Warum Frauen Essstörungen haben...

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Selbstsucht Schamlosigkeit Boshaftigkeit Partnerschaft Ernährung

Ich (m/29) muss beichten, dass ich das Leben von mehreren Frauen zerstört habe. Immer, wenn ich ein Mädchen kennenlernte und sich dann allmählich eine liebevolle Beziehung daraus entwickelte, wartete ich noch ab, bis sie starke Gefühle für mich hatte und emotional so abhängig war, dass sie sich von mir beeinflussen ließ. Dann fing ich an mit meinem Treiben. Ich begann, an ihrer Figur herumzunörgeln, obwohl sie laut BMI im gesunden Normalgewicht lag. Leider ist es doch so, dass ich auf die geilen Victoria Secret Models abfahre und der Meinung bin, dass eine Frau sich gefälligst zusammenreißen soll, was das Gewicht angeht, weil sie dann meiner Meinung nach nicht mehr geil genug aussieht.


Wenn wir in der Werbung ein geiles Model sahen, fragte ich sie immer eiskalt, wieso sie denn nicht auch so eine tolle Figur haben kann und wieso sie denn immer so viel fressen muss. Nach dem Sex sagte ich ihr immer, wie widerlich ihre Oberschenkel und ihr Bauch geschwabbelt haben und dass ich bei diesem Anblick am Liebsten gekotzt hätte. Wenn sie sich mal etwas kalorienhaltiges Essen gegönnt hat, strafte ich sie mit Liebesentzug und sagte ihr, dass ich so ein fettes Schwein nicht anfassen könnte. Wörter wie fettes Mastschwein, widerliche Fettsau und schwabbeliges Walross sind in unserer Beziehung zur Normalität geworden und ich fühlte mich immer überlegen, wenn ich sie so quälte und sie nachts im Bett leise vor sich hinheulte. Genau so verhielt ich mich in zwei weiteren Beziehungen und heute bin ich wieder Single, weil keines dieser Mädchen diszipliniert genug war, um meinem Druck standzuhalten.


Heute weiß ich, dass eine meiner Ex-Freundinnen an Anorexie erkrankt ist und sich seit Jahren in einer Klinik für Essstörungen befindet und immer noch keine Besserung in Sicht ist. Die andere sehe ich ab und zu noch auf der Straße. Mir fällt aber auf, dass sie extrem abgemagert, unglücklich und ausgehungert aussieht. Von der Dritten habe ich lange nichts gehört, da sie laut Angaben ihrer Freunde in der Psychiatrie sitzt. Ich muss beichten, dass ich das Selbstbewusstsein von mehreren völlig gesunden Frauen durch jahrelange Schikane zerstört habe, weil ich selbst ein armer Tropf bin, der seine eigene Hässlichkeit auf andere Menschen projiziert hat und sein eigenes Ego mit einem geilen Model-Häschen an seiner Seite pushen wollte.

Beichthaus.com Beichte #00037327 vom 03.01.2016 um 14:41:30 Uhr (41 Kommentare).

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Heiratsantrag an Silvester

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Falschheit Lügen Verzweiflung Partnerschaft Silvester Trier

Zu Silvester besuchte ich (w/31) zusammen mit meinem Freund die Party eines Bekannten. Zunächst waren wir alle in seiner Wohnung, um uns einzustimmen. Kurz vor Mitternacht ging es dann in ein weitläufiges Gelände, von wo die Feuerwerkskörper gezündet werden sollten. Ich freute mich schon auf einen bunten Nachthimmel, doch wie aus dem Nichts ging mein Freund auf die Knie und fragte, ob ich seine Frau werden wolle. Wie man es klischeehafterweise aus Filmen kennt, streckte er mir einen Ring vor die Nase. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich von dieser Aktion überrumpelt wurde. Nach einigen sprachlosen Sekunden sagte ich schließlich "Ja". Nun kommt aber das Problem: Ich möchte ihn gar nicht heiraten. Eigentlich wollte ich seinen Antrag auch nicht annehmen. Leider schaute aber der ganze Freundeskreis zu, die natürlich alle meine Zusage erwarteten. Hätte ich eiskalt abgelehnt, so wäre vielleicht das Raketenabfeuern weniger spaßig geworden und alle hätten das Jahr mit einem mulmigen Gefühl gestartet.


