst eine junge Frau, die offensichtlich obdachlos ist. Ab und zu sah man, wie sie mit Männern mitging, ich dachte mir schon, was da war. Jedoch sollte ich mich irren. Letzten Mittwoch sah ich sie wieder vor unserem Einkaufsmarkt sitzen. Man muss dazu sagen, dass sie nicht direkt bettelt, sondern irgendwann nach etwas zu essen fragt, wenn man mit ihr spricht. Das tun auch viele, denn sie ist lieb und unter den Dreckschichten auch hübsch, wenn auch winzig und schmal. Dieses Mal jedoch liefen ihr Tränen ohne Ende herunter. Ich hatte schon öfter mit ihr geredet und sprach sie daher an. Es endete darin, dass sie mir sagte, sie sei wegen einer noch bedürftigeren Frau mit Kleinkind aus ihrer bisherigen Unterkunft geflogen und wisse jetzt nicht, wohin sie solle. Überall sonst würden zu viele Fragen gestellt werden. Ich bemerkte diese Anmerkung zwar, ging aber nicht weiter drauf ein.

Kurz und gut, ich ging einkaufen und sie ging mir dabei nicht mehr aus dem Kopf. Also schalt ich mich selbst einen Idioten, warf sämtliche Prinzipien über Bord und nahm sie mit zu mir. Und bevor jetzt jemand denkt, es geht in die übliche Richtung. Nein. Ich ließ sie erstmals duschen und ihre Wäsche waschen, die wirklich schon nicht mehr mädchenhaft roch, und war erstaunt, was für ein hübsches Mädchen sich unter den Schichten von Klamotten verbarg, auch wenn sie in einem meiner geliehenen Shirts fast verschwand. Sie schlief trotz Fernseher und mir im selben Raum sehr schnell auf der Couch ein und schlief erst einmal zehn Stunden durch wie ein Stein. Am nächsten Morgen redeten wir.

Wir machten einen Deal aus: Sie schläft auf der Gästematratze in der Küche oder wahlweise der Couch im Wohnzimmer und übernimmt den Haushalt, außerdem verlässt sie das Haus mit mir und kann rein, wenn ich heimkomme, nicht früher. Kein Herumlungern vor dem Haus. Sie bringt niemanden mit. Ebenso kein Alkohol, da ich sie ab und zu mit einer Weinflasche gesehen hatte. Sobald etwas fehlt, übergebe ich sie der Polizei, wobei ich merkte, dass sie zusammenzuckte. Sie war dankbar und mit allem einverstanden. Und ich fragte sie nach den Kerlen, die sie mitnahmen. Sie erzählte mir, dass sich bisher alle Männer so weit anständig verhielten, nur einer wollte sie mehrmals nackt sehen, fasste sie aber seltsamerweise nicht an. Und sie schlief auch mit keinem. Auch bei mir benimmt sie sich anständig, außer der Angewohnheit, dauernd ohne Hose rumzulaufen, was mich aber nicht weiter stört. Sie zieht halt nach dem Duschen einfach keine mehr an. Ich sehe das eher als Zeichen von Vertrauen und dass sie sich hier unbefangen fühlt.

Gestern fand ich vier ihrer Jeans, leerte zum Waschen die Taschen aus und fand darin ihren Ausweis. Kurz gesagt, ihr Name stimmt, ihr Alter nicht. Sie ist nicht 22, sondern 17. Noch, denn Ende des Monats wird sie volljährig. Als ich sie darauf ansprach, weinte sie und bat mich, nur noch so lange bleiben zu dürfen, bis sie eben 18 ist. In ihrer Verzweiflung, als ich sie fragte, ob sie wisse, dass ich mich strafbar machte, zog sie sich sogar fast vollständig aus und versuchte, sich auf mich zu setzen. Ich schob sie zurück und sagte ihr, dass das unnötig sei, da ich es mir überlegen würde. Als ich nach ihren Eltern fragte, meinte sie nur, ihr Vater habe mehrfach versucht sie zu vergewaltigen und ihre Mutter sei ständig zu besoffen, um davon etwas zu merken. Sie würde niemals dorthin zurückgehen. Eher würde sie auf der Straße erfrieren. Sie habe sich vorgenommen, nicht zu stehlen oder sich zu verkaufen und das bisher auch eingehalten - und außer ab und zu Wein gegen die Kälte, möge sie auch keinen Alkohol. Keine Drogen. Sie raucht ja nicht einmal. Ich sagte also erneut, dass ich es mir überlegen würde.

In letzte Nacht kam sie zu mir ins Bett und versuchte es noch einmal. Obwohl ich körperlich stark reagierte, was ihr nicht entging, wies ich sie erneut ab, sagte ihr aber, sie solle sich bitte endlich beruhigen, ich würde sie sicher nicht einfach rauswerfen. Ich ließ sie sogar bei mir schlafen, denn sie bat darum und meinte, sie bräuchte Wärme und Gesellschaft und ob sie bei mir in den Arm darf. Ich gebe ja zu, das war nicht unangenehm, es war sogar schön, auch ohne sexuellen Bezug. Vor allem weil die Kleine extrem kuschelt. Da passte kein Blatt Papier mehr dazwischen. Aber selbst dabei merkt man ihr keine Hintergedanken an und sie versuchte auch nicht mehr, mich anzufassen. Allerdings bekam sie die halbe Nacht über Zitter-Anfälle, durch die das ganze Bett vibrierte. Sie meinte, nach fast fünf Tagen sitze die Kälte immer noch bis in die Knochen. Ich glaube aber, es kommt nicht nur von äußerer Kälte. Und brauchen wir nicht alle ab und zu etwas Wärme im übertragenen Sinne?

