Der süße gelbe Saft

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Feigheit Fetisch Begehrlichkeit Partnerschaft

Eigentlich finde ich es nicht schlimm, habe aber Angst, meine Beziehung aufs Spiel zu setzen, wenn ich meiner Freundin von meinen Vorlieben erzähle. Irgendwie erregt mich die Vorstellung, meine Freundin einmal anzupinkeln und dass sie das voll genießt. Nur traue ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034071 vom 07.10.2014 um 19:03:46 Uhr (21 Kommentare).

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Verleugnete Sexualität

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Feigheit Lügen Verzweiflung Begehrlichkeit Liebe

Ich (m/22) habe ein Geheimnis. Ich stehe etwas - oder sogar etwas mehr - auf Männer. Das hat mir im Laufe meiner Jugend und auch jetzt noch immer wieder Probleme bereitet. Alles fing an mit einem guten Freund, den ich sehr mochte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine Freundin, jedoch gab es immer Streitereien - auch deswegen, weil ich sehr viel Zeit mit Ihm verbracht habe. Irgendwann gaben wir uns sehr untypische Spitznamen, das fanden meine Freundin und mein Freundeskreis heraus. Das war sehr peinlich und unangenehm für mich. Etwa ein halbes Jahr später trennte ich mich von meiner Freundin und auch der Kontakt zu diesem Freund brach ab. So kam es dazu, dass ich allein war. Ganz allein. Ich machte eine Ausbildung und lernte einen anderen Mann kennen. Er war 28 - also viel älter als ich zu diesem Zeitpunkt. Ich verliebte mich in ihn und versuchte alles, um mit ihm in Kontakt zu kommen. Er hatte eine Freundin, schon sehr lange. Er gefiel mir ohne Ende und ich wusste nicht wohin, da ich niemanden hatte, dem ich mich 100 Prozent anvertrauen konnte. Und so kam es dazu, dass ich wirklich alles versucht habe, um bei ihm zu sein. Ich erzählte auch Sachen über mich, die nicht stimmen, nur um mich interessant zu machen. Im Nachhinein war das alles sehr auffällig und auch peinlich für mich. Nach der Ausbildung wechselte ich bei diversen Firmen hin und her. Nun, bei einer großen Firma angekommen, fühle ich mich wohl. Aber dann merkte ich, dass die Schwester eines Mitschülers aus der Ausbildung, die bei mir in der Firma arbeitet, von diesen Beobachtungen erfahren hat. Ich weiß nicht, was sie weiß, aber sie schaut mich immer komisch-grinsend an. Ich hätte ein Problem damit, wenn das rauskommt.


Aber noch nicht genug: Mein bester Freund kam mit meiner Ex-Freundin zusammen, sie erzählte ihm viele intime Details und sie zogen mich mit den Geschehnissen von früher (Spitznamen, wahrscheinliches sexuelles Interesse etc.), als ich mit ihr noch zusammen war, ständig auf. Nun war es an der Zeit, ein gutes Lügengerüst aufzubauen. Ich schaffte es, alles so hinzubiegen, dass es nur "Spaß" war, und nannte absolut hirnrissige Motive, wieso das alles früher so war. Und nun ist es wieder so weit. Ich habe mich etwas in einen Arbeitskollegen verguckt, er hat zwei Kinder und ist frisch verheiratet, ist etwas älter als ich und erinnert mich etwas an den Typ, auf den ich in der Ausbildung stand. Er hat heute hier geschlafen, es ist nichts passiert. Ich dachte jedoch bisher, dass dieses Verliebtsein noch nicht zu stark ist. Als ich heute das Bettzeug weggeräumt habe, habe ich am Kissen gerochen. Das tat gut.


Ich realisierte, es ist wieder so weit: Diese Versuche, alles zu tun, um mit ihm Kontakt zu haben. Interessante Sachen erzählen, die ihn ja interessieren müssen, da es basierend auf seinen Interessen ist. Ich bewahre alles für mich, da ich niemanden habe, dem ich das erzählen könnte. Niemand, der es neutral sieht. Langsam bin ich verzweifelt, da ich mein Leben in so vielerlei Hinsicht "schönen" musste, damit nichts davon herauskommt.
Ich hoffe, eines Tages wird sich alles zum Guten wenden und ich treffe eine Frau, die ich liebe und die mich liebt. Ich möchte eine Frau, keinen Mann. Nur weiß ich nicht, ob ich mein Leben lang das ganze Gerüst tragen kann, was ich mir bisher aufgebaut habe. Verglichen mit einem Wackelturm: Ein Stäbchen an der falschen Stelle, und alles war für die Katz! Bis dahin gilt: Füße stillhalten. Ruhe bewahren. Niemandem zu 100 Prozent vertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00034041 vom 01.10.2014 um 15:42:37 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das vorgetäuschte Studium

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Lügen Falschheit Feigheit Verschwendung Studentenleben Speyer

Ich beichte, dass ich vier Jahre lang zu Hause gesessen und vorgetäuscht habe, dass ich zur Uni gehe und alle meine Klausuren bestens bestanden habe. Ich belüge meine Eltern und den Rest der Familie. Schlimm genug, dass meine Eltern mein eigentliches Studium bezahlen, zu welchem ich nicht mal mehr erscheine. Aber nach den ersten zwei Wochen habe ich panische Angst vorm Versagen bekommen und habe mich deshalb zurückgezogen. Jetzt habe ich endlich aus diesem Teufelskreis ausbrechen können und habe meinen Eltern gebeichtet, dass ich das Studium nicht mehr packe - aus lernstoff-technischen Gründen. Meine Eltern haben zu mir gehalten, waren jedoch ziemlich sauer, was ich ihnen nicht verübeln kann.

Ich schrieb zusammen mit meinem Vater nun Bewerbungen an diverse Firmen, um eine Ausbildung zu beginnen. Leider wollte eine Firma einen Leistungsnachweis haben, welchen ich nicht vorbringen kann. Nun stehe ich wieder vor dem Punkt, an dem ich meine Eltern belügen könnte - oder ihnen einfach die Wahrheit erzähle. Ich habe zwar seit drei Jahren einen Mini-Job, welcher jedoch nicht im Geringsten meine Lügen aufwiegt. Hiermit möchte ich beichten, dass ich alle Menschen in meinem Umfeld enttäuscht habe und mich bis auf meinen Kern dafür verabscheue, so ein schrecklicher Mensch zu sein. Ich bin egoistisch und verdiene die Liebe und Zuneigung meiner Eltern nicht. Ich bereue alles so sehr. Danke fürs Lesen, aber ich weiß, dass ich keine Absolution verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00034029 vom 28.09.2014 um 23:55:21 Uhr in Speyer (8 Kommentare).

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Das Zeugnis der siebten Klasse

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Betrug Feigheit Lügen Schule Halle

Ich (m/25) habe in der siebten Klasse mein Zeugnis mit Photoshop gefälscht. Ich glaube, ich hatte damals meine erste Vier und wollte sie ums Verrecken nicht zu Hause zeigen. Vielleicht wollte ich auch ein Stück weit wissen, wie weit ich mit meinen Fähigkeiten gehen konnte. Jedenfalls verbesserte ich einige Noten, änderte das Datum und druckte auf ganz normalem Druckerpapier, das war nur unwesentlich dünner als das Originalpapier. Auf das Original wiederum druckte ich über denselben Weg die Unterschrift meiner Mutter. Ein Glück, dass meine Eltern schon damals über ein so hochwertiges, streifenfrei arbeitendes Gerät verfügten. Niemand hat Verdacht geschöpft. Ich beichte also schwere Urkundenfälschung im Alter von 13 Jahren, obwohl meine Eltern wirklich keine Unmenschen sind und mich weder geschlagen noch verstoßen hätten.

Beichthaus.com Beichte #00034018 vom 26.09.2014 um 11:12:16 Uhr in 06120 Halle (Senffstraße) (7 Kommentare).

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Party in Omas Haus

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Vandalismus Dummheit Feigheit Peinlichkeit Last Night

Es war wohl so um meinen 18. Geburtstag herum. Ich war unsterblich verliebt in ein Mädchen aus meinem Jahrgang, habe es ihr aber nie gestanden, da ich pickelig und schüchtern war. Ich saß manchmal im Unterricht neben ihr und sah sie regelmäßig in den Clubs der Stadt, wo ich versuchte, mir Mut anzutrinken. Meine Oma hatte ein Haus mit großem Garten, es war auch Familientreffpunkt und mein Cousin und ich haben da ständig Streiche ausgeheckt. Als Oma mal verreisen wollte, planten wir heimlich eine Party in ihrem Garten. Ich tat es eigentlich nur, weil ich das Mädchen beeindrucken wollte und hoffte, mit ihr zusammenzukommen. Ich war unglaublich naiv. Jedenfalls tat ich das Allerschlimmste. Ich kopierte Einladungen, auf denen Freibier versprochen wurde, und verteilte diese vor der Diskothek und in der Schule! Mein Cousin bekam allerdings kalte Füße und petzte alles seiner Mutter. Am Tag der Party blieb ich zu Hause bei meinen Eltern, die Tante bewachte Omas Haus. Die ganze Nacht hindurch kamen Horden besoffener Jugendlicher und wollten feiern. Meine Tante hat die dann eiskalt zu mir nach Hause geschickt. In der Straße meiner Oma wurden mehrere Laternen umgetreten. Irgendwann stand ein Mob vor meiner Tür und grölte: "Wo ist die Party?" Ich versteckte mich im dritten Stock, meine Mutter ging runter und erzählte etwas von einem kleinen dummen Jungen. Es war alles so unendlich peinlich. Mit meiner Oma habe ich nie darüber gesprochen, obwohl sie es wohl erfahren hat. Das Verhältnis war anschließend aber subtil gestört, ich hatte ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Party stattgefunden hätte. Die Leute wären ins Haus eingedrungen und hätten alles geplündert und verwüstet, während ich im Koma gelegen hätte. Vor allem schäme ich mich für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00034016 vom 25.09.2014 um 18:21:23 Uhr (10 Kommentare).

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