Ich weiß, das war dumm von mir. Für dieses Jahr hatte ich eigentlich den Vorsatz meinen Freund zu verlassen, da ich das Gefühl habe, dass er mir nicht gerecht wird. Seit drei Jahren bin ich es, die den Haushalt in Schuss hält, während sich mein Freund mehr und mehr gehen lässt. Seit unserem ersten Kennenlernen hat er mal eben geschätzte 15 Kilogramm zugenommen. Ich weiß nicht, was ich von ihm habe. Außerdem verdiene ich wesentlich mehr als mein Freund. Von Liebe ist da keine Rede mehr. Paradoxerweise hat mein Freund eine andere Sicht der Dinge. Nach dem Antrag gab es tosenden Applaus und Glückwünsche. Als die Raketen in den Himmel geschossen wurden, heuchelte ich Freude.


In Wirklichkeit entfachten in mir tausend Feuer. So fängt kein Jahr gut an. Um aus der Sache elegant rauszukommen, muss ich meinen Freund dazu bringen, mich zu verlassen. Mein neuer Vorsatz ist es nun, nichts im Haushalt zu machen und nichts mehr für mein Aussehen zu tun. Wenn ich mein Verhalten noch so anpasse, dass er mich anfängt zu hassen, könnte es klappen. Vergebt meine fragwürdigen Vorsätze. Bedenkt aber, dass ich durch äußere Umstände zu diesem Vorhaben genötigt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00037324 vom 02.01.2016 um 00:40:48 Uhr in 54293 Trier (Quinterstraße) (37 Kommentare).

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Die Charlottenburger-Methode

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Ekel Unreinlichkeit Falschheit Partnerschaft

Meine Frau und ich sind schon seit einigen Jahren verheiratet. Auch vor unserer Hochzeit waren wir bereits einige Jahre zusammen und haben davon mehrere Jahre zusammengewohnt. Man kann also sagen, dass wir uns sehr gut kennen, sowohl die Stärken als auch die Schwächen des Einzelnen. Wir haben es uns in all den Jahren zur Angewohnheit gemacht, unsere Abende gemeinsam auf dem Wohnzimmersofa zu verbringen. Wir plaudern, lesen in Büchern, Surfen im Web und nebenbei läuft der Fernseher. Manchmal cremen wir uns auch gegenseitig die Hände und Füße ein. Das Schönste dabei ist jedoch, wie wir uns nebenbei berühren und zärtlich streicheln und das bereits schon seit vielen Jahren. Seit einiger Zeit allerdings quält mich eine stark verstopfte Nase. Dies führte dazu, dass ich mehrmals am Abend meine Nase mit Taschentüchern putzen muss. Das ständige Holen von neuen Taschentüchern und das anschließende Entsorgen unterbricht natürlich unsere gemeinsamen Abende auf dem Wohnzimmersofa.


Es führte zunehmend zu einer echten Belastung, da wir ständig aus unserer gemeinsamen Glückseligkeit herausgerissen wurden. Zeitweise sah ich dadurch auch unsere Ehe in Gefahr. Also habe ich eine Technik entwickelt, die auf dem Prinzip des Charlottenburgers beruht. Die Charlottenburger-Methode beruht auf dem Prinzip, dass ein Nasenloch beim Schnauben zugehalten wird, sodass auf dem anderen Nasenloch mehr Druck aufgebaut wird, um das Nasensekret auszuschnauben. Das Charlottenburger-Prinzip wurde vor allem durch Fußballspieler bekannt, die ihr Nasensekret per Charlottenburger auf dem grünen Rasen entsorgen. Natürlich wollte ich nicht meinen Wohnzimmerteppich als grünen Rasen für mein Nasensekret missbrauchen. Deshalb entwickelte ich diese Methodik für mich so weit fort, dass ich durch geschickte Handtechnik durch Anpressen meines Daumens an ein Nasenloch das Nasensekret des anderen Nasenlochs in dieselbe Hand schnauben kann. Es geht also nichts verloren.