Da ich heute frei habe, habe ich ihr erlaubt, tagsüber hierzubleiben und im Moment putzt sie wie irre die Küche - mal wieder ohne Hose, was wohl eine Art Tick bei ihr ist, denn es dient nicht der Anmache. Sie putzt, sie kocht und sie teilt auch die Lebensmittel, die sie tagsüber erbettelt, auf. Außerdem gab sie mir am Samstag 30 Euro und meinte, das sei fürs Übernachten. Ich gab ihr das Geld zurück und sagte, sie solle Essen davon kaufen. Sie strahlte und meinte, sie kaufe dann eben Essen für uns beide. Finanzielle Einbußen habe ich wegen ihr wirklich keine. Ich gebe also einer Minderjährigen Obdach, die auch noch halb nackt bei mir rumläuft, und habe ein schlechtes Gewissen. Und das eben nicht, weil ich es ausnutze, sondern weil auf einem sehr schmalen Grad zwischen Anstand und Gesetz wandele.

Und das Seltsamste ist, ich gewöhne mich bereits an ihre Anwesenheit. Sie ist frech, aber nicht unverschämt, klug, aber nicht belesen und unglaublich wissensdurstig. Niedlich und hübsch, ohne dabei in irgendeiner Art billig zu wirken, eher etwas schlichter sogar, das sie kein Schminkzeug hat und das auch nicht mag. Sie ist so ein bisschen der Typ Wildfang, wie wir früher sagten. Es ist irgendwie nett, sie um mich zu haben, vor allem, da sie zwar eine Schwatzdrossel mit einem unglaublichen Redebedürfnis ist, aber nicht zu laut oder nervig, sie belebt meine ansonsten leere Wohnung auf angenehme Weise. Ja, sie reizt mich, ich gebe es ja zu. Wer wüsste nicht gerne, was genau zwischen zwei so hübschen und makellosen Beinen ist? Aber ich bleibe standhaft, da ich ihre Situation nicht ausnutzen werde und dabei bleibt es.

Mein Problem ist jetzt, wenn ich sie Polizei und Jugendamt übergebe, ist sie in deren Fängen, auch über 18 gibt es da Möglichkeiten, und sie will auf keinen Fall in ein Heim oder unter Betreuung gestellt werden. Und Rauswerfen - bei sieben Grad Minus - werde ich sie auch nicht. Ich habe wohl also, so wie es aussieht, bis in den frostfreien Frühling hinein eine nette Mitbewohnerin.

Beichthaus.com Beichte #00037427 vom 18.01.2016 um 15:52:36 Uhr (53 Kommentare).

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Schleimende Heuchler

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Zorn Falschheit Ungerechtigkeit

Ich kann Heuchler nicht leiden. Also beispielsweise Leute, die jemanden vollsülzen, wie sehr sie ihn doch mögen - aber im nächsten Moment, sobald derjenige aus der Reichweite ist, sagen: "Gut, dass er endlich weg ist, der nervt." Ich lasse diese Leute gerne peinlich auflaufen. Oder bei Leuten, die beispielsweise ihrem Vorgesetzten wegen irgendwelchem Unsinn in den Allerwertesten kriechen. Was ist schon dabei, wenn der Vorgesetzte Veganer ist und der Mitarbeiter nicht? Wenn der dem Chef vorflötet: "Ich esse auch schon seit Jahren nichts Tierisches mehr, auch aus Gründen der Welternährung", freue ich mich schon, ihn im nächsten Moment auf unser gestriges Schnitzelessen anzusprechen. Ich meine, wenn ich jemanden oder irgendwas nicht mag und bei Fragen aus Taktgefühl nicht ganz die Wahrheit sage, ist das etwas anderes. Aber von mir aus herumzuheucheln - nein, das ist armselig.

Beichthaus.com Beichte #00037421 vom 17.01.2016 um 20:40:17 Uhr (9 Kommentare).

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Die Rache eines Betrunkenen

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Ekel Unreinlichkeit Rache Trunksucht Last Night

Im Alter von circa 16-17 Jahren habe ich mich auf sehr eklige Weise an zwei Freunden gerächt, die mich mit meiner Herkunft aufgezogen haben. Als wir alkoholisiert mit der Bahn von einem Club wieder nach Hause in unser Dorf fuhren, fingen sie an, über den vermeintlichen Akzent meines Opas zu lachen und äfften ihn nach. Ich wurde nach anfänglicher Belustigung allerdings zunehmend genervt davon und sagte dies auch. In ihrem besoffenen Zustand fanden sie das dann natürlich besonders witzig und trieben es weiter, indem sie mir eröffneten, dass die Grenzen wieder geschlossen gehörten und anderen fiesen Kram sagten. Als wir endlich zu Hause waren und die beiden ihren Mist eingestellt hatten, war ich nach der Verabschiedung auch wegen meines angetrunkenen Zustandes allerdings noch so in Rage, dass ich eine Stunde später mein Haus verließ, um den Häusern der beiden jeweils einen kurzen Akt der Rache zu hinterlassen. Dem einem kotzte ich in die Einfahrt und dem anderen pisste ich an seine Karre. Erleichtert ging ich nach Hause. Eine kindische Rache für eine kindische Aktion. Im Nachhinein schwachsinnig.

Beichthaus.com Beichte #00037419 vom 17.01.2016 um 16:30:23 Uhr (7 Kommentare).

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