Arbeiten mit der besten Freundin

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Begehrlichkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Arbeit

Ich (m/23) habe eine tolle Arbeitskollegin und sie ist gleichzeitig meine beste Freundin. Als ich dort die Ausbildung angefangen habe, hätte ich nie gedacht, dass wir mal so gute Freunde werden. Wer sie zum ersten Mal sieht, denkt meistens, sie sei arrogant und eingebildet, was sie aber nicht ist. Seit fast drei Jahren habe ich nun mit ihr zu tun und habe mir die Freundschaft wirklich hart erarbeitet, was ich auch sehr gut finde, denn so sieht man, dass sie sich nicht jedem x-beliebigem öffnet. Viele männliche Freunde hat sie nicht mehr, da ihr Freund einer der Marke eifersüchtig ist. Ich kann sie nicht mal abholen, ohne dass es riesigen Stress gibt. Mittlerweile haben wir angefangen, privat immer mehr zu unternehmen und wir beide wissen eigentlich alles voneinander, darunter sind auch Dinge, die noch nie jemand zuvor wusste. Wir beide sind auch schon ins Thema "Lass mal Spaß haben" abgerutscht.


Nun kommen wir zur meiner Beichte: Ich habe das dumpfe Gefühl, dass ich sie nächstes Mal wegbügeln werde, bis der Arzt kommt. Die ganzen Gespräche, die wir geführt haben, waren auch nicht ohne. Ich hatte auch schon zwei Mal die Chance, ihr die Klamotten vom Leib zu reißen, habe es aber nicht getan, da ich ehrlicherweise ihre Beziehung nicht zerstören wollte und auch im betrunkenen Zustand noch Anstand besitze. Nun habe ich aber das Gefühl, dass dies nicht mehr lange so bleiben wird und wir beide im Bett landen. Ich wäre nicht abgeneigt, aber irgendwo denke ich auch an mein Gewissen. Und daran, was ich bzw. wir damit anrichten.

Beichthaus.com Beichte #00036909 vom 24.10.2015 um 17:15:03 Uhr (18 Kommentare).

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Die deutsche Neidkultur

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Neid Zorn Verschwendung Gesellschaft

Ich verdiene 65.000 Euro brutto im Jahr und beichte, dass ich einen fünf Jahre alten Renault Clio fahre. Ich brauche keinen Audi, keinen BMW, keinen Mercedes oder Ähnliches für mein Ego, für die Nachbarn oder mein Umfeld. Mich kotzt die Neidkultur in diesem Land an, dieses Sehen und Gesehen werden. Die Leute, die nur für ihr Umfeld arbeiten gehen, um ja gut dazustehen und einen auf dicke Hose zu machen. Aber deren Konto will ich nicht sehen und in den kargen Kühlschrank auch nicht. Ich bemitleide den Teil der Bevölkerung - die Leute, die Dinge kaufen, die sie eigentlich nicht brauchen, um Leute zu imponieren, die sie nicht leiden können. Ein wenig mehr Demut und Bodenständigkeit würde diesem Land mal gut tun.

Beichthaus.com Beichte #00036907 vom 24.10.2015 um 13:37:33 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Wechselgeld für Schreckschrauben

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (w/28) bin im Verkauf tätig und selbstständig. Bin gepflegt, immer nett und zuvorkommend. Mich mögen so gut wie alle. Selbst bei Arschlochkunden werde ich immer freundlicher und netter. Was ich auf den Tod nicht ausstehen kann, sind aber Kunden, die meinen, sie müssten mich schikanieren! Bei besonderen Exemplaren kostet der Käse oder der Schinken dann halt nicht den regulären Preis, sondern gut und gerne auch mal bis zu 50 Prozent mehr. Und die alten, furchtbaren Schreckschrauben, die meinen alles besser zu wissen, obwohl sie nicht mal in der Lage sind, selbst noch irgendwas hinzubekommen, bekommen das Wechselgeld nicht in die Hand gedrückt oder auf den entsprechenden Teller gelegt, sondern auf unsere Glastheke, die eine ganz tolle Kante hat. Durch diese ist es für sie fast unmöglich, das Geld mit ihren verschrumpelten, verbogenen Gichtfingern aufzunehmen. Ich komme vermutlich in die Hölle.

Beichthaus.com Beichte #00036906 vom 23.10.2015 um 21:57:36 Uhr (7 Kommentare).

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Brennende Türme im Krankenhaus

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Dummheit Vandalismus Kinder

Als ich (m) ungefähr 12 Jahre alt war, kam mein Vater ins Krankenhaus - wegen eines Arbeitsunfalls. Ein paar Tage später kam zufällig der Vater meines Kumpels aus der Klasse ebenfalls in dasselbe Krankenhaus. Das Krankenhaus war ungefähr 40 Kilometer von unserem Wohnort entfernt und wir fuhren dann fast jeden Tag, nachdem wir von der Schule kamen, gemeinsam dorthin, da beide noch viele Monate dort sein würden. Anfangs war es sehr langweilig dort, aber mit der Zeit liefen wir gemeinsam durch das Krankenhaus und erkundeten erst einmal alles, was es dort so gab. Es gab dann halt auch ein Stockwerk, das meistens leer war, da dieses für Konferenzen usw. genutzt wurde. Wir sind dann ab und zu dort hochgegangen und haben ein bisschen Scheiße gebaut, wie man es von kleinen Jungs halt kennt, aber nichts beschädigt oder so etwas.


Wir fanden dann auch heraus, dass das Desinfektionsmittel in den ganzen WCs sehr schön brannte, dazu komme ich später. Das Krankenhaus hatte einen Hinterhof mit Garten, da gab es auch einen Holzturm mit einer Rutsche und unten in dem Turm konnte man sich halt hinsetzen und an der Seite hochklettern. Eines Tages gingen unsere beiden Mütter vor dem Krankenhaus erst einmal einkaufen und wir haben dann beide je einen großen, leeren Milchkarton (in den zehn Milch-Packungen passen) genommen und mit den Werbeblättern des Ladens gefüllt. Im Krankenhaus angekommen ging es ins leere WC und dort haben wir ein paar Flaschen Desinfektionssmittel eingepackt. Wir sind dann in den Holzturm, haben unsere Kartons mit dem Mittel eingesprüht und ein kleines Lagerfeuer gemacht. Jetzt kommt es zur Beichte: Wir sind dann aus Angst, dass uns jemand gesehen hat, schnell abgehauen. Als wir am nächsten Tag ankamen, war der Spielplatz abgesperrt und wir konnten nicht glauben, was wir da sahen.


Der halbe Turm war weg. Einfach verbrannt. Wir hatten ziemlich Angst, dass man uns erwischt, und haben uns lange Zeit nur in den Zimmern unserer Väter aufgehalten. Nach ein paar Monaten wurden sie entlassen und wir waren nie wieder dort. Mir tut es leid, dass wir als Jungenstreich das Eigentum des Krankenhauses zerstört haben und wenn ich könnte, würde ich es aufhalten, da mich mein Gewissen lange Zeit sehr geplagt hat. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036905 vom 23.10.2015 um 21:20:39 Uhr (2 Kommentare).

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Er weiß nichts von seinem Kind!

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Verzweiflung Falschheit Lügen Kinder Ex

Ich (w) muss beichten, dass der Vater meines Kindes nicht weiß, dass sein Kind existiert. Es war eine harte Schwangerschaft, in der er mich nur fertiggemacht hat - von wegen Abtreibung und Adoption, sodass ich Angst um mein Kind bekam. Er wollte ihn nie, und ich musste wirklich um mein Kind fürchten, aber ich habe meinen kleinen Jungen bekommen und jeder aus meinem Umkreis hat geholfen, zu verheimlichen, dass das Kind bei mir ist. Ich bin froh über diese Entscheidung, aber wenn mein Kind größer ist und seinen Vater kennenlernen möchte, werde ich dem nicht im Weg stehen. Nur zurzeit kann ich das einfach nicht. Und seit ich ihn aus meinem Leben geworfen habe, geht es mir so viel besser.

Beichthaus.com Beichte #00036904 vom 23.10.2015 um 17:50:30 Uhr (12 Kommentare).

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