Fahrräder in der Luft

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Boshaftigkeit Manie Arbeit

Fahrräder in der Luft
Schon seit vielen Jahren arbeite ich als Gerüstbauer - anfangs wollte ich die Arbeit aber gar nicht so wirklich, weil sie körperlich sehr anstrengend und gefährlich ist. Dafür wird jedoch mehr als überdurchschnittlich bezahlt, weshalb ich wahrscheinlich als Gerüstbauer in Pension gehen werde, wenn ich nicht vorher irgendwo herunterfalle oder von einem Gerüstteil erschlagen werde. Der Spaß darf bei der Arbeit natürlich nicht zu kurz kommen. Wenn irgendwo auf einem Bürgersteig ein Gerüst aufgebaut wird, kann man sich sicher sein, dass innerhalb von Stunden bzw. spätestens am nächsten Tag ein Fahrrad am Gerüst angekettet ist.

Wir machen uns schon seit vielen Jahren einen Spaß daraus, die Querstreben, an denen die Fahrräder befestigt werden, auszubauen. Durch die Keiltechnik ist das mit zwei Hammerschlägen erledigt und dauert Sekunden. Dann heben wir die Querstrebe mit dem Fahrrad nach oben und setzen sie wieder ein, wobei das Befestigen der Querstrebe auch wieder nur Sekunden dauert, sodass das Fahrrad dann in einer gewissen Höhe hängt. Ganz besonders arg ist es im Moment in einem Uni-Viertel. Im Minutentakt werden Fahrräder angeschlossen. Wir wissen schon gar nicht mehr, wo wir die ganzen Fahrräder aufhängen sollen. Es tut mir wirklich leid, dass wir so gehässig sind. Aber die Gesichter der Radbesitzer, wenn sie ihren Drahtesel in zwei Metern Höhe hängen sehen, ist einfach unbezahlbar. Übrigens liebe Radbesitzer: So schnell wie wir die Querstreben ausbauen, kann das auch jeder böse Mitmensch machen, der euer Rad im Gegensatz zu uns klauen will. Schließt euer Rad nie an einem Gerüst an. Das ist viel zu unsicher. Ich bitte um Absolution für unsere Streiche.

Beichthaus.com Beichte #00034139 vom 20.10.2014 um 09:49:54 Uhr (10 Kommentare).

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Ersatz für Schulbücher

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Diebstahl Habgier Waghalsigkeit Schule

Vor einigen Jahren waren unsere Schulbücher noch nicht komplett im System erfasst. In einem alten Abstellraum wurden die Bücher aufbewahrt, und dieser Raum hatte den Vorteil, dass man die Tür einfach aushängen konnte und sie dann nur noch an dem Vorhängeschloss hing. Ich habe dann für Freunde und Klassenkameraden, die ihr eigentliches Schulbuch kaputtgemacht oder verloren hatten, ein neues besorgt. Gegen eine kleine Gebühr von zehn Euro. Insgesamt habe ich ungefähr zehn Bücher geklaut und verkauft, bis meine Schule dann in fast jedes Buch einen Barcode geklebt hatte. Nur noch die Bücher der Oberstufe hatten keinen Code, diese wurden aber in einem anderen Raum gelagert. Ich vermute übrigens, dass ich nicht der Einzige war, der sich bedient hat, da sie im letzten Jahr dann eine neue Tür spendiert und ein Diebstahlsystem eingebaut haben. Meine Freunde haben dicht gehalten und ich bin deshalb ohne Strafe davongekommen. Das Geld habe ich schnell verprasst, da ich Angst hatte, dass meine Mutter mich darauf ansprechen würde. Was mich mittlerweile aber echt stört: Im Internet wurden manche Bücher für fast das Doppelte verkauft. Aber ich hatte wirklich Glück und wurde nicht erwischt.

Beichthaus.com Beichte #00034137 vom 19.10.2014 um 17:17:29 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Begehrenswerte Nacktbilder

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Begehrlichkeit Falschheit Selbstsucht Morallosigkeit

Ich (m) möchte Folgendes beichten: Es muss ungefähr zehn Jahre her sein, dass mein damaliger bester Kumpel mit der schärfsten Tussi aus unserem Heimatort zusammengekommen ist. Sie hatte für dieses Alter unglaublich große Brüste und den geilsten Arsch, den ich bis dato gesehen hatte. Wie das Schicksal so spielt, veranstalteten die beiden knapp zwei Jahre später eine kleine Party bei sich zu Hause, zu der ich auch eingeladen war. Es wurde viel getrunken, nett geredet und viel gelacht. Mir fiel schon den ganzen Abend auf, dass der Desktophintergrund, von dem Computer auf dem die Musik gespielt wurde, ein Negativbild von dem besagten Mädchen war. Der Abend lief so weiter, und mein Kumpel kam dann auf die Idee, uns alte Bilder, die sich im Standardordner von Windows befanden, zu zeigen.
Und dann kam das Negativbild. Er klickte zwar schnell weiter, doch ich habe gesehen, dass sie auf diesem Bild splitterfasernackt war. Was man auf dem Desktophintergrund nicht erkennen konnte, da es ausgeschnitten war. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich es nicht mehr abwarten, dass die anderen alle verschwinden oder ins Bett gehen würden.


Also achtete ich auf meinen Alkoholkonsum und wartete. Als die Party dann dem Ende zuging, und sich alle schlafen legten, fuhr ich natürlich in aller Heimlichkeit den Rechner wieder hoch, um das Bild mit Paint wieder zu normalisieren. Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten und begann sofort, in meinem jugendlichen Rausch endlos oft, mir die Palme zu wedeln. Nun war es schon knapp 3.30 Uhr, ich war immer noch am Wedeln, doch plötzlich ging ohne Vorwarnung die Tür auf. Der "Schwager" meines Kumpels stand in der Tür und ich schaffte es gerade so, das Bild zu schließen und mein Glied unter meinem T-Shirt zu verstecken. Ich dachte mir allerdings, dass das so nicht die ganze Nacht weitergehen kann. Also wartete ich noch knapp eine Stunde, um sicherzugehen, dass wirklich alle schlafen, und schlich mich durch die Hintertür nach draußen. Der Schlüssel steckte von innen und ich lief dann vier Kilometer zu mir nach Hause, besorgte mir einen Rohling und ging wieder zurück. Es dämmerte schon, aber ich verschaffte mir wieder unbemerkt Zutritt und brannte mir das Bild auf CD. Dann verwischte ich meine Spuren und ging gegen sieben Uhr auch ins Bett.


Knapp ein Jahr später hatte ich es dann wesentlich einfacher. Er hatte nämlich eindeutige Bilder von ihr auf seinem Handy, die ich dann vor versammelter Mannschaft per Bluetooth auf mein Handy schickte. Keiner hat etwas mitbekommen. Später bot sich mir eine weitere Gelegenheit, die ich nicht verstreichen ließ: Zu einer Party in ihrer Wohnung hatte ich schon einen USB-Stick mitgenommen, da ich hoffte, auf neue Bilder zu stoßen - unter einem Vorwand ging ich dann an den PC und wurde tatsächlich fündig! Ich möchte deshalb beichten, dass ich drei Nacktbilder von der Freundin meines damaligen Kumpels hatte und mir darauf regelmäßig einen runtergeholt habe. Natürlich hatte ich zwischendurch auch die eine oder andere Freundin, aber trotzdem lief das immer so weiter. Der Trieb war einfach übermächtig. Da ich es inzwischen aber sehr bereue, habe ich die Bilder gelöscht und die CD zerbrochen. Die beiden sind nach sechs Jahren Beziehung übrigens auseinandergegangen und ich hatte mir fest vorgenommen, meinem Kumpel davon zu erzählen, aber ich habe mich nie getraut. Jetzt bin ich 26 Jahre alt und habe nie wieder eine vergleichbare Dummheit begangen und werde es auch nicht tun. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034130 vom 17.10.2014 um 19:18:25 Uhr (14 Kommentare).

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Verletzte Künstlerseele

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Geiz Zorn Peinlichkeit Geld Internet Haiterbach

Ich möchte hiermit beichten, dass ich einer Künstlerseele (Autorin) heute auf den Schlips getreten bin. Besagte Autorin ist bei einem großen Internetversandhändler sehr erfolgreich mit ihren E-Books. Sie veröffentlicht dort unter einem Pseudonym in Eigenverlag ihre Geschichten. Laut ihrer Autoreninfo ist sie, im realen Leben eine bekannte deutsche Autorin. Im folgenden Fall geht es um eine Buch-Reihe, die auf acht einzelne E-Books verteilt ist. Sie schreibt wirklich gut und ich bin ein großer Fan von ihr und besagter Buch-Reihe. Dementsprechend habe ich damals auch ihre anderen Seiten geliked, um schnellstmöglich informiert zu werden, wenn es etwas Neues gibt. Jetzt hat sie ihren ersten Sammelband, also die ersten vier Teile ihres Buches als Printversion für knapp elf Euro auf den Markt gebracht. Was sie der Welt ganz stolz über ihre Seite präsentierte. Daraufhin hinterließ ich ihr folgenden Kommentar: "Für den stolzen Preis warte ich lieber auf das gesamte Band." Der Sammelband hat übrigens knapp 250 Seiten, aber das nur am Rande. Keine fünf Minuten später war der Kommentar von ihr gelöscht worden.


Versteht mich bitte nicht falsch, ich unterstütze gern den Büchermarkt und würde mir, trotz E-Books, auch die Printausgabe besorgen wollen, um damit das Bücherregal zu schmücken. Aber für den Preis überlege ich es mir drei Mal, zumal sie den E-Book-Sammelband für einen Apfel und ein Ei verhökert. Ich bin auch gerne bereit, für den gesamten Band, also alle acht Teile, mehr zu bezahlen, als nur die üblichen 8,99 Taschenbuch-Preis. Ich weiß ebenso, dass Papier und der Druck etwas kosten und auch die besagte Plattform ihre Hand aufhält, aber für knapp 250 Seiten 11 Euro zu verlangen, finde ich einfach überzogen! Zumal ich dann ja auch den zweiten Sammelband mit den restlichen vier Teilen haben möchte, womit wir bei einem Gesamtpreis von knapp 22 Euro wären! Ich bitte hiermit um Vergebung, knauserig zu sein und dadurch der armen Künstlerseele auf den Schlips getreten zu sein. Ich nahm unverschämterweise an, dass eine "bekannte deutsche Autorin" mit Kritik umgehen könne.

Beichthaus.com Beichte #00034128 vom 17.10.2014 um 17:04:55 Uhr in Haiterbach (9 Kommentare).

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Dessous in der Waschmaschine

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Fetisch Schamlosigkeit Sex Nachbarn

Ich (m/25) hatte noch nie eine Freundin und wohne alleine in meiner Wohnung in einem großen Hochhaus. Wir haben unten einen Waschraum und ich habe seit ein paar Wochen die Angewohnheit, ein paar Mal am Tag runterzulaufen und mir die Unterwäsche der Frauen in den Waschmaschinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034109 vom 14.10.2014 um 17:26:55 Uhr (9 Kommentare).

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