Ein saubere Angelegenheit, wie ich finde. Lediglich die Frage nach der Entsorgung des in der Hand befindlichen Nasensekrets stellte sich noch. Aber auch hier fand sich eine sehr elegante Entsorgungslösung - das T-Shirt in meiner Achselhöhle. Einfach kurz die volle Hand mit Nasensekret durch die Achsel gezogen, und die Frage nach dem Endlager für das Nasensekret ist gelöst. Perfekt, so dachte ich. Meine Frau jedoch fand das gar nicht so lustig, im Gegenteil. Sie verweigerte mir, sie mit der "bösen" Hand zu berühren. Sie sagte, dass sie das eklig fände und ich das bitte lassen sollte. Natürlich wollte ich das nicht schon wieder zur Eskalation führen lassen, weshalb ich wieder davon abkam.


Offiziell zumindest, denn damit möchte ich nun auch beichten, dass ich heimlich meine Charlottenburger-Methode anwende, wenn ich so tue, als ob ich mir neue Taschentücher hole und hinein schnaube. In Wirklichkeit ist es meine Hand, mit der ich sie dann anschließend wieder berühre und zärtlich streichele. Bisher hat sie noch nichts davon bemerkt. Ich hoffe das bleibt noch so, obwohl ich schon ein schlechtes Gewisse habe.

Beichthaus.com Beichte #00037317 vom 30.12.2015 um 20:54:17 Uhr (19 Kommentare).

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Ungleiche Ehe

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Begehrlichkeit Vorurteile Partnerschaft Gesellschaft

Ich (w/23) bin hübsch, schlank, nicht dumm und erfolgreich. Ich führe seit einem Jahr eine sehr glückliche Beziehung auf Augenhöhe mit einem 26 Jahre älteren Mann und habe am Wochenende seinen Heiratsantrag angenommen. Ich bin mir sicher, dass ich das will und wir sind uns einig, uns sofort an die Kinderplanung zu machen. Ich beichte, weil ich mir sicher bin, dass es gesellschaftlich nicht gerne gesehen wird und wir uns sicherlich viele negative Kommentare anhören dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00037313 vom 30.12.2015 um 13:58:33 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich komme mir vor wie ein Vergewaltiger!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Feigheit Partnerschaft

Ich (m/24) bin seit sieben Jahren mit meiner Freundin bzw. Verlobten zusammen und wir haben eine kleine Tochter. Seit gut zwei Monaten haben wir keinen Sex mehr - davor allerdings auch nur selten. Ich bin nur jedes Wochenende zu Hause, da ich beruflich auswärts arbeite! Ich befummle sie regelmäßig, in der Hoffnung, dass noch etwas geht, ich bin oft ziemlich geil und deswegen muss ich es mir immer heimlich selbst machen. Wenn ich sie befummele, komme ich mir meistens wie ein Vergewaltiger vor, da sie sich nicht im Geringsten regt. Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, früher war sie auch nicht so und hat mich öfters auf Toiletten gezogen und wollte Sex. Fremdgehen will ich nicht und die Beziehung auch nicht beenden, da wir schon so lange zusammen sind und unsere Tochter haben. Ich beichte, mit dem Gedanken zu spielen, die Sache zu beenden, obwohl ich die Beziehung eigentlich nicht aufs Spiel setzen will.

Beichthaus.com Beichte #00037306 vom 29.12.2015 um 20:29:38 Uhr (34 Kommentare).

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