Saftstifte ohne Minen

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Rache Zorn Diebstahl Schule

Ich möchte beichten, dass ich in der dritten Klasse einem Mädchen, das mich öfter gehänselt hatte, zusammen mit meiner besten Freundin ihre bunten Gelstifte geklaut habe. Wir gingen als Letzte in die große Pause und die Lehrerin unterhielt sich noch im Gang. Zu Hause bei meiner Freundin entfernten wir die Minen der Stifte und befüllten die Plastikhüllen mit Apfelsaft, Orangensaft, Milch, Traubensaft und ein paar einfach nur mit Leitungswasser. Am nächsten Tag beförderten wir die Stifte ohne Minen und mit neuem Inhalt unbemerkt zurück ins Mäppchen der Mitschülerin. Die farbigen Minen behielten wir und teilten sie gerecht unter uns auf. Das alles richtete eine riesige Sauerei an, da die Flüssigkeiten ausliefen. Besagte Schülerin bekam von der Lehrerin auch noch Ärger, warum sie denn so einen Mist mache. Sie ist heulend aus dem Klassenzimmer gelaufen und alle staunten über die Saftstifte. Im Nachhinein tut es mir leid, aber die Klassenkameradin hat sich so oft über mich lustig gemacht, wir wollten es ihr einfach heimzahlen.

Beichthaus.com Beichte #00036912 vom 24.10.2015 um 23:29:29 Uhr (3 Kommentare).

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Wie ein pinker Stein für Mobbing sorgt

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Verzweiflung Engherzigkeit Kollegen Arbeit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich vorletzten Freitag eine eigentlich gute Absicht hatte, die eine riesige Misere verursachte. Ich arbeite in einem Büro und insgesamt sind wir dort acht Leute. Bei der letzten Besprechung wurde ein Platzwechsel bzw. Zimmertausch von zwei Kolleginnen beschlossen. Beide schienen auch kein Problem damit zu haben. Wann dieser Wechsel allerdings stattfinden sollte, stand noch in den Sternen. Vorletzte Woche nahm sich eine der Kolleginnen drei Tage Urlaub. In dieser Zeit stellte die Büroleitung bereits die Telefone der Plätze um und richtete die PCs neu ein. Ein anderer Kollege stellte eine Falt-Maschine auf den ursprünglichen Platz der Kollegin, von dem sie bald weg sollte, da sie vor Kurzem meinte, diese laute Maschine wolle sie nicht im neuen Zimmer haben. Eine andere Kollegin plädierte dafür, das Arbeitszeug noch nicht zu verschieben, damit es besagte Kollegin selbst macht, wenn sie aus dem Urlaub zurück ist.


Ich habe jedoch den pinken Stein, mit dem sie ihre Merkzettel fixiert, von ihrem alten Platz auf den besagten neuen Platz gestellt, da ich ihr eine wichtige Kundeninfo damit hinterlegte. Zudem legte ich Brief auf den neuen Platz, damit sie ihn gleich sieht. Andere meinten zu mir, dass seie eigentlich auch sinnvoll. Als die Kollegin dienstags dann wiederkam, war sie stinkwütend, dass man ihr nichts gesagt hatte, rastete vor den Chefs aus und ließ sich vorerst wegen Mobbing krankschreiben. Es war das Chaos, das sie wütend machte. Hätte da nichts auf ihrem neuen Platz gelegen, wäre sie nicht so wütend geworden. Da bin ich mir auch absolut sicher! Ich habe es ihr erklärt, aber sie meinte, mit mir hätte das nichts zu tun. Aber wenn da nichts gelegen hätte, wäre sie ruhiger gewesen, als sie in das andere Büro ging. Das Chaos hat eine Kettenreaktion ausgelöst und jetzt ist meine Unachtsamkeit daran schuld, dass eine liebenswerte, zu mir immer freundliche Person nach acht Jahren vermutlich kündigt oder gekündigt wird. Ich fühle mich so schrecklich und wünschte, ich könnte die Zeit auf vorletzten Freitag zurückdrehen.

Beichthaus.com Beichte #00036911 vom 24.10.2015 um 20:05:50 Uhr (21 Kommentare).

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Ritual zwischen Arbeitskollegen

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Fremdgehen Selbstsucht Kollegen Arbeit

Ich habe meinen Freund betrogen und es tut mir nicht einmal leid. Wir waren auf einem Team Building mit der Firma, kurz vor einem verlängerten Wochenende. Wir wurden in Zweier-Teams eingeteilt, mit Abteilungen, mit denen wir in Zukunft enger zusammenarbeiten werden. Ich wurde mit einem Kollegen eingeteilt, den ich wirklich gut finde und einfach nur sexy. Und wie es so gekommen ist, waren da hin und wieder ein paar Berührungen, die etwas zu lange gedauert haben und ein paar Blicke. Es war Mittwochabend, der letzte Abend des Team Buildings und nach der großen Feier sind wir uns auf dem Flur begegnet. Er hat mich gefragt, ob ich ihm nicht Gesellschaft leisten und mit ihn noch ein Glas Wein trinken möchte. Wir sind dann zu ihm ins Zimmer gegangen und haben ein Glas Wein getrunken - unser erstes Glas, keiner war betrunken. Dann haben wir uns geküsst und es ist zu mehr gekommen.


Am nächsten Morgen haben wir ausgecheckt wie alle anderen auch, sind aber dann noch in ein anderes Hotel gefahren - für das ganze Wochenende. Und dasselbe haben wir dann ein Jahr später wiederholt, zwischendurch haben wir nie darüber gesprochen, aber das Team Building ist so eine Art Ritual zwischen uns geworden. Es fühlt sich so richtig gut an und daher habe ich auch keine Gewissensbisse.

Beichthaus.com Beichte #00036910 vom 24.10.2015 um 19:53:52 Uhr (29 Kommentare).

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Brennende Türme im Krankenhaus

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Dummheit Vandalismus Kinder

Als ich (m) ungefähr 12 Jahre alt war, kam mein Vater ins Krankenhaus - wegen eines Arbeitsunfalls. Ein paar Tage später kam zufällig der Vater meines Kumpels aus der Klasse ebenfalls in dasselbe Krankenhaus. Das Krankenhaus war ungefähr 40 Kilometer von unserem Wohnort entfernt und wir fuhren dann fast jeden Tag, nachdem wir von der Schule kamen, gemeinsam dorthin, da beide noch viele Monate dort sein würden. Anfangs war es sehr langweilig dort, aber mit der Zeit liefen wir gemeinsam durch das Krankenhaus und erkundeten erst einmal alles, was es dort so gab. Es gab dann halt auch ein Stockwerk, das meistens leer war, da dieses für Konferenzen usw. genutzt wurde. Wir sind dann ab und zu dort hochgegangen und haben ein bisschen Scheiße gebaut, wie man es von kleinen Jungs halt kennt, aber nichts beschädigt oder so etwas.


Wir fanden dann auch heraus, dass das Desinfektionsmittel in den ganzen WCs sehr schön brannte, dazu komme ich später. Das Krankenhaus hatte einen Hinterhof mit Garten, da gab es auch einen Holzturm mit einer Rutsche und unten in dem Turm konnte man sich halt hinsetzen und an der Seite hochklettern. Eines Tages gingen unsere beiden Mütter vor dem Krankenhaus erst einmal einkaufen und wir haben dann beide je einen großen, leeren Milchkarton (in den zehn Milch-Packungen passen) genommen und mit den Werbeblättern des Ladens gefüllt. Im Krankenhaus angekommen ging es ins leere WC und dort haben wir ein paar Flaschen Desinfektionssmittel eingepackt. Wir sind dann in den Holzturm, haben unsere Kartons mit dem Mittel eingesprüht und ein kleines Lagerfeuer gemacht. Jetzt kommt es zur Beichte: Wir sind dann aus Angst, dass uns jemand gesehen hat, schnell abgehauen. Als wir am nächsten Tag ankamen, war der Spielplatz abgesperrt und wir konnten nicht glauben, was wir da sahen.


Der halbe Turm war weg. Einfach verbrannt. Wir hatten ziemlich Angst, dass man uns erwischt, und haben uns lange Zeit nur in den Zimmern unserer Väter aufgehalten. Nach ein paar Monaten wurden sie entlassen und wir waren nie wieder dort. Mir tut es leid, dass wir als Jungenstreich das Eigentum des Krankenhauses zerstört haben und wenn ich könnte, würde ich es aufhalten, da mich mein Gewissen lange Zeit sehr geplagt hat. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036905 vom 23.10.2015 um 21:20:39 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Der Ex und meine Schwester

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Rache Zorn Familie Ex

Ich beichte, dass ich zwei Menschen das Leben zur Hölle mache und bereit bin, sie komplett zu zerstören. Ich bin 25 Jahre alt und bin seit acht Jahren mit meinem Freund zusammen. Er war mein erster Freund und bis vor Kurzem auch meine große Liebe. Vor zwei Jahren sind wir dann auch zusammengezogen. Vor einem halben Jahr hat meine Schwester mit ihrem Freund Schluss gemacht und ist deshalb bei uns eingezogen. Es sollte eigentlich nur vorübergehend sein, aber da wir uns alle drei gut verstanden haben, hatte ich kein Problem damit, dass das mit der Wohnungssuche ein bisschen aufgeschoben wurde. Vor sechs Wochen haben mein Freund und meine Schwester mich dann zu einem Gespräch gebeten und mir gesagt, dass sie sich ineinander verliebt haben und ich bitte bald ausziehen soll. Ich war in dem Moment echt total sprachlos und habe das zuerst für einen Scherz gehalten, aber die beiden meinten das wirklich ernst und seither halten sie sich auch in der Wohnung nicht mehr zurück. Mein Freund - oder besser Ex-Freund - ist sofort mit seinem Zeug aus dem gemeinsamen Schlafzimmer in das Zimmer meiner Schwester gezogen.


Da bin ich total ausgerastet und habe den beiden alle möglichen Dinge an den Kopf geworfen und gehe den beiden so gut es geht aus dem Weg. Ich kann es schon gar nicht mehr erwarten, bis ich eine neue Wohnung habe und die beiden nie wieder sehen muss! Der Hammer ist aber, dass ich letztes Wochenende bei meinen Eltern zum Kaffee eingeladen war. Als ich da ankam, meinten sie, dass sie eine Überraschung für mich haben und wer stand dann im Wohnzimmer?! Meine Schwester und mein Ex! Meine Eltern haben dann gemeint, dass es doch nur verständlich ist, dass meine Schwester die Ex ihres Freundes nicht in der gemeinsamen Wohnung haben möchte und es deshalb das Beste ist, wenn ich dort ausziehe. Außerdem meinten sie, dass mein Ex und ich eh nie wirklich zusammengepasst hätten und er viel eher zu meiner Schwester passt als zu mir - was sie natürlich schon immer gewusst haben! Außerdem solle ich doch verstehen: Die Aktion meiner Schwester wäre zwar nicht in Ordnung, aber ich müsse doch einsehen, dass die beiden verliebt sind und ich deren Glück nur im Weg stehe! Außerdem ist sie doch meine Schwester, und da ich ja nur die eine habe, solle ich mich doch wieder mit ihr vertragen und das alles nicht so wichtig nehmen.


Ich bin dann total ausgeflippt - ich meine, meine Schwester fängt was mit meinem Freund an und ich bin dann diejenige, die an allem schuld ist und auch noch Rücksicht auf die beiden nehmen soll?! Meine Beichte ist nun, dass ich dafür gesorgt habe, dass alle ihre Bekannten über die Umstände dieser Geschichte Bescheid wissen, sogar die Arbeitskollegen und natürlich die Familie meines Ex-Freundes. Natürlich haben sich alle, außer meiner bescheuerten Familie, auf meine Seite gestellt und haben für die beiden nur Verachtung übrig. So ist es auch gekommen, dass meine Eltern jetzt ebenfalls ziemlich viele Feinde haben. Die Eltern meines Ex-Freundes, die mich sehr mochten, sind nicht nur sauer auf ihren Sohn, sondern können meine Schwester jetzt auch kein bisschen leiden. Ich beichte, dass ich das Ganze nicht unbedingt so hätte verbreiten müssen, denn eigentlich ist es ja eine Privatangelegenheit. Andererseits bin ich schadenfroh darüber, dass ihre Beziehung unter einem dunklen Schatten steht und überlege mir, wie ich ihnen noch weiter zusetzen kann. Ich beichte also meine Rachsucht. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00036902 vom 23.10.2015 um 13:58:23 Uhr (43 Kommentare).

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