Meine Nachbarn sind ein lebendes Klischee!

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Vorurteile Boshaftigkeit Zorn Nachbarn

Ich hasse meine Nachbarn. Durch sie bin ich ein Stück rassistisch geworden, da sie dummerweise alle Vorurteile erfüllen, die man den türkischen Einwanderern so anhängt. Ich habe da nie viel drauf gegeben, doch sie sind das personifizierte Klischee. Ich erwäge schon, nächstes Mal die Alternative zu wählen. Wir teilen uns eine Einfahrt, die unter meinem Schlafzimmerfenster langgeht. Das ist immer offen, auch nachts, wegen der Luft. Der Lärm von denen geht aber teils bis drei Uhr nachts. Da wird sich enorm laut unterhalten, das Handy daddelt und hat offenbar keinen Lautlosschalter. Einer von denen raucht Kette und hustet sich seine Teerlunge aus dem Leib, ohne das Geräusch zu dämmen. Er würgt dazu immer hoch und spuckt auf den Boden - wer von den Anwohnern zu den Mülltonnen will, muss also um gelbe Rotzflatschen Slalom laufen. Da steht er jeden Tag, in seinem Jogginganzug mit Kettchen, in Puschen und glotzt doof in die Luft. Danke, Nachbar! Beim Müllwegbringen wird man von den Jüngeren angebaggert und abgecheckt, aber deutsche Frauen sind trotzdem Huren. Die zig Kinder randalieren - nicht spielen - bis nachts. Immer ist es laut in der Einfahrt. Ab und zu huscht mal eine verhüllte Frau vorbei, die Mama oder Oma der Familie, sie ist aber immer ganz nett. Ich denke, dass sie die Rotzerei von dem Kerl selbst eklig findet.


Das Bad ist bei deren Haus separat vom Hof erreichbar, so offenbar auch Dusche und Wanne, und die Männer dieseln sich alle mit dem gleichen Billigduft ein, der so schön in mein Fenster zieht und das Schlafzimmer nach Europuff riechen lässt. Manchmal frage ich mich, wie die sich gegenseitig aushalten. Ich glaube, ich schmeiße mein Studium und erfinde ein geruchs- und schalldichtes Fliegengitter.

Beichthaus.com Beichte #00036836 vom 14.10.2015 um 23:38:50 Uhr (26 Kommentare).

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Nutella im Feriencamp

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Rache Ekel Familie Urlaub

Mit 12 Jahren war ich (m/28) in einem Ferienlager in Ungarn. Mit an Bord waren auch meine Cousins. Die beiden Zwillinge waren richtige Snobs und hatten nur Markenklamotten im Sinn. Sogar ihr eigenes Nutella hatten die beiden mitgebracht und das ließen sie auch jeden wissen, nur um sie dann aber sowieso nicht zu teilen. Natürlich musste ich mir nachts immer ihre bescheuerten Angebereien anhören. Beispielsweise welche Spielekonsolen sie im Gegensatz zu uns anderen Kindern hatten. Es blieb dabei auch nicht bei Angebereien, sondern wir anderen wurden regelrecht abgewertet.
Allerdings sagten die meisten nichts, weil man sich ja einschleimen konnte um eventuell doch mal was von dem maßenhaften Tschengeld der beiden Affen abzubekommen.


Mit der Zeit freundete ich mich mit einem Mädchen an und hing viel mit ihr am See rum. Wir hatten einige Gemeinsamkeiten und verstanden uns halt recht gut. Meine Arschlöcher von Cousins allerdings hatten nichts besseres zu tun, als das Mädchen zu mobben. Gründe dafür waren ihr Übergewicht und ihre Akne. Irgendwann ging das so weit, dass die Penner sie vor der gesamten Gruppe runtermachten. Ich war zu dem Zeitpunkt in ärztlicher Behandlung, da ich Depp in eine Glasscherbe getreten bin. Als ich später davon erfuhr, und die Betreuer meine dämlichen Cousins sowieso nicht zur Räson bringen wollten, heckten wir einen Plan aus. Ich schlich mich ins Zimmer, als gerade keiner da war, und durchsuchte ihre Taschen. Als ich den heiligen Gral, nämlich das Nutellaglas, fand, schmierte ich das Zeug großzügig in die Markenunterwäsche der beiden. Abends wurden die Sachen natürlich gefunden und so ziemlich jeder im Lager lachte sich halbtot.


Meine Cousins fingen an zu heulen und wollten nach Hause, was natürlich schlecht möglich war. Den Rest der Tage wurden sie von allen gemieden. Ich beichte also, dass ich meine Cousins ziemlich erniedrigt habe. Manchmal habe ich ein schlechtes Gewissen, aber wenn ich die beiden Pfeifen auf Familienfeiern sehe, dann denke ich das es irgendwo verdient war. Geändert haben sie sich nämlich kein Stück. Heute prahlen sie halt nur mit ihren Autos, die sie sich übrigens von Papa schenken lassen haben. Mit dem Mädchen habe ich übrigens noch heute Kontakt - selten, aber vorhanden. Bei jedem unserer Telefonate müssen wir über den Blödsinn lachen, den wir da verzapft haben.

Beichthaus.com Beichte #00036833 vom 14.10.2015 um 17:02:51 Uhr (10 Kommentare).

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Übelkeit in der Schwangerschaft

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Ekel Dummheit Schwangerschaft

Ich bin im vierten Monat schwanger und kämpfe leider immer noch mit der Übelkeit. Wenn mein Mann von der Arbeit kommt, geht er direkt duschen und davor auf die Toilette. Ich lag schon im Bett, als ich merkte, dass mir übel wird, also ging ich ins Bad - mein Mann war auf der Toilette. Dann ging ich wieder ins Schlafzimmer und holte meine Notfallschüssel unter dem Bett raus und übergab mich da. Ich wusste nicht, wohin damit, weil mein Mann auf der Toilette war und im Zimmer lassen wollte ich sie auch nicht, also stellte ich sie aus dem Fenster raus. Durch das Erbrechen war ich so fertig, dass ich eingeschlafen bin - ich wachte allerdings durch ein stumpfes Geräusch auf. Ich wusste sofort, was das für ein Geräusch war! Als ich zum Fenster hinaus schaute, war der Boden genau neben der Haustür voll mit meinem Erbrochenen. Ich habe mich so geschämt, dass ich deshalb den ganzen Tag nicht rausgegangen bin, weil es eigentlich klar war, dass es von unserem Fenster kommt, da es sonst keine anderen Fenster dort gibt und einfach so lässt ja niemand eine Schüssel mit Erbrochenem auf der Straße liegen. Ich bitte um Verzeihung

Beichthaus.com Beichte #00036821 vom 13.10.2015 um 12:58:45 Uhr (13 Kommentare).

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Ein widerspenstiger Kater

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Zorn Engherzigkeit Tiere

Mein Kater bringt mich zur puren Verzweiflung. Ich habe ihn total krank, als er noch klein war, vom Bauernhof mitgenommen. Nach unzähligen Tierarztbesuchen wurde er dann gesund. Dann merkte ich auch, dass er taub ist. Deswegen kann er nicht rausgehen - oder nur, wenn ich mitkomme. Leider ist er dadurch total unterfordert, trotz seines Katzenkumpels. Er treibt mich in den Wahnsinn! Er macht alles kaputt! Er schiebt immer Gläser vom Tisch, sogar mein Handy hat er schon runtergeschoben: Glasschüsseln, volle Tassen, Dekoartikel, Kabel, Antennen vom Radio. Er macht alles kaputt. Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwann mit ihm außerhalb meines Elternhauses zu leben. Jetzt hat er wenigstens noch ein eigenes Zimmer. Ich wünsche mir manchmal, dass er eine Krankheit bekommt und ich ihn einschläfern muss.

Beichthaus.com Beichte #00036816 vom 12.10.2015 um 20:06:24 Uhr (43 Kommentare).

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Ein schwuler Mitbewohner

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Boshaftigkeit Falschheit Rache WG

Ich (m/21) habe einen Mitbewohner, der mir mit seiner sexuellen Ausrichtung auf den Zeiger ging. Eigentlich habe ich nichts gegen Homosexuelle, aber sein Verhalten war inzwischen nur noch nervig. Schon oft habe ich ihn dabei erwischt, wie er an meinen getragenen Unterhosen roch oder auf diesen sein Ejakulat hinterließ. Da ich Angst hatte, ihn direkt darauf anzusprechen und ihn damit in eine peinliche Lage zu bringen, habe ich mich zu einer anderen Methode entschlossen. Im Badezimmer hatte ich eine kleine Kamera angebracht, um ihn auf frischer Tat zu ertappen, wie er sich an den Wäschekorb ranmacht. Nachdem der Speicher der SD-Karte voll war, schaute ich mir das Video im Zeitraffer an. Ich wurde nicht überrascht. Gleich drei Szenen fand ich, in einer hat er sogar masturbiert. Theoretisch hätte ich ihn mit den Aufnahmen gleich ansprechen sollen, doch mir fiel eine witzigere Möglichkeit ein.


Ich schnitt die Szenen zusammen, lud sie mir aufs Smartphone und schickte all seinen Freunden das Video. Ihr werdet nicht glauben, was für eine Lawine ich damit auslöste. Viele seiner Freunde wussten gar nicht, dass er schwul sei. Auch seine Eltern wurden damit unfreiwillig konfrontiert. Ich dachte damit, alles richtig gemacht zu haben. Falsch! Mein Mitbewohner traute sich tagelang nicht mehr aus dem Haus und heulte ewig. Mir tat er irgendwie leid. Zwar habe ich mich längst entschuldigt, trotzdem hasst er mich noch. Er will sich angeblich ein neues WG-Zimmer suchen. Naja, ich denke, ich bin nicht ganz unschuldig. Aber vielleicht hat mein Mitbewohner jetzt endlich begriffen, dass man sich nicht an fremde Kleidungsstücken ranmachen soll. Ich bitte um Vergebung, auch wenn ich meinen Mitbewohner vor all seinen Bekannten geoutet habe. Er brauchte eben einen Denkzettel.

Beichthaus.com Beichte #00036807 vom 11.10.2015 um 14:53:20 Uhr (41 Kommentare).

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