Restaurant Trinkgeld

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Geiz Peinlichkeit Restaurant Familie Feldatal

Ich vermeide es schon seit Jahren mit meinen Eltern ins Restaurant zu gehen. Sie verdienen eigentlich ganz gut, und uns fehlt es an nichts, trotzdem kann sich meine Mutter nicht überwinden im Ansatz eine anständige Summe Trinkgeld für die Bedienung rauszurücken. Ein Beispiel: Letzten Monat hatte mein Vater Geburtstag, somit gingen meine Eltern, mein Bruder und ich also in eine örtliche Pizzeria. Dort angekommen bestellten wir also etwas zu trinken, dann zu essen und anschließend noch ein Dessert. Die Rechnung belief sich bei 68,60 Euro. Da ich weiß, wie gerne meine Mutter auch dem besten Service, das Trinkgeld verweigert und ich der Meinung war, dass es durchaus angemessen wäre zumindest auf 70 Euro aufzurunden, sagte ich dies meiner Mutter prompt, doch sie bestand darauf den exakten Betrag zu zahlen. Das war mir in dem Moment so sehr peinlich, dass ich mich also dazu entschlossen hatte selber den Betrag zu zahlen, unter dem Vorwand ich wolle auch einmal meiner Familie etwas zurückgeben. Weil es dann eh schon egal war, gab ich der Bedienung 75 Euro und meinte es passt schon, während meine Mutter auf der Toilette war. Mein Vater hat sich nur einen abgelacht und versprochen nichts zu erzählen. Heute sollen wir wieder ins Restaurant, doch während ich diese Zeilen schreibe überlege ich mir schon die nächste Ausrede, ich schwanke momentan zwischen Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Beichthaus.com Beichte #00030157 vom 08.08.2012 um 15:01:56 Uhr in Feldatal (41 Kommentare).

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Der eingeklemmte Schuh

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Lügen Habgier Bahn & Co. Köln

Der eingeklemmte Schuh
Ich habe die Deutsche Bahn betrogen. Vor kurzem hatte mein Regional Express wieder Verspätung und ich hätte fast meine S-Bahn verpasst. Als ich die Treppe hochgerannt bin ging gerade die Tür zu. Ich habe meinen Fuß dann durch die Tür gesteckt. Die Tür ging leider trotzdem zu, ich habe mein Bein rauszgezogen als die Bahn anfuhr, mein Schuh blieb aber in der S-Bahn. Ich stand also mit nur einem Schuh am Hauptbahnhof. Ich musste zur Arbeit, hatte Frühschicht. Ich bin dann mit dem nächsten Zug 10 Minuten später gefahren. Ich musste nur eine Haltestelle, circa 3 Minuten fahren. Dann die Überraschung: An der nächsten Haltestelle stand ein junger Mann, der alles mitangesehen hatte und wartete auf mich. Mit meinem Schuh! Ich habe ihn schon öfter gesehen, er wusste also auch, dass wir immer zusammen aussteigen. Er hat mir dann meinen Schuh wieder gegeben und ich war glücklich. Trotzdem war ich dann sauer auf die Bahn!


Ich habe am Abend dann ein Schreiben für die Deutsche Bahn aufgesetzt und geschildert, dass mein Schuh in der Bahn verloren ging, ich dann Barfuß in der Pause zu einem Schuhgeschäft ging und mir dort Schuhe gekauft habe. Ich gab an, dass mein altes Paar Schuhe 50 Euro kostete und mein neues paar 100 Euro, da meine Schuhgröße 50 nicht in jedem Schuhgeschäft verfügbar ist. Ich habe dann nach einer Woche ein Entschuldigungsschreiben der Bahn und einen 150 Euro Gutschein ausgestellt bekommen. Da ich - außer mit dem Jobticket zur Arbeitsstelle - nie die Bahn nutze, habe ich den Gutschein verschenkt. Und zwar an den Typen, der mit dem Schuh auf mich gewartet hat. Ich habe ihm alles erzählt und seitdem fahren wir morgens gemeinsam mit dem Zug. Da er außerhalb arbeitet konnte er den Gutschein für seine Fahrten am Wochenende nach Hause gut gebrauchen.

Beichthaus.com Beichte #00030156 vom 08.08.2012 um 10:52:12 Uhr in Köln (Bahnhofsvorplatz) (34 Kommentare).

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“Beichte

Schwimmbad Pinkler

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Rache Unreinlichkeit Ekel Arbeit

Ich arbeite als Bademeister in einem großen Freizeitbad im Rheinland. Ab und zu kommt es vor, dass Badegäste ins Becken pinkeln. Aufgrund meiner Berufserfahrung, erkenne ich dies meist sofort. Gestern war mal wieder ein solcher Kandidat bei uns im Schwimmbad. Normalerweise bin ich angehalten, den Gast anzusprechen und aus dem Bad zu schmeißen. Da die meisten dies natürlich abstreiten und sich teilweise bei meinem Vorgesetzten über mich beschweren, habe ich da eine andere Methode: Ich greife zum Mikrofon und mache eine Durchsage, dass ich aus gegebenen Anlass im Becken XY darauf hinweise, dass das Urinieren ins Wasser nicht gestattet ist. Meist befinden sich die Gäste alleine im Becken, wenn sie sich erleichtern und denken es bekommt keiner mit. Ergebnis: hochrote Gesichter nach meiner Durchsage.

Beichthaus.com Beichte #00030152 vom 07.08.2012 um 13:16:55 Uhr (23 Kommentare).

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Spiel der Gefühle

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Fremdgehen Fetisch Begehrlichkeit Prostitution Paderborn

Ich habe eine feste sturmerprobte Beziehung. Sie ist eine liebe, gefühlvolle, Halt gebende Partnerin. Und genauso will ich sie auch weiterhin sehen. Weil aber ein inniger Wunsch mich nicht los ließ, ging ich einmal zu einer Domina. Es war ein Spiel, ein Ausgleich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030144 vom 05.08.2012 um 13:38:28 Uhr in Paderborn (Heinz-Nixdorf-Ring) (24 Kommentare).

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“Folge

Oma und der Alkohol

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Zorn Diebstahl Trunksucht 50+

Ich (w/22) beichte, dass ich regelmäßig den vorhandenen Alkohol meiner 89-jährigen Großmutter, die unter uns wohnt, ins Klo kippe. Warum? Weil sie maßlos übertreibt. Sie nimmt regelmäßig starke Schmerzmittel ein und um ehrlich zu sein haben wir, also meine Familie und ich, auch gemeinsam mit ihrem Hausarzt versucht sie vom Alkohol abzubringen. Es bringt nichts, sie schleppt sich in regelmäßigen Abständen immer wieder mit dem Rollator zu einem nahe gelegenen Supermarkt und deckt sich ein. Der Inhaber sagt, ihm seien die Hände gebunden, und Frau X. wäre eben einfach eine sehr gute Kundin.


Natürlich hat man in diesem Alter Narrenfreiheit, das verstehe ich ja auch, und im Grunde dürfte ich mich auch gar nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, auch wenn mir mein gesunder Menschenverstand etwas ganz anderes predigt. Beim Alkohol spreche ich nicht nur von Wein und Bier, sondern leider auch von Korn und Wodka, je nach dem auf was sie gerade Lust hat. Es ist nicht so, dass sie täglich trinkt, sondern wirklich Phasen von 3-4 Tagen hat, in denen sie dann loslegt, 1-2 Flaschen Wein. Im Grunde kenne ich sie nicht anders, aber seitdem ich Übergangsweise wieder zu Hause wohne, fällt es mir wieder extrem auf. Ich habe bereits mit ihren Ärzten, zu denen ich sie meist begleite wenn ich hier bin, gesprochen, aber auch die sagen dass meine Oma mündig ist und ihre Entscheidungen selbst treffen darf. Meine Tanten und Onkel finden ihren Konsum indes total normal.


Tja was soll ich sagen. Wenn ich bei meiner Oma bin und Alkohol finde kippe ich ihn schlichtweg ins Klo, einfach weg. Ich weiß, dass ich mich dadurch in ihre Angelegenheiten mische, aber ich kann es ganz schwer ertragen sie betrunken zu sehen. Vielleicht liegt das ja auch an Kindheitserinnerungen, die dann wieder hochkommen, einfach Situationen, in denen ich sie damals betrunken erlebt habe. Zum einen ist die Sache einfach brandgefährlich, zum anderen hat sie am Tag danach teilweise extreme Schmerzen. Ich möchte gar nicht mal um Vergebung beten, dass ich den guten, teuren Alkohol einfach wegkippe, sondern dass ich mich so massiv in ihr Leben einmische. Es tut mir Leid, aber nach allem, was wir versucht haben, weiß ich mir teilweise nicht anders zu helfen, auch wenn ich weiß, dass sie sich ohnehin Nachschub holt, wenn sie bemerkt, dass etwas fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00030141 vom 04.08.2012 um 17:18:11 Uhr (37 Kommentare).

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