Fressattacken im Supermarkt

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Manie Neurosen Verzweiflung Peinlichkeit

Fressattacken im Supermarkt
Ich möchte alle, die das hier lesen, darum bitten, sich nicht über mich lustig zu machen. Es ist mein voller Ernst. Das hier klingt bestimmt für alle, die es lesen, total bescheuert. Ich (w) weiß nicht, ob es irgendeine Person gibt, der es genauso ergeht wie mir, aber ich habe folgendes Problem: Ich habe panische Angst davor, dass ich im Supermarkt stehe und anfange die Waren zu essen, auch wenn ich ganz genau weiß, dass mein gesunder Menschenverstand das niemals, absolut niemals, zulassen würde. Und allein diese Angst ist mir unglaublich peinlich, da es andere immer nur lustig finden, wenn sie von meiner Angst erfahren, anstatt meine Probleme ernst zu nehmen. Ich hasse diese Leute deshalb ein wenig. Hiermit beichte ich, dass ich einfach zu dumm und zu feige bin, um über meinen Schatten zu springen.

Beichthaus.com Beichte #00037966 vom 31.03.2016 um 15:33:41 Uhr (18 Kommentare).

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Ich will einen richtigen Mann!

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Vorurteile Hochmut Verzweiflung

Ich will einen richtigen Mann!
Ich (w/28) möchte beichten, dass ich der Meinung bin, in der falschen Zeit zu leben. Konkret geht es um Männer. Ich frage mich, was aus den Männern von früher geworden ist. Heute hast du nur Weicheier, Jammerlappen und Nichtskönner um dich herum. Dazu kommt noch, dass die andere Hälfte schwul ist, was sowieso der Hammer ist. Es gibt immer mehr Homosexuelle, wobei ich mich frage, wo das hinführen soll. Heute laufen sie alle mit Anzug und Schlips herum, können nicht einmal eine Glühbirne austauschen, geschweige denn die eigene Frau beschützen. Ich glaube, dass solche Männer, wie ich sie mir vorstelle, vielleicht noch in den ärmeren Ländern existieren. Ich beichte, dass ich die Männerwelt komplett abgeschrieben habe und nur noch Spott und Argwohn für sie übrig habe.

Beichthaus.com Beichte #00037964 vom 31.03.2016 um 00:10:46 Uhr (47 Kommentare).

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“Folge

Hilfe, meine Kollegin nutzt mich aus

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Feigheit Verzweiflung Arbeit Kollegen

Ich (w/33) beichte, dass ich mich ausnutzen lasse. Ich habe eine Kollegin, die seit geraumer Zeit wegen Depressionen krankgeschrieben ist. Da eine ordentliche Vertretungssituation nicht vorliegt, muss ich ihre Arbeit mit erledigen, und auch unsere jeweilige Arbeit ist nicht gerade wenig. Anfangs habe ich das mit den Depressionen auch geglaubt, warum auch nicht. Doch dann habe ich sie ständig gesehen: Auf Festen, im Schwimmbad, fast jeden Tag mit dem Rad im Park. Mir ist klar, dass auch ein Depressiver raus muss, aber sie wirkt einfach alles andere als depressiv. Und mir kann halt niemand sagen, dass jemand einerseits nicht in der Lage ist, auch nur ein paar Stunden pro Woche zu arbeiten, aber jeden Tag Sport treibt, ständig weggeht und immer allerbester Feierlaune ist. Ich habe nichts unternommen. Ich bin kein Mensch, der den Mund aufmacht. Und ich wusste ja nichts genaues.


Vor etwa drei Wochen habe ich erfahren, dass der Arzt, zu dem meine Kollegin immer geht, in einer Praxisgemeinschaft arbeitet, in der auch der Schwiegersohn meiner Kollegin als Arzt tätig ist. Sehr auffällig ist auch, dass der Ehemann meiner Kollegin etwa ein bis zwei Monate vor ihrer Krankschreibung in den Ruhestand gegangen ist. Ich sehe die beiden ständig mit den Enkeln unterwegs. Ich weiß, dass ich eigentlich mit meinem Chef sprechen müsste. Mein Chef ist super, man kann mit allem zu ihm kommen, er ist auch völlig auf dem Boden geblieben und lässt nie den Chef raushängen. Er ist auch extrem gestresst und arbeitet teilweise bis 21 Uhr oder länger. Doch ich kann einfach nicht. Ich konnte noch nie den Mund aufmachen.

Beichthaus.com Beichte #00037958 vom 30.03.2016 um 18:30:24 Uhr (10 Kommentare).

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Wie kauft man Schuhe?

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Feigheit Dummheit Verzweiflung Manie Shopping

Ich bin zu dumm, um mir Schuhe im Laden zu kaufen, und das mit 23 Jahren. Heute bin ich in drei Läden um das gleiche Paar geschlichen - ich hatte aber Angst, dass man die Schuhe nicht anprobieren darf, wenn man nicht beraten wird, weil jeder, der Schuhe getestet hat, immer einen Angestellten dabei hatte. Nachdem ich eine Viertelstunde auf Beratung gewartet hatte, wurde es mir dann immer zu dumm. Und zu schüchtern zum Fragen bin ich auch - dazu kommt eine Sozialphobie. Ich hasse den Kontakt zu Menschen sowieso schon, erst recht wenn sie noch Fremde sind. Total dumm, ich weiß und ich könnte mich selbst dafür ohrfeigen. Am Ende habe ich sie dann einfach im Kaufhaus gekauft, wo man eh alles anprobieren und testen kann. Ich schäme mich so, zumal ich einen Studiengang gewählt habe, der später im Beruf viel Kontakt erfordert, in der Hoffnung, dass das Ungeliebte zu tun einfach die Phobie heilt. Wenn ich doch nur mal heute damit anfangen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00037952 vom 29.03.2016 um 17:52:19 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Verschwörungstheorien haben mein Leben zerstört!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (w/27) bin mittlerweile seit fünf Jahren Single. Der Verlauf meiner letzten Beziehung erschwert es mir, etwas Neues anzufangen. Wir gingen damals in dieselbe Klasse und kamen im Abschlussjahr der Realschule zusammen. Wir waren beide 16 Jahre alt. Alles lief super, und als wir erwachsen waren, zogen wir sofort zusammen. Er kam aus einer sehr reichen Familie, ihm fehlte es im Leben an nichts. Da er stets alles bekam, außer dass seine Eltern Tag und Nacht am Arbeiten waren. Von ihnen bekam ich nie viel mit. Wir machten beide eine kaufmännische Ausbildung und hatten durch die Unterstützung seiner Eltern auch keine Geldsorgen. Alles verlief super, wir hatten uns in den ersten vier Jahren kein einziges Mal wirklich gestritten, hatten eine tolle gemeinsame Clique, unternahmen aber auch oft zu zweit etwas und waren in acht verschiedene Länder gereist. Wir fingen auch schon langsam mit der Familienplanung an. Wir wollten beide Kinder, am liebsten zwei.


Aber im Frühjahr 2009 wurde alles anders. Er zerstritt sich überraschend mit seinem besten Freund und dessen Lebensgefährtin, den genauen Grund dahinter verstehe ich bis heute nicht. Also löste sich unsere Clique langsam auf, da auch von den anderen niemand zu ihm halten wollte. Zeitgleich bekam er einen neuen Arbeitskollegen, mit dem er sich öfter privat traf. Schnell fand er durch diesen einen neuen Freundeskreis, in dem ich aber nicht akzeptiert wurde - ich konnte diese Leute aber auch nicht ausstehen. Sie wirkten auf den ersten Blick normal, entpuppten sich nach mehreren Gesprächen aber als glühende Anhänger von Verschwörungstheorien. Mit der Zeit erwarb mein Freund auch zahlreiche teilweise verbotene Bücher dieser Art. Wir stritten immer öfter, da er in der Freizeit entweder nur noch bei seinen neuen Freunden war oder besagte Bücher las. Zudem versuche er, mich zu bekehren. Ich sollte keine offiziellen Nachrichten mehr lesen, da wir nur belogen werden, kein Radio mehr hören - selbst die Musik ist voll verseuchter Botschaften und den Fernseher verkaufte er kurzerhand im Internet.


Stattdessen informierte er sich nur noch über dubiose Websites über das Weltgeschehen. Irgendwann durfte ich mir noch nicht einmal mehr ein Fischbrötchen am Bahnhof kaufen, da im Essen ja Stoffe drin sind, die das Gehirn manipulieren sollen. Wir ließen uns nur noch bei verschiedenen Kontakten seiner Clique unsere Lebensmittel liefern. Mit der Zeit weitete es sich auf Kleidung, Zahnpasta und andere Sachen aus. Wenn ich mich nicht an die "Regeln" hielt - es reichte in der Stadt an einer Anzeigetafel Meldungen zu lesen - rastete er zu Hause völlig aus. Er warf teilweise mit Geschirr und Möbeln um sich und drohte mit Trennung. Die Nachwuchsplanung hatte er zu diesem Zeitpunkt längst über den Haufen geworfen. Eine derart verseuchte Welt, die in Wahrheit von wenigen Eliten beherrscht wird, möchte er keinem Kind zumuten. Die wenigen Leute, die ich außerhalb des Wahnsinns noch hatte, brachen langsam den Kontakt mit mir ab. Meine eigene Schwester beleidigte er als Systemschaf und jagte sie aus der Wohnung.


Ich wollte ihn jedoch nicht verlassen, da ich stets die Hoffnung hatte, er würde eines Tages wieder der Alte sein. Jedoch wurde er immer besessener von der Idee, die absolute Wahrheit zu kennen. Erst als er sich an mehreren fragwürdigen Demos beteiligte und mich dorthin mitnehmen wollte, zog ich den Schlussstrich. Aufgrund seiner Aktivitäten dort wurde mir mein Job gekündigt, da die verfassungsfeindlichen Dinge, welche auf den Demos gesagt wurden, negativ auf mich zurückfielen und mein Chef meinte, er wisse nicht sicher, ob ich nicht auch solche Kontakte hätte und es dem Ruf des Unternehmens schaden könnte. Ein Kollege hatte damals irgendwie Wind davon bekommen. Da ich niemanden mehr hatte, floh ich zu meiner eigentlich immer verhassten Cousine, die mit ihrem Mann in Ostdeutschland lebt. Dort kam ich für einige Zeit unter, da sie Mitleid mit mir hatten.


Da ich jahrelang quasi abgeschirmt lebte und öffentliche Medien vermeiden musste, war ich völlig überfordert mit der neuen Situation. Es dauerte lange, bis ich wieder einen Job und ein einigermaßen geregeltes Leben hatte. Der Wohnortswechsel tat mir aber gut. Vorgestern hatte ich bereits das dritte Treffen mit einem Mann, den ich noch nicht lange kannte. Als er sich Medien gegenüber kritisch äußerte, verabschiedete ich mich sofort und meldete mich nicht mehr. Solche Situationen hatte ich schon öfter. Ich beichte, dass ich durch die Situation niemanden mehr vertrauen kann und wohl unfähig bin, jemals wieder einen Partner zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00037947 vom 29.03.2016 um 03:42:03 Uhr (28 Kommentare).

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