Schuhe aufs Dach geworfen

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Diebstahl Vandalismus Dummheit Kindergarten Aichach

Schuhe aufs Dach geworfen
Es war ein sonniger Tag im Jahr kurz vor der Wende. Einer meiner besten Freunde, damals wie heute, und ich langweilten uns ein weiteres Mal im Kindergarten. Ein Plan musste her! Größer als die Pläne zuvor, denn wer begnügt sich schon mit Spielzeug rumschieben oder zum hundertsten Mal einen Igel zeichnen.
Jeder meldete sich bei einer der beiden Wächterinnen und musste mal dringend Pipi machen. Also raus! Den Duft der Freiheit wieder in der Nase und voller Tatendrang sammelten wir von jedem Paar Schuhe die auf dem Gang abgestellt waren Einen ein und gingen vor die Tür. Mit aller Kraft wurden die Dinger dann aufs Dach geworfen. Ein Heidenspaß! Mit Tränen vom Lachen haben wir uns dann wieder reingestohlen. Der Tag verging und wir warteten auf den Feierabend. Endlich 5 Uhr und alle Kinder raus. Nicht lange hat es gedauert und der erste bemerkts: "Fräulein, einer von meinen Schuhen ist nicht da!" Solche naiven Trottel. Opfer eines perfekten Verbrechens und wissen das nicht mal zu schätzen. Perfekt? Nicht ganz, wir hatten etwas übersehen was uns zum Verhängnis werden sollte. Keiner von uns beiden wäre auf die Idee gekommen seine wertvollen Schuhe auch aufs Dach zu schleudern, also standen wir beide mit zwei Schuhen an den Füßen rum. Noch ehe wir unseren Fauxpas bemerkten, hatten die Bluthundfräulein schon Verdacht geschöpft und wir fanden uns im Kreuzverhör. Eisern leugneten wir und versuchten die Spur von uns zu lenken, mit Aussagen wie: "Vielleicht wars ja einer aus der Mäusegruppe die haben heute früher gehen dürfen" oder "Einbrecher! Einbrecher!". Vergeblich. Wir mussten auspacken. Alle Schuhe wurden vom Hausmeister geborgen und wir erstmal erheblich zusammengestaucht. Fräulein Heike hat Ihren Schuh nicht wieder bekommen. Der fand sein dunkles Grab tief im Blumenbeet zwischen Kopfsalat und Karotten.

Beichthaus.com Beichte #00026953 vom 05.09.2009 um 15:20:04 Uhr in Aichach (Holzgartenstraße) (33 Kommentare).

Gebeichtet von Spraty
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Rache am letzten Tag

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Rache Vandalismus Nachbarn

Ich habe drei Jahre neben einer schrecklichen Frau gewohnt. Sie hat mich anfangs nur genervt, aber dann wurde es immer schlimmer. Sie rief ständig die Polizei, beklagte sich über alles was ich gemacht habe und war einfach nur unfreundlich und gemein zu mir. Dann kam der Tag an dem ich aus der Wohnung auszog. Sie hatte ihren Garagenparkplatz genau da, wo mein Umzugswagen parken musste, damit ich die großen Möbel aus der Wohnung tragen konnte und nicht hunderte Meter Umweg machen musste. Ich fragte sie freundlich, da sie ohnehin den ganzen Tag arbeitete, ob es möglich wäre für eine Stunde dort zu parken. Natürlich verneinte sie das. Aber die Rache war mein. Die letzte Tat in diesem Haus hab ich an ihrem Auto vollbracht. In großen Buchstaben hab ich mit einem Schraubenzieher in ihre Motorhaube graviert, was ich von ihr halte. Scheiße, hat das gut getan!

Beichthaus.com Beichte #00026937 vom 01.09.2009 um 20:07:47 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Fake-Strafzettel

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Falschheit Vandalismus Kinder Lauf

Ich (m/18) habe zusammen mit meinen Freunden, als wir noch so 8-10 Jahre alt waren, selbstgeschriebene "Strafzettel" mit Aufschriften wie "Strafzettel wegen hässlicher Farbe des Wagens" oder "Donnerstags sind hier keine Polos erlaubt" auf die Autos von den Nachbarn geklebt - allerdings hatten wir keinen Tesafilm mehr, sodass wir letztendlich Flüssigkleber verwendeten. Da der in der prallen Sonne schnell trocknete, war er entsprechend schwer abzukriegen und die Flucherei ließ nicht lange auf sich warten. Heutzutage könnte ich die Aufregung verstehen, aber wir waren ja noch klein.

Beichthaus.com Beichte #00026930 vom 31.08.2009 um 23:45:39 Uhr in 91207 Lauf (Kunigundenstraße) (26 Kommentare).

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Cabrioaffe

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Vandalismus Rache Auto & Co.

Cabrioaffe
Ich wohne in einer Wohnung im zweiten Stockwerk (noch). Da das Haus ein älterer Bau ist, sind die Fenster auch dementsprechend alt. Mein Schlafzimmer liegt leider zur Straßenseite raus und das Schlafen ist nicht immer recht leicht. Seit ich hier wohne, fährt jeden Tag wenn schönes Wetter ist, so ein Cabrioaffe mit seinem vollkommen veralteten 3er BMW hier die Straße auf und ab. Er ist Türke und meint wohl, dass er der Oberchecker ist mit seinem alten Dreckskahn mit den billigen Ledersitzen und seiner Soundanlage, die dem Klang nach mindestens 1000 Euro gekostet haben muss. Jedenfalls immer wenn dieser Penner hier vorbeifährt, glaube ich, dass es nicht mehr lange dauert bis meine Fenster von seinem überdimensional lauten Bass bald in tausend Scherben zerfallen müssen. Da er ja nicht nur einmal hier vorbeifährt sondern am Tag mindestens 5 mal auf und ab, mit seinem dämlichen Cap welches er so poserhaft schräg auf dem Kopf trägt und so typisch schräg im Auto sitzt, bin ich schon seit langem ziemlich angefressen deshalb. Es macht den Anschein, dass er so bei den Mädels, die in dieser belebten Shoppingmeile auf und ab stolzieren, Eindruck schinden will. Nur scheint dieser Penner nicht zu raffen, dass alle nur den Kopf über in schütteln.
Als ich eines Tages am nächsten Tag Frühschicht hatte (sprich um 5 Uhr aufstehen) und ich bereits um 22 Uhr zu Bett ging, stand ich gegen 23:30 Uhr hellwach im Bett, als dieser Trottel sogar noch um diese Uhrzeit mit so unverschämt lauter Musik, lautem Auspuff und natürlich extra Vollgas die Straße runter fuhr. Das Benzin scheint noch zu billig zu sein. Jedenfalls hängte ich ihm am nächsten Tag einen Hasszettel an seine Frontscheibe (er wohnt zwei Straßen weiter) in dem ich ihn als alles mögliche bezeichnet und ihm befahl, solche Aktionen zu unterlassen da ich ihn sonst wegen Ruhestörung anzeigen werde.
Einige Zeit lang war Ruhe und ich dachte, ich hätte ihm damit ins Gewissen geredet. Leider lag ich da falsch. Scheinbar war er im Urlaub, denn ich habe ihn komischerweise auch nicht einmal fahren sehen. Als er wieder eines Tages an dem ich meine Ruhe haben wollte, mit voller Lautstärke die Straße entlang rauschte, fasste ich einen gemeinen Plan. Ich habe mir eine Packung Eier gekauft und diese lange Zeit in der prallen Sonne stehen lassen. Ich möchte nicht wissen, was sich unter der Schale für ein fauliges, bestialisch stinkendes Gebräu gebildet haben muss.
Da mein Balkon direkt auf die Straße zeigt und dort etwa 5 Meter entfernt eine Ampelanlage ist, die relativ schnell auf rot schaltet, wartete ich auf dem Balkon. Mindestens eine halbe Stunde bin ich dort draußen gewesen und habe die Markise bereits als Sichtschutz herunter gelassen.
Aus weiter Entfernung hörte ich die nun erhoffte laute Musik. Ich betete, dass die Ampel auf rot schalten würde und Gott scheint mein Ersuchen gehört zu haben. Die Ampel schaltete und der Cabrioaffe musste stehen bleiben. Ich nahm 3 Eier, zielte und ich warf sie Salvenartig auf das Cabrio. Schnell duckte ich mich und schaute zwischen durch den etwa 4 cm breiten Schlitz, der zwischen Balkonmauer und Hausmauer war. Ein Anblick der Belustigung bot sich mir. Den Typ hatte eines der Eier volle Kanone auf sein gefälschtes D&G T-Shirt getroffen. Ein anderes traf die Rückbank und das letzte leider den Kofferraumdeckel.
Der Kerl hat sein Auto auf den Gehsteig gesetzt und fluchte wie irre herum und schrie wer das getan hat und dass er denjenigen umbringen würde. Ich musste so übel lachen, dass ich schon Tränen in den Augen hatte. Ich hoffe nun, dass ihm dies eine Lehre gewesen ist. Nun zur Beichte: ich bereue ein wenig, dass ich das getan habe denn eigentlich gehört sich so etwas nicht. Doch bei diesem Wahnsinnigen habe ich einfach die Fassung verloren. Ich hoffe es wird mir vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00026925 vom 30.08.2009 um 21:07:16 Uhr (78 Kommentare).

Gebeichtet von Chr!st!an
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“35.000

“Folge

Der ignorante Motorradfahrer

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Ignoranz Rache Vandalismus Auto & Co.

Als meine Tochter noch recht klein war, bin ich (m) mit ihr einmal zu einem Möbelhaus gefahren. Auf dem Parkplatz sah ich einen freien Stellplatz direkt neben dem Eingang und freute mich schon nicht allzu weit mit meiner Tochter im Maxicosi laufen zu müssen. Gerade ausgestiegen hielt direkt neben der Beifahrertür ein Motorradfahrer, stellte sein Bike ab und macht mir das Rausholen meiner Tochter extrem schwer. Darauf angesprochen und gebeten das Motorrad doch bitte woanders abzustellen entgegnete er sinngemäß er habe es eilig und es sei nicht sein Problem. Mit Hängen und Würgen holte ich mein Kind mit Sitz heraus und ärgerte mich tierisch dabei. Nach meinen Erledigungen stand das Motorrad allerdings immer noch am Platz und nachdem mein Kind endlich wieder angeschnallt war, hatte das Motorrad auf seinem Tank einen fetten Kratzer. Allerdings nicht von meiner Tür, sondern von meinem Schlüssel! Vielleicht war es ja jetzt sein Problem. War vielleicht etwas überzogen, nur der Typ war echt ein A.....

Beichthaus.com Beichte #00026918 vom 28.08.2009 um 21:31:54 Uhr (42 Kommentare).